Tiere

Tiere

Tiere

Jeannette Vonberg
Lernen

Jeannette Vonberg
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biologie der Tiere, insbesondere auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Klassifikation und Entwicklung von Wirbeltieren, Säugetieren, Vögeln und Reptilien, wobei Begriffe wie Gnathostomier, Amnioten und Vertebraten zentral sind. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende und Forscher, die sich mit der Systematik und Anatomie von Tieren auseinandersetzen, und bieten detaillierte Einblicke in die Evolution und Anpassungen verschiedener Tiergruppen.
Karten
112
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.12.2013 / 15.12.2013

Lernkarten

Unterteilung der Nesseltiere (Cnidarier, Invertebraten)

>Hydrozoa: häufig wechseln sie zwischen Polyp und Meduse, Polypenstadium dominierend; bsp. Portugisische Gallere: aus koloniebildenden Hydrozoenpolypen, bsp. Hydra: nur Polypenstadium

>Scyphozoa: Dominanz der Medusengeneration;

>Anthozoa: Seeanemonen und Korallen; kommen nur als Polypen vor! Bei Korallen: jede Generation wächst auf dem Skelett der vorherigen;

>Cubozoa: Linsenauge; bsp Chironex = Seewespe, hoch giftig)

Ctenophora (Kamm-Träger, Rippenquallen; wie Cnidaria auch Radiata)

-haben acht Rippen von cilären Ruderplättchen

-ein paar lange Tentakeln

-Wassergehalt 99%

Protostomier 

Die Urmünder (Protostomia) sind eine Stammgruppe aus der Abteilung derGewebetiere (Eumetazoa) in der Systematik der Vielzelligen Tiere.

wie die Deuterostomiern auch Bilateria

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern)

>>Plattwürmer

Allgemein

freilebend oder parasitisch;

unterteilt in:

-Turbellaria (/Planarien/Strudelwürmer/Plattwürmer)

-Trematoda (Saugwürmer)

-Cestoda (Bandwürmer)

-Monogenea (Hakensaugwürmer)

Lophotrochozoen

ein in erster Linie molekulargenetisch festgelegterÜberstamm von Tieren innerhalb der Stammgruppe der Urmünder (Protostomia).

Die Lophotrochozoen umfassen in erster Linie wurmartige Organismen, doch auch dieWeichtiere (Mollusca) und Armfüßer (Brachiopoda) gehören hierher. Die kompliziertesten morphologischen Strukturen findet man bei den Kopffüßern(Cephalopoda) innerhalb der Weichtiere.

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern, Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>>Plattwürmer

>>>Turbellaria (/Planarien/Strudelwürmer/Plattwürmer)

-meist freilebend und marin,

-haben Gastruvaskularsystem, aber keine Atmungs- oder Kreislauforgane

-hohe Diffusionsrate: Gasaustausch, Stoffwechsel

-Exkretionssystem dient der Osmoregulation

-Planarien: haben Augen, ein komplexes Nervensystem, ein Hirn, können lernen!!

-können sich asexuell (Teilung und Regeneration) oder sexuell (Zwitter mit innerer Befruchtung) vermehren!

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>>Plattwürmer

>>>Trematoda (Saugwürmer)

-Lebenszyklen mit abwechsend sexuellen und asexuellen Phasen so wie von Zwischen- und Endwirt

-Bsp. Schistosoma infiziert 200 mio Menschen und verursacht Bilharziose (fieser Bauch)

 

-Fortpflanzungsorgane dominieren

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern, Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>>Plattwürmer

>>>Cestoda (Bandwürmer)

-leben im Wirbeltierdarm

-Haken am Kopf dienen der Verankerung und bänderförmige Proglottiden enthalten die Geschlechtsorgane

-komplexer Lebenszyklus mit Wechsel von Zwischen- und Endwirt

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>>Plattwürmer

>>>Monogenea (Hakensaugwürmer)

-sind Ektoparasiten bei Fischen, platt

-Fortpflanzungsorgane dominieren

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>>Anneliden (Ringelwürmer)

Allgemein

>segmentierter Körperbau (aus zylindrischen Gliedern= Segmenten; hat Konstruktionsvorteile und kann leichter abgewandelt werden.)

