Tiere

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Jeannette Vonberg
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biologie der Tiere, insbesondere auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Klassifikation und Entwicklung von Wirbeltieren, Säugetieren, Vögeln und Reptilien, wobei Begriffe wie Gnathostomier, Amnioten und Vertebraten zentral sind. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende und Forscher, die sich mit der Systematik und Anatomie von Tieren auseinandersetzen, und bieten detaillierte Einblicke in die Evolution und Anpassungen verschiedener Tiergruppen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
12.12.2013 / 15.12.2013

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Wirbeltiere (Vertebraten)

entstehung aus...

530mio Jahre alte ossilebelegendieEvolutionvon Wirbeltieren aus frühen Chordaten. Manchedieser Chordaten aus dem frühen Cambrium hatten bereits typische Wirbeltiermerkmale wie Gehirn, Schädel, Augen und Zähne.

Vertebraten haben Kopf, Neuralleiste, Wirbelsäule und geschlossenen Kreislauf. 

 

Merkmale Vertebraten

-Vertebraten haben Kopf, Neuralleiste, Wirbelsäule und geschlossenen Kreislauf

-sind durch Schädel,Gehirnunddorsal- liegender Nervenstrang gekennzeichnet (sehr weite Entwicklung des gehirns im laufe der Evolution)

-Vertebraten besitzen einen geschlossenen Kreislauf mit einem ventralen, gekammerten Herzen.

-Die aktive Lebensweise der meisten Vertebraten erfordert leistungsfähige Muskulatur und Energieversorgung. 

-Die Wirbelsäule schützt das Rückenmark und ist ein wichtiger Teil des Achsenskeletts der Vertebraten. 

-Die Neuralleiste bildet eine Gruppe embryonaler Zellen und ist eine Besonderheit der Vertebraten.

-Am innenliegenden Achsenskelett sitzen die Rippen (Schutz der inneren Organe, Ansatzstellen der Muskeln) und die Skelettelemente der (meist) paarigen Extemitäten 

-

Vertebraten

>Neuralleiste

Die NeuralleistebildeteineGruppeembryonalerZellenund ist eine Besonderheit der Vertebraten;

Zellen der Neuralleiste wandern aus und bildenu.a. bestimmte Skelettelemente im Kiefer- und Kiemenbereich 

Craniaten

Craniaten sind Chordaten, die einen Kopf haben; Vertebraten sind Craniaten, die eine Wirbelsäule haben.

Chordaten

>Craniaten

>>Agnathen

Kieferlose Craniaten 

die zwei rezenten Gruppen der Agnathen sind Schleimaale und Neunaugen

Ihre Vorfahren trennen sich früh von den übrigen Craniaten

Chordaten

>Craniaten

>> Agnathen

>>> Schleimaale

-sie haben einen knorpeligen Schädel und ein Achsenskelett, besitzen aber weder Kiefer noch Knochen

-das Hauptachsenskelett, die Chorda Dorsalis ist flexibel; das Tier kann sich verknoten!

-sie können in weniger als einer Minute mehrere Liter klebrigen Schleimes absondern (Abwehrreaktion)

Chordaten

>Craniaten 

>>Agnethen

>>>Neunaugen

-Sie haben wie Schleimaale weder Kiefer noch paarige Extremitäten, ihr Skelett besteht aus Knorpel

-sie leben sowohl marin als auch limnisch (im Süsswasser), ernähren sich als Parasiten von Fischen

-sie haben ein rundes Haftmaul und eine Raspelzunge mit der sie die Haut des Wirtes aufscheuern um Blut und Gewebefetzen aufzunehmen

Knochen und mineralisierte Strukturen (Ursprung)

vor 510 mio Jahren: verknöcherte Zähne bei fossilen kieferlosen Conoten (ausgestorben)

vor 450mio jahren: fossile kieferlose Ostracodermaten hatten bereits einen Panzer aus mineralisierten Knochen

Gnathostomier

Vertebraten mit Kiefern

erstes Auftreten vor etwa 470 mio Jahren, starke Differenzierung, haben die meisten Agnathen ersetzt

