Verkauf

Verkauf und Präsentationstechnik für Verkaufsfachleute

Verkauf und Präsentationstechnik für Verkaufsfachleute


S. S.
Diese Lernkarten decken grundlegende Verkaufstechniken und -strategien für die Mittelschule ab. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Fragetypen, Verkaufsphasen und -argumente, sowie auf die Typologie von Kunden und deren Bedürfnissen. Der Fokus liegt auf der Kommunikation mit Kunden, der Handhabung von Einwänden und der effektiven Präsentation von Angeboten. Diese Karteikarten sind ideal für angehende Verkäufer und Marketinginteressierte, die ihre Fähigkeiten im Verkaufsgespräch und in der Kundenbindung verbessern möchten.
Flashcards
92
Students
11
Language
German
Category
Marketing
Created / Updated
21.06.2016 / 01.02.2024

Flashcards

Welche Verbrauchertypen nach MafoWerk gibt es?

die Nachhaltigkeitsaktivisten (Kernzielgruppe, sozial und ökologisch stark engagiert)

die Interessierten (teilweise intressiert, grosses Potential)

die Indifferenten (sind noch wenig sensibilisiert bzw. intressiert)

die Nachhaltigkeitsverweigerer

Welche verschiedenen Kundenverhalten gibt es im Verkaufsgespräch und wie reagiere ich darauf (6)?

Der redselige und freundliche Kunde -> wenig sagen, zuhören

Der schweigsame und zurückhaltende Kunde ->geduldig beraten, detailliert erklären, offene Fragen, dem Kunden helfen

Der reizbare und impulsive / ungeduldige Kunde -> Ruhe bewahren, weniger fragen, nicht widersprechen, sachlich bleiben

Der ruhige, langsame Kunde ->nicht drängen, vorsichtig zum Kaufentscheid führen

Der unentschlossene, unsichere Kunde -> ruhig beraten und bei der Entscheidung helfen, Auswahl einengen

Der sichere, entschlossene Kunde -> schnell und sachlich beraten, rasch zum Kaufentscheid kommen

Erkläre das Eisbergmodell nach Sigmund Freud

80% der Entscheidungen sind für den Verkäufer unsichtbar, weil sie der emotionalen Ebene bwz. dem Unterbewusstsein zuzuordnen sind. Es sind sogenannte Primärmotive. Lediglich 20% der Entscheidungen trifft der Mensch rational, also bewusst. 

Was bedeutet "Rationalisierung der Primärmotive"?

Im Verkauf werden die Primärmotive angesprochen. Zusätzlich werden die Sekundärmotive berücksichtigt, wodurch der Verkäufer die Primärmotive rationalisiert. 

Was ist die TA (Transaktionsanalyse)?

Die TA basiert auf der Grundlage, dass jeder Mensch drei verschiedene Kommunikationspersönlichkeiten hat. In dem er diese lernt, zu beherrschen, kann er situationsgerecht kommunizieren. 

Welche drei Kommunikationspersönlichkeiten gibt es?

Das Eltern-Ich: Es kommuniziert in der Art und Weise, wie wir es von unseren Eltern gelernt haben. 

Das Erwachsenen-Ich: Es kommuniziert vorallem Facts & Figures

Das Kinds-Ich: Es kommuniziert emotional und spontan wie ein Kind

Nenne die erweiterte AIDA-Formel:

V = Vorbereitungsphase

A = Aufmerksamkeit wecken, Attention

I = Interesse wecken, Interest

D = Drang zum Kauf erzeugen, Desire

A = Abschluss herbeiführen, Action

N = Nachbearbeitungsphase

Nenne die sechs Phasen des Verkaufes: 

Kontakt-Vorbereitung

Eröffnung

Angebot, Verhandlung

Abschluss

Verabschiedung

Nachbearbeitung

Was gehört in die Verkaufsphase Kontakt-Vorbereitung?

evtl. Werbebotschaft im Vorfeld zustellen

Terminvereinbarung

Informationsbeschaffung im Vorfeld und Auswertung

Zielformulierung

Strategienfestlegung, Ablaufplanung

Wahl der Argumente, Kundennutzen

Wahl der HIlfsmittel

Zeitliche Planung, Routenplanung

Was gehört in die Verkaufsphase Eröffnung?

