Tierernährung
Tiermedizin Studium Wien
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Lernkarten
Welche Aussagen zum Futter und zur suidengerchten Haltung sind richtig?
1. Schweine fressen lieber Gerste als Roggen
2. Schweine bevorzugen sauer schmeckendes Futter
3. Schweinefutter sollte nur einen geringen Anteil <0,5 mm Partikel aufweisen
4. Abrupte Rationswechsel reduzieren die Futteraufnahme für ein paar Tage
5. Nach einem Rationswechsel fressen Schweine einige Tage lang mehr Futter
1.
3.
4.
1. Raufutterbedarf des Pferdes?
2. Kraftfutterbedarf?
1. mindestens 1,5 kg/ 100 kg KM/ Tag (-3kg wenn kein Kraftfutter); Cave: 2,5 kg Grassilage = 1 kg Heu (Feuchtigkeitsgehalt)
2. höchstens 0,3 kg / 100 kg KM
--> Raufutter 10-15 min vor dem Kraftfutter
Fütterung des Arbeitspferd bzw von tragenden, laktierenden Stuten.
nicht mehr als 0,3 kg Getreide/ 100 kg KM/ Mahlzeit
3-4 x tgl. +1/3. Krippenfutter zB. Müsli
bei mittlerer Arbeit steigt der Energiebedarf um 50%, beträgt also dann 150% des Erhaltungsbedarfs
Welche fünf Nährstoffe sind für die Rationserstellung des Pferdes wichtig?
verdauliches Rohprotein
Energie (MJ DE)
Ca
P
Rohfaser
Fütterung älterer Pferde (Gnadenpferde), was ist in der Ration zu Erhöhen (2 Beispiele).
Deckung des Bedarfs an Faser, welche Kraftfutter (3 Beispiele).
Wie unterstützt man Pferd mit schlechtem Gebiss?
Generell gilt, dass ältere Pferde lieber mehrere kleine Mahlzeiten fressen als wenige große. Idealerweise füttern Sie daher ihrem alten Pferd drei bis viermal am Tag eine kleine Portion.
( Der Bedarf an essentiellen Aminosäuren, Mineralien und Spurenelementen (Zink, Magnesium) sowie an Vitaminen (A, D, E) ist durch eine schlechtere Verdauung nicht mehr ausreichend über den Grundumsatz abgedeckt. Mischfutter mit hochwertigem Protein und aufgeschlossenem Getreide sind eine solide Basis für die Fütterung alter Pferde, wenn die Protein-, Phosphor-, Spurenelement und Vitaminzufuhr etwas oberhalb der üblichen Versorgungsempfehlungen liegt (Probleme Niere u Co.) )
Eine Überversorgung mit Calcium sollte unbedingt vermieden werden, um Harnsteinbildung vorzubeugen (das Calcium-Phosphor Verhältnis sollte unter 2:1 liegen). Am besten Kräuter als natürliche Mineralstoffquellen.
Pelletierte und hochaufgeschlossene Futtermittel sind besonders vorteilhaft. Diese können bei Pferden mit Zahnproblemen auch eingeweicht sehr gut verfüttert werden.
Bei einem schlechten Gebiss --> Einweichen des Mischfutters zur Vermeidung einer Schlundverstopfung.
was bekommen erwachsene Hunde und Katzen bei Milchgabe?
Diarrhö (Durchfall)
Worauf ist bei der Aufzucht von großwüchsigen Hunderassen in den ersten sechs Monaten zu achten?
1. Ausreichende Versorgung von Calcium und Phosphor
2.A. V. mit Fett
3. A.V. mit Eiweiß
4. kein Überschreiten der Wachstumskurve
5. Kohlenhydrate Energie
1. +4.
EIne Hundebesitzerin möchte von Ihnen wissen welches Futter den geringsten Anteil an Eiweiss enthält. (Moderate Fütterung)
1. 25% TS; 8%Rohprotein
2. 20% TS; 10 % Rohprotein
3. 20% TS; 10 % Rohptotein
4. 17% TS; 8% Rohprotein
5. 23% TS; 10% Rohprotein
1.
Stoffwechselbesonderheiten der Katze welche sie zur Fleischfresserin (Nährstoffbedarf rein tierisch gedeckt=Carnivor) machen?
