Lernkarten

Karten 24 Karten
Lernende 3 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 20.07.2013 / 03.12.2015
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Lehrergesteuerter Unterricht

(Wiater)

Der L. plant, gestaltet und überprüft den Lehr-Lern Prozess, agiert als Experte für die Lernziele und Lerninhalte und für deren Vermittlung an die Schüler.

Er führt Regie, nützt dabei vielfältige Methoden und Medien aus.

Ziel ist der Erwerb von intellektuellem Wissen durch Schüler != Frontalunterricht.

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Frontalunterricht - konstruktivistisch
(Meyer)

Frontalunterricht ist ein zumeist thematisch orientierter und sprachlich vermittelnder Unterricht in dem der Lernverband gemeinsam unterrichtet wird und in dem der Lehrer zumindest den Anspruch nach - die Interaktion und Kommunikation steuert und kontrolliert.

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Frontalunterricht

(Phasen)

Inhalte im Mittelpunkt

- sprachliche Vermittlung

- frageentwickelndes Verfahren

- Stillarbeit

- Hausaufgabe

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Lehrgangsorientierter Unterricht

kontinuierlich aufeinander aufbauende UE bei denen Unterrichtsziele und Inhalte für die ganze Lerngruppe geplant und aufbereitet werden. Soll systematisch geordnete Sach- und Methodenkompetenz vermitteln

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Lehrgangsarten

(Meyer)

- Linearer Lehrgang

-Gestaffelter Lehrgang (Treppe)
- Aufbauender Lehrgang (Treppe)

- Exemplarischer Lehrgang (Hochplatue)
- abgegrenzter UE erf. Lehrgang

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Lehr-/Lernziel u. Kompetenzorientierter U.

(Wiater)

- alle didaktischen Überlegungen den Zielen untergeordnet

- Unterricht soll zweckrational, kontrolliert und mit höchstmöglich überprüfbarer Effektivität erfolgen

- vernachlässigt Kompetenzerwerb

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Offener Unterricht

(Wiater)

Der L. plant den Unterricht durch die Auswahl von Materialien mit differenzierten Arbeitsaufträgen (Lernumgebung)! 

Er führt in die Lernumgebung ein, lässt die SuS dann selbständig daran arbeiten und das gelernte kontrollieren, er diagnostiziert währenddessen das Lernverhalten, steht als Lernberater zur Verfügung und erfasst Lernergebnisse. Ziel ist das selbstständige eigenverantwortliche und selbstkontrollierte Lernen der Schüler sowie deren Erwerb von Kompetenzen und Handlungsorientierung

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Merkmale offene Unterrichts

- Öffnet sich den Fragen und Interessen der S.

- Öffnet sich der Heterogenität

- Öffnet sich den Alltagserfahrungen und ermöglichst Lernen an außerschulischen Lernorten

- Bemüht sich um schüleraktivierende und handlungsorientierte Methodenvielfalt

- Fördert die Mündigkeit durch Selbsttägigkeit

- Prakiziert Lernen fächerübergreifen

- Macht aus Lehrenden Lernberater und Lernhelfer

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Empirie - offener Unterricht

- höhere Werte bei Kreativität, Selbstständigkeit und Sozialverhalten

- besseres Arbeitsverhalten aber Wissenszuwachs bei lehrergesteuertem Unterricht größer

- Lehrer müssen weniger Störverhalten regulieren

- Differenzierung

- Leistungsstrake Kinder profitieren am meisten

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Lehrer-Schüler gesteuerter Unterricht

(Wiater)

- der Lehrer plant UE als Projekte, Recherchen ... vor, beteiligt dann aber die SuS mit ihren Ideen und Vorschlägen an der Gesamtplanung, Durchführung und Ergebnissicherung

- Ziel ist der Erwerb von Strategien der Wissensnutzung, der lebensnahen Wissensgenerierung und der Entwicklung der eigenständige Frage- und Analysekompetenz

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Projekt 

(Wiater)

Projektorientiertes Lernen ist ein "learning by doing" gemäß Dewey, dass zu denkenden Erfahrungen führt und bei dem sich SuS mit allen Sinnen nach einem selbstüberlegten Plan zielgerichtet ein für sich selbst interessantes Problem fächerübergreifend zu lösen versuchen.

