Personalwirtschaft

Olivier Schweizer
Study

Olivier Schweizer
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der Unternehmensführung mit Fokus auf Personalwirtschaft und Organisation. Zentrale Themen sind Personalbeschaffung durch Bewerberanalyse, Motivation und Kompetenzen von Mitarbeitenden sowie Ziele und Methoden der Personalentwicklung. Auch Arbeitszeugnisse, Entlohnungssysteme und Organisationskonzepte werden behandelt. Ideal für Schüler und Berufseinsteiger, die betriebswirtschaftliche Zusammenhänge verstehen möchten.
Flashcards
74
Students
6
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
07.07.2013 / 21.03.2026

Flashcards

STELLENBSCHREIBUNG

Inhalte einer Stellenbeschreibung?

Was ist bei der Ausarbeitung der Stellenbeschreibungen zu beachten?

1. Instanzbild

  • Stellenkennzeichnung (Stellenbezeichnung, Abteilung, Stelleninhaber, Dienstrang, evtl. Gehaltsbereich)
  • Hierarchische Einordnung (Unterstellung, Hierarchie, Stv. -Regelung, Weisungsbefugnis)
  • Kommunikationsbeziehungen Reporting von und an)

2. Aufgabenbild

  • Beschreibung der Tätigkeit (Arbeitsmittel und AVK=Aufgaben, Verantwortung, Kompetenzen)

3. Leistungsbild

  • Kenntnise, Verhalten, etc.

Aufgrund des Stellenbeschriebs muss es immernoch möglich sein, z.b. Zielvereinbarungen, projektmässiges Arbeiten und vernetzes Arbeiten zu ermöglichen.

ANFORDERUNGSPROFIL

Was wird durch ein Anforderungsprofil erreicht?

Damit wird erreicht, dass die richtigen Personen am richtigen Arbeitsplatz tätig sind. Die Anforderungen des Arbeitsplatzes sollten somit weitgehend mit den Fähigkeiten des Mitarbeiters übereinstimmen.

ANFORDERUNGSPROFIL

In welche Kategorien wird ein Anforderungsprofil eingeteilt?

  1. MUSS-KRITERIEN: Unbedingt erforderliche Eingeschaften
  2. SOLL-KRITERIEN: Eigenschaften sollten vorhanden sein
  3. WUNSCH-KRITERIEN: Eigenschaften sind nicht erforderlich, können relativ einfach noch erworben werden

ANFORDERUNGSPROFIL

Was sind mögliche Anforderungen?

  • Grundausbildung
  • Weiterbildung
  • Berufserfahrung
  • Branchenkenntnis
  • Kompetenz
  • Zusatzkenntnise wie Sprachen
  • Soziale Kompetenzen (Templayer)
  • Persönliche Kompetenzen (Zuverlässigkeit)
  • Führungsfähigkeiten

 

PERSONALBESCHAFFUNG

Welche Möglichkeiten gibt es Personal zu beschaffen?

Interne oder Externe Möglichkeiten

 

Intern: günstig, Direktansprache von geeigneten Personen, Stellenbulletin am Anschlagbrett oder via Intranet

Extern: teuer, meistens über Inserate (Zeitung oder Online)

PERSONALBESCHAFFUNG

Welche Möglichkeiten für die externe Personalbeschaffung gibt es?

Je 1/3 durch:

  • Stelleninserate (Zeitung, Internet, eigene Homepage)
  • Mund zu Mund Propaganda über Kollegen
  • Vermittlung (ca. 3 Monatslöhne Kosten) oder Spontanwerbung

Alternative: Zielgruppenwerbung an Fachhochschulen oder Univesitäten=Personalmarketing

BEWERBUNGSUNTERLAGEN PRÜFEN

Was ist bei der ersten Analyse der Bewerbung interessant und geht meistens daraus hervor?

In welche drei Kategorien lassen sich Bewerbungen nach einer ersten Analyse einteilen?

  • Ausbildung, Weiterbildung, Berufserfahrung
  • Branchenkenntnis oder Produktkenntnis
  • Formale Kriterien: Wohnort, Alter, Eintrittsdatum, Gehaltsvorstellung
  • Hinweise zum Arbeitsverhalten
  • Motivation für die Stelle

Vorauswahl mit:

A=einladen    B=abwarten   C=direkt absagen

BEWERBUNGSUNTERLAGEN BEURTEILEN

Was ist in einer detaillierten Analyse zu beachten und was sind die Inhalte der zu prüfenden Elemente?

