Vielf. & Ökologie d. Mikroogranismen

Karteikarte zur Vorlesung HS 14 an der UNI BASEL Glossar & Begriffe

Karteikarte zur Vorlesung HS 14 an der UNI BASEL Glossar & Begriffe


C. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Vielfalt und Ökologie von Mikroorganismen auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Zellen, RNA, Bakterien und Viren, wobei auch spezifische Aspekte wie Proteine, Membranen und Umweltinteraktionen beleuchtet werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Biologiestudenten, die sich mit der Struktur, Funktion und Bedeutung von Mikroorganismen in verschiedenen Ökosystemen auseinandersetzen möchten.
Karten
123
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
20.11.2014 / 05.10.2025

Lernkarten

Peptidoglycannetz

Polysaccarid aus sich abwechselnden Einheiten von

Acetylglucosamin und Acetylmuraminsäure, wobei letztere in

benachbarten Schichten über kurze Peptide (kovalente Bindung)

vernetzt sind. Die P-Schicht (starr) ist für die stärke der Zellwand

verantwortlich.

Perforin

TC Zellen setzen diesen Stoff frei, um bei einer Zielzelle eine Pore

in deren Zellwand zu bewirken. Perforin zersetzt also die Zellwand.

Dadurch strömt der Zellinhalt der betroffenen Zelle heraus und die

Zielzelle stirbt.

Peritrich

Laterale Form der Begeisselung, die Geisseln sind an vielen Stellen

rund um die Zelloberfläche herum angesiedelt.

Peroxisom

Oxidasen enthaltende Mikroorg., die Wasserstoff aus spezifischen

Substraten abspalten und auf elementaren Sauerstoff übertragen.

Das entstehende Wasserstoffperoxid wird durch das Enzym

Katalase in Sauerstoff und Wasser zerlegt.

Persisitierende Infektion

Die Zelle kann über längere Zeit am Leben bleiben und Viren

produzieren.

Petroff-Hauser Kammer

Methode zur Direkten Auszählung von Bakterien unter dem

Mikroskop.

Phagozytose

Mechanismus für die Aufnahme von Nahrungsteilchen, wobei ein

Teil der Zellmembran das Teilchen umschliesst und in die Zelle

bringt.

Phagozyt

Weisses Blutkörperchen, das eingedrungen Fremdstoffe, bes.

Bakterien, aufnehmen, durch Enzyme auflösen u. unschädlich

machen kann

Photoautotroph

Lichtenergie liefert Kraft für Reduktion von CO2 zu CH2O. Pround

Eukaryonten (Pflanzen bzw. Algen)

Plasmid

Ein autonom replizierendes extrachromosomales genetisches

Element.

Plasmodium

Vielkernige Plasmamasse der Schleimpilze. Sprich:

Protoplasmaansammlung unbestimmter Form.

Polartrich

Polare Form der Begeisselung, die Geisseln sind an einem oder an

beiden Polen der Zelle befestigt.

Polysaccaride

Aus zahlreichen Zuckerbausteinen aufgebautes Makromolekül.

Polytrich

Mehrere (bis zu 50) Flagellen pro Zelle.

Prokaryonten

Einzeller, denen ein von einer Membran umhüllter Zellkern fehlt.

Normalerweise besitzen sie nur ein einziges ringförmiges DNAMolekül

als Chromosom.

Proteine

Polypeptid oder eine Gruppe von Polypeptiden, die ein Molekül

mit spezifischer biologischer Funktion bildet. Allgemeiner: Aus 

einer grösseren Anzahl von Aminosäuren aufgebauter

Eiweisskörper (Wichtig für den Bizeps =P )

Proteinsynthese

Hier: Translation, Proteinsynthese bei der die genetische

Information der mRNA als Matrize dient.

Protozoen

Einzellige mikrobielle Eukarya, denen Zellwände fehlen und die

normalerweise auf vielfältige Weise beweglich sind. Viele P’s sind

für Menschen und Tiere pathogen.

Replikation

DNA-Synthese mit DNA als Matrize.

Resistenz

Widerstandsfähigkeit eines Organismus gegen

krankheitsverursachende oder schädigende Einwirkungen.

Resorbtion

Aufnahme gelöster Stoffe in einen Organismus.

Retrovirus

Virus, dessen RNA-Genom ein DNA-Zwischenprodukt als Teil

seines Replikationszyklus aufweist (Bsp. HIV).

Rhizobium

Wurzelknöllchen

Ribosomen

Kleine Partikel aus rRNA und Proteinen, die an der

Proteinsynthese in der Zelle beteiligt sind

RNA

Ribonucleinsäure, die an der Proteinsynthese als Messenger-RNA,

Transfer-RNA und ribosomale RNA beteiligt ist.

rRNA

Ribosomale RNA, verschidene Arten von RNA, die im Ribosom

vorkommen, einige sind aktiv an der Proteinsynthese beteiligt.

Stickstofffixierung

Die biologische Reduktion von N2 zu NH3 durch das Enzym

Nitrogenase.

Superoxiddismutase

Zusammen mit Catalase oder Peroxidase. Enzym zur Entgiftung

reaktiver Sauerstoffverbindungen. Obligat für alle aeroben oder

aerotoleranten Zellen.

Synthese

Aufbau einer chemischen Verbindung aus einfacheren Stoffen.

Teichonsäure

Polyaklohole mit Glycerolphosphat oder Ribitolphosphat. Bei

Gram positiver Zellwand mit Peptidoglykanschicht (wie Proteine)

assoziert

Titer

Im immunologischen Zusammenhang: Menge eines Antikörpers in

einer Lösung.

Toxin

Eine mikrobielle Substanz, die dem Wirt Schaden zufügen kann.

Toxiod

Ein modifiziertes Toxin, das nicht mehr toxisch wirkt, aber immer

noch die Antikörperbildung induziert.

Toxizität

Pathogenität aufgrund von Toxinen, die von Pathogenen erzeugt

werden.

T-Zelle

Lymphocyt, der für antigenspezifische, zelluläre Wechselwirkungen

verantwortlich ist, T-Zellen lassen sich in Gruppen aufteilen:

Cytotoxische T-Zellen (TC) und T-Helferzellen (TH)

Vesikel

Bläschenförmige, meist von einer Membran umschlossene

Strukturen. Bei den Pilzen: Anschwellung der Hyphen.

Virulenz

Grad der durch ein Pathogen bewirkten Pathogenität

Virus

Ein RNA oder DNA enthaltendes genetisches Element, das in

Zellen repliziert, aber durch eine extrazelluläre Form

charakterisiert ist.

Viskos

Dick- / Z.hflüssig

Wasseraktivität

Ausdruck der relativen Verfügbarkeit von Wasser in einer

Substanz; reines Wasser besitzt eine Wasseraktivität aw von 1.000

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