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Projekt - Ziel

(Wiater)

Erwerb von Strategien der Wissensnutzung, Wissensgenerierung

- Entwicklung von eigenständigen Fragen und Analysekompetenzen

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10 Merkmale eines Projekt

(Gudjons)

1. Situationsbezug

2. Orientierung an den Interessen der S.

3. Gesellschaftliche Praxisrelevanz

4. Zielgerichteter Projektplan

5. Selbstorganisation und Verantwortung

6. Einbeziehen aller Sinne

7. Soziales Lernen

8. Produktorientierung

9. Interdisziplinarität

10. Grenzen des Projektunterrichts

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Projektunterricht 

(Positiv)

- Fordert Eigeninitiative, Eigenverantwortlichkeit, Selbstvertrauen

- größere Lernfreude

- Integration schwacher Schüler

- Berücksichtigung von unterschiedlichen Befähigungen der SuS

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Projektunterricht - Grenzen

 

- Überforderung der Schüler (bei ungenügender Kompetenzvorbereitung)

- Gefahr einseitiger Spezialisierung bei S.

- Fehlen wichtiger Vorraussetzungen wie Arbeitstechniken

- Vorkonstruierte Inhalte

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Planung einer Unterrichtsstunde im Lehrergesteuerten Unterricht

1.      Beachtung Vorgaben Lehrplan

2.      Stellung der Stunde innerhalb der Unterrichtseinheit beachten und S. bewusst machen

3.      Klären der Unterrichts- und Lernvorraussetzungen der Klasse

4.      Sachanalyse

5.      Didaktische Analyse

6.      Feinziele der Stunde

7.      Konkreten Verlauf der Stunde strukturieren

a.      Gliederung mit Angabe des Zeitbedarfs: Einstieg (mit Zielverständigung), Erarbeitung, Ergebnissicherung

b.      Geplante Methoden (s.o)

c.      Verwendete Medien

d.      Tafelbild

e.      Hausaufgaben

8.      Skizze zum Verlauf der Stunde anfertigen (Schema?)

9.      Nachbereitung

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Planung einer Unterrichtsstunde im offenen Unterricht:

1.      Beachtung Vorgaben Lehrplan

2.      Sachanalyse

3.      Entscheidung darüber, welche Inhalte und Kompetenzziele sich für offenen U. eigenen

4.      Angabe des Themas

5.      Sammlung und Herstellung umfangreicher themenbezogener Materialien

6.      Erarbeitung von kleineren Lerneinheiten zum Thema

a.      Festlegung von Pflicht, Wahlpflicht, Wahlaufgaben

b.      Auswahl geeigneter differenzierter Lernangebote/Lernmaterialien

c.      Erstellen eines dida. Auftragsblatts für jedes Lernangebot

d.      Erarbeitung eines Kontrollsystems zur Lernkontrolle

e.      Entwerfen eines Arbeitspasses

f.       Festlegen von Sonderfunktionen einzelner SuS

g.      Klärung org. Probleme

7.      Sturkturierung der offenen Unterichtsphase in:

a.      Einstiegsphase: Vorstellung der Aufgabe

b.      Arbeitsphase: die S arbeiten selbststätig und eigenverantwortlich

c.      Reflexionsphase: gem. Feedback

8.      Nachbereitung

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Planung einer Unterrichtsstunde im Projekt:

1.      Beachtung Vorgaben Lehrplan

2.      Entscheidung über Durchführung und Klärung aller damit verbundenen orga. Probleme

3.      Überlegen eines Rahmenthemas als Vorschlag für S.