-die ersten hatten ein verknöchertes Skelett mit Kiefer, Zähnen und einige paarige Extremitäten

-gelenkige bezahnte Kiefer (Hai) vermutlich durch evolutive Modifikation von Skelettelementen des Kiemendarms entstanden

-Seitenliniensystem entlang der Körperachse >Detektion von Vibrationen; aus ihm entstanden Organe des Hörsinns, Gleichgewichtssinns und Schweresinns

-DIE VORFAHREN DER GNATHOSTOMIER HABEN WOMÖGLICH ZWEI DUPLIKATIONEN DES GENOMS ERFAHREN> diese doppelte Genomverdopplung erklärt die vier homologen Gruppen von Hox-Genen bei vielen rezenten Vertebraten

Unterscheiung zweier Fischgruppen

-Knochenfische

-Knorpelfische

Knorpelfische (Chondrichthyres)

zb Haie und Rochen

-haben ein relative flexibles Skelett das hauptsächlich aus Knorpel besteht; vermutlich ein sekundäres Merkmal, denn ihre Vorfahren hatten ein Knochenskelett!!! (die entwicklung von Knorpel zu Knochen findet im Vertebratenskelett nur beschränkt statt)

-allerding sind die Zähne und "Hautzähne" knöchern

 

Vertebraten

Knorpelfische

>>Haie

-schnelle, stromlinienförmige Schwimmer, paarige Brust- und Bauchflossen, kräftigw Muskulatur, die durch Gegenstromaustausch erwärmt werden kann!

-Sie haben sehr gute Elektrorezeptoren 

-gute Elektrorezeptoren, Photorezeptoren, Druckrezeptoren, Chemorezeptoren und Schallrezeptoren

-meist lebendgebärend, sie schlüpfen aus ei im Uterus (ovovivipar) oder werden im Uterus durch eine Placentaähnliche Struktur ernährt (vivipar), einige legen aber auch eier (ovipar)

 

Vertebraten

>Knochenfische 

-rezente Klassen: Strahlenflosser (fast alle!!), Quastenflosser und Lungenfische

-zahlreichste Vertebrate (Indivirduenzahl und Artenzahl)

-Endoskelett aus Calciumphosphathaltigen Knochen und flache externe Knochenschuppen

-sie atmen (indem sie Wasser aktiv über 4-5 Kiemenpaare pumpen); schwimmblase (ein Lungenähnlicher regulierbarer Luftsack, der den Auftrieb des Fisches kontrolliert)

 

Vertebraten

>Knochenfische

>>Strahlenflosser

nahezu alle der rezenten Knochenfische sind Strahenflosser

grösste Gruppe: Teleostier >enorme Diversität in Körperformen:

-Quastenflosser (fleischige Brust- und Bauchflossen)

-Lungenfische (fleischige Flossen, neben Kiemen auch Lungensäcke zur Luftatmung (genaue Zusammenhänge zw Lunge und Schwimmblase unklar)

>>Quastenflosser und Lungenfische: Fleischflosser

Deuterostomier (Neumünder)

>Chordaten

>>Vertebraten

>>>Gnathostomier (Kiefertiere)

>>>>Tetrapoden

-Entsthung aus spezialisierten Fischen; Verlauf über (fossile) Zwischenstufen, die skelett-unterstützte Beine aus paarigen Flossen entwickelten 

-erste tetrapoden die grossen Teil des Lebens an Land verbrachten: Amphibien

 

Deuterostomier (Neumünder)

>Chordaten

>>Vertebraten

>>>Gnathostomier (Kiefertiere)

>>>>Tetrapoden

>>>>Amphibien

-Amphibieneier: keine feste Schale, werden meist im Wasser gelegt

-aquatische Larven >Metamorphose> terrestrische Adulte

-die Atmungsfunktion der larvalen Kiemen wird nach der Metamorphose durch Lungen ersetzt

-neotenie (z b. bei Axolotl): Kiemen und andere Larvalmerkmale werden auch nach der Geschlechtsreife beibehalten