Begrüssung

Atmosphäre schaffen

Gesprächseinstieg

Was gehört in die Verkaufsphase Angebot & Verhandlung?

Bedarfsanalyse mittels Fragetechnik

Präsentation des Angebots mittels Argumentationstechnik und Nutzendarlegung

ggf. Einwandbehandlung mit entsprechender Technik

Angebot definieren

Preisverhandlung mit entsprechender Taktik

Was gehört in die Verkaufsphase Abschluss?

Kaufbereitschaft herbeiführen mit verschiedenen Techniken

Auf Kaufsignale achten (der Kunde fragt nach Details, ist interessiert)

Abschluss

Was gehört in die Verkaufsphase Verabschiedung?

Vereinbarung des weiteren Vorgehens

Danke

Verabschiedung

Welche Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung gibt es in der Vorbereitungsphase eines Kudnengespräches?

Historie, Fakten zur Unternehmung, Kontaktpersonen, Erwartungen, Wahl der Argumente und NUtzendarlegung, potenzielle Einwände und mögliche Vorgehensweise zur Behandlung

Welche möglichen Gesprächsziele gibt es bei einem Kundengespräch?

Abschluss

Informationsbeschaffung

Bedarfsaufnahme

Kundenbindung

Reklamationsbehandlung

Welche Verkaufsargumente gewichten bei Investitionsgüter primär?

Finanzielle, technische und Gebrauchsargumente und es kommen Fragen wie ROI in's Spiel. 

Welche drei Verkaufskontrollen gibt es und wie werden diese kontrolliert?

Ziele des Verkaufsgesprächs (Verkaufsstatistik, direkte Kontrolle)

Verkaufspsychologie, Verkaufstechnik (durch externe Trainer oder Besuchsbegleitungen, Nachfragen bei Kunden)

Produktwissen / Marktkenntnisse (durch einfache Tests)

Welche externen Informationsmöglichkeiten gibt es zur Vorbereitung eines Kundengespräches?

Dokumentation, Broschüren usw. des Kunden

Marketingkommunikation des Kunden

Website des Kunden

Handelsregister

relevante Branchenverzeichnisse

Medien generell

direkter Fragen anlässlich eines Besuches, Reporting

Welche internen Informationsquellen gibt es zur Vorbereitung eines Kundengespräches?

aktives CRM verbunden mit Datenbank

Besuchsberichte

Debitorenbuchhaltung

Umsatz- und Absatzstatistiken 

 

Formulieren Sie eine Suggestivfrage

Sicher sind Sie auch meiner Meinung, dass...?

Eine Frage, die so gestellt wrid, dass eine bestimmte Antwort nahe liegt

Formuliere eine Kontrollfrage:

Diese Frage dient zur Absicherung und wird eingesetzt um eine Aussage zu wiederholen und den Sachverhalt abzusichern.

Bsp: Habe ich das richtig notiert, Sie sind also...?

Formuliere eine Orientierungsfrage: 

Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Formuliere eine reflektierende Frage:

Dient dazu, eine Übereinstimmung herbeizuführen.

Sie meinen, mit der kleineren Variante fahren sie besser?

Darf ich daraus schliessen, dass Ihnen eine Just-Time-Lieferung wichtig ist?

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, legen Sie besonderen Weg auf...

Formuliere eine Alternativfrage:

Welche Variante ziehen Sie vor? Die rote oder die blaue?

Formuliere eine Rückstellungsfrage:

Ist es für Sie okay, wenn ich darauf zurückkomme? Ich möchte Ihnen gerne noch ... zeigen.

Formuliere eine Bumerangfrage:

Wie kommen Sie darauf?

