-


M. M.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen und Techniken der Audiotechnik. Sie decken Themen wie Frequenzen, Bit-Tiefe, Signale und verschiedene Audioformate ab. Besonders nützlich für Toningenieure, Musikproduzenten und Filmtechniker, die sich mit digitaler Audiotechnik, Mikrofonierung und Surround-Sound-Systemen vertraut machen möchten. Die Lernkarten erklären auch Standards wie PCM, MPEG2 und AC3 sowie die Bedeutung von Timecode und Synchronisation in der Postproduktion.
Karten
273
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
17.03.2014 / 19.03.2014

Lernkarten

Tonhöhenkorrektur eines Samples:

- Sample in doppelter Geschwindigkeit abspielen

Mono (griechisch) bedeutet:

Eins

Stereo (griechisch) bedeutet:

räumlich

Matrixformat im Zusammenhang mit Surroundtechnik:

► nur 2 Kanäle werden übertragen
► Center und Surroundsignal wird mittels Phasenverschiebung in den L/R Kanälen versteckt codiert
► VORTEIL: Surroundsignale können auch auf heimischen Stereoanlagen gehört werden - wenn auch mit Klangverfärbungen und beschränkten Frequenzbreiten

Diskrete Formate im Zusammenhang mit Surround:

► keine Kanalcodierung, jeder Speaker erhält eigenen Audiostream
► sehr gute Audioqualität
► leider nur auf Surroundfähigen Systemen abspielbar

AC-3 Audio Codec 3 Format:

► nebst Film können Informationen wie versch. Sprachen, Untertitel, Making Offs, Kommentare etc. auf DVD untergebracht werden

LFE Low Frequency Effect

► Im Unterschied zum Subwoofer, welcher Signal aus Hauptkanälen generiert, bekommt Effektkanal eigenen Audiostream

► heutzutage meist bis 120 Hz beschränkt

5.1 System

► Zahl vor Punkt beschreibt vollwertige, unabhängige Hauptkanäle
► Zahl nach punkt bezeichnet Effektkanäle, 100 oder 200 Hz
► LFE ist bis 120 Hz beschänkt

Korrelation bedeutet:

► Ähnlichkeit zweier Kanäle, unabhängig vom Pegel
► Korrelationsgrad ist ausschlaggebend für Gefühl der Räumlichkeit
► Optimaler Korrelationsgrad zwischen 0.3 bis 0.7

Standards Codierung auf DVD's sind:

► PCM
► MPEG2
► AC3

PCM   Pulse-Code-Modulation:

► unkompliziert und linear aufgezeichnet
► verlustfreie Auszeichnung von Mehrkanalton

MPEG2:

► verlustbehaftetes Codierungsverfahren mit bis zu 8 Kanälen
► max. Kompression ist 12:1
► Datenrate für 5.1 im Schnitt 400kBits/s

DTS:

► kein Stadard bei DVDs und darf nur im Kombination mit PCM, MPEG2 oder AC3 -Codierverfahren wiedergegeben werden
► Datenrate deutlich über AC3 und MPEG2-Audio, verwendet aber deutlich geringere Datenkompression
 

Mehrkanalmikrofonierung:

► INA 5      Ideale Niereanordnung     5 Mikrofone mit Nierencharakteristik werden Speakern nach ITU775 zugeordnet
► IRT-Kreuz     Institut für Rundfunktechnik       4 Miks in Ecken eines Quadrats 20-25 cm Kantenlänge platziert
► OCT-Verfahren       Optimal cardioid Triangle        eignet sich für Aufnahme der 3 Frontkanäle

Hinweis Surroundmischung:

► Sprache sowie Geräusche, die im Buld zu sehen sind, werden im Center Lautsprecher fixiert
► Ton soll nicht dem Bild folgen, da Zuschauer ggf. vom Geschehen abgelenkt wird
► Ausnahme: Geschehnisse und Geräusche, die nicht im Bild zu sehen sind
► LFE wird nur selten und ausschliesslich für tieffrequente Effekte angesteuert - Grund ist eventuelle Überbetonung der tiefen Frequenzen bei Konsumeranlagen

Filmklappe

► durch Schlag entsteht auf Tonspur ein Peak
► bei Postproduktion wird dieser an Position gebracht, wo im Bild die Balken der Klappen geschlossen sind