Aufgrund ihrer Enzymausstattung --> Fleisch als Hauptfutterquelle:
--> starker Proteinkatabolismus (min 12 g vRp je MJ ME)
--> hoher Bedarf an Aminostickstoff
--> AS: Arginin und Taurin sind essentielle Aminosäuren, diese sind nur in tierischen Futterquellen enthalten.
Methionin Bedarf dopplt so hoch wie beim Hund
--> Arachidonsäure (FS) essentiell bei Reproduktion
--> Vit A kann nicht selber synthetisiert werden, da Mangel an Carotindioxygenase Beta-Carotin wird nicht umgewandelt, muss durch tier. Nahr. aufgenommen werden. Niacin hoher Bedarf da die Vorstufe das Tryptophan bereits im Energiestoffwechsel aufgbraucht wird. Vit D --> keine cutane Synthese.
Welche der folgenden Feststellungen ist richtig?
1. Vögel brauchen kein Vitamin C
2. Straußenvögel gehören zu den Omnivoren.
3. Der Energiebedarf von Vögeln ist bezogen auf ihre metabolische Körpermasse wesentlich niedriger als der von Säugetieren.
4. Vögel besitzen im Vergleich mit Säugetieren eine sehr niedrige Aktivität der Verdauungsenzyme.
5. Vögel besitzen im Vergleich zu Säugetieren einen sehr kurzen Verdauungstrakt.
5.
Bitte ordnen sie die folgenden Reptiliengattungen der jeweiligen Ernährungsform (herbivor, omnivor, carnivor, insektivor) zu:
1. Landschildkröte
2. Grüner Leguan
3. Krokodile
4. Sumpfschildkröten
5. Chamäleons
1.herbivor
2. herbivor
3. carnivor
4. omnivor
5. insektivor
Angorakaninchen haben insbesondere nach der Schur einen erhöhten Bedarf an welchen AS?
schwefelhaltigen --> Methionin, Cystin
Beschreiben sie die diätetischen Maßnahmen zur Vorbeugung von Harnsteinen bei Meerschweinchen und Kaninchen.
Wenig Ca-haltiges Futter: keinen Klee, Luzerne, Klehen, Kohl
keinen Ca-haltigen Leckstein
keine Vit-D haltigen Präparate
viel frisches Wasser und wasserhaltigen Obst und Gemüse
Toxische Spurenelemente und Vitamine bei Überdosierung?
Vit A --> Hyänenkrankheit des Rindes = zu früher Schluss der Epiphysenfugen
Vit D --> Weichteilen Kalkablagerung
Harnstoff und Derivate bei Wdk
Einfluss der Schnitthäufigkeit auf den Futterwert des Heus?
1. Mit zunehmender Schnitthäufigkeit sinkt der Rohproteingehalt und steigt der Rohfasergehalt
2. mehrere schnitte pro jahr erhöhen die Verdaulichkeit der organischen Masse
3.eine erhöhte Schnitthäufigkeit im Jahr verringert den Energiegehalt
4.Mit zunehmender Schnitthäufigkeit steigt der Anteil an Gerüstsubstanzen
2
Durch welche Eigenschaften zeichnen sich die unterschiedlichen Getreidearten aus?
1. Hafer und Gerste enthalten im Vergleich zu Weizen mehr Rohfaser und weniger Stärke
2. Mais und Milocorn sind besonders energiereich da sie wenig Strukturkohlenhydrate und viel Stärke enthalten
3. Gerste enthält um 60 % Stärke und in der Trockenmasse und Maiskörner um die 70 %
4. Hafer enthält um die 60 % Stärke in der Trockenmasse und Roggen um die 45 %
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Stärkegehalt von
1. Gerste
2. Mais
3. Hafer
4. Roggen
1. 60 %
2. 70 %
3. 45 %
4. 65 %
was trifft nicht zu?
1. Der Restfettgehalt von Ölkuchen ist relativ hoch und limitiert deren Einsatz bei Wiederkäuer und Schwein
2. Getoasteter Sojaextraktionsschrot wird in der Geflügel- und Schweinehaltung kaum verwendet
3. Bierhefe ist Eiweissarm
4. Trockenschnitzel sind ein Nebenprodukt der Rübenzuckerherstellung und müssen wegen ihres hohen Quellvermögens vor der Fütterung ans Pferd in Wasser eingeweicht werden.