4.      Ideensammlung zum Projektthema

5.      Sachanalyse zum Projektthema

6.      Festlegen der zu erlernenden Inhaltsaspekte, Kompetenzen und Schlüsselqual.

7.      Erstellen eines möglichen Ablaufplans

8.      Vorstellen der Lehrerüberlegungen vor der Klasse

9.      Bei Zustimmung: Klassendiskussion und Bildung von S. Arbeitsgruppen zur Ermittlung von Schülerinteressen beim Projetkthema

a.      Bei Ablehnung: Klassendiskussion und Bildung von S. Arbeitsgruppen zur Ermittlung von Schülerinteressen beim Projetkthema

10.   Aufgliederung der zur Verfügung stehenden Zeit (inkl. Beachtung Pufferzeiten)

a.      Planungsphase

b.      Erkundungsphase

c.      Auswertungsphase

d.      Präsentationsphase

11.   Vereinbarung zw. L. und S. zu Kriterien der Leistungsbewertung

12.   Durchführung des Projekts (mit unterschiedlichen Methoden s.o)

13.   Präsentation der Projektergebnisse

14.   Nachbereitung

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Instruktion

Unter Instruktion versteht man die geplante Zurverfügungstellung von Lernmöglichkeiten für bestimmte Personen, damit diese voergegebene Ziele möglichst erfolgreich erreichen können. Beim Lehren mittels Instruktion können Schüler sowohl reagierend und rezeptiv als auch agierend und selbstenddeckend lernen.

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Intelligentes Wissen 

(Weinert)

Unter intelligentem Wissen versteht man ein wohlorganisiertes, disziplinär, interdisziplinäre und lebenspraktisch vernetztes System flexible nutzbarer Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und metakognitiven Kompetenzen

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Kompetenzen

Kompetenzen sind lern- und trainierbare Verhaltensweisen, die aus einer Kombination von Wissen, Verstehen und Können mit Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bereitschaft entstehen und mit denen jemand jederzeit situations- und anforderungsgerecht Probleme lösen und Anforderungen entpsrechen kann.

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Lernumgebung

Eine Lernumgebung ist ein Arrangement von Lerninhalten, die mit multimedialen Lernmaterialien und Arbeitsaufträgen für die Schüler versehen präsentiert werden, und die die Schüler, je nach Aufgabenstellung - allein, mit Lernpartnern oder mit Lerngruppen bearbeiten und kontrollieren sollen.

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Offener Unterricht

(Uhl)

Offener Unterricht gemäß Uhl beinhaltet die Kernelemente der Selbstbestimmung des Schülers und die daraus folgende Individualisierung und Differenzierung des Unterrichts sowie dessen Selbsttätigkeit, die Verbindung von Leben und Lernen und die Tätigkeit des Lehrers als Berater und Helfer. Dabei muss gewährleistet sein, dass Unterricht inhaltlich, methodisch und organisatorisch offen ist

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Arten von Offenheit

(Uhl)

Inhaltliche Offenheit:

-        Kernbestand an grundlegenden Wissenselementen und Fertigkeiten muss weiterhin zum Pflichtpensum gehören und kann nicht durch SuS ausgewählt werden

-        Der L. stellt eine große Anzahl an geeigneten Lehrmitteln zur Verfügung aus denen Schüler auswählen können

Methodische Offenheit:

-        Öffnung erfolgt größtenteils durch Sozialformen und Unterrichtsmethoden

-        Im Grunde wird alles, was in der Literatur vom Ganzklassenunterricht abweicht als Öffnung des Unterrichts bezeichnet

Organisatorische Öffnung:

-        Öffnung in Hinblick auf räumliche und zeitliche Aspekte (innere Öffnung)

-        Öffnung ggü. der Nachbarschaft (Museen, Behörden, Betriebe…) (äußere Öffnung)

-        Öffnung in Hinblick auf Interesse und Lerntempo / Freie Zeiteinteilung