Wädenswil ui 12 Botanik Labor


A. R.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Botanik der Wurzeln und sind für Universitätsstudenten konzipiert. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Wurzeln, einschließlich der primären und sekundären Wurzelstrukturen bei Monokotyledonen und Eudikotyledonen. Themen wie Leitbündel, Mykorrhiza, Dickenwachstum und Wurzelsysteme werden detailliert erläutert. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Botanik und Praktikumsarbeiten, da sie sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Anwendungen abdecken.
Cartes-fiches
56
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.03.2013 / 22.05.2025

Flashcards

Der Verlauf des Sekundären Dickenwachstums einer Wurzel in 3 Schritten.

3. Schrtt:

Durch die stärkere Aktivität des Kambiums im Bereich des primären Phloem rundet sich die zuerst sternförmige Querschnittsform des Kambiummantel ab und wird ringförmig

Die zarte Rhizodermis ist meistens schon vor Einsetzen des sekundären Dickenwachstums Abgestorben und durch die Exodermis ersetzt worden. Aber weder diese noch die Wurzelrinde oder die Endodermis machen das sekundäre Dickenwachstum mit, sie reissen auf und warden Nach dem Absterben ihrer Zellen abgeworfen. Ein tertiaries Abschlussgewebe = Periderm, das vom Perizykel gebildet wird liegt schlussendlich an der Wurzeloberfläche

 

(Bot. Kap. 4 S.29)

Die wichtigsten Unterschiede zur Sprossachse sind:

  • Die Wurzel verfügt über Wurzelhaare und eine Wurzelhaube (Kalyptra) an der Spitze.
  • Die Verzweigungen sind endogenen Ursprungs.
  • Die primären Leitbündel sind radial angeordnet.
  • Wurzeln tragen keine Blätter.
  • Die Sprossachse ist negativ gravitrop, während Wurzeln positiv gravitrop sind.

Symbiose mit Mykorrhizapilzen

  • Sprosspfalnzen gewinnen schwer aufnehmbare Mineralstoffe mit der grösseren Biochemischen eigenschaften der Mykorrhizapilzen.
  • Durch die Verpilzung der Wurzel vergrössert sich die resorbierende Oberfläche um auf das Hundert bis Tausendfache
  • Der Pilz stellt durch sein feines Myzell Netz Mineralstoffe und Wasser für die Pflanze zur verfügung
  • Die Pflanze gibt dem Pilz Kohlenhydrate

(Bot. Kap. 4 S.34)

VA - Mykorrhiza

  • vesikulär (Lokale Verdickungen, Vesikel zum speicher von Nährstoffen.)
  • arbuskulär (Lokale verzweigungen in einer einzigen Pflanzenzelle)

(Bot. Kap. 4 S.34)

Ectomykorrhiza

Ecto = Aussen, ausserhalb

 

  • Ein dichtes Mycelgewebe umspinnt die jungen unverkorkten Wurzelhaare, die daraufhin käulig anschwellen
  • Wurzelhaare und Wurzelhaube verschwindet.
  • Die Hypen wachsen auch in die Intrazellularen der Wurzelrinde ein, wo sie ein Netz bilden.
  • Vom Pflanzenmantel her wachsen Hypen in den Boden hinaus und übernehmen die Funktion der fehlenden Wurzelhaare.

(Bot. Kap. 4 S.34)

Stikstoff-Fixierung

  • Stikstoff ist einer der wichtisten Stoffe die Pflanzen zum wachsen benötigen
  • Stikstoff kommnt nicht natürlich in den Böden vor.
  • Mit dem Huber Bosch verfahren wird Stickstoff aus der Luft gewonnen.
  • Oder Pflanzen wie Liguminosen in verbindung mit Rhizobium oder Bardyrhizobium sind sehr gut im fixieren von Stickstoff

(Bot. Kap. 4 S.36)

Funktion der Sprosschase für eine Pflanze

  • Xylem (transport von Wasser zu den Blätter)
  • Phloem (Zuckertransport von den Blätter enstandenen Photosynthese
  • Wirkt wie ein Stativ für die Blätter um sich optimal ausrichten zu können
  • Speicherung für die Nährstoffe
  • Verfügt über verfestigungsformen

(Bot. Kap. 4 S.37)

Innere Anatomie der Wurzel –

Sie könnenEinen primären Sprossquerschnitt (von eudikotylen Pflanzen und Gynmospermen) skizzieren, die Gewebe beschriften und ihre Funktionen benennen

Von aussen nach innen:

  • Epidermis (Abschlussgewebe)
  • Rinde (Parenchym)
  • Sklerenchym, totes Gewebe Festigungsgewebe
  • Primäres Phloem
  • Tracheen (Wassertrasport)
  • Primäres Xylem

Mykorrhizza

Endomykorrhizza

Mykorrhizza

Ektomykorrhizza

Mykorrhizza

vesikulär-arbuskuläre Mykorrhizza

Untersuchungsobjekt 11: Sprossquerschnitte Mais und Hahnenfuss

Links:monokotyler Sprossquerschnitt: Mais

Rechts:  eudikotyler Sprossquerschnitt: Hahnenfuss

monokotyler Sprossquerschnitt: Mais

bild

eudikotyler Sprossquerschnitt: Hahnenfuss

Bild

Wurzelmetamorphosen

Scharbockskraut

  • Anormales sek. Dickenwachstum, verdickte, kaum verzweigte Wurzelbereiche, Speicherwurzel
  • Speicherung von Kohlenhydraten (Stärke, Zucker)

Efeu

  • Haftwurzel
  • Befestigung zur Kletterhilfe

Viscum album (Mistel)

  • Haustorien
  • Hemiparasiten beschaffen sich Wasser und Nährsalze von Ihren Wirtspflanzen, indem sie das Xylem mit Haustorien anzapfen.

Langularia raccemosa (Mangrove)

  • Pneumatophoren, Atemwurzeln
  • Sauerstoffversorgung bei schlecht durchlüfteten, übernässten Böden

Ceiba pentandra (Kapokbaum)

  • Brettwurzeln
  • Bei Bäumen in Tropen, Boden nicht tiefgründig, daher Stabilisation und Stützfunktion durch teils meterhohe, brettartige Wurzeln

Pandanus (Schraubenbaum)

Rhizophora (Mangrove)

  • Stelzwurzeln
  • Erhöhung Standfestigkeit, Verankerung der Pflanze im Schlamm und in Gezeitenzone

Leitbündel im Sprossquerschnitt von Mais

- Xylem besteht aus

  • Tracheen (Tod)
  • Tracheiden (Tod)
  • Xylemparenchym (lebendig)

- Phloem besteht aus

  • Siebröhren (Gross)
  • Gleitzellen (klein)

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