TKOM FS16


R. A.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Übertragungstechnik auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Verzerrung, Systeme, Wellen und Multiplexing, wobei auch spezifische Konzepte wie Polarisation, Leistungsanpassung und Verzerrungsarten behandelt werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Elektrotechnik, die ein tiefes Verständnis der Signalübertragung und der damit verbundenen physikalischen Prinzipien erlangen möchten.
Karten
62
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.05.2016 / 02.01.2019

Lernkarten

Welche vier Arten des Multiplexing werden in der Übertragungstechnik grob unterschieden?

1. Zeit-Multiplexing

2. Frequenz-Multiplexing

3. Code-Multiplexing

4. Raum-Multiplexing

Die zwei phys. Limiten der el. Informationsübertragung sind?

1. Thermisches Rauschen

2. Begrenzte Frequenzbandbreite

Was beschreibt der Störabstand?

Verhältnis zwischen Signal- und Störleistung. (Signal to Noise Ratio SNR)

 

Was ist die Burstiness (B) ?

Quotient aus Spitzenwert und Durchschnittswert der natürlichen Bitrate.

S/E[s(t)]

Wie gross ist die quellenunabhängige Wellenimpedanz im Fernfeld?

377 Ohm

Was bedeutet NRZ?

No Return to Zero

Was ist ein grosser Vorteil des Manchester Codes?

Kein DC-Anteil.

Flanke in jedem Bit. Einfache synchronisation

Was ist ein Nachteil von Manchester Code gegenüber NRZ?

Der grössere Bandbreitenbedarf.

Was sagt ein Linienspektrum über die Form des Signals im Zeitbereich aus.

Periodischer Verlauf.

Was ist das kleinste Glied im Leitungsmodell?

Elementarzweitor.

Woraus setzt sich eine Verzögerungszeit in der Kommunikation zusammen?

1. Ausbreitungsverzögerung

2. Übertragungsverzögerung

3. Verarbeitungsverzögerung (grösster Anteil!)

Was sind die sechs wichtigsten Qualitätskriterien eines Systems?

1. Störfestigkeit

2. Bandbreitenbedarf

3. Wiedergabetreue

4. Zeittransparenz

5. Zuverlässigkeit

6. Kosten

Was ist Kryptographie?

Die  Codierung digitaler Signale zum Zwecke der Geheimhaltung.

Welches Verfahren dient der Kanalanpassung, Mehrfachausnützung und Störungsreduktion?

Welches Verfahren verwendet man zur Signalumformung und Signaltrennung?

Welches sind die drei Zwecke von CODEC?

Was gehört zu jedem A/D - Wandler?

Der Vorfilter.

Was ist der Crest Faktor?

Der Crest Faktor definiert das Verhältnis zwischen Scheitel- und Effektivwert.

Das Quantisierungsrauschen, nimmt mit Verkleinerung der Schrittgrösse q...

Welche Eigenschaft wird in jedem Fall für den Signaltransport ausgenützt?

elektromagnetische Signalausbreitung

Was beschreibt die Störfestigkeit?

Signal2/Noise2 am Empfängerausgang als Funktion des Störabstandes Signal1/Noise1 auf dem Übertragungskanal.

Wie wird die Anzahl der gleichzeitig möglichen Übertragungen bestimmt(Bandbreitenbedarf)?

M = Anzahl mögl. Übertragungen
    = Bandbreite Kanal / Bandbreitenbedarf
    = Bk / Bx

Die gesamte Verzögerungszeit kann auf drei Anteile verteilt werden, welche?

+ Ausbreitungsverzögerung
+ Übertragungsverzögerung
+ Verarbeitungsverzögerung

Was kann man sich unter einer Leitungs- und was unter einer Paketvermittlung vorstellen?

Leitungsvermittelt: Permanente Reservierung der Netzressourcen (Übertragungskanal) während ganzer Verbindungszeit.
Paketvermittelt: Momentan zur Verfügung stehende Ressourcen werden genutzt und sofort wieder freigegben.

Was ist das digitale Pendant zum analogen Störabstand?

Die Bitfehlerrrate (Bit Error Ratio BER) = Pe

Was steckt hinter BER?

Bit Error Ratio - Die Wahrscheinlichtkeit, dass ein Zustand in einer Digitalen Übertragung falsch detektiert wird.

Was ist eine Verzerrung eines Übertragungssystem physikalisch betrachtet?

Die Differenz zwischen Eingang und Ausgang. (Unter Voraussetzung gleicher Pegel)

\(\epsilon(s) = s\_1(t) - s\_2(t)\)

Was sind die Folgen von Signalverzerrungen? Zwei Beispiele.

Analog: z.B. Ton und Bild: Qualtität der Aufnahme nimmt ab

Digital: Die Bitfehlerwahrscheinlichkeit nimmt zu

Was ist der Klirrfaktor?

\(k= {\sqrt{Leistung\ Oberwellen\ s2 \over Gesamtleistung \ s2}} \equiv \frac{U_{eff}\_Oberwellen}{U_{eff}\_Gesamtsignal}\)

Statt der Leistung können selbstverständlich auch die Amplitudenquadrate verwendet werden.

Welche Arten der Verzerrung werden unterschieden?

  • Lineare Verzerrungen
  • Nichtlineare Verzerrungen

Was liegt vor, wenn das Ausgangssignal eines Übertragungssysttems Frequenzkokmponenten enthält, welche im Eingangssignal nicht vorhanden waren?

Eine nichtlineare Verzerrung.

Wie errechnet sich die Ausbreitungsverzögerung eines Signals?

\(Entfernung\over Ausbreitungsgeschwindigkeit \)

Wie errechnet sich die Übertragungsverzögerung eines Signals?

\(Paketgrösse \over Datenrate\)

Wodurch lässt sich die Zuverlässigkeit eines Systems erhöhen?

Durch Redundanzen.

Wie verhält sich die Zuverlässigkeit eines Systems in Funktion zu dessen Komplexität?

Je mehr Komponenten in Serie geschaltet werden, desto mehr sinkt die Missionszuverlässigkeit.

Wie kommmt man zur Impulsantwort \(h(t) \) ?

  1. Differentialgleichung
  2. Bestimmung Schrittantwort -> Ableiten
  3. Inverse Fouriertransformation des Frequenzganges \(H(f)\)
  4. Messtechnisch mittels Korrelationsverfahren

Welche Verzerrungen sind allen Übertragungsmedien gemein?

  1. Interne Leistungsverluste
  2. Interne Energiespeicher

Wann gilt ein Signal als unverzerrt?

wenn gilt

\(y(t) = K \cdot x(t-t_d)\)

Was ist die Bedingung einer verzerrungsfreien Übertragung im Frequenzbereich?

\(H(f) = K \cdot e^{-j\omega t_d}\)

mit \(\omega = 2\pi f\)

Was lässt sich über den Frequenzgang einer verzerrungsfreien Übertragung sagen?

Im Frequenzbereich muss gelten:

\(|H(f)| =K \mathrm{:constant}\)

und

\(\mathrm{arg}(H(f)) = -\omega t_d\)

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