Versicherungsmedizin

Gesamtrepetition

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R. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Versicherungsmedizin und deckt verschiedene Krankheiten, Syndromen und deren Ursachen ab. Sie konzentriert sich auf die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, Berufskrankheiten und metabolischen Syndromen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, Ärzte und Versicherungsberater, die sich mit den medizinischen Aspekten von Versicherungsfällen auseinandersetzen müssen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
21.01.2016 / 13.01.2026

Cartes-fiches

Erklären Sie folgenden Begriff:

COPD

Chronic Obstructiv pulmonar disease (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

  • Führt unbehandelt zur chronischen Rechtsherzbelastung
  • Sauerstoffminderversorgung: Kompensation durch vermehrte Produktion roter Blutkörperchen "Eindickung" des blutes, begünstigt Thrombosen.
  • Meist folge einer chronischen Bronchitis
  • Hauptrisikofaktor: Rauchen
  • Unheilbar, langsam fortschreitend
  • Körperliches Training verlangsamt fortschreiten der Krankheit

Erklären Sie folgenden Begriff:

Pathologie

Lehre von den Krankheitsursachen, Lehre der abnormen und krankhaften Vorgängen (Ursache, Grund von Abnormem und Krankhaftem)

Erklären Sie folgenden Begriff:

Aetiologie

Ursache, Grund von Abnormem und Krankhaftem

Erklären Sie folgenden Begriff:

Arthritis

Gelenksentzündung

Gibt es in verschiedenen Arten:

Rheumatoide Arthritis:

  • Chronische Polyarthritis (Betrifft oft Frauen, ca.1% der Bevölkerung, genetische Komponene, meist schleichend progressiver Verlauf, Frühe Basistherapie wichtig, heute bessere Prognosen dank neuer Medis "Biologika")

Spondylitis ankylosans:

  • Morbus Bechterew (Betrifft oft Männer, erste Symptome ab 20., Nachtschmerz und frühmorgendliche Steifigkeit, zunehmende Einsteifung der Wirbelsäule möglich)

Reaktive Arthritis:

  • Borrelien Infekt (Ausgelöst Viren die durch z.B. Zecken übertragen werden)

Gicht:

  • Arthritis Urica (Störung des Harnsäure-Stoffwechsels, mehrheitlich genetisch bedingt, gehäuft Männer betroffe, Gichttyp = übergewichtiger Lebemann

Chondrocalcinose

  • Pseudogicht (Verkalkungen der Gelenke z.B. Knie, Schulter)

Hydroxiapatitrheumatismus

  • Weichteilverkalkung (Oft keine Symptome, kann akut massive Schmerzschüber verursachen, löst sich spontan wieder auf, am häufigsten an der Schulter)

Erklären Sie folgenden Begriff:

Aortenaneurysma

Erweiterung der Hauptschlagader

Erklären Sie folgenden Begriff:

Physiologie

Lehre von der normalen Funktionsweise des Körpers  eines Lebewesens 

Erklären Sie folgenden Begriff:

Hämaturie

Rote Blutkörperchen im Urin (Kann harmlos sein oder lebensbedrohlich, Ursache immer abklären)

Ursachen:

  • Erbkrankheiten angeborene Miss-/Fehlbildungen
  • Degeneration (benigne Nephrosklerose)
  • Verletzung (Trauma, -Lithiasis)
  • Entzündungen, Abwehrreaktionen des Immunsystems, Infektion (HWI=Harnwegsinfekt, Pyelonephritis, Glomerulonephritsi, Tuberkulose, usw.)
  • Stoffwechselerkrankungen (D. mellitus, Gicht.)
  • Tumoren (gut oder bösartig in Niere, Harnleiter, Protasta, Blase)
  • Vaskuläre Erkrankungen: Niereninfarkt, Nierenarerienstenose, Thrombose, Embolie)

 

Erklären Sie folgenden Begriff:

