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relevante Kennzahlen

relevante Kennzahlen


Jolanda Sutter
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre für die Mittelschule. Sie behandeln zentrale Themen wie Aktien, Obligationen, Optionen und verschiedene Finanzierungsmethoden, darunter Eigenkapital und Fremdkapital. Die Karteikarten erklären auch wichtige Begriffe wie Geldflussrechnung, Kennzahlen und Wertpapiere. Sie richten sich an Schüler, die ihr Verständnis der Finanzwelt vertiefen und sich auf Prüfungen vorbereiten möchten.
Flashcards
159
Students
2
Language
German
Category
Macro-Economics
Created / Updated
28.11.2014 / 06.06.2016

Flashcards

Kreditorendauer

360 Tage

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Kreditorenumschlag

Was ist zum Kreditorenumschlag und zur Kreditorendauer zu sagen?

  • Wichtig: Rechtzeitige Erfüllung der Zahlungsverpflichtugnen
  • Bei einer Zahlungsfrist von 30 Tagen gilt ein Wert von 36 Tagen als gut

Was sind die wichtigsten finanzwirtschaftlichen Ziele ? Hauptziele? (Geldflussrechnung)

Hauptziel: Gewinnerzielung

Neben der Deckung sämtlicher Aufwände muss die Unternehmung einen Gewinn erzielen um konkurrenzfähig zu bleiben.

(Befriedigung der Kapitalgeber, Mittel für Forschung und Entwicklung, Reserven für wirtschaftlich schwierige Zeiten etc...)

Was sind Nebenziele ? (Geldflussrechnung)

  • Nebenziele: Sicherung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft (Liquidität)
  • Zahlungsunfähigkeit häufigste Ursache für Konkurs
  • Reichen die flüssigen Mittel um kurzfristige Verbindlichkeiten decken zu können?
  • Sind die Verbindlichkeiten grösser als das Vermögen? (Überschuldung)

Was zeigt die Geldflussrechnung?

Geldzuflüsse und Geldabflüsse einer Rechnung

Was ist Geld? (Geldflussrechnung)

  • Bargeld
  • sofort verfügbare Gelder (Post,Bank)

In welche 3 Ursachengruppen kann unterschieden werden? (Geldflussrechnung)

  • Betriebsbereich ( Geldflüsse aus Betriebstätigkeit (operativer Cashflow))
  • Investitionsbereich ( Geldflüsse aus Investitionstätigkeit)
  • Finanzierungsbereich (  Geldflüsse aus Finanzierungstätigkeit)

Beschreibe die Ursachengruppe. Betriebsbereich genauer

  • Einnahmen und Ausgaben aus der Geschäftstätigkeit, Erstellung und Veräusserung der Leistung, (Basis: Erfolgsrechnung)
  • Beispiele Einnahmen : Einzahlungen von Kunden für verkaufte Lieferung und Leistung (Kasse, Bank,Post), Zinszahlung von Kreditnehmern
  • Beispiele Ausgaben : Auszahlung an Lieferanten für Kauf von Waren, Lohnzahlung an Mitarbeiter, Zinszahlung an Kreditgeber

Beschreiben sie die Ursachengruppe Investitionsbereich genauer

  • Einnahmen und Ausgaben aus dem Erwerb und der Veräusserung von Anlagevermögen
  • Beispiele Einnahmen : Einnahmen aus der Veräusserung von Sachanlagen (Mobilien) Geldzufluss, DESINVESTITIONEN
  • Beispiele von Ausgaben: Auszahlung für den Erwerb von Sachanlagen, Finanzanlagen,Geldabfluss, INVESTITIONEN

Beschreiben sie die Ursachengruppe Finanzierungsbereich genauer

  • Einnahmen und Ausgaben aus der Veränderung von Finanzverbindlichkeiten des Eigenkapitals, sowie Gewinnauschüttungen
  • Beispiele von Einnahmen : Einnahmen von Kapitalerhöhungen, Aufnahme kurz und langfristige Finanzverbindlichkeiten,  Hypothek, Passivdarlehen, Aktienkapitalerhöhung (Beteiligungsfinanzierung)
  • Beispiele von Ausgaben : Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten

Cashflow= ?