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Inwiefern beeinflusst das Vegetationsstadium den Futterwert einer Luzernenpflanze im Vergleich zu einer Maispflanze?
Luzerne hat im Blattstadium den größten Anteil (60%) des verdaulichen Grünfutters, mit zunehmendem Vegetationsstadium sinkt dieser Anteil (-20%) da der Anteil an Gerüstsubstanzen stark ansteigt. Auch Blüten und Samen sind prozentual nicht so bedeutend.
Mais hat einen relativ konstant hohen Grünfutterwert nach dem Blühen 60%, zu Beginn der ?Reife auf 80%, dann Absinken auf 40% --> Dank des hohen Stärkeanteils in den Maiskörnern. ?Silomais
Welche Getreidearten sind reich an Beta-Glukanen? Was ist bei der Verfütterung zu beachten?
Gerste: Einsatzbeschränkungen für Aufzucht und Mastgeflügel
Hafer: Haferkerne max 20% für Küken
Roggen: Probleme bei jungen Monogastriden und Kälbern, Lämmern und Fohlen
--> Erhöhen Viskosität des Darminhalts und vermindern damit die Verdaulichkeit
Was trifft nicht zu oder sind alle zutreffend?
Es ist verboten Futtermittel, Vormischungen, oder Zusatzstoffe in Verkehr zu bringen oder an Nutztiere zu verfüttern die
1. Dazu geeignet sind, die Qualität der von Nutztieren gewonnen Erzeugnisse, insbesondere im Hinblick auf ihre Unbedenklichkeit für die menschliche Gesundheit , nachteilig zu beeinflussen oder die Gesundheit von Tieren zu schädigen;
2. mehr al den zulässigen Höchstgehalt an unerwünschten Stoffen oder verbotene Stoffe enthalten ;
3. verdorben oder in ihrem Wert oder ihrer Brauchbarkeit erheblich gemindert sind;
4. nicht zugelassene Zusatzstoffe oder nicht den Zulassungsbedingungen entsprechende Zusatzstoffe enthalten;
5. nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet oder verpackt sind;
6. geeignet sind, den Anschein einer anderen oder besseren als der tatsächlichen Beschaffenheit zu erwecken oder auf andere Weise irrezuführen;
7. alles ist zutreffend
7.
VO(EG) Nr. 767/2009 der EU und in Österreich
--> Futtermittelgesetz
--> Futtermittelverordnung
Beschreiben sie den Unterschied zwischen den Nebenprodukten Ölkuchen, Expeller und Extraktionsschrot im Hinblick auf den Fett- und Eiweißgehalt. nennen Sie drei Beispiele von Samen oder Körnern, die so verarbeitet werden.
Es handelt sich um Nebenprodukte der Öl und Fettgewinnung.
Fettentzug durch:
Plattenpressen --> Ölkuchen (10% Restfett) z.B. Maikeimölkuchen, Sonnenblumenkuchen
Expellerpressen --> Expeller (5% Restfett) zB Leinsaatexpeller
Extraktion n-Hexan --> Extraktionsschrot (1% Restfett) zB Soja, Raps. Außerdem Verbesserung der Futterqualität durch Toastung
Es kommt zu einer Anreicherung des Rohproteins. Dadurch sind sie besonders gut Verdaulich, am meisten das Extraktionsschrot, v.a. für Monogastrier.
Bei Kälberaufzucht mit Vollmilchfütterung gilt:
1. KA mit Vollmilch ist ernährungsphysiologisch vertretbar.
2. Die Eisenversorgung ist durch die Vollmilchgabe immer garantiert.
3. Milch sollte immer unverdünnt verabreicht werden, damit kein Mangel an Nährstoffen entsteht.
4. Milch ist nur körperwarm zu verabreichen.
5. Ab der 2. Woche ist eine Beifütterung notwendig
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Verdünnung 1:3
Die Fütterungstechnik Warm-und Kalttränke bei Mastkälbern unterscheidet sich in:
1. Es gibt keinen wesentlichen Unterschied.
2. Die Kalttränke muss gesäuert werden, um den pH Wert zu senken, die Warmtränke dagegen nicht.
3. Kalttränke - im Gegensatz zu Warmtränke- enthält kein Kasein als Proteinquelle .
4. Warmtränke muss ad libitum gefüttert werden, während die Kalttränke 2-3 Mal/Tag rationiert angeboten wird.
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Die fermentative Diarrhö kann bei Kälbern verursacht werden durch:
1. Geringe H2Oabsorbtionsfähigkeit des Dickdarms
2.Reduzierte Kohlenhydratverdauung in Dünndarm.
