Tierernährung

Tiermedizin Studium Wien

Tiermedizin Studium Wien


Elisa Pisa
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Tierernährung auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Analyse von Futtermitteln, deren Gehalt an Nährstoffen wie Energie, Eiweiß und Faser, sowie auf die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Tierarten, darunter Pferde, Hühner und Fische. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute in der Veterinärmedizin, die ein tiefes Verständnis der Fütterungspraxis und der Nährstoffversorgung von Tieren erlangen möchten.
Karten
147
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.11.2015 / 16.12.2020

Lernkarten

Menge und Zusammensetzung des MAT für Aufzuchtkalb?

Prozedur der MAT Fütterung

Sollte man immer denselben MAT in Menge und Konzentration bis zum Ende füttern?

MAT Fütterung beim Aufzuchtkalb (Prozedur, Konzentration)? Füttert man immer denselben MAT + Begründung?

MAT sollte in den ersten 4 LW nur Molkenprotein (min. 30%) beinhalten (KEIN pflanzliches Protein); Beginn in der 2.LW, ca. 7l täglich, Konzentration des MAT mit der Zeit abnehmend. Rfa max 0,2%
Zu Beginn 6-7x täglich mit MAT füttern. Ca. 120g MAT/L

Es sollte demnach nicht immer derselbe MAT (Konzentration sinkend, Protein..) gefüttert werden.

Außerdem ab 2. LW Heu bzw. strukturiertes, rohfaserreiches Futter ad libitum, Beginn der Kraftfuttergabe (KF fördert Wachstum der Pansenzotten, Heu die Größenentwicklung der Vormägen)

Ab 3. LW freier Zugang zu Wasser

Fütterung der Zuchtsau in den ersten 10 Tagen nach der Abferkelung?

13 MJ ME/kg, 16% Rp, max, 6% Rfa, Grundfutter wird durch Getreide ersetzt. Energiedichte Futtermittel mit mäßigem Rfa-Gehalt. Geeignet sind fertige Alleinfuttermischungen oder hofeigenes Getreide mit den entsprechenden Ergänzungen.

Futterumstellung VOR der Geburt! Hohe Wasseraufnahme sichern; ab 1. Tag p.p. Steigerung der Futtermenge um täglich 1 kg bis zur ad libitum Fütterung.

Vermeiden von übermäßigen KM – Verlusten während der Laktation! Ausbleiben der Rausche nach dem Absetzen max. 15kg KM – Verlust (<10% der KM) während der Laktation. KM – Bilanz soll positiv bleiben, um die KM – Zusammensetzung möglichst wenig zu verändern.

Proteinversorgung und Besonderheiten bei der Fütterung von Hühnern?

Verdauungstrakt relativ kurz (6x so lang wie der Körper)
Saccharase – Aktivität sehr gering
Kaum Laktaseaktivität sehr gering (da sie natürlicherweise keine Milch zu sich nehmen)
Futterverwertung beim Männchen besser, schnelleres Wachstum.
Rapsschrot kann (v.a. bei braunen Legehybriden) zu Fischgeruchs des Eis führen.
Sojaschrot = gutes Futtermittel

1. Trockenschlempe, 2. Sojaschrot, 3. Weizenkleie, 4. Trockenschnitzel, 5. Maiskleber

Inhaltsstoffe a) Proteinreich, b) Faserreich, c) Energiereich

Ursprung a) Bioethanolherstellung, b) Zuckerherstellung, c) Ölgewinnung, d) Mehlmüllerei, e) Stärkeproduktion, f) Bierbrauerei

1. a a

2.a c

3. b d

4. c b

5. a e

  1. Alleinfuttermittel
  2. Einzelfuttermittel
  3. Zusatzstoffe
  4. Vormischungen
  5. Verbotenen Stoffe
  6. Unerwünschte Stoffe

