Naturmanagement


Nadine Noser
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in das Naturmanagement und behandeln Themen wie Pflanzen, Holz, Rinde und verschiedene Baustoffe. Sie konzentrieren sich auf die Verwendung von Holz als Baustoff, die Eigenschaften von Pflanzen und deren Schutz, sowie die Bedeutung von Wasser und Dünger für das Pflanzenwachstum. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Grundschüler, die sich mit den Grundlagen des Naturmanagements vertraut machen möchten, und bieten praktische Tipps und Informationen für den Umgang mit natürlichen Materialien.
Karten
58
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Naturkunde
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
25.06.2013 / 13.09.2015

Cartes-fiches

Kleber

• Bitumenemulsion

• Chemische Kleber

• Alginate

• Pulver für Trockensaaten

Erdbau

• Festigkeitsverhalten des Bodens

• Standsicherheit von Böschungen

• Geotechnik-Normen

Festigkeitsverhalten

Scherfestigkeit

= maximale Schubspannung in einer Bruchfläche

Zusammengesetzt aus:

• Reibung

• Kohäsion

• inkl. Strukturkohäsion = Verzahnung der Körner

• Kapillarkohäsion = Saugspannung

Zonen geringer Scherfestigkeit

= Schwächezonen

• Horizontwechsel

• Wasserleitende Schichten

• Scharfe Grenze Wurzelhorizont

• Wechsel in der Bodendichte

Ökosystem Gewässer

• Gesamten Einflussbereich betrachten und beachten.

• Durchgängigkeit Radial (Richtung des Querschnitts):

Austausch (Durchlässigkeit) mit Atmosphäre, Sohle,

Ufer.

• Durchgängigkeit longitudinal

(Richtung des Längsschnitts): Bsp. Fische, Gifte

• Natürliche Wasserläufe ändern Querschnitt und

Linienführung mit dem Wasserstand.

• Erosion ist kein Problem, solange das Gewässer

genügend Raum hat.

Am natürlichsten ist

«Nullbauweise»

Aber:

• Raumbedarf kann nicht immer erfüllt werden

• So wenig wie möglich – so viel wie notwendig

Erosionsschutz

• Schutzmassnahmen wirken gegen Schleppspannung

• Auftretende Schleppspannung abhängig von

Fliessgeschwindigkeit

• Fliessgeschwindigkeit ist abhängig von Gefälle und

Rauigkeit

• Ufervegetation erhöht die Rauigkeit

• Übergänge zwischen Bauweisen sind gefährdet

Detaillierte Aufnahme heikler Stellen und Schäden

notwendig!

Bautechnische Details

1. Zeitpunkt des Einbaus

2. Einbaurichtung von Weidenästen

3. Überdeckung der Weiden

4. Schutz vor Austrocknung

5. Exakte Übergänge

6. Weitere Details

7. Verkrautung

8. Wildverbiss

Projektstufen

• Problemstellung

• Planung

• Projektierung

• Ausführung

Vorarbeiten

Entwässerung

Erosionsschutz

Hangfusssicherung

Ufersicherung

Entwässerung

• Oberflächenwasserableitung oberhalb

Böschungen in offenen Mulden

• Sichern von Rinnen in Böschungen

durch Pflanzung

• Fassen und ableiten von Tiefenwasser

• Verbessern der Bodendurchlässigkeit

durch Wurzelraum

• Abdichten von Hanganrissen

Erosionsschutz

• Flächiges Abdecken von Böschungen

Hangfussicherung

• Verkleinern der Böschungsneigung

• Belasten des Böschungsfusses

• Entlasten des Hanges von Blöcken,

schweren Bäumen und losem Schutt

Ufersicherung

• Verkleinern der Uferneigung

• Flächiges Erhöhen der Rauigkeit

• Fassen von ufernahen Vernässungen

• Verhindern übermässiger Uferkolke

Saatverfahren

Trockensaat

Nasssaat

Merkpunkte Saatverfahren

Kontrolle des Auflaufens, Nachsaat

nach Bedarf

Wässern bei langer Trockenheit

Geeignetes, standortgerechtes

(autochthones) Saatgut wählen

Humushaltige Flächen wegen

Verunkrautung umgehend einsäen

Pflanzungen von

Kräutern und

Gehölzen

Gehölzpflanzungen

Rasenziegel und Rollrasen

Umpflanzen, Transplantation

Merkpunkte

Gehölzpflanzung

Pflanzen müssen gut sichtbar sein, damit diese bei

maschineller Pflege nicht zerschnitten werden: Pflock

oder Abdeckung mit Holzhäcksel, Rindenstücken …..

Das Pflanzloch übergross ausheben, nackte Wurzeln

einbringen und Erdmaterial lose einbringen. Stamm

leicht schüttelnd nach oben ziehen.

Pflanzung lieber zu hoch als zu tief und dann

anhäufeln.

Gut wässern, damit die Feinwurzeln mit Erdmaterial

eingeschlämmt werden.

Wenn immer möglich Naturverjüngung vorziehen.

Étudier