3.Erhöhten Fluss von Kohlenhydraten in den Dickdarm und deren mikrobielle Fermentation.
4. Forcierte mikrobielle proteolytische Prozesse im Dickdarm.
5. Erhöhte Produktion von flüchtigen Fettsäuren und Milchsäure im Dickdarm.
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Zur Vermeidung einer Pansenazidose bei Milchkühen müssen in der Ration sein:
1. <als 2,5% Rohfett
2. mehr Gerste als Mais
3. genug nutzbares Rohprotein
4. positive ruminale Stickstoffbilanz (RNB)
5. >20 % der Futterpartikel kleiner als 1,18 mm
6. Genug peNDF-Gehalt
7. 3/4 der Rohfaser in der Ration strukturiert (Halmfutter)
(1) 67
Die Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen ist für Wiederkäuer wichtig. Ein Vitamin A Mangel kann vermieden werden durch:
1. Silagefüterung
2.kraftfutterreiche Rationen
3. Ölsaaten
4. Weidegang
5. Versorgung mit knapp 4000-7000 (9000) IE Vitamin A pro kg Futter TS
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Bei der MIneralfütterung beim Schaf gilt folgendes zu beachten:
1. Der CaBedarf erhöht sich um das 2-3 fache bei laktierenden Schafen und schnell wachsenden Lämmern
2. P-Überschuss begünstigt Harn- und Blasensteine und sind zu vermeiden.
3. Die Na- Versorgung ist immer durch Weidegang garantiert.
4. Für eine normale Cu-Versorgung soll besonders auf einen Cu-Zusatz im Mineralfutter geachtet werden.
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Cu bereits 10 mg toxisch
Es wird folgende Ration an Milchkühe gefüttert die Angaben weisen auf eine negative ruminale Bilanz hin:
6 kg TS Grassilage /Tag = + 36 g /Tag RNB
5 kg TS Maissilage / Tag = -55g/Tag RNB
4 kg TS Gerste / Tag = -24 g /Tag RNB
--> gesamte Ration = -43 g / Tag RNB
a) Beschreiben Sie kurz 2 Konsequenzen durch die Fütterung dieser Ration.
b)Welches Futtermittel würden Sie in dieser Ration hinzufügen um die RNB zu korrigieren?
RNB: maß für die ausreichende Stickstoffversorgug der Pansenmikroben.
negative RNB: zu wenig N als Mikrobenprotein (MP) --> zuviel noch unabgebautes Rohprotein kommt am Duodenum an (Cave Maissilage sehr hohe negative RNB)
a)
Leistungsminderung --> Milchleistung geht zurück und der Milchharnstoffgehalt wird geringer.
Kompensation durch ruminohepatischen KL.
Gefahr der Ketose (bes. in Frühlaktation wg Energiemangel); Fettlebersyndrom (wg erhöhter Körperfettmobilisierung post partum)
b)
RNB sollte null sein;
> 1 = positive Bilanz: zu viel Protein ist selten und erst bei wirklich hohen Werten gefährlich.
<1 = negative Bilanz
+2 kg Sojaschrot /Tag = +72 g/ Tag RNB durch +29 g/Tag RNB
Beschreiben Sie die Ziele der Vorbereitungsfütterung bei Milchkühen. Was wissen Sie diesbezüglich hinsichtlich der Milchfieberprophylaxe?
1. Gebärparese (Milchfieber) --> Resultierend aus einer Hypokalzämie um den Geburtszeitpunkt --> Calciumstoffwechsel ist noch nicht auf erhöhten Bedarf während der Milchproduktion eingestellt.