  1. Deckung des Bedarfs an Energie und Nährstoffen ist garantiert.
  2. (FM-Ausgangserzeugnisse), FM, die unmittelbar als solche oder in verarbeiteter Form zur Verfütterung, zur Herstellung von Mischfuttermitteln oder als Trägerstoff fungieren. Spezifische Ergänzung der Ration, aber laut Futtermittelrecht keine Zusatzstoffe (Proteinerzeugnisse aus Mikroorganismen, Aminosäuren, NPN, Mineralische EF)
  3. Stoffe, die in der Tierernährung verwendet werden und insbesondere geeignet sind

    • die Beschaffenheit von Futtermitteln günstig zu beeinflussen, den Ernährungsbedarf der Tiere zu decken, die tierische Erzeugung zu verbessern, besondere Ernährungszwecke zu erzielen oder Belästigungen durch tierische Ausscheidungen zu verringern;

    • dürfen nicht direkt verfüttert, sondern nur durch Einmischung in Futtermitteln an Tiere verabreicht werden. , m anche Zusatzstoffgruppen dürfen nur als Vormischungen in MF eingemischt werden (nicht weniger als 0,2%): zB. Spurenelemente und Vitamine – dürfen auch nur an Betriebe abgegeben werden, die Vormischungen herstellen, 

    • Funktionen:

    • die Beschaffenheit des Futtermittels oder der tierischen Erzeugnisse günstig zu beeinflussen (z.B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Bindemittel);  die Magen- und Darmflora positiv zu beeinflussen (z.B. Mikroorganismen); den Ernährungsbedarf der Tiere zu decken (z.B. Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren, Harnstoff,    die Verdaulichkeit der Futtermittel zu verbessern (z.B. Enzyme); die ökologischen Folgen der Tierproduktion positiv zu   beeinflussen; kokzidiostatische Wirkung

  4. Mischungen von Zusatzstoffen oder von Zusatzstoffen mit Trägerstoffen, die zur Herstellung von Futtermitteln bestimmt sind.

  5. Stoffe, die zum Schutze der tierischen oder menschlichen Gesundheit in Futtermitteln nicht verwendet werden dürfen.

  6. Stoffe, die in Futtermitteln enthalten sein können und sich auf die tierische oder menschliche Gesundheit nachteilig auswirken können; Gehaltsvorschriften

In welchen Futtermitteln ist das für Katzen essentielleTaurin enthalten:

  1. Tofu
  2. Rindtalg
  3. Schweineschmalz
  4. Rindfleisch
  5. rohe Karotten

4

  1. Welches Futter mit den folgenden Gehalten an Eiweiß,Fett und Kohlenhydraten in der Trockensubstanz wird für Schlittenhundeempfohlen?
  2. - 60% Rohprotein, 7-10% Kohlenhydrate, 23-28% Fett
  3. - 15% Rohprotein, 17-20% Kohlenhydrate, 58-63% Fett
  4. - 20% Rohprotein, 37-40% Kohlenhydrate, 33-38% Fett
  5. - 40% Rohprotein, 17-20% Kohlenhydrate,33-38% Fett
  6. - 40% Rohprotein, 47-50% Kohlenhydrate, 3-8% Fett

5

  1. Haupteffekt der Koprophagie/Caecotrophie bei Kaninchenund Nagern
  2. - Verbesserung Rohfaseraufschluss
  3. - Verminderter Verlust der Vit. A u D
  4. - Versorgung mit Bakterieneiweiß
  5. - Verbesserte Fettverdauung-Reduzierte Flatulenz

4

Welches der kleinen Säugetiere weißt Besonderheiten imZuckerstoffwechsel auf und kann daher bei Fütterung zuckerhältiger Futtermittelan Diabetes mellitus und Kataraktbildung erkranken?

  1. - Meerschweinchen
  2. - Chinchilla
  3. - Hamster
  4. - Kaninchen
  5. - Degu

5

Welches der folgenden kleinen Säugetiere gehört zu denOmnivoren?

