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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 13.05.2016 / 23.03.2019
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Bereiche der leistungskapazitaet von Menschen

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3 Stufen von  Leistung und erforderte  Willensanstrengung

A- Der Bereich
1- der automatisierten Leistungen
(bis 15 %)
erfordert ebenso wie
2- die physiologische Leistungsbereitschaft
(15 - 35 %)
 >> nur geringe bis mittlere Willensanstrengungen.

B.Die Mobilisierung
der gewöhnlichen Einsatzreserven
(35-65 %)
benötigt ausgeprägte Willenskräfte
und geht mit einer relativ starken Ermüdung
einher.

C- Die autonom geschützten Reserven
(65 - 100 %)
schließlich sind im allgemeinen nur zugänglich
über eine Enthemmung
durch Affekte (z.B. Todesangst),
Hypnose oder Pharmaka (z.B. Dopingmittel).
Hier handelt es sich um Leistungen,
die u.U. zur völligen Erschöpfung
bzw. zum Tod führen können.

 

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Die Grenze zwischen dem Bereich
der gewöhnlichen Einsatzbereitschaft
und den autonom geschützten Reserven
bezeichnet man als
 

Mobilisationsschwelle.

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Verschiebung Mobilisationsschwelle

Die Mobilisationsschwelle
lässt sich unter Motivationsbedingungen
und
durch entsprechendes Training
verschieben,
so dass ein hochtrainierter
bzw. hochmotivierter Sportler
im Vergleich zu einem untrainierten kräftigen Mann
mit gleichem Muskelquerschnitt
größere Kräfte entwickeln kann.

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Ursache mehr Kraft bei gleicher Muskelmasse

Als Ursache hierfür kann u.a.
die erhöhte Zahl an gleichzeitig innervierten motorischen Einheiten
in der Muskulatur
- man spricht von verbesserter intramuskulärer Koordination des Trainierten -
angeführt werden.
Damit wird auch verständlich,
dass unter Hypnosebedingungen der Anstieg der Maximalkraft
beim Untrainierten bei etwa 30 %,
der bei Trainierten jedoch nur noch bei etwa 10 % liegt:
Der Trainierte hat die Mobilisationsschwelle bereits in ausgeprägtem Maße
in den Bereich der autonom geschützten Zone hinein verschoben.
Für die Beurteilung der jeweiligen Anpassung ist auch die
Art der Adaptation von Bedeutung.
Man unterscheidet verschiedene Arten der Anpassung

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Sportliche Leistungsfähigkeit und Belastungskomponenten


Zur Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit
werden entsprechende Belastungsreize benötigt.
Erreicht wird dies über die bereits dargestellte Folgekette:
► Belastung
► Störung der Homöostase
► Anpassung
► erhöhter Funktionszustand.
Um jedoch die Belastung der einzelnen Trainingseinheiten
in ihrer Summe zu optimieren,
bedarf es der Kenntnis
der so genannten Belastungskomponenten
(Synonym: Belastungsnormative).
Sie bestimmen beim sportlichen Training
die geleistete Gesamtbelastung
in quantitativer und qualitativer Hinsicht
und damit die Spezifität des jeweiligen Trainings.
 

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6 Aspekte  Trainingsbelastung (3 quantitativ und 3 qualitativ)

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1- Reizintensität
(Stärke des einzelnen Reizes)
2- Reizdichte
(zeitliches Verhältnis von Belastungs- und Erholungsphasen)
3- Reizhäufigkeit bzw. Trainingshäufigkeit
(Zahl der Trainingseinheiten pro Tag / Woche)
4- Reizumfang
(Gesamtvolumen bzw. -dauer
und/ oder -zahl der Reize pro Trainingseinheit)
5- Reizdauer
(Einwirkungsdauer eines einzelnen Reizes
bzw. einer Reizserie)
6- Reizkomplexität
(Komplexität des jeweiligen Reizes)
Donnerstag, 16.

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Fuer Wirkung des Trainings wichtig

Quantitativ UND Qualitative Aspekte gleichwichtig:

Für die Wirkung
des gesetzten Trainingsreizes
ist nicht allein der im Training
geleistete quantitative Aspekt
(Reizdauer, -umfang, -häufigkeit),
sondern auch der qualitative
(Reizintensität, -dichte, -komplexität)
von entscheidender Bedeutung.