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

sie umfassen die Säugetiere, die Vögel und die Reptilien

-terrestrisch angepasstes Ei (amnoiotisches Ei: wasserundurlässig> Landentwicklung mögl.; es hat extraembryonale Membranen zum Schutz der Stoffwechselfunktionen)

-alle Amnioten gehen auf gemeinsamen Vorfahren mit Reptilienartigen eigenschaften zurück

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

>>>Reptilien

rezente reptilienartige Schildkröten, Echsen, Schlangen und Krokodile haben beta-keratinhaltige wasserdichte Schuppen

-ektotherm: Regelung der Körpertemperatur nicht durch Stoffwechsel sondern durch verhaltensanpassung (manche Dinos waren vermutl. endotherm)

Beispiele:

-Schildkröten: harte Panzer (aus Knochenplatten), marine: sehr bewegliche Schwimmer die aber zu eiablage an Land kriechen müssen

-Echsen: zahlreichste und vielfältigste rezente Rept.Gruppe; die meisten siind klein (Ausnahmen: Komodowaran: bis 3m!!)

-Schlangen: spezialisiert karnivore; Abstammung von grabenden Echsen; bei manchen noch Extremitätenrudimente; 

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

>>>Vögel

gefiederte glorifizierte Dinosaurier

-Abstammung von gefiederten reptilien; erster bekannter = Archeropterix vor 150mio J im Jura; er war ein Mosaiktier

-Körperbau auf fliegende Lebensweise ausgelegt: Kraft, niedrigen gewicht, Aerodynamik) Flügel: tragflächen, Auftribsprinzip der Flugzeugflügel mit formednen Federn

-Konturfedern sind verhakt; Dunenfedern flauschig, nicht verhakt, zur Thermoisolation da

-komplexe Verhaltensweisen, Vielfalt an Schnabel und Fussform sowie Farben

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

>>>Säugetiere (Mammalia)

haarige Amnoiten die Milch erzeugen (Milchdrüsen erzeugen nährstoffreiche Flüssigkeit mit denen die Jungen genährt werden)

-älteste Fossilien >220 mio J

-Fell, sind wie Vöge endotherm >aktive Regelung der Körperwärme durch eigene Stoffwechselwärme

-effinzientes Atmungs-und Kreislaufsystem mit 4-kammrigem Herz;

-grosse Varianz bei Zähnen; Unterkiefer wurde vereinfacht, zwei ehem. Kieferknochen > Mittelohr

-Homologie der Vorderextremitäten aller Säuger

-grösseres Hirn als andere Vertebraten bei gleicher Grösse

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

>>>Säugetiere (Mammalia)

>>>>Kloakentiere (Monotremata)

kleinste der drei Hauptgruppen der Säugetiere; 

-unter ihne die zwei einzigen Arten Säuger, die Eier legen (Ameisenigel, Schnabeltier)

-alle sind behaart

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

>>>Säugetiere (Mammalia)

>>>>Beuteltiere (Marsupialia)

Opossum, Känguru, Koala etc

-weibliche haben eine ventrale Hauttasche in der sie Jungtiere tragen und über Zitzen mit Milch ernähren

-geburt in seh frühem Entwicklungsstadium, dann kriechen sie in Beutel der Mutter wo die Entwicklung säugend vollendet wird

-fast alle leben in Australien (durch Anpassung an ähnliche Nischen: ähnliche Tierformen wie Eutheria (höhere Säuger/Plazentatiere) auf anderen Kontinenten), einige in Südamerika

-ebenfalls àhnlichkeit zwischen Gleitbeutlern und Gleithörnchen >Folge konvergenter Evolution

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

>>>Säugetiere (Mammalia)

>>>>Eutheria (höhere Säugetiere/Plazentatiere)

-Placenta ist viel komplizierter als die der Marsupialia

-Jungtiere beenden Embryonalentwicklung im Uterus

-wichtigste Gruppen entstanden durch adaptive Radiation in Kreide und Tertiär (Aufspaltung der Kontinente)

 

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

>>>Säugetiere (Mammalia)

>>>>Eutheria (höhere Säugetiere/Plazentatiere)