>Nervensystem besteht aus Kopfganglien (Nervenzellkörper) und einem segmentierten Bauchmark

>das Coelom (sekundäre Leibeshöhle, Flüssigkeitsgefüllter Hohlraum mit Funktion eines Hydroskelettes) ist segmental unterteilt

>die Exkretionsorgane sind segmentiert angelegt

>das Kreislaufsystem ist geschlossen: Dorsalgefäss und Ringgefäss pumpem das Blut

>das Verdauungssystem besteht aus Pharynx (Rachen), Oesophagus (Speiseröhre/Schluckdarm), Kropf, Muskelmagen und Darm

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>>Anneliden (Ringelwürmer)

>>>Oligochaeten

Regenwürmer, sind Zwitter, tauschen bei Paarung gegenseitig Sperma aus

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>>Anneliden (Ringelwürmer)

>>>Polychaeten

meistens marin, haben sessile oder aktive Lebensweise, haben haarige segmentale Extremitäten (Parapodien, dienen auch als Kiemen))

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>>Anneliden (Ringelwürmer)

>>>Hirudinea 

= Egel, oft Blutsaugende Parasiten, werden noch heute medizinisch eingesetzt

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>> Mollusken (Weichtiere)

Allgemein

>haben Kopf, muskulösen Fuss, Eingeweidesack und Mantel (=Grundbauplan)

>haben weichen Körper und oft Kalkschale

>sind meist getrenntgeschlechtlich undn haben eine (Trochophora-ähnliche) Veliger Larve (Larvenform von Weichtieren, Teil des freischwimmenden Planktons

 

*Trochophora=planktonische Larven der meisten Vielborster (Polychaeten) und anderer Ringelwürmer

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>> Mollusken (Weichtiere)

>>>>Polyplacophora

(sowas wie Asseln)

-marin, Schale aus 8 dorsalen Platten;

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>> Mollusken (Weichtiere)

>>>Gastropoda

Schnecken 

-meistens durch Schale geschützt, einige haben sie verloren;

-die meisten durchlaufen eine Torsion um 180°>After und Mantelhöhle liegen über dem Kopf

-haben eine Raspelzung (Radula) (wie viele andere Mollusken)

-haben auch das Festland besiedelt (dabei haben sie ihre Kiemenhöhle in Lungen umgewandelt)

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>> Mollusken (Weichtiere)

>>>Bivalvia

Muscheln

-besitzen 2klappige Schale

-der längliche Fuss kann graben oder verankern, die meisten sessil, sie sind Strudler

-Mantelhöhle enthält Kiemen zum Gasaustausch und zur Nahrungsaufnahme

Protostomier (Urmünder)

>Lophotrohozoen (Wurmartige unter den Urmündern Weichtiere (Mollusken), Armfüsser(Brachiopoden))

>> Mollusken (Weichtiere)

>>>Cephalopoda

Kraken usw

-schnelle Räuber, die Tentakeln zum Beutefang einsetzen; schnelle Bewegungen nach Rückstossprinzip

-besitzen und injizieren Gift mit schnabelähnlichem Kiefer (beim blue ringed Octopus ist ein Biss tödlich)

-hoch entwickeltes Nervensystem mit Gehirn, rasches Lernen möglich, haben Augen die unseren ähneln

-Tiefseekalmare erreichen eine Länge von mind. 18m und Gewicht von 2t

Protostomier (Urmünder)

>Ecdysozoen (Häutungstiere)

>Allgemein

>Unterteilund der Protostomier in Lophotrochozoen und Ecdysozoen

>“Ecdysozoa“ kommt von Entwicklungsmerkmal: Häutung = Ecdysis

Protostomier (Urmünder)

>Ecdysozoen (Häutungstiere)

>>Nematoda

Fadenwürmer

-unsegmentierte Pseudocoelomaten mit fester Cuticula

-20000Arten bekannt, vermutlich existieren Millionen

-Darm vorhanden, Kreislaufsystem fehlt; Nährstoffverteilung über Pseudocoel (s.o,)

-getrennt geschlechtlich mit innerer Befruchtung

-viele leben in feuchter Erde oder Meeresboden; andere Parasitär an Tieren oder Pflanzen

-Trichinella verursacht Trichinose (Nematoden encystieren in den Muskel)

-wichtiger Modellorganismus: Caenorhabitis elegans

Protostomier (Urmünder)

>Ecdysozoen (Häutungstiere)

>>Arthropoden

Gliederfüsser = Insekten, Krebstiere etc

-segmentierte Ecdysozoen mit Exoskelett und gegliederten Extremitäten (=> Erfolgsrezept Segmentierung und segmentale Differenzierung)

-als erfolgreichster Tierstamm in allen Lebensräumen vertreten

-hochentwickelte Sinnesorgane wie Augen, olfaktorische (Geruchsinn)und mechanorezeptive Organe