Geldfluss aus Betriebstätigkeit

Wie sieht die Geldflussrechnung aus?

Geldfluss aus Betriebstätigkeit (Cashflow, Innenfinanzierung)

minus/plus Geldfluss aus Investitionstätigkeit

minus/plus Finanzierungstätigkeit

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= Zunahme oder Abnahme der flüssigen Mittel

Cashflow-Marge

Cashflow x 100

_____________

Nettoerlös (Umsatz)

Was ist zur Cashflow-Marge zu sagen?

Stark branchenabhängig ca. 5-20 %

Welcher Anteil am Umsatz haben die Mittel aus der Geschäftstätigkeit? (Cashflow geldwirksamer Ertrag-geldwirksamer Aufwand?)

Mit dieser Kennzahl kann ermittelt werden, wieviel Prozent von den Umsatzerlösen für Investitionen (Investitionsbereich) und Schuldentilgung bzw. Dividendenzahlungen (Finazierungsbreich) zur Verfügung stehen

Verschuldungsfaktor

Effektivverschuldung

----------------------------

Cashflow

Was ist zum Verschuldungsfaktor zu sagen?

Effektivverschuldung = Fremdkapital- Flüssige Mittel- Debitoren

Wie gut können die Schulden aus der Geschäftstätigkeit zurückbezahlt werden

Ein Wert kleiner als 5 gilt als gut

Wie werden die Finanzmärkte eingeteilt?

  • Geldmarkt
  • Kapitalmarkt (Wertpapiermarkt)
  • Kreditmarkt

Wie wird der Geldmarkt eingeteilt?

  • nicht handelbar : Call-/Festgelder
  • handelbar ( BA,CP,TB,CD, Anteilscheine,Gemafonds,Gema-Buchforderungen)

Wie wird der Kapitalmartk unterschieden?

  • Primärmarkt ( Fremdfinanzierung, Beteiligungsfinanzierung (Eigenfinanzierung))
  • Sekundärmarkt (ausserbörslich)

Wann spricht man von einem Geldmarkt?

bei einer unterjährigen Laufzeit der Gelder

Wie unterscheiden sich Kapital und Kreditmarkt?

Der Kapitalmarkt unterscheidet sich dadurch, dass standartisierte Finanzprodukte gehandelt werden

Was ist ein Wertpapier?

Ein Wertpapier ist eine Urkunde, mit der man eine Forderung so verknüpft, dass sie ohne Urkunde weder geltend gemacht noch übertragen werden kann. 

Die Wertpapiere können aber mit der Urkunde zusammen leicht übertragen werden. Daher eignen sich Wertpapiere besonders gut für die Kapitalaufnahme und den Handel am Kapitalmarkt.

Was gibt es für Werpapiergattungen?

  • Inhaberpapiere
  • Orderpapiere
  • Namenpapiere

Was ist ein Inhaberpapier?

  • Eigenschaften: jeder Vorweisene wird als rechtsmässiger Eigentümer angesehen "lauten auf Inhaber"
  • Eigentumsübergabe: Übergabe 
  • Beispiele : Obligationen, Aktien,Check, Schuldbrief

Was ist ein Orderpapier?

  • Eigenschaft : "lauten auf Namen des Berechtigten"
  • Eigentumsübergabe: Indossament und Übergabe
  • Beispiel : Namenaktie,Ordercheck, Namenschuldbrief

Was ist ein Namenpapier?

  • Eigenschaften: "lauten auf Namen" des Berechtigten mit dem Vermrk "nicht an die Order"
  • Eigentumsübertragung: Zession und Übergabe
  • Beispiele : Namen-Kassen-Obligationen

Was kann ein Wertpapier für Rechte haben?

  • Forderungsrecht -> Geldforderung z.B Obligation, Check
  • Beteiligungsrecht -> Mietglidschafts/-Vermögensrechte z.B Aktie,PS,Anlagefondsanteilschein
  • Sachenrecht -> Recht an Sache z.B Schuldbrief, Konnossement
  • Optionsrecht -> Wahlrcht, ob Vertragsverhältnis entstehen soll oder nicht z.B Optionsschein

Was ist ein Gläubigerpapier?