  • Lebenslauf (Gesamtentwicklung beachten, Kontiuitätsanalyse, Branchenanalyse, Positionsanalyse, Zeitfolgeanalyse, etc.)
  • Schulzeugnise (je aktueller desto besser, aber kein absolutes Leistungskriterium)
  • Arbeitszeugnisse (Tätigkeitsdauer, Tätigkeit, Leistung und Verhalten nicht codieren, Grund der Kündigung)
  • Weiterbildungsbescheinigungen (sinnvolle Kontinuität, verbesserung der Qualifikation?)
  • Gestaltung der Bewerbung  (Präsentation, Vollständigkeit, Stilistische Gestaltung, Inhalt des Bewerbungsschreibens, Motive für Stellenwechsel, Orthographie)
  • Fotografie (eher nur Vorurteile....)

BEWERBUNGSGESPRÄCH

Welche Ziele werden durch das persönliche Interview verfolgt, welche stehen im Vordergrund?

  • Motivation und Erwartung des Bewerbers an die Stelle herausfinden
  • Eignungsabklärung in fachlicher Hinsicht
  • Bringt Bewerber die persönlichen Eigenschaften mit sich die gewünscht sind?
  • Passt der Bewerber ins vorgesehene Team?
  • Übereinstimmung in den Anforderungen aufgrund von Gehaltsvorstellungen, Eintrittsdatum, Wohnort herausfinden
  • Informationen über Firma, Stelle, Rahmenbedingungen dem Bewerber vermitteln
  • Positves, realistisches Bild der Firma der Bewerber vermitteln
  • Absprechen des Entscheidungsprozesses (wer gibt wem bis wann Bescheid)

BEWERBUNGSGESPRÄCH FÜHREN

Was verstehen Sie unter der STAR-Interview Technik?

STAR=Situation, Target, Action, Result

Es wird bewusst nicht auf standardisierte Fragen eingegangen und geprüft, wie sich der Bewerber vorbereitet hat. Daraus kann auch ein richtiges Kreuzverhör enstehen. Z.b.

Schildern Sie eine Situation, in der Sie sich durchsetzten mussten? (situation)

Was war dabei das von Ihrem Arbeitgeber vorgebene Ziel? (target)

Wie genau sind sie dabei vorgegangen? (action)

Was waren die Ergebnise (results)

BEWERBUNGSGESPRÄCH FÜHREN

Wie könnte ein mögliches Bewerbungsgespräch aufgebaut sein?

  • Begrüssung (Dank für Bewerbung und Interesse an Firma, Ablauf schildern)
  • Motivation zur Bewerbung (Grund des Wechsels, persönliche Erwartung und Zielvorstellung)
  • Stelle vorstellen (Firma, Produkte, Stelle)
  • Werdegang besprechen (Bewerbungsunterlagen durchgehen, verfolgte Ziele, Lebenslauf- und Zeugnisanalyse, unklares besprechen/klären)
  • Anforderungskriterien durchgehen (Fachwssen, Berufserfahrung, Branchenkenntnise, Zusatzwissen, Persönlichkeitsmerkmale, Arbeitsverhalten, Sozialverhalten)
  • Persönliche Rahmenbedinungen (Wohnsituation, Freizeit, Gesundheit)
  • Auf Fragen des Bewerbers eingehen
  • Arbeitsvertragliches besprechen (Lohnvorstellung, Überstunden, Ferien, Sozialleistungen, mögliches Eintrittsdatum)
  • Besuch Arbeitplatz (Platz und Team zeigen, evtl. Stellenbeschreibung durchgehen, evtl. Schnuppertag vereinbaren)
  • Weiteres Vorgehen (zweites Gespräch?, Referenzen einholen, Einstellungstest, für ausländische Bewerber Bewilligungen einholen
  • Interview-Abschluss (Entscheid offen lassen, wenn negativ klar aussprechen,Bilanzieren des Gesprächs von beiden Seiten, nochmals weiteres Vorgehen festhalten, verabschieden, Beobachtungen und Eindrücke festhalten)

BEWERBUNGSGESPRÄCH FÜHREN

Was sind berechtigte und was unberechtigte Fragen? Z.b. Gemäss Datenschutzgesetz (DSG)

Muss verhältnismässig sein im Grundsatz und nur Daten beinhalten, die unmittelbar für ein Arbeitsverhältnis nötig sind.

