Unternehmensführung

7. Fachsemester FH Niederrhein

7. Fachsemester FH Niederrhein


L. R.
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Unternehmensführung, mit Fokus auf Planung, Kontrolle, Strategieentwicklung und Unternehmensziele. Sie behandeln Themen wie Unternehmensvisionen, Werte, Stakeholder und ethische Grundsätze, die für die Führungsebene und Mitarbeiter essenziell sind. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die ein Verständnis für die Grundlagen der Unternehmensführung und deren praktische Anwendung erlangen möchten.
Karten
73
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
31.08.2013 / 14.11.2015

Lernkarten

Unternehmensziele:

  • normative Vorstellungem über einen zukünftigen Zustand
  • Erreicht durch Handlungen
  • nicht vollständig konkretisierte Ziele

 

Zielfunktionen Unternehmensziele

  • Selektion
  • Orientierung
  • Lenkung
  • Koordination
  • Motivation
  • Bewertung
  • Kontrolle

SMART Ziele

  • spezifischer Zielinhalt
  • messbar
  • anspruchsvoll
  • realistisch
  • terminlich festgelegt

Unternehmenskultur

  • Gesamtheit der in einem Unternehmen vorherrschende
    • Wertvorstellungen
    • Traditionen
    • Überlieferungen
    • Mythen
    • Denkhaltungen

die das Verhaltne der Mitarbeiter prägen.

Unternehmensverfassung

  • Bestimmt die Organe des Unternehmens sowie deren rechte und Pflichten

Corporate Governance

  • Grundsätze ordnungsgemäßer und verantwortungsvoller Unternehmensführung
  • Rahmen für die Leitung
  • Überwachung des Unternehmens

z.B. Gesetz zur Kontrolle u. Transparenz im Unternehmensbereich; Verschärfung HGB, Bilanzkontrollgesetz, BilMoG...

 

Kontrollsystem

Internes kontrollsystem

  • Prozessintegrierte Kontrollen (Compliance)
    • organisatorisch- Fehler verhindern-
    • Kontrollen-Fehler aufdecken-
  • Prozessunabhängige Kontrollen (Revision)
    • interne Revision
    • externe Revision

Unternehmensmission

  • Festlegung Zweck des Unternehmens
  • Zusammenfassung der Unternehmenswerte in einem angestrebten Selbstbild

Leitbild

  • Schriftliche Dokumentation
  • Inhalt: wesentliche bestandteile der Unternehmensmission
  • Bekanntmachung intern und extern
  • Ziel: Förderung der identfikation mit dem unternehmen und seinen Zielen

Strategische Unternehmensführung (Definition)

  • Entwicklung bestehender Erfolgspotentiale
  • Erschließung neuer Erfolgspotentiale
  • Beschreibung der erforderlichen Ziele, Leistungspotentiale und Vorgehensweisen

Ist auf die entwicklung bestehender und die Erschließung neuer Erfolgspotentiale ausgerichtet und beschreibt die hierfür erfodrelichen Ziele, Leistungspotentiale und Vorgehensweisen.

Strategie (betriebswirtschaftlich)

Maßnahmenbündel und Ressourcenzuordnung zur Erreichung grundlegender, langfristiger Ziele eines Unternehmens (Cahndler)

oder:

Aufbau einer einzigartigen und werterhaltenden Marktposition des Unternehmens (Porter)

Zentrale Fragestellungen zur Strategie

  • Wie gestalte ich den Strategieprozess? (Strategieformulierung und -umsetzung)
  • Welchen Inhalt hat eine Strategie?

dabei:

  • konkrete strategische Entscheidungen im Vordergrund,
  • breit definiert,
  • beinhaltet auch Einflussgrößen und ihre Wirkungen
  • strategische Analysen und ansätze der markt- und ressourcenorientierten Unternehmensführung

Welche Arten von Strategien gibt es?

