UI12 Wädenswil Metrologie FS13
Metrologie
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Cartes-fiches
Polarnacht Jet Stream
Tritt nur im Winter auf, wenn es an den
jeweiligen Polen eine Polarnacht gibt; es
gibt nur Ausstrahlung, keine Einstrahlung;
Luftmasse kann sich sehr stark abkühlen
Polarnacht Jet Stream
Tritt nur im Winter auf, wenn es an den
jeweiligen Polen eine Polarnacht gibt; es
gibt nur Ausstrahlung, keine Einstrahlung;
Luftmasse kann sich sehr stark abkühlen
Polarnacht Jet Stream
Tritt nur im Winter auf, wenn es an den
jeweiligen Polen eine Polarnacht gibt; es
gibt nur Ausstrahlung, keine Einstrahlung;
Luftmasse kann sich sehr stark abkühlen
Ageostrophischer Wind
spielt sich in grosser Höhe ab: 1) kommen die
Isobaren näher zusammen, nimmt der Druckgradient
zu + v(Geschw) entspricht noch nicht P (Gradientkr)
=> C (Coriolisk) ist noch zu klein => Ablenkung
richtung P, weil kein Gleichgew zw. P+C=> Druckfall
auf der rechten Seite; 2) Gleichgewicht wird gefunden,
v grösser als zuvor, P + C im Gleichgew; 3)
Druckgradient nimmt ab (P < c, v entspricht noch
nicht P => C zu gross) => Ablenkung des Windes
nach Rechts (zur C) => Druckfall auf der linken Seite
Hardley Zirkulation
1) Am Äquator steigt Luft auf durch die starke
Erwärmung => tägliche Niederschläge, 2) in oberen
Troposphäre gr. Druckgefälle zur Umgebung =>
Winde Richtung Norden und Süden (=Divergenz); 3)
durch aufsteigende Luft entsteht Bodentief; KEINE
Ablenkung, weil am Äquator C=0; 4)Luft fliesst
bodennah von N+S gegen Äquator (=Passatwinde mit
leichter Ablenkung) => bodennahe Konvergenz
(=ITC), 5) absinkende Luft 30°Breite (=subt. Hoch,
wüstengeb)
ITC (=Innertropische Konvergenzzone)
Entstehung: a)thermisch bed. Aufsteigen
der Luft, b) Bildung Bodentief, c)
Konvergenz der Passatwinde; ITC verschieb
sich, ist abhängig vom Sonnenstand: Im
Sommer wandert sie gegen Norden, im
Winter Richtung Süden
Ferrel-Zelle
= Mittel über mehrere Prozesse (kein Kreislauf); zw
35° und 70° Breite bei der Westwindzone aufgrund
der Corioliskraft; hier stösst polare Kaltluft vor; an
Grenze Kalt- u. Warmluft entsteht die Polarfront=>
Warmluft wird gezwungen auf die kalte aufzusteigen;
Front ist sehr unregelmässig (durchschn. 5 Wellen um
den Globus mit unt. Amplituden, bei 4 bleibt alles
"stehen": Hitzeso 2003); im polaren Bereich überwiegt
thermisch bedingtes Absinken der Luft
(=Kaltlufthoch)
Luftmasse Klassifikation nach Herkunft
Äquatoriale LM (20° Nord bis 20° Süd),
stärkste Sonneneinstrahlung, instabil;
Tropische LM: aus Gebiet mit starker
Subsidenz (Subtrop. Hochdruckgebiete);
Polare LM: Meer + Kontinent zw. 40° und
60°, im So Verschiebung Richtung Pol;
Arktische LM: nur im Winter d. fehlende
Strahlung
Luftmasse Klassifikation nach Temperatur u
Feuchtigkeit
A) nach Temp.:Kalte LM: Luft ist kälter als
Umgebungsluft oder kälter als die
überströmte Oberfläche; Warme LM: das
selbe, nur umgekehrt; B) nach Feuchtigkeit:
MARITIME LM: kommt urspr. vom Meer +
hat mehr Feuchtigkeit; KONTINENTALE LM:
kommt urspr. vom Land , hat weniger