  • Ertrag : Zins, unabhängig vom Geschäftserfolg
  • Rechte: Forderungsrechte
  • Beispiele: Obligation, Pfandbrief,Kassenobligation

Was ist ein Beteiligungspapier?

  • Ertrag: Dividende, abhängig vom Geschäftsergebnis
  • Rechte: Beteiligungsrechte, Forderungsrechte
  • Beispiele: Aktie, PS, Anlagefondsanteilschein

Was bedeuted Liberierung?

Als Liberierung bezeichnet man die Einzahlung von gezeichneten Gesellschaftsanteilen

Was bedeuted Zeichnung?

Beantragung von Wertpaieren

Zeichnung und Liberierung Fremdkapital

  • Zeichnung: Obligationäre an Obligationenanleihe
  • Liberierung: Bank an Obligationäre

Zeichnung und Liberierung von Eigenkapital 

Zeichnung: Aktionäre an Aktienkapital

Liberierung: Bank an Aktionäre

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Obligationen und Aktien?

  1. Verbriefte Recht -> A: Mitgliedschafts-und Vermögensrechte O: Vermögensrechte,Geldforderungen auf Zins und Kapital
  2. Stellung des Inhabers gegenüber der Gesellschaft : -> A: Teilhaber O: Gläubiger
  3. Laufzeit des Titels -> A: unbegrenzt O: 8-15 Jahre
  4. Bestandteile des Titels -> Mantel, Couponsbogen,Talon O: Mantel, Couponsbogen
  5. Kursfestsetzung an der Börse -> A: Stückkurs O: Prozentkurs
  6. Bezeichnung Kapitalertrag -> A: Dividende O: Fremdkapital
  7. Buchhalterische Bezeichnung des aufgenommenen Kapitals ->  A. Eigenkapital O: Fremdkapital
  8. Anlageart-> A: Sachwert,schwankende Kursentwicklung, abhängig vom Geschäftserfolg O: i.d.R. stabile Kursentwicklung, geringer Schutz vor Geldentwertung

Was sind die Kriterien einer Inhaberaktie?

  • Wertpapier lautet auf den Inhaber der Aktie (=wer immer im Besitz der Aktie ist)
  • Übertragung des Eigentums durch Besitz (Übergabe des Wertpapiers)
  • Anonymität der Aktionäre
  • Geltendmachen von Mitgliedschaftsrechten mit Besitz der Aktie
  • Vinkulierung unmöglich
  • volle Liberierung

Was sind die Kriterien einer Namenaktie?

  • Wertpapier lautet auf den Namen des Aktionärs (z.B. Peter Müller)
  • Übertragung des Eigentums durch Besitz und Indossament (Übertragungsvermekr auf der Rückseite des Wertpapiers)
  • nicht anonym da Eintragung im Aktienbuch erfolgt
  • Geltendmachen von Mitgliedschaftsrechten mit Eintragung im Aktienbuch
  • Vinkulierung möglich
  • Liberierung teilweise möglich

Was ist des sog. aufgeschobener Titeldruck?

Häufig werden Schweizer Aktien nicht mehr ausgedruckt, sondern nur noch virtuell in das Wertschriftendepot eingebucht.

Was bedeuted Vinkulierung?

Eine Vinkulierung bedeuted, dass dem neuen Eigentümer unter bestimmten Voraussetzungen die Eintragung ins Aktienbuch des Gesellschaft verweigert werden kann. Er hat dann nur die Vermögensrechte, jedoch keine Mitgliedschaftsrechte. Der Verwaltungrat entscheidet, ob die Bedingungen für den Eintrag im Einzelfall erfüllt sind,

Fall der Vinkulierung NICHT KOTIERTE AKTIEN

Zulässiger Ablehnungsgrund: wichtige, sachliche, in den Statuten festgesetzte Gründe

Fall der Vinkulierung KOTIERTE AKTIEN

Zulässiger Ablehnungsgrund: nur Prozentklausel möglich (z.B. ein Aktionär wird nur bis max. 5% des Aktienkapitals im Aktienbuchs eingetragen

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