2. Erhöhter Energiebedarf ab der 6. Woche vor dem Kalben. Bei Unterversorgung: Abbau von Körperreserven 1 kg KM mit 25 MJ NEL liefert ca. 20 MJ NEL für Milchproduktion. Für ca. 6 kg Milch --> Ketose
(NEL = Nettoenergie Laktation)
Deshalb Phasenfütterung: 1. Trockenstehen 6 Wochen 2. Vorbereitungsfütterung 2 Wochen lang vor Kalbung 3. Anfütterung Frühlaktation post partum 4. Midlaktation -altmelkend
Gute Vorbereitungsfütterung (Transit) ist wichtig:
Pansenfunktion erweitern
Energiedrench: intraruminale Applikation von Suspensionen ca 30 L/Kuh --> Spurenelemente, Vitamine, Glycin o. Propylinglykol, Hefe
Trockensteherfütterung: bei 8 Wochen Trockenstehzeit die ersten 6 Wochen nach dem Trockenstellen - Vorbereitungsfütterung: Fütterung in den letzten 2 Wochen zur Vorbereitung auf die Kalbung - Anfütterung: Fütterung im Anschluss an die Kalbung zur Hinführung auf die volle Milchleistung: die Kraftfuttermenge wird in Abhängigkeit der Grobfutteraufnahme langsam gesteigert (unabhängig von der Tagesmilchmenge) - Frühlaktation: Umstellung auf die Versorgung nach der aktuellen Milchleistung und der Milchinhaltswerte
Milchfieberpro: I würd sagen auf Ca und P achten, nicht zu hoch in der Vorbereitungsfütterung. Kuh braucht dann für Milchbildung viel Ca und soll erst unmittelbar mit ausreichend Ca versorgt werden...
Die Futterzusammensetzung für Speisefertige Forellen besteht aus?
Rp>Nfe>Rfe
Beschreiben sie die physiologischen Besonderheiten von Karpfen und Forelle und ordnen sie den Energie- und Nährstoffbedarf den beiden Spezies zu.
Fütterungstechnik?
Proteingehalt Rp und der durchschnittliche Futteraufwand optimales Karpfenbeifutter bei extensiver Teichhaltung?
Fische sind wechselwarm und wachsen lebenslang (ca 30 a).
Energiebedarf je nach Temperatur, umso höher desto mehr Wachstum --> höherer Energiebedarf
Vit E Supplementierung
Forelle: (=Kaltwasserfisch 12-18°C) carnivor (Brut Setzlinge); Omnivor (Speisefisch). Enzyme: viel Proteasen, keine Amylase. Linolsäure und Linolensäure (je 1%) sind essentiell. 24 MJ ME/kg Zuwachs. KH max. 35%, Rfe 15%, Rp 35-48 %. Fütterungstechnik: Sinkfutter, Handzuteilung oder mit Fütterungsautomat. Fütterungshäufigkeit: 8-12x/Tag (Brütlinge), 4x/Tag (Setzlinge), Speisefische 2x täglich
Karpfen (=warmwasser 22-25°C): Omnivor (Brut); Herbivor (Speisefisch). Enzyme: Amylase und Protease in gleichen Teilen. Nur Linolsäure (1%) essentiell. Zooplankton, Insekten, Würmer. 20-50 MJ ME/kg Zuwachs. KH 65%; Rfe 10%; Rp (25-38%). Fütterungstechnik: Bei extensiver Teichwirtschaft --> Naturnahrung = Freiwassertiere, Vegetationstiere, Bodentiere (würmer) wenig Beifütterung nötig, auf Futtertischen (gegen Wassergeflügel). Intensive Teichwirtschaft --> Fertigfutter und Teichbelüftung ab 3 t Karpfen/ha, Fütterungsautomaten in der Nähe der Belüftungseinrichtung.
Fütterungstechnik: Forelle nimmt sinkendes Futter auf; Karpfen: bei extensiver Haltung 3x / Woche Futter auf Unterwasserfuttertisch.
Proteinquellen sind Soja, Getreide, Lupinen
Merkmale für Nicht-Stärke-Polysaccharide im Geflügelfutter sind
1. Beta-glykosidisch verknüpfte Zucker
2. erhöhen die Viskosität im Darminhalt
3. keine körpereigenen Enzyme zum Abbau vorhanden
4. Energie liefernde Kohlenhydrate
5. Eiweiß liefernde Polysaccharide
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Wodurch ist die Truthühnermast gekennzeichnet?
