Vielf. & Ökologie d. Mikroogranismen
Karteikarte zur Vorlesung HS 14 an der UNI BASEL Glossar & Begriffe
Karteikarte zur Vorlesung HS 14 an der UNI BASEL Glossar & Begriffe
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Flashcards
Peptidoglycannetz
Polysaccarid aus sich abwechselnden Einheiten von
Acetylglucosamin und Acetylmuraminsäure, wobei letztere in
benachbarten Schichten über kurze Peptide (kovalente Bindung)
vernetzt sind. Die P-Schicht (starr) ist für die stärke der Zellwand
verantwortlich.
Perforin
TC Zellen setzen diesen Stoff frei, um bei einer Zielzelle eine Pore
in deren Zellwand zu bewirken. Perforin zersetzt also die Zellwand.
Dadurch strömt der Zellinhalt der betroffenen Zelle heraus und die
Zielzelle stirbt.
Peritrich
Laterale Form der Begeisselung, die Geisseln sind an vielen Stellen
rund um die Zelloberfläche herum angesiedelt.
Peroxisom
Oxidasen enthaltende Mikroorg., die Wasserstoff aus spezifischen
Substraten abspalten und auf elementaren Sauerstoff übertragen.
Das entstehende Wasserstoffperoxid wird durch das Enzym
Katalase in Sauerstoff und Wasser zerlegt.
Persisitierende Infektion
Die Zelle kann über längere Zeit am Leben bleiben und Viren
produzieren.
Petroff-Hauser Kammer
Methode zur Direkten Auszählung von Bakterien unter dem
Mikroskop.
Phagozytose
Mechanismus für die Aufnahme von Nahrungsteilchen, wobei ein
Teil der Zellmembran das Teilchen umschliesst und in die Zelle
bringt.
Phagozyt
Weisses Blutkörperchen, das eingedrungen Fremdstoffe, bes.
Bakterien, aufnehmen, durch Enzyme auflösen u. unschädlich
machen kann
Photoautotroph
Lichtenergie liefert Kraft für Reduktion von CO2 zu CH2O. Pround
Eukaryonten (Pflanzen bzw. Algen)
Plasmid
Ein autonom replizierendes extrachromosomales genetisches
Element.
Plasmodium
Vielkernige Plasmamasse der Schleimpilze. Sprich:
Protoplasmaansammlung unbestimmter Form.
Polartrich
Polare Form der Begeisselung, die Geisseln sind an einem oder an
beiden Polen der Zelle befestigt.
Polysaccaride
Aus zahlreichen Zuckerbausteinen aufgebautes Makromolekül.
Polytrich
Mehrere (bis zu 50) Flagellen pro Zelle.
Prokaryonten
Einzeller, denen ein von einer Membran umhüllter Zellkern fehlt.
Normalerweise besitzen sie nur ein einziges ringförmiges DNAMolekül
als Chromosom.
Proteine
Polypeptid oder eine Gruppe von Polypeptiden, die ein Molekül
mit spezifischer biologischer Funktion bildet. Allgemeiner: Aus
einer grösseren Anzahl von Aminosäuren aufgebauter
Eiweisskörper (Wichtig für den Bizeps =P )
Proteinsynthese
Hier: Translation, Proteinsynthese bei der die genetische
Information der mRNA als Matrize dient.
Protozoen
Einzellige mikrobielle Eukarya, denen Zellwände fehlen und die
normalerweise auf vielfältige Weise beweglich sind. Viele P’s sind
für Menschen und Tiere pathogen.
Replikation
DNA-Synthese mit DNA als Matrize.
Resistenz
Widerstandsfähigkeit eines Organismus gegen
krankheitsverursachende oder schädigende Einwirkungen.
Resorbtion
Aufnahme gelöster Stoffe in einen Organismus.
Retrovirus
Virus, dessen RNA-Genom ein DNA-Zwischenprodukt als Teil
seines Replikationszyklus aufweist (Bsp. HIV).
Rhizobium
Wurzelknöllchen
Ribosomen
Kleine Partikel aus rRNA und Proteinen, die an der
Proteinsynthese in der Zelle beteiligt sind
RNA
Ribonucleinsäure, die an der Proteinsynthese als Messenger-RNA,
Transfer-RNA und ribosomale RNA beteiligt ist.
rRNA
Ribosomale RNA, verschidene Arten von RNA, die im Ribosom
vorkommen, einige sind aktiv an der Proteinsynthese beteiligt.
Superoxiddismutase
Zusammen mit Catalase oder Peroxidase. Enzym zur Entgiftung
reaktiver Sauerstoffverbindungen. Obligat für alle aeroben oder
aerotoleranten Zellen.
Synthese
Aufbau einer chemischen Verbindung aus einfacheren Stoffen.
Teichonsäure
Polyaklohole mit Glycerolphosphat oder Ribitolphosphat. Bei
Gram positiver Zellwand mit Peptidoglykanschicht (wie Proteine)
assoziert
Titer
Im immunologischen Zusammenhang: Menge eines Antikörpers in
einer Lösung.
Toxin
Eine mikrobielle Substanz, die dem Wirt Schaden zufügen kann.
Toxiod
Ein modifiziertes Toxin, das nicht mehr toxisch wirkt, aber immer
noch die Antikörperbildung induziert.
Toxizität
Pathogenität aufgrund von Toxinen, die von Pathogenen erzeugt
werden.
T-Zelle
Lymphocyt, der für antigenspezifische, zelluläre Wechselwirkungen
verantwortlich ist, T-Zellen lassen sich in Gruppen aufteilen:
Cytotoxische T-Zellen (TC) und T-Helferzellen (TH)
Vesikel
Bläschenförmige, meist von einer Membran umschlossene
Strukturen. Bei den Pilzen: Anschwellung der Hyphen.
Virulenz
Grad der durch ein Pathogen bewirkten Pathogenität
Virus
Ein RNA oder DNA enthaltendes genetisches Element, das in
Zellen repliziert, aber durch eine extrazelluläre Form
charakterisiert ist.
Viskos
Dick- / Z.hflüssig
Wasseraktivität
Ausdruck der relativen Verfügbarkeit von Wasser in einer
Substanz; reines Wasser besitzt eine Wasseraktivität aw von 1.000