Neutral-Null Methode

 Methode, um die Gelenkbeweglichkeit zu messen und zu dokumentieren

Erklären Sie folgenden Begriff:

Somatoforme Störung

Körperliche Beschwerden, die nicht oder nicht ausreichend auf eine organische Störung zurückgeführt
werden können.

z.B. Müdigkeit und Erschöpfung,  Schmerzsymptome, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, sexuelle und pseudoneurologischen Symptomen

Erklären Sie folgenden Begriff:

Pathogenese

Beschreibt Entstehung und Entwicklung einer Krankheit mit daran beteiligten Faktoren

Erklären Sie folgenden Begriff:

Arthrose

Gelenksdegeneration

  • Fortgeschrittene Kniearthrose (Ersatz durch Kunstgelenk)
  • Fortgeschrittene Hüftarthrose (Coxarthrose) (Ersatz durch Kunstgelenk)

Erklären Sie den folgenden Begriff:

Epidemiologie

Wissenschaft von der Entstehung, Häufigkeit und Verbreitung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen      in der Bevölkerung

Erklären Sie den folgenden Begriff:

Uticaria

Nesselfieber (Allergische Hauterkrankung)

Begleitverletzungen nach akuten  Frakturen ?

Gefässverletzungen
Nervenverletzungen
Luxationen
Logensyndrom


Ermüdungsbruch Spätfolge
Carpaltunnelsyndrom Spätfolge

Welche Funktionen der Nieren kennen Sie?

  • Entgiftung, Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Fremdsubstanzen
  •  Regulation der Elektrolytkonzentrationen
  •  Konstanz von Wassergehalt und osmotischem Druck
  •  Gleichgewicht von Säuren und Basen
  •  Regulation von Blutdruck, Salz- und Wasserhaushalt
  •  Blutbildung
  •  Knochenstoffwechsel

Nennen Sie  Ursachen für eine Hämaturie.

  • Erbkrankheiten, angeborene Miss-/Fehlbildungen: kongenitale Zystennieren
  • Degeneration: benigne Nephrosklerose
  • Verletzungen: Trauma, Lithiasis
  • Entzündungen, Abwehrreaktionen des Immunsystems, Infektionen: HWI = Harnwegsinfekt, Pyelonephritis, Glomerulonephritis oder Tuberkulose, Vaskulitis, Systemischer Lupes erythemadodes
  • Stoffwechselerkrankungen: D. mellitus, Gicht
  • Tumoren: gut oder bösartig in Niere, Harnleiter, Prostata,Blase
  • Vaskuläre Erkrankungen: Niereninfarkt, Nierenarterienstenose,
  •        Thrombose, Embolie...

Nennen Sie einige Funktionen der Schilddrüse

  • -Bildet Trijodthyronin
  • Bildet Thyroxin
  • Stimulation von Stoffwechsel, Herz, Nerven und
     Muskelsystem

Welche Aussagen zu Glomerulonephritis sind korrekt?

 

Stimmen diese Aussagen zu den chronischen Rückenschmerzen?

Cervicoradikuläres Syndrom Was heisst das?

Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in Arm (Schmerz u d Gefühlsstörungen) im
Ausbreitungsgebiet eines Nerves , abgeschächter Reflex bei Untersuchung

Diskushernie / Bandscheibenvorfall

Was bedeutet das?

Wann wird operiert?

Welches sind die Eigenschaften?

Riss in einer Bandscheibe, so dass Material aus dem Bandscheibenkern in
Wirbelkanal heraustreten kann.

Operiert wird, wenn Nerven so unter Druck stehen, dass Lähmungen auftreten
 oder Blasen oder Mastdarmstörunegn aufreten (neurologische Ausfälle)

  • Keine Symptome
  • keine zwingende Arbeitsunfähigkeit
  • Lange Rehaphase nach Op.