Feuchtigkeit
Warmfront
Warme Luft trifft auf kalte Luft; auf Grund
DICHTEUNTERSCHIED muss warme Luft
aufsteigen => Niederschlag; die Bewölkung
nimmt langsam zu, irgendwann beginnt es
zu regnen
Kaltfront
Kalte Luft trifft auf warme; warme Luft wird
gezwungen aufzusteigen => Bildung von
Wolken und Niederschlägen; es beginnt
schnell und stark zu regnen; nach der Front
feine Bewölkung
Entstehung einer Front
1) Luftmassengrenze liegt über Europa, Grenze ist
wellenförmig; 2) stationäre LMgrenze vorhanden ohne
Verlagerung; 3) beim Blick auf die Höhenkarte
kommen Isobaren immer näher zusammen=> Jet
stream beschleunigt sich => Fallender Druck am
Boden bei der stationären Front; 3) Bodenwind fliesst
zum fallenden Druck; 4) ablenkung nach Rechts
=>Luft im Tief dreht im Gegenuhrzeigersinn; 5)
Bildung einer Welle; 6) Östlich Luft von Süd nach N;
Westlich des Zentrums Luft v. N nach S; 7)Welle wird
stärker; 8)noch ein Tief wird gebildet + neue Welle
Okklusion
= Kaltfront holt die Warmfront auf; hier
sind die intensivsten Niederschläge; sobald
das Tief oklusiert ist löst es sich langsam
auf, weil es sich langsam wieder auffüllt
auch durch die erhöhte Reibung auf dem
Kontinent (ablenkung nach links) wird der
Wind zusätzlich Richtung Tief abgelenkt
Hohe Wolken
Cirrus (ab 5/7 km)
Mittelhohe Wolken
Altus (2-7km)
tiefe Wolken
Stratus
Schichtwolken
stratiform
Quellwolken
Cumuliform
Niederschlag
Nimbus
Wolken an der Warmfront
vor dem "Warmfronteinfluss" Schönwetterwolken
(=Cumulus); dann treten 1. Cirren, 2. Cirrostratus, 3.
Altostratus, 4. Nimbostratus auf im Warmluftsektor;
Im Polarluftsektor treten Stratocumulus auf während
im Warmluftsekt. AS sind und kurz bevor es zu
regnen beginnt (NS) hats im polarluftsektor noch
Stratus (=Hochnebel); allg: wolkenbasis sinkt langsam
ab; Niederschlag (andauernd oder Nieselregen) setzt
erst vor der Front ein, Durchzug dauert 1 Tag bis
mehrere Stunden und das "Frontwetter" hat Einfluss
auf 1000km Distanz gleichzeitig
Radiosondierung
Ballon (unten 2m durchmesser, bei 35 km
25m Durchmesser, aus Latex), Fallschirm,
Messgerät; für Meterologie ist nur bis
Tropopause wichtig (13km); 700
Sondierungen weltweit;
windgeschwindigkeit kann durch
Radarverfolgung gemessen werden;
gemessen wird: Temp, Taupunkt,
Windrichtung und -geschwindigkeit
Adiabatische Prozesse (Energie, Temp)
a)es wird keine Energie zu- oder abgeführt,
b)beim Aufstieg des Luftpakets sinkt die
temp. auf Grund des abnehmenden
Luftdrucks (die Luftmoleküle haben mehr
Platz=> bewegen sich langsamer d.h.
kinetische Energie kleiner=> tiefere temp),
bei Abstieg nimmt sie zu, c)Vorgang ist
reversibel
Trockenadiabatischer Prozess
1°C temperaturverlust pro 100 Meter;
Konstanter Wert in allen Höhen für alle
(Boden-)Temp.
Feuchtadiabatischer Prozess
ca. 0.6 Grad kälter pro 100 Meter; kein
Konstanter Wert, denn bei der
Kondensation von Wasser wird Wärme frei:
bei +30° sind es darum nur 0.3°
100m (warme Luft hat viel H2O das
kondensieren kann); bei -30° sind es 0.9
100m: schon fast trockenadiabatischer
Proz