>>>>Afrotheria

Elefanten, Seekühe, Schliefer, Erdferkel

-adaptive radiation in Afrika

-zu ihnen gehören das grösste lebende terrestrische Tier und Arten dei weniger als 10g wiegen

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

>>>Säugetiere (Mammalia)

>>>>Eutheria (höhere Säugetiere/Plazentatiere)

>>>>Laurasiatheria

diverse Gruppe, enthält terrestrische, marine und fliegende Tiere

-zu ihnen gehören Insektenfresser, die Fledertiere, die Huftiere und die Raubtiere

Raubtiere: Untergliederung in Landraubtiere und Robbenartige

Huftiere: untergliedert in Unpaarhufer und Paarhufer (in dieser Gruppe sind auch Wale und Delphine)

Gnathostomier

>Tetrapoden

>>Amnoiten

>>>Säugetiere (Mammalia)

>>>>Eutheria (höhere Säugetiere/Plazentatiere)

>>>>Euarchontoglires

Nager,  Hasen, Spitzhörnchen, Primaten gehören zu der Artenreichsten Gruppe der Mammalia;

-Nager haben zwei Paar Schneidezähne die durch Dauerwachstum gegen Abnützung geschützt sind

-Primaten >>selbe Gruppe wie Nager

Vertebraten

>Gnathostomier (Kiefer)

>>Amnoiten

>>>Säugetiere

>>>Eutheria

>>>>Euarchontoglires

>>>>>PRIMATEN

-grosses Gehirn, kurzer Kiefer, flaches Gesicht, vorwärts gerichtete Augen

-Greifhände(-Füsse) opponierbarer Daumen, Nägel statt Krallen

zwei Untergruppen: Halbaffen (Prosimae) und Anthropoiden (Simae)

>>Amnoiten

>>>Säugetiere

>>>Eutheria

>>>>Euarchontoglires

>>>>>PRIMATEN

Anthropoiden (Simae)

-Neuweltaffen (Südamerika)Greifschwanz, Nasenlöcher zur Seite

-Altweltaffen (Afrika) kein Greifschwanz, Nasenlöcher nach unten

-Menschenaffen: Gibbons, Orang-Utans, Schimpansen und Gorillas

Menschen >nächster Verwandter ist Schimpanse (letzter gemeinsamer Vorfahre vor ca 6mio Jahren> Hirn schimpansengrösse = 1/3 unseres hirns)

und Menschen

>>>Säugetiere

>>>Eutheria

>>>>Euarchontoglires

>>>>>PRIMATEN

Anthropoiden (Simae)

>>>Hominiden

Gliederung in früher ausgestorbene Australopitheceus und die fast ausgestorbene Homo Gruppe

Bsp Australopitheceus: Lucy, 3.2mio J

Bsp Gruppe Homo Turkana Boy 1,7 Mio J

Vorfahren der menschen

alle Menschen haben Vorfahren die als Homo Sapiens in Afrika evolierten und von dort auswanderten

aquatische Affen?

pro: Haarlosigkeit, Unterhautfettschicht, Atmungskontrolle, Tauchreflex, Gehirnfette, Bipedalismus

überall wo der homo sapiens auftrat verschwandern die anderen Hominiden

Gegenstromaustausch

zum Beispiel bei Haien

Muskulatur kann durch dei Führung der Blütgefässe erwärmt werden; 

eigentlich Temperaturverlust von 30 auf 14 grad (Umgebungstemp) 

AABER Parallelverlauf: kaltes Kiemenblut wird erwärmt durch Blut aus den venösen Arterien

>>>Eutheria

>>>>Euarchontoglires

>>>>>PRIMATEN

Anthropoiden (Simae)

>>>Menschenaffen

-Gibbons (laut, klein, arborear)

-Orang-Utans (arborear, Einzelgänger, ruhig)

-Gorillas (zentralafrikanisch, Grossfamilie, Haremsstruktur)

-Schimpansen / Bonobos (Afrika, beide haben sehr unterschiedliches Verhalten trotz grosser optischer àhnlichkeit)

Étudier