Berechtigte Fragen:

  • Chronische Krankheiten / Beschwerden
  • Zivilstand, Anzahl Kinder, Nationalität
  • Leistungsausweise, Ausbildung, Zeugnis
  • Hobby, Sport, Vereinstätigkeit
  • Nebenbeschäftigung
  • Konkurrenzverbot vorhanden?

Unberechtigte Fragen:

  • Religiöse Ansicht
  • Politische Ansichten
  • Schwangerschaft
  • Vorstrafen/Delikte (ausser mit Stelle in Zusammenhang stehende)
  • Vermögensverhältnise / Finanzlage
  • Zwischenmenschliche Beziehungen (freundschaften, Privat- und Intimsphäre)
  • Nicht geschäftliche Erfolge/Misserfolge

Umstritten ist, wie weit das Recht besteht, eine unzulässige Frage unrichtig zu beantworten! Jursiten sagen eher es ist i.o.

BEWERBUNGSGESPRÄCH FÜHREN

Was sind gute Gesprächstechniken, wenn Sie ein Gespräch mit einem Bewerber führen?

  • Bewerber das Vorgehen bekanntgeben
  • Kontakt schaffen
  • Bewerber zu Wort kommen lassen (60% bei Bewerber=bessere Beobachtungsmöglichkeit)
  • Offene Fragen stellen welche mit W (wie, wer, was, welche) beginnen aber nicht mit JA/NEIN beantwortet werden können.
  • Auf die Aussaagen näher eingehen (1. Antwort ist fast nie vollständig, nach Beispielen fragen)

BEWERBUNGSGESPRÄCH FÜHREN

Welche Beobachtungen können in einem Bewerbungsgespräch gemacht werden?

Was sind Anzeichen dafür, dass sich ein Bewerber schlecht vorbereitet hat oder nicht interessiert ist?

Beobachtungen:

  • Non-Verbale Kommunikation (zittern, Handschweiss, etc.)
  • Gefühlsäusserungen (hörbare wie Stimmlage, Rhytmus, Sprachfluss oder sichtbare wie Mimik, Gestik, Körperhaltung)

Vorsicht bei:

  • Bewerber interessiert sich nicht für EInzelheiten
  • Bewerber stellt keine Fragen
  • Bewerber zeigt kein Interesse an neuem Arbeitsumfeld
  • Bewerber erkundigt sich nicht nach Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Bewerber interessiert sich nur für Parkplätze, Lohn und Ferien
  • Bewerber nimmt Körperhaltung ein, welche Desinteresse ausstrahlt
     

MITARBEITER BEURTEILUNG

Was wird durch das Mitarbeitergespräch bezweckt?

Beim MAG wird die Leistung und das Verhalten des Mitarbeiters gemeinsam besprochen (Vergangenheitsbewältigung) und daraus folgend Massnahmen (Personalentwicklung, Förderung oder Lohnfindung) für die Zukunft getroffen.

MOTIVATIONSTHEORIEN

Was sind neben Maslow die anderen Motivationstheorien?

VON HERZBERG: Die „Hygienefaktoren“ (unzufrieden – nicht unzufrieden) sowie die „Motivatoren“ (nicht zufrieden-zufrieden) müssen beide vorhanden sein, um Arbeitszufriedenheit zu erleben.

PORTER/LAWLER: besagt, dass individuele Motivation am Arbeitsplatz bestimmt wird von den Wahrscheinlichkeiten, dass 1) erhöhte Bemühungen zu verbesserter Arbeitsleistung führt und dass erhöhte arbeitsleistung zu Zielen und Ergbennisen führt, die für die Person "Valenz" (Wertigkeit/Anziehungskraft) haben.

ADAMS: Ein Arbeitnehmer stellt permant Vergleiche zwischen seinen Leistungen (Input) für das Unternehmen und den dafür vom Unternehmen erhaltenen Output (Lohn, Sicherheits, Sozialleistung) und den Inputs seiner Kollegen und deren Outputs an. Das Verhalten und Motivation hängt davon ab, ob er sich gerecht oder ungerecht gegenüber seinen Kollegen empfindet.

MITARBEITERBEURTEILUNG

Was ist der Ausgangspunkt für ein MAG?

Die Stellenbeschreibung oder oftmals auch nur die Definition der Hauptaufgaben und die zu erfüllenden Erwartungen.

Oder bereits vereinbarte Zielvereinbarungen

MITARBEITERGESPRÄCH FÜHREN

Welche Ziele können in einem MAG vereinbart werden?