1. altersabhängige Phasenfütterung
2. Futterangebot - restriktiv
3. keine Geschlechtertrennung in der Endmast
4. kombinierte Fütterung
5. Automatenfütterung
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Beschreiben Sie die Futtermittel zur Proteinversorgung des Geflügels, sowie ihre Vor- bzw. Nachteile.
Sojabohnen (RFt >20 %), Ackerbohnen, Futtererbsen --> enthalten Trypsininhibitoren
Sojaextraktionsschrot: hochverdaulich
Rapsextraktionsschrot: Glucosilnolate, Emcasäure
Sonneblumenextraktionsschrot: viel Rohfaser, viel Methionin
Kartoffeleiweiss: hochwertig, Methionin
Bierhefe: hochwertig, Vit B
tierische Futtermittel: Blutmehl, Federmehl, Fischpuß-Saft --> z.T. AS Imbalancen
hochwertige tierische Futtermittel: Fischmehl, Tiermehl, Fleischmehl. Hochwertig aber teuer
Cave: kein Raps und Fischmehl an braune Legehybriden --> Verminderte Trimethylamin-Oxidase-Aktivität --> Fsichgeruch der Eier
Welche Aussagen zum Futter und zur suidengerechten Fütterung sind richtig?
1.Schweine fressen lieber Gerste als Roggen
2. Schweine bevorzugen sauer-schmeckendes Futter
3. Schweinefutter sollte nur einen geringen Anteil an Partikeln <0,5 mm aufweisen
4.nach einem Rationswechsel fressen Schweine einige Tage lang mehr Futter
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Saugferkel: Welche der folgenden Aussagen sind falsch?
1. Die Ferkel(-Föten) werden über die Plazenta mit Immunglobulinen versorgt und brauchen daher nach der Geburt nicht unbedingt Kolostrum
2. Die Aufnahme von Sauenmilch deckt den Nährstoff- und Energiebedarf eines Ferkels ab.
3. Ferkelbeifutter enthält weniger als 20% Rohprotein
4. Ferkelbeifutter enthält hochverdauliche Komponenten wie Milchpulver.
1 (3 17-18,5%)
Wie viel Futter soll ein Minipig täglich fressen?
1.Die tägliche Futtermenge in TS für Minipigs soll bei ca 1-2% des Körpergewichts liegen
2. Die tgl Futtermenge in TS f MP sol bei ca 5-10 % des Körpergewichts liegen.
3. Ein 10 kg Minipig darf am Tag 0,5-1 kg Futter (auf TS BAsis) erhalten.
4. Ein 10 kg Minipig darf am Tag 100-200 gFutter (auf TS BAsis) erhalten.
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Listen Sie jeweils zwei Energiefuttermittel, zwei Proteinfuttermittel und zwei Ergänzungs- und /oder Zusatzstoffe für Schweine auf.
energiefuttermittel: Gerste, Weizen, Mais, Grain-Cob-Mix (Pellets)
Proteinfuttermittel: Sojaextraktionsschrot, Rapsschrot, Erbse, Ackerbohne, Lupine.
Zusatzstoffe: Mineralstoffe, Vitamine, Viehsalz, Freie AS; Phytase, Präbiotika, Probiotika, organ. Säuren, Nicht-Stärke-Polysacchrd-spaltende Enzyme.
In welcher Altersstufe wirken Darmgesundheitsfördernde Zusatzstoffe beim Schwein am besten. Erläutern Sie kurz warum.
Saugferkel = 1,4-1,6 kg; geringe Glykogenreserve (Energie) bei Geburt. Kolostrum innerhalb der ersten 24-36 h. Die Sauenmilch ist das Komplettfutter für das Ferkel.
! in der Säugephase Beifütterung von hochverdaulichen KH- und Proteinquellen zur Adaption und Stimulierung der Darmenzymaktivität.
--> Weizen, Gerste, Milchkomponenten (Geschmack, Milchsäurefermentation)
--> herabsenken der Pufferkapazität des Futters; Proteingehalt bedarfsgerecht gering (20%)
Supplementierung mit organ. Säuren, Nicht-Stärke-Polysaccharid-hydrolisierende Enzyme, Prä-und Probiotika, Erhöhung des Zn- und Cu-Gehalts im Futter (antibakterielle Wirkung)