Unternehmensführung 2

Herr. Prof. Mülders

Herr. Prof. Mülders


L. R.
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Unternehmensführung, mit Fokus auf strategische Planung, Kontrolle und Mitarbeiterführung. Sie decken Themen wie Zielsetzung, Informationsmanagement, Führungsebenen und -stile sowie praktische Anwendungen in der Unternehmenspraxis ab. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die ein fundiertes Verständnis der Unternehmensführung erlangen möchten.
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Allemand
Créé / Mis à jour
17.12.2013 / 14.10.2015

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Typische Projektverläufe:

x

Projektphasen


  • Für jede Phase werden Ziele, Arbeiten und Ergebnisse definiert.

  • Am Ende jeder Phase müssen entscheidungsreife Zwischenergebnisse stehen.

  • Entsprechend diesen Ergebnissen wird das Projektteam phasenweise vom Steuerungsgremium entlastet.

 

Wasserfallmodell

Entspricht das Ergebnis einer Pahse nicht den Anforderungen so muss diese Phase, oder eine frühere Phase erneut durchlaufen werden.

 

  • Langwieriger Prozess...besser Testphasen mit einbinden
  • Bei der Einführung auftretende Probleme können Einfluss auf die Anlayse haben- dann leider zu spät!

Merkmale der Projektplanung (7)

  • Aktivitäten
  • Projektstruktur
  • Zeitaufwand
  • Abläufe
  • Termine und
  • Kapazitäten
  • Kosten

 

Kap. 8:

Aktivitätenplanung: Definition, Vorgehensweise und Methodik

Definition

  • legt alle Aktivitäten fest die erforderlich sind, um die vorgegebene Projektaufgabe zu erfüllen

  • ist der erste Schritt der Projektplanung und unabdingbare Voraussetzung für alle weiteren Planungsschritte

Vorgehensweise
• Klare Festlegung des Inhalts und Abgrenzung des Projektes

• Schaffung einer Projektstruktur (Aufgabenzerlegung)
• Festlegung der Einzeltätigkeiten (Top-Down-Strategie)
• Beschaffung von Informationen über die Teilaufgaben

Methodik:

–  Festlegung bzw. Übernahme des Projektstrukturplanes

–  Festlegung des Projektphasenplanes

–  Erstellung der Planungsmatrix

–  Beschreibung der Matrix-Elemente (Arbeitspakete) in Form von Arbeitsschritten

 

Projektstrukturplan

x

Zeitaufwandsplanung

oder Abschötzung des Aufwandes durch Befragung von Fachexperten--> oft nicht realistisch

Terminplanung

Balkendiagramm

Netzplantechnik

Projektkostenplanung/ Bestandteile

  • Personalkosten( Projektteam, externe Berater, Informatiosngruppen, Fachabteilungen, externe MA)
  • Personalnebenkosten (Raumanteil, Arbeitsplatzaustattung, Verbrauchsmaterial)
  • Sachkosten
  • sonst. Kosten (Ausbildung, Gutachten, Aus-/Umbauten)
  • Praxis: Verrechnungssätze fütr Personal-/Personalnebenkosten

Brechnungsschema zur Ermittlung von Verrechnungssätzen

Ein Verrechnungssatz für alle Projektteammitglieder ist falsch

unterschiedliche Sätze für unterschiedliche Qualifikationen

 

Phasen des Führungsprozess-Praxisbeisspiel

1. Zielbildung

2. Problemanalyse

3. Alternativensuche

1. z.B. ein neues PR entwickeln dass sich erfolgreich vermarkten lässt.

2. Produkt besteht bereits seit 4 Jahren, Wettbewerber sind mittlerweile technisch überlegen. Umsatz ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Neues PR soll zum Wettbewerb aufschließen und Neuerungen enthalten.