Leistungsziele oder Verhaltensziele

MITARBEITERGESPRÄCH FÜHREN

Wie können die Leistungen gesteigert werdne?

  1. Leistungssteigerung durch Personalentwicklung (Förderung durch Weiterbildung, regelmässige Bedürfnisabklärung)
  2. Leistungssteigerung durch organisatorische Massnahmen (Optimierung Personaleinsatz, Anpassen des Aufgabengebiets, Personelle und organisatorische Schwachsellen erkennen und beheben)

ENTLÖHNUNGSSYSTEM

Nach welchen Kriterien kann der Grundlohn abgestuft werden?

  • nach Funktion
  • nach Dienstalter

ENTLÖHNUNGSSYSTEM

Welche variablen Leistungsabhängigen Löhne gibt es?

  • Akkordlohn (Stückakord, Zeitakkord)
  • Prämienlohn/Bonussystem (Mengen-, Qualitäts, Ersparnis- oder Nutzungsprämien)
  • Provision (besondere Erfolgsvergütung)
  • Gewinn-, Erfolgs- oder Umsatzbeteiligung

ENTLÖHNUNGSSYSTEM

Was sind mögliche Elemente eines Leistungsbezogenen Lohnsystems?

-Grundlohn/Basislohn

+ Leistungs- oder Verhaltensanteil (Zielerreichung, Verhalten mit Kunden, Teamleistung, etc.)

+Dienstalters- und Erfahrensanteil (in % zum Grundlohn)

+Soziallohnkomponente (soziale Gerechtigkeit und soziale Absicherung)

+Erfolgsbeteiligung (Erfolg der Organisationseinheit z.b.Filiale oder der Gesamtunternehmung)

+Sonderprämien (aussergewöhnliche Leistung, Engagement)

+Fringe Benefits (Neben- und Zusatleistungen, nicht in Form von Geld, z.b. freiwillige Zusatzversicherung, Mittagsverpflegung, Firmenwagen, GA/Halbtax, etc.)

ENTLÖHNUNGSSYSTEM

Welchen Ansprüchen muss das Lohnsystem genügen?

Externe Entlöhnungsgerechtigkeit

  • marktgerecht
  • konkurrenzfähig
  • aussreichende Flexbilität

Interne Entlöhnungsgerechtigkeit

  • anforderungsgerecht
  • leistungsgerecht (Leistung, Verhalten, Erfahrung)
  • sozialgerecht (Minimallohn, Betreuuungspflichten)

Unternehmenserfolggerechtigkeit

  • erfolgsgerecht (Gewinn, CashFlow)
  • Lohnsystem muss erlauben auf die Etragslage des Unternehmens Rücksicht zu nehmen

AUSTRITT / KÜNDIGUNG

Was ist neben der rechtlich korrekten Kündgung zu beachten? Welche Schritte sind durch die Firma einzuleiten?

  • Vereinbaren, welche Aufgaben noch erledigt werden
  • Know-How sicher stellen
  • Übergabe der laufenden Geschäfte an Nachfolger
  • Arbeitszeitabrechnung
  • Sozialversicherung regeln (Austritt aus PK)
  • Schlüssel und Badge zurückverlangen
  • Informatik Berechtigungen löschen
  • Arbeitszeugnis abgeben
  • Austrittsgespräch führen
  • Sälärauszahlung am Schluss

ARBEITSZEUGNIS

Welche Arten von Arbeitszeugnis gibt es?

-Vollzeugnis (qualifiziertes Zeugnis)

Art, Dauer, Leistung, Verhalten, Beendigungsgründe

-Arbeitsbestätigung (einfaches Zeugnis)

Dauer der Anstelleung aus ausgeübte Funktionen

-Zwischenzeugnis (Interimszeugnis)

Inhalt und Form eines Vollzeugnis, aus Formulierung muss hervorgehen, dass das Arbeitsverhältnis andauert

ARBEITSZEUGNIS

Nach weclhen Grundprinzipien muss das Arbeitszeugnis erstellt sein?

  • Wahrheitspflicht (keine falschen Angaben)
  • Fürsorgepflicht (wohlwollend formuliert, Einschätzung über gesamte Dauer der Arbeit)
  • Gebot der Klarheit (Codierung nicht erlaubt)
  • Vollständigkeit (Leistung, Verhalten, Kündigungsgrund)

PERSONALENTWICKLUNG

Was versteht man unter Personalentwicklung?