  • Konzept Harvard Buisness School
  • 7 S Modell
  • als hierarisches Element
  • als Maßnahmenbündel

Strategie als Maßnahmenbündel

  • geplantes Maßnahmenbündel
  • Wettbewerbspositionierung und erfoderliche
  • Ressourcenbasis
  • Erzielung von Wettbewerbsvorteilen
  • neue Erfolgspotentiale schaffen
  • bestehende Erfolgspotentiale weiterentwickeln

Wettbewerbsvorteil

Aus Sicht des Kunden wahrgenommenes Leistungsmerkmal, welches von der Konkurrenz nicht geboten wird, für das der Kunde bereit ist zu zahlen.

Wettbewerbsvorteile (Arten/Quellen)

  • objektive Leistungsvorteile (besondere Qualität)
  • subjektiv wahrgenommene Vorteile: (Produktimage, Porsche9
  • Globale Präsenz (coca Cola)
  • hohes Preis-Leistungsverhältnis (Aldi)
  • Kompetenzen, Ressourcen, Kontakte (Ölförderlizenzen)

Sytematisierung von Wettbewerbsvorteilen

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Klassifizierung von Strategien

  • Unternehmensstrategien (wertorientierte, Unternehmensentwicklung, strategiegerechte personalaufgaben)
  • Geschäftsbereichstratgien ( marktorientierte, ressourcenbasierte, Wettbwerbsstrategien)
  • Funktionalstrategien ( F&E, Beschaffung, Produktion, Vertrieb...)

Branche

  • Gruppe von Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen sich gegenseitig weitgehend erstezen können.

Branche, Segment, startegische Gruppe

Wettbewerbskräfte einer Branche

  • Verhandlungsstärke d. Lieferanten (Politik)
  • Druck d. Substitutionsgüter (Technik)
  • Direkte Rivalität unter Wettbewerbern
  • Bedrohung durch neue Konkurrenten (VWL)
  • Verhandlungsstärke der Abnehmer

Informationsquellen MaFo

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Entwicklung strategischer Alternativen

- Ermittlung der Chancen& Risiken

  • Branchen-
  • Markt-
  • Kundenanalyse

Entwicklung strategischer Alternativen

- Ermittlung der Stärken & Schwächen durch:

  • Kompetenzanalyse
  • Ressourcenannalyse
  • Geschäftsmodell

Entwicklung strategischer Alternativen

Marktorientierte Strategien

(Ableitung aus Chancen & Risiken)

  • Wettbewerbsstrategie
  • Marktstrategie
  • Kunden strategie

Entwicklung strategischer Alternativen

Ressourcenorientirete Strategien

(Ableitung aus Stärken & Schwächen)

  • Kompetenzstrategie
  • Ressourcenstrategeie
  • Geschäftsmodellstrategie

Ziel Lebenszyklusmodell

In Anlehnung eines biologischen Organismus typischen Entwicklungsstadien: (Einführung, Wachstum, Riefe, Sättigung, Rückgang)

werden wirtschaftliche Betrachtungsobjekte  in ihren typischen entwicklungsstadien betrachtet.

 

Lebenszykluskonzepte

  • Markt-
  • Branchen-
  • Produkt-
  • Technologie-
  • VWL-

lebenszyklus

Portfolio

  • Darstellung einer strategischen Situation in zwei Dimensionen
  • Ableitung von Normstrategien anhand der Positionierung der betrachtungsobjekte

Generische Wettbewerbsstrategie nach Porter

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Marktwachstums- Marktanteils Portfolio

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Marktattraktivitäts- Wettbewerbsvorteils-Portfolio

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Unternehmensführung und -strategie

-Planung und Kontrolle (Einordnung)

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Welche Funktionen haben Planung und Kontrolle im Unternehmen?

Planung:

Systematische, zukunftsbezogenes Durchdenken und festlegen von Zielen, Maßnahmen, Mitteln und Wegen zur zukünftigen Zielerreichung.

Kontrolle:

Planung ohne Kontrolle zwecklos. Kontrolle ohne Planung nicht möglich!

 

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