Formuliere eine Einwand-Eruierungsfrage:

Worauf legen Sie besonders Wert? 

Unter welchen Voraussetzungen darf ich die Bestellung aufnehmen?

Formuliere eine Zeitgewinnungsfrage: 

Wie meinen Sie das genau?

Formuliere eine Abschlussfrage

Fehlen Ihnen noch Informationen?

Was spricht nun noch dagegen, dass ich Ihre Bestellung aufnehme?

Welche Arten von Argumenten werden unterschieden?

Kaufmännische Argumente: finanzielle Nutzen / Vorteile aufzeigen

Technische Argumente: technische Vorteile / Nutzen

Gebrauchsargumente: Vorteile und NUtzen im Gebrauch

Psychologische Argumente: psychologischen, emotionalen Bedürfnisse des Kunden ansprechen, siehe auch Eisbergmodell

Ein Argument muss immer womit kombiniert werden?

Mit dem Nutzen für den Kunden, er muss seinen Vorteil im Argument erkennen!

Welche Möglichkeiten gibt es bei Preiseinwänden insbesondere zur Entkräftung dessen?

Vergleichsmethode: Kunde in ein Vergleichsgespräch verwickeln, damit konkret auf allfällige Mitbewerberangebot eingegangen werden kann

Preis "verkleinern": Bei einer Laufzeit von 5 Jahren kostet es Sie nur 1.60 pro Tag

Angebot reduzieren

Zusatz anbieten

Welche Kaufsignale kann ein Kunde unter anderem geben?

Er fragt nach Lieferfristen, nach dem Preis usw. 

der Kunde nickt zustimmend 

Welches sind Gründe für eine Reklamation?

Die Leistung entspricht nicht den Vorstellungen des Kunden

Beim Abschluss wurden von falschen Informationen ausgegangen

Der Auftrag wurde seinerzeit falsch aufgenommen

Der Kunde fühlt sich nicht ernst genommen oder fühlt sich unanständig behandelt

einzelne Vereinbarungen wurden nicht eingehalten (bei der Leistung, beim Termin oder anderes)

Wie lautet der Ablauf bei einer Kundenreklamation?

1. Kunde reklamiert (ruhig bleiben, Kunde ausreden lassen!)

2. Verständnis zeigen (kein Zugeständnis der Schuld machen!)

3. Keinen Schuldigen suchen - der Sache auf den Grund gehen - Feedback versprechen

4. Handeln!

5. Versprechung einhalten (auch wenn du vielleicht noch nicht die komplette Lösung hast, den Termin trotzdem einhalten)

6. Erledigung / Kulanz

7. Abschluss (zuerst unbedingt beim Kunden ein "erledigt" einholen, bevor Reklamation geschlossen wird)

Nenne einige, immaterielle Massnahmen, um Kunden zu binden: 

ehrliche, transparente Beratung

keine falschen Versprechungen

nicht das Blaue vom Himmel herabschwätzen

die Bedürfnisse des Kunden in den Vordergrund stellen und nur das verkaufen, was dem Kunden nützt

bei Fragen/Problemen/Beschwerden für den Kunden da sein

VIP-Behandlung

VIP-Bereich auf der Homepage

VIP-Anlässe

VIP-Newsletter

 

Nenne einige materielle Massnahmen, um Kunden zu binden:

gutes Dokumentationsmaterial

Kundentreue mit Rabatten belohnen (auch Mengenrabatte)

Vorzugs-Skonto

VOrzugszinsen

Prämien, Geschenke, Boni, Gratisware

24h-Service

Was ist ein Gruppenverkauf?

Von einem Gruppenverkauf wird gesprochen, wenn der Verkäufer mehreren potentiellen Käufern gegenübersteht. Dies tritt häufig, aber nicht nur, im B2B-Bereich auf. 

Wie lange ist ein telefonisches / persönliches Angebot gültig?

Unmittelbar

Wie lange ist ein Briefliches Angebot gültig? Und ein E-Mail?

5 Tage

ca. 2 Tage

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