Berufskrankheiten

UVG Art. 9

  1. Als Berufskrankheiten gelten Krankheiten (Art. 3 ATSG), die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind. Der Bundesrat erstellt die Liste dieser Stoffe und Arbeiten sowie der arbeitsbedingten Erkrankungen.
  2.  
  3. Als Berufskrankheiten gelten auch andere Krankheiten, von denen nachgewiesen wird, dass sie ausschliesslich oder stark überwiegend durch berufliche Tätigkeit verursacht worden sind.
  4. Soweit nichts anderes bestimmt ist, sind Berufskrankheiten von ihrem Ausbruch an einem Berufsunfall gleichgestellt. Sie gelten als ausgebrochen, sobald der Betroffene erstmals ärztlicher Behandlung bedarf oder arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) ist.

Parkinson ?

  • Im Vordergrund steht zu Beginn Dopaminmangel.
  • Später folgt ein zusätzlicher Neurotransmittermangel
  •  Symptome Zittern der Finger in Ruhe, leises monotones Reden, schlieeslich versiegendes Reden
  • Viele entwickeln eine Demenz .
  • Acetylcholinasehemmer als Therapie. Erhöhen Acetylcholin

Von welchen Parametern ist das Kardiovaskuläre Risiko abhängig

  • BMI
  • Bauchumfang
  • Blutdruck
  • Triglyceride
  • Gesamtcholesterin
  • HDL
  • Familienanamnese
  • Nüchternglucose
  • HbA1c

Auf welche Parameter stützen sich Versicherer um das Sterblichkeitsrisiko zu beurteilen?

  •  Rauchen
  •  erhöhter Blutdruck
  •  erhöhte Blutfette und Diabetes
  •  Alter und Geschlecht
  •  Bauchumfang

Welche Methode wählen sie ?

Auswurffraktion des linken Ventrikels

 Anstrengungsinduzierte Ischaemie

Gefährliche nächtliche Arrhythmien

Auswurffraktion des linken Ventrikels

Echokardiographie

Anstrengungsinduzierte Ischaemie

Fahrradergometrie

Gefährliche nächtliche Arrhythmien

24h-EKG

Nennen Sie die Folgekrankheiten der Adipositas  ?

  • Koronare Herzkrankheit
  • Diabetes mellitus
  • Schlaf Apnoe Syndrom
  • erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten
  • Degenerative Veränderungen Bewegungsapparat

Nennen Sie Gründe warum sich eine Beschäftigung mit rheumatischen Erkrankungen lohnt?

  • Alle Altersklassen und alle sozialen Schichten betroffen
  • Viele rheumatische Krankheiten verlaufen chronisch
  • sind aber nicht lebensbedrohlich, aber häufig chronisch
  • In den Industrienationen häufigste Gründe für Arbeitsausfälle und vorzeitige Berentungen
  • Störungen des Bewegungsapparates gehören zu den häufigsten Krankheiten auf der ganzen Welt

Was stimmt?

Kompartmentsyndrom

1) Wann kommt ein Kompartmentsyndrom (Logensyndrom) typischerweise vor?

2) Und was geschieht bei einem Kompartmentsyndrom?

1) Wann kommt ein Kompartmentsyndrom (Logensyndrom) typischerweise vor?

 Vorkommen nach grösseren Traumata, Blutungen, Gipsbehandlungen, Operationen

2) Und was geschieht bei einem Kompartmentsyndrom?

Druckzunahme im Muskel, gegebenenfalls Zerstörung der
Muskelstrukturen, Gefässe und Nerven, Absterben von Muskelregionen

 

Es existieren verschiedene Arten der Frakturversorgung.
Nennen 3 Methoden ?

Marknagelung
Plattenosteosynthese
Spickdrahtosteosynthese
Verschraubung
Gips/Schienenbehandlung

Prothesen
Fixateur

Welche Abklärungen hinsichtlich Risikoprüfung verlangen sie ?

