UI12 Wädenswil FS13 Naturmanagement
Naturmanagement
Naturmanagement
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Lernkarten
Kleber
• Bitumenemulsion
• Chemische Kleber
• Alginate
• Pulver für Trockensaaten
Erdbau
• Festigkeitsverhalten des Bodens
• Standsicherheit von Böschungen
• Geotechnik-Normen
Festigkeitsverhalten
Scherfestigkeit
= maximale Schubspannung in einer Bruchfläche
Zusammengesetzt aus:
• Reibung
• Kohäsion
• inkl. Strukturkohäsion = Verzahnung der Körner
• Kapillarkohäsion = Saugspannung
Zonen geringer Scherfestigkeit
= Schwächezonen
• Horizontwechsel
• Wasserleitende Schichten
• Scharfe Grenze Wurzelhorizont
• Wechsel in der Bodendichte
Ökosystem Gewässer
• Gesamten Einflussbereich betrachten und beachten.
• Durchgängigkeit Radial (Richtung des Querschnitts):
Austausch (Durchlässigkeit) mit Atmosphäre, Sohle,
Ufer.
• Durchgängigkeit longitudinal
(Richtung des Längsschnitts): Bsp. Fische, Gifte
• Natürliche Wasserläufe ändern Querschnitt und
Linienführung mit dem Wasserstand.
• Erosion ist kein Problem, solange das Gewässer
genügend Raum hat.
Am natürlichsten ist
«Nullbauweise»
Aber:
• Raumbedarf kann nicht immer erfüllt werden
• So wenig wie möglich – so viel wie notwendig
Erosionsschutz
• Schutzmassnahmen wirken gegen Schleppspannung
• Auftretende Schleppspannung abhängig von
Fliessgeschwindigkeit
• Fliessgeschwindigkeit ist abhängig von Gefälle und
Rauigkeit
• Ufervegetation erhöht die Rauigkeit
• Übergänge zwischen Bauweisen sind gefährdet
Detaillierte Aufnahme heikler Stellen und Schäden
notwendig!
Bautechnische Details
1. Zeitpunkt des Einbaus
2. Einbaurichtung von Weidenästen
3. Überdeckung der Weiden
4. Schutz vor Austrocknung
5. Exakte Übergänge
6. Weitere Details
7. Verkrautung
8. Wildverbiss
Projektstufen
• Problemstellung
• Planung
• Projektierung
• Ausführung
Vorarbeiten
Entwässerung
Erosionsschutz
Hangfusssicherung
Ufersicherung
Entwässerung
• Oberflächenwasserableitung oberhalb
Böschungen in offenen Mulden
• Sichern von Rinnen in Böschungen
durch Pflanzung
• Fassen und ableiten von Tiefenwasser
• Verbessern der Bodendurchlässigkeit
durch Wurzelraum
• Abdichten von Hanganrissen
Erosionsschutz
• Flächiges Abdecken von Böschungen
Hangfussicherung
• Verkleinern der Böschungsneigung
• Belasten des Böschungsfusses
• Entlasten des Hanges von Blöcken,
schweren Bäumen und losem Schutt
Ufersicherung
• Verkleinern der Uferneigung
• Flächiges Erhöhen der Rauigkeit
• Fassen von ufernahen Vernässungen
• Verhindern übermässiger Uferkolke
Saatverfahren
Trockensaat
Nasssaat
Merkpunkte Saatverfahren
Kontrolle des Auflaufens, Nachsaat
nach Bedarf
Wässern bei langer Trockenheit
Geeignetes, standortgerechtes
(autochthones) Saatgut wählen
Humushaltige Flächen wegen
Verunkrautung umgehend einsäen
Pflanzungen von
Kräutern und
Gehölzen
Gehölzpflanzungen
Rasenziegel und Rollrasen
Umpflanzen, Transplantation
Merkpunkte
Gehölzpflanzung
Pflanzen müssen gut sichtbar sein, damit diese bei
maschineller Pflege nicht zerschnitten werden: Pflock
oder Abdeckung mit Holzhäcksel, Rindenstücken …..
Das Pflanzloch übergross ausheben, nackte Wurzeln
einbringen und Erdmaterial lose einbringen. Stamm
leicht schüttelnd nach oben ziehen.
Pflanzung lieber zu hoch als zu tief und dann
anhäufeln.
Gut wässern, damit die Feinwurzeln mit Erdmaterial
eingeschlämmt werden.
Wenn immer möglich Naturverjüngung vorziehen.