3. Basis Mafo Datenwerden Produktanforderungen festgelegt. PE setzt diese in verschiedene Produktvorschläge um.

 

Phasen des Führungsprozess-Praxisbeisspiel

4. Prognose

5. Alternativenbewertung

7. Entscheidung

4. Abschätzung Umsätze/Gewinnne

5. Überprüfung auf Markteignung mit Hilfe von Kundenbewertungen und Wirtschaftlichkeitsrechnungen

6. Aus den Produktvorschlägen diskutiert und wählt die Geschäftsleitung einen Vorschlag aus

Phasen des Führungsprozess-Praxisbeisspiel

7. Durchsetzung

8.Kontrolle

7. Entscheidung und Durchsetzung personell getrennt? --> Durchsetzungsprobleme minimieren z.b. Marketingleiter von dem neuen PR überzeugen

8. Zeitpunkte zur Kontrolle der Aktivitäten und festgelegten Ergebnissen festlegen. Maßnhamen um geplnmaten Markteinführungstermin sicherzustellen.

Merkmale bürokratischer Strukturen

  • Prinzip der Arbeitsteilung und

  • fester Zuordnung von Kompetenzen und Entscheidungsbefugnissen

  • abgegrenzte Leistungspflichten

  • Ausstattung mit notwendiger Befehlsgewalt

  • personenunabhängige, generelle Organisationsstruktur

  • Amtshierarchie; fester Instanzenweg

  • umfangreiche technische Normen und Regeln zur Amtserfüllung,

  • schriftlich fixiert

  • Dokumentation bzw. Aktenmäßigkeit

  • Kommunikation über den Dienstweg, meist schriftlich in Formularen, Aktennotizen

 

SWOT Bürokratie

Vorteile:

Überlegenheit gegenüber damaligen Formen z.B. willkürlichen Feudalismus

  • Berechenbar
  • Nachvollziehbar, Transparent
  • Kontinuität
  • Einheitlichkeit
  • Präzision
  • jeder MA hat eigenen Handlungsfreiraum

Nachteile:

  • Starrheit
  • Unflexibel

Gefahren:

  • Übermaß an Vorschriften
  • Stellenwachstum
  • Regeln werden zum Selbstzweck
  • Kreativität/Engagement MA wird eingeschränkt--> Frustration und Demotivation

 

Folgen des Taylorismus bis heute:

 

  • Wegbereiter für Arbeistwissenschaften
  • man sieht heute die Nachteile und macht es besser

d.h. wichtig ist heute:

  • Motivation MA
  • Eigeninitiative + Kreativität
  • bedürfnisgerechte Arbeitsgestaltung

Gegenbewegung: Human Relation

Verhaltenswissenschaftliche Entscheidungstheorie:

Coping Strategien für unsicherer Situationen

1. Editing: sich die Entscheidungssituation zurechtlegen, das aktuelle Problem vereinfachen, nur bestimmte Lösungsmöglichkeiten wahrnehmen

2. Decomposing: das Problem in Einzelteile zerlegen, die sodann einfacher zu handeln sind.

3. Heuristics, z.B. Faustregeln, beruft sich auf vergangene Erlebnisse, Erfahrungen

4. Framing, Situative Variable – Worum geht es? Innovativ zu sein, einen Wettbewerbsvorteil herauszuspielen, oder gegenüber den Mitbewerbern nicht das Gesicht zu verlieren?

 

Unternehmensführung in der Realität: Leitfragen:

  1. Wie wird eine Person zum Manager/inbzw. Unternehmensführer/in?
  2. Wer ist ein guter Manager?
  3. Wer ist ein schlechter Manager?

  1. Unternehmensgründung/ Einstellung auf eine Stelle, Erbe eines Unternehmens
  2. Betrachtungsweise! Sozial engagiert oder gute renditen?
  3. zu späte Reaktion, zu langes Ausruhen auf Erfolgen

Führungstil - 2 dimensionaler --> Verhaltensgitter vn Blake/Mouton

Kritik

  • Beschränkung auf einen optimalen Führungsstil ohne berücksichtigung situativer Merkmale
  • Annahme: Hierachie als unveränderliches Charakteristikum aller Organisationen

Zielsetzung betrieblicher Inforamtionssysteme

Richtige Informationen,

  •  in der richtigen Menge,
  •  in der richtigen Form (Aufbereitung),
  •  zur richtigen Zeit,
  • am richtigen Ort

...zur Verfügung zu stellen.