  1. - Meerschweinchen
  2. - Chinchilla
  3. - Hamster
  4. - Kaninchen
  5. - Degu

3

Warum sollte der Anteil an Sonneblumenkernen oder Nüssenim Papageienfutter limitiert sein? (SCQ)

  1. - zu hoher Fettgehalt
  2. - zu hoher Eiweißgehalt
  3. - zu hoher Calciumgehalt
  4. - zu hoher Phosphorgehalt
  5. - zu hoher Vitamin E-Gehalt

1

Bei der Fütterung von Milchziegen auf der Sommerweidekann eher auftreten, ein/e (MCQ):

  1. - Energieüberschuss
  2. - Eiweißüberschuss
  3. - K- Mangel
  4. - P- Mangel
  5. - Na- Mangel
  6. - B-Carotin Mangel

245

Ein MAT fürMastkälber im ersten Mastabschnitt (bis 120kg) ist im Vergleich zum MAT imzweiten Abschnitt:

  1. - rohfaserreicher
  2. - proteinreicher
  3. - fettreicher
  4. - Ca-ärmer
  5. - Fe-reicher
  6. vitaminreicher 

256

Bei der Ca- und P-Versorgung beim Schaf gilt (SCQ)

  1. - Ca-Überschüsse begünstigen Harnsteine 
  2. - Ca:P Verhältnis soll bei Lämmern nicht höher als 1,5:1 sein 
  3. - Auf ein enges Ca:P Verhältnis (Knapp 1:1) zum Ende der Trächtigkeit ist zu achten
  4. - Das Risiko eines P-Überschusses bei Einsatz von Futtergetreide ist sehr hoch

4 ist richtig

zu 1. nur bei P-Überschuss

2. zahlen stimmen bei Adulten  Lamm 2:1

3. nein enges begünstigt Harnsteinerkrankungen sollte ebenfalls 1,6:1 sein

Zur Vorbeugung von peripartaler Hypokalzämie gehören diese Fütterungsmaßnahmen (MCQ)

  1. - Luzernefütterung prepartum
  2. - Niedrige Ca-Gabe prepartum
  3. - Vitamin D-Gabe
  4. - Fütterung saurer Salze
  5. - K-arme Fütterung
  6. - Mg-arme Fütterung

234 (5)

Welche Aussage trifft zu (SCQ)

  1. - Trockenschlempe ist ein proteinarmes Nebenprodukt aus der Bioethanolproduktion
  2. - Getreide haben einen höheren Proteingehalt als Körnerleguminosen
  3. - Mais zeichnet sich durch einen hohen Lysin-Gehalt aus
  4. - Trockenschlempen stellen v.a. in derWiederkäuerfütterung eine wertvolle Proteinquelle dar 

4

Welche Aussage trifft zu? (SCQ)

  1. - Gerste ist rohfaserreicher als Weizen
  2. - Mais enthält weniger beständige Stärke als Gerste
  3. - Weizen ist fettreicher als Hafer
  4. - Mais hat einen höheren Gehalt an Nicht-Stärke-Polysacchariden als Roggen

1

  1. Bei Pferden, die zu Fehlgährungen im Dickdarm neigen, sind solche Futtermittel, die Dysbiosen imDickdarm verursachen, zu vermeiden. Welche Futtermittel sollen daher vermeidenwerden?
  2. - Wiesenheu
  3. - Grassilage
  4. - Öl
  5. - Hafer
  6. - Mais
  7. - Gerste

3

4

Welche Aussage überBegriffe der Futtermittelgesetzgebung ist richtig? (SCQ)

  1. - Futtermittel für besondere Ernährungszwecke ist der Überbegriff fürDiätfuttermittel
  2. - „Verbotene Stoffe“ dürfen in Futtermitteln nur in kleinen Mengen vorhandensein
  3. - „Unerwünschte Stoffe“ dürfen in Futtermitteln nicht enthalten sein
  4. - Alleinfuttermittel decken den Nahrungsbedarf der Tiere nur gemeinsam mitErgänzungsfuttermitteln