- Colitis ulcerosa mit Befall des Rektums
- Duodenalulcus
- Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
- Dickdarmpolypen


- Colitis ulcerosa mit Befall des Rektums Proktoskopie

- Duodenalulcus  Ösophagogastroduodenoskopie ("Magenspiegelung")

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Bodyplethysmografie, Spirometrie

- Dickdarmpolypen  Coloskopie

Nennen Sie  häufige Auslöser eines Asthma bronchiale 

  • Kälte
  • Rauch
  • Inhalationsallergene
  • physikalische Reize

Eine Person ist ab dem 01.03.2012 versichert. In der Gesundheitsdeklaration gab die Person am 03.12.2011 an gesund zu sein. Am 01.04.2013 beantragt die versicherte Person eine Prämienbefreiung, weil sie seit 3 Monaten vollständig arbeitsunfähig ist. Grund ist eine Hepatitis C. Versichert ist eine jährliche Rentenleistung  von CHF 20'000.00.

(1) Welches Fehlverhalten der versicherten Person vermuten Sie?
(2) Welche Abklärungen veranlassen Sie?
(3) Auf welche Massnahmen steuern Sie zu?
(4) Was müssen Sie besonders beachten?

(1) Welches Fehlverhalten der versicherten Person vermuten Sie?
(2) Welche Abklärungen veranlassen Sie?
(3) Auf welche Massnahmen steuern Sie zu?
(4) Was müssen Sie besonders beachten?

(1) Anzeigepflichtverletzung
(2) Einholung eines oder mehrerer Arztberichte der letzten Jahre,
insbesondere vor dem Zeitraum vom 03.12.2011, um den Verlauf der Erkrankung nachvollziehen zu können; Vorlage des Falls beim beratenden Arzt

(3) Leistungsablehnung und Vertragsaufhebung gemäss Art. 6 und 8 VVG
(4) 4-wöchige Frist zur Geltendmachung der Anzeigepflichtverletzung

Beurteilen Sie, welche Aussage für die kongenitale Hüftluxation

Nennen Sie  Elemente, die zur Diagnosestellung von Erkrankungen des  Bewegungsapparates geeignet sind.

  • Befragung (Anamnese, Gespräch)
  • Klinische Untersuchung (tasten, prüfen der Beweglichkeit etc.)
  • Röntgenuntersuchung
  • Zusatzuntersuchungen (MRI, CT, SONO, Szintigraphie)
  • Laboruntersuchung (Blut, Punktat)
  • Gewebeproben (Histologie)

Welche der folgenden Stoffe gehören zu den häufigsten Ursachen von Berufskrankheiten der Haut?

Welche häufigen Ursachen eines Berufsasthma durch hochmolekulare Stoffe, bei denen die Atopie ("Allergieneigung") ein Risikofaktor für das Auftreten des Berufsasthma darstellt, kennen Sie?

  • Getreide und Mehlstaub
  • Textilstäube
  • Gewürze
  • Latex
  • Tierkontakte
  • Pflanzen oder Blumen
  • Enzyme
  • Holzstaub

Ein 30-jähriger Fabrikarbeiter mit bekannter Epilepsie wird von seinem
Kollegen in der Herrentoilette verwirrt auf dem Boden sitzend gefunden.
Er war nach der Znünipause nicht an den Arbeitsplatz zurückgekehrt.
Er klagt über Schmerzen in den Armen und Beinen, vom Mundwinkel
läuft etwas Blut über die Lippen. Er kann offensichtlich die Arbeit nicht
aufnehmen, und bittet, eine kurze Zeit schlafen zu dürfen.
Welches Vorgehen ist ratsam?

  • Puls und Atmung prüfen
  • Blutungsquelle im Mund einsehen
  • unter Aufsicht während 30 bis 60 Minuten ruhen lassen
  • dann über den Vorfall befragen

Welche der folgenden Mechanismen können Kopfschmerzen auslösen ?

Étudier