Location-Mixer

► kleines, tragbares Mischpult mit Batterie betrieben
► bieten Möglichkeit eines Limiters
► Abhörmöglichkeit via Kopfhörerausgang

Mikrofone am Filmset:

► dynamische Miks, da robust und keine Phantompower nötig
► alternativ Elektret-Miks mit Batterie gespiesen

Rohr-Richtmiks:

► sind Druckgradientenempfänger z.B. Superniere oder Niere mit vorgesetztem Interferenzrohr
► nicht zu weit weg positionieren, da Aufnahme in Zielrichtung nicht verstärkt, sondern lediglich Seitenschall gedämpft wird

Hinweise zum Ansteckmikrofon

► optimaler Abstand 30cm
► nicht in Nähe Schmuck, Knöpfen oder Reissverschlüssel positionieren
► Stellen bei denen Kleidung aneinander reibt vermeiden

Angler    engl. Boomman

► Tonassistent genannt
► Zuständig für richtige Position des Miks
► Achtung bei Lichtquellen ► Schattenwurf
► Verhindern Störgeräusche der Schauspieler z.B. Klirren Löffel in Kaffeetasse
► Abstand zum Redner möglichst klein halten

Was versteht man unter O-Ton?

Originalton ► ist möglichst sauber zu halten, Nachsynronisation ist teuer und nicht Verschuldung des Kunden

Atmos

► weniger informativ, soll Psyche der Zuschauer beeinflussen
► akustischer Hintergrund einer Szene, soll Spannung, Trauer oder Freude ausdrücken
► Umgebung vor Verlassen des Drehorts "still aufnehmen" - kann später als Loop verwendet werden

Was versteht man unter Postproduktion?

Nachbearbeitung des Filmes

SMPTE-Timecode
Society of Motion Picture and Television Engineers

► Timecode, welcher Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander synchronisiert
► Master gibt SMPTE-Timecode-Position an, dem alle angeschlossenen Geräte folgen

Vertical Interval Timecode

► Zeitcodierung mit Zeitstempel bei Magnetbandaufzeichnung
► jedes Bild kann so adressiert werden, um später von einem Schnittgerät aufgefunden zu werden
► wird in vertikalen Austastlücke eines Videobildes aufgezeichnet

Longitudinal Timecode

► Timecodeart, welche auf gewissen Magnetbändern längs des Bandes aufgezeichnet wird
► kann nachträglich aufgezeichnet werden
► spielt Schlüsselrolle bei Synch. zwischen anal. Bandmaschinen und Pro Tools

Slave

Ein oder mehrere Geräte werden als Slave einem Master untergeordnet. Die gehen auf Zeitleiste möglichst zeitnah den Bewegungen / Aktionen des Masters nach.

Wordclock

► Basistakt in digit. Audiotechnik, um Bearbeitungsvorgänge zw. versch. Audiokomponenten synchron zu halten
► hat genau Periodendauer, welche von einer Samplerate eingenommen wird
► mit Wordclock empfangen, senden und bearbeiten alle digit. Geräte in der Kette Datenströme synchron
► Asynchronität bewirkt Pop- und Klickgeräusche

- 44.1
- 48
- 88.2
- 96
- 192

AES3
früher AES/EBU

Audio Engineering Society / European Brodcasting Union
gebräuchliche Bezeichnung für die Spezifikation der Schnittstelle zur Übertragung digitaler Stereo-, Zweikanal- oder Mono-Audiosignale zwischen verschiedenen Geräten nach der Norm AES3.
► am häufigsten symmetrische XLR-Verbindung verwendet
► digit. Videomaschinen haben Verbindung über Koaxialkabel mit BNC-Stecker

ADAT

Alesis Digital Audio Tape
► Aufnahmesystem um Audiosignale digit. auf S-VHS-Kassetten aufzunehmen - Schnittstelle mittels Lichtleiterkabel
► Pro Schnittstelle können 8 Kanäle an Audiosignalen digit. übertragen werden
► zu finden an Audiowandlern, digit. Mischpulten und Soundkarten

MADI

Multi Channel Audio Digital Interface
► digit. Schnittstelle zur mehrkanaligen Audioübertragung
► kann bis zu 56 Mono-Kanäle in einem Kabel übertragen
► gilt als sehr fehlertolerantes und ressourcenschonendes Protokoll

Was bedeutet, Werbung ist einseitig?

Vorteile werden genannt, Nachteile verschwiegen

Lernen