1

Welche Aussage inHinblick auf Futtermittelzusatzstoffe ist korrekt? (SCQ)

  1. - Enzyme, z.B. Proteasen, die die Verdaulichkeit der Futtermittel positivbeeinflusse, gehören nicht zu den Zusatzstoffen, sondern zu den erwünschtenStoffen
  2. - Eine Kategorie der Zusatzstoffe sind die Antibiotika
  3. - Konservierungsstoffe gehören ebenso dazu wie Antioxidantien
  4. - Zusatzstoffe sind nicht zulassungspflichtig

3

Wie sind der richtigeProteingehalt (Rp) und der durchschnittliche Futteraufwand eines optimalenKarpfenbeifutters bei extensiver Teichhaltung mit geringer Naturnahrung? (SCQ)

  1. - 10%Rp und 10kg Beifutter je kg Zuwachs
  2. - 20% Rp und 5kg Beifutter je kg Zuwachs
  3. - 30% Rp und 2kg Beifutter je kg Zuwachs
  4. - 50% Rp und 1kg Beifutter je kg Zuwachs-
  5. 60% Rp und0,5kg Beifutter je kg Zuwachs

3

Wie hoch ist der optimale Mineralnährstoffgehalt von Nutzfischfutter? (SCQ)

  1. - 5g Ca und 7g P
  2. - 1g Ca und 10g P
  3. - 10g Ca und 5g P
  4. - 10g Ca und 1g P
  5. - 10g Ca und 10g P

1

Welche Aussagen stimmen für die Proteinversorgung von Hühnern? (MCQ)

  1. - Lysin ist die erstlimitierende AS
  2. - Methionin ist die erstlimitierende AS
  3. - Threonin ist die erstlimitierende AS
  4. - der Proteinbedarf für dasFederwachstum muss berücksichtigt werden
  5. - der Proteinbedarf von Masthühnern wird ohne Federn berechnet 

24

Bei der Legehenne beeinflusst das Futter? (SCQ)

  1. - Legeleistung
  2. - Größe des Eis
  3. - den Dotter zu Eiklar Anteil
  4. - Gehalt an Omega 3 Fettsäuren
  5. - Dotterfärbung 

145

Der Futterwert…. (SCQ)

  1. - wird ausschließlich durch die chemische Zusammensetzung des Futtermittelsbestimmt
  2. - ist kein Maßstab für die Verwertung durch das Tier
  3. - hat etwas mit dem Nährstoffgehalteines Futtermittels zu tun
  4. - muss für verschiedene Tierarten gleich hoch sein

3

Das Vegetationsstadiumund der Schnittzeitpunkt beeinflussen den Futterwert von Gräsern wie folgt(SCQ)

  1. - Mit fortschreitendem Vegetationsstadium steigt die Verdaulichkeit von NfE
  2. - Der Faseranteil steigt mitfortschreitendem Vegetationsstadium
  3. - Der Energiegehalt pro kg Futter
  4. -Trockenmasse steigt je weiter dasVegetationsstadium fortgerschritten ist
  5. - Die Folgeschnitte sind im Allgemeinen eiweißärmer als der erste Schnitt

2

Beschreiben sie dieEntwicklung einer Graspflanze, indem sie für die drei Vegetationsstadien „vorder Blüte“, „in der Blüte“ und „nach der Blüte“ den relativen Gehalt derPflanze an Energie, Eiweiß, und Faser zuteilen; verwenden sie dabei + für dengeringsten, ++ für den mittleren und +++ für den höchsten Gehalt im Vegetationsverlauf.

Vor der Blüte: Eiweiß und Energie +++, Faser +In der Blüte: alle ++Nach der Blüte: Eiweiß und Energie +, Faser +++

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