Alle kurz- und langfristige Massnahmen, die helfen, die Qualifikationen der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern.

Fachwissen=soziale, methodische und persönliche Kompetenz, um Aufgaben heute und  in Zukunft optimal zu erfüllen

PERSONALENTWICKLUNG

Was ist das Ziel und der Nutzen der Personalentwicklung? (Aus Sicht Unternehmen und aus Sicht Mitarbeiter)

Aus Sicht des Unternehmens:

  • Umsetzen der Unternehmensstrategie
  • Erhalten und fördern der Mitarbeiterqualifikation für jetztige und zukünftige Arbeit
  • Erhalten und steigern der Wettbewerbsfähigkeit durch kompetente Mitarbeitende
  • Mehr Flexibilität bei Personaleinsätzen
  • Image-Faktor gegenüber Konkurrenz
  • Fördern der internen Personalbeschaffung
  • Erhöhung der Motivation der Mitarbeitenden
  • Personalerhaltung
  • Employability (Arbeitsmarktfähigkeit) = gut ausgebildete MA haben auf Arbeitsmarkt bessere Chancen

Aus Sicht Mitarbeiter:

  • Erarbeitung von Entwicklungschancen
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Arbeitsplatzsicherung
  • Erhöhung der Employability (Arbeitsmarktfähigkeit)

PERSONALENTWICKLUNG

Wie gehen Sie vor bei einer Personalentwicklung und Weiterbildungsplanung?

Gemeinsamer Prozess von Führungskraft und Mitarbeiter, welche den Bedarf der Firma mit den Bedürfnisen des Mitarbeites abgleicht

Nach Abgleich von Anforderungen und EIgnung und Planung und Bedürfnisen/Wünschen erfolgt ein Entwicklungsgespräch. Es werden die Entwicklungsmassnahmen, Fördermassnahmen oder Weiterbildungsmassnahmen vereinbart. Am Ende geschieht das Controlling um zu sehen, ob sich der Mitarbeiter im neuen Arbeitsumfeld/Aufgabengebiet bewährt.

PERSONALENTWICKLUNG

Was könnten sogenannte Kompetenzerweiterungen in Bezug auf eine Weiterbildung aussehen? 

  • Aufgabenvergrösserung = Job Enlargement
  • Aufgabenbereicherung = Job Enrichment
  • Aufgabengebiet wechseln = Job Rotation

PERSONALENTWICKLUNG

Welche Kompetenzen können geschult, resp. gesteigert werden?

  • Fachliche Kompetenz (Spezialistenwissen, Unternehmerisches Denken und Handeln, Marktkenntnise, Sprachkenntnise)
  • Methodische Kompetenz (Arbeitstechnik, Problemlösungs- und Entscheidungsmethoden
  • Soziale Kompetenz (Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit)
  • Persönliche Kompetenz (Verantwortungsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Initiative, Flexibilität, Selbstständigkeit)

PERSONALENTWICKLUNG

Was sind mögliche Förderungs- und Entwicklungsmassnahmen und wie können sie eingeteilt werden?

  • ON THE JOB (Training am Arbeitsplatz, Einsatz als Assistent oder StV, Mitarbeit in Projektteam)
  • NEAR THE JOB (Workshops zu Fachthemen, Teilnahme an Qualitätszirkeln)
  • OFF THE JOB (Fachtagungen, Seminare, Lehrgänge, EDV-gestütze Weiterbildung)

ORGANISATIONSLEHRE

Was ist die Gemeinsamkeit und was sind Unterschiede zwischen der Aufbau und der Ablauforganisation?

Beides sind wichtige Planungs- / Struktur-Instrumente üfr die Unternehmung

Aufbauorganisation

  • Hirarchie steht im Vordergrund
  • Relativ starr / fixe Erscheinung
  • AVK (Aufgaben, Verteilgung, Kompetenz)

Ablauforganisation

  • Prozessbearbeitung steht im Vordergrund
  • Detailierungsgrad höher
  • flexible Erscheinung
  • Arbeit: Wer macht was und wann?

ORGANISATIONSKONZEPT

Was sind mögliche Ziele und Anfordernungen für ein neues Organisationskonzept?

  • Effektivität
  • Wirtschaftlichkeit
  • Rentabilität
  • Arbeitszufriedenheit steigern
  • Flexibilität
  • Stabilität
  • Kostensenkung
  • Liquidität erhöhen
  • Marktanteil ausbauen
  • Abläufe optimieren

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