 

Bedarf, Angebot und Nachfrage von Informationen

Zusammenhang

Objektiver Informationsbedarf der Benutzer: z.B. Kurs an der Börse der benötigt witrd um Job zu erfüllen

Subjektiver Informationsbedarf der Benutzer: z.B. MA müsst Info haben, verfügt sie aber nicht.

Umgang mit Informationen

  1. Recherche
  2. Aufbereitung
  3. Interpretation und Entscheidung

Planung (Definition)

Systematisch und zukunftsbezogenes Durchdenken und Festlegen von Zielen, Maßnahmen, Mittel, und Wegen zur zukünftigen Zielerreichung.

Kontrolle:

  • Beurteilung
  • Vergleich zwischen zwei Größen
  • anschlißenede Bestimmung und Analyse auftretender Abweichungen

 

Planung ohen Kontrolle zwecklos!

Kontrolle der Planausführung ohne Planung nicht möglich!

 

Dimensionen der Führung

Institution: Wer?

Top/ Middle /Lower Management

 

Prozess: In welcher Reihenfolge wird was gemacht?

--> Führungsprozess

 

Funktion: Was wird gemacht?

--> sachbezogene Führungsaufgaben

---> personenbezogene Führungsaufgaben 

Planung und Kontrolle mit Kennzahlen:

Systematik von Kennzahlen

Absolute Zahlen:

Summen

Differenzen

Mittelwerte

Verhältniszahlen:

Gliederungszahlen

Beziehungszahlen ( z.B. Kosten/ MA)

Indexzahlen (z.B. Entwiklung: Kosten/Umsatz)

 

Balanced Scorecard

Perspektiven und Kriterien

  • Finanzperspektive
  • Kundenperspektive
  • Potentialperspektive
  • Prozessperspektive

Kriterien:

  • Strategisches Ziel
  • Messgröße
  • Zielwert
  • Strat. Aktionen

Planung und Kontrolle in der Praxis durch:

  • MbO
  • MbE
  • Kennzahlen
  • Balanced Scorecard

Balanced Scorecard Zusammenänge

x

Elemente der strategischen U-Führung

xxxx

Definition Strategische UF

  • Entwicklung bestehender und Erschließung neuer Erfolgspotentiale
  • beschreibt die dafür erforderlichen Ziele, Leistungspotentiale und Vorgehensweisen

Ziel strategische >UF

 Aufbau einzigartiger und werthaltigen Marktposition

Strategiebegriff

Duden: Genauer Plan des eigenen Vorgehens

BWL: Maßnahmenbündelund Ressourcenzuordnung zur Erreichunggrundlegender, langfristiger Ziele eines Unternehmens.

oder: Aufbau einer einzigartigen und werthaltigen Marktposition des Unternehmens.

 

griech.: Herr führen

 

Zentrale Fragestellung zur strategischen UF

  • Wie egstaltet sich der Strategieprozess? (S. formulierung und -umsetzung
  • Welche Inhalte hat eine Strategie? (strategische Entscheidungen)

Strategische UF

-normative UF

  • Bestimmt die Identität eines UN in Werten, Zielen und Verhaltensweisen und org. Normen
  • Elemente werden in Mission zusammengefasst
  • Dadurch: Sicherungder Lebens- und Entwicklungsfähigkeit des UN.

Ebenen

 Elemente

Ziele

 der UF (strategisch)

Normative UF:

Unternehmenspolitik und Mission

Ziel: UN-ziele z.B. Soll- Gewinn

Strategische Ebene:

Strategien

Ziel: Wettbewerbsvorteile/ Erfolgspotentiale/ Erfolgsfaktor z. B. Wettbewerbsposition

Operative Ebene:

Maßnahmen

Ziel: Erfolg z.B. Ist Gewinn/ Ist Liquidität

Étudier