-offenes Kreislaufsystem

-aquatisch lebende haben Kiemen mit dünnen gefiederten Anhängen zur Vergrösserung der Oberfläche

-Insekten haben Tracheensysteme, fein verästelte Luftkanäle zum Gasaustausch

Protostomier (Urmünder)

>Ecdysozoen (Häutungstiere)

>>Arthropoden

>>>Trilobiten

WAREN gleichartig segmentiert mit vielen ähnlichen Extremit. ABER vor 250Mia. Jahren ausgestorben

Protostomier (Urmünder)

>Ecdysozoen (Häutungstiere)

>>Arthropoden

>>>Diplopoda

Herbivore, 2Paar Füsse/Segment; Chilopoda: terrestrische Karnivoren, vorderstes Beinpaar sind Giftklauen

-1 Paar Antennen, Komplexaugen

Protostomier (Urmünder)

>Ecdysozoen (Häutungstiere)

>>Arthropoden

>>>Cheliceraten

(Spinnen, Zecken, Skorpiene (!umgewandelte Pedipalpen zu Scheren!), Krebstiere)

-keine Antennen, einfache Augen

-spezialisierte Gliedmassen (vorderes Paar = Cheliceren)

-Pantopoden und Schwertschwänze sind rezente marine Cheliceraten

-Bsp. Spinnen: 6 Extremitätenpaare:CHeliceren (Giftinjekt.), Pedipalpen (Taster) und 4 Paar Laufbeine; bauen ein Artspezifisches Netz aus Seide; Verdauung der Nahrung vorenzymatisch: kleiner Magen

Protostomier (Urmünder)

>Ecdysozoen (Häutungstiere)

>>Arthropoden

>>>Insekten

-1 Paar Antennen, Komplexaugen

-grösste Artenvielfalt, bewohnen fast alle terrestrischen Lebensräume

-wichtige Pflanzenbestäuber und Überträger vieler Krankheiten (Malaria)

-entscheidend für evolutiven Erfolg: Entwicklung des Fluges

-Flug erleichtert Flucht, Ausbreitung, Auffinden von Futtern und Partnern

-haben 1 oder 2 Flügelpaare, oft abgewandelt (verhakt, verdickt, reduziert)

-Flügel = umgewandelte Kutikularstrukturen, von Muskeln im Torax angetrieben

-komplexer, in besondere Abschnitte unterteilter Verdauungstrakt

-Exkretion durch die Malighi-Gefässe

-Nervensystem aus Gehirn und segmentalen,mehrfach fusionierten Ganglien und optischen Loben

-sexuelle Fortpflanzung durch komplexe Geschlechtsorgane und innere Befruchtung

-1 Paar Antennen, Komplexaugen

-grösste Artenvielfalt, bewohnen fast alle terrestrischen Lebensräume

-wichtige Pflanzenbestäuber und Überträger vieler Krankheiten (Malaria)

-entscheidend für evolutiven Erfolg: Entwicklung des Fluges

-Flug erleichtert Flucht, Ausbreitung, Auffinden von Futtern und Partnern

-haben 1 oder 2 Flügelpaare, oft abgewandelt (verhakt, verdickt, reduziert)

-Flügel = umgewandelte Kutikularstrukturen, von Muskeln im Torax angetrieben

-komplexer, in besondere Abschnitte unterteilter Verdauungstrakt

-Exkretion durch die Malighi-Gefässe

-Nervensystem aus Gehirn und segmentalen,mehrfach fusionierten Ganglien und optischen Loben

-sexuelle Fortpflanzung durch komplexe Geschlechtsorgane und innere Befruchtung

Protostomier (Urmünder)

>Ecdysozoen (Häutungstiere)

>>Arthropoden

>>>Crustacaen

(Krebstiere)

-2Paar Antennen, Komplexaugen; aquatische Arthropoden (meisten der 50.000 Arten leben aquatisch)

-spezialisierte Extremit.: Antennen, Mundwerkzeuge, thorakale Schreitbeine, abdominale Schwimmbeine

-offenes Kreislaufsystem, oft Kaumagen, exkretorische und digestiveDrüsen

-meist getrenntgeschlechtlich, durchlaufen in ihrer Entwicklung mehrere Larvenstadien

-Decapoden (wie Hummer und Krabben) meist gross, marin; verwand mit planktonischem Krill

-Isopoden, meist marin, zahlreich auf Tiefseeböden (Asseln = terrestrische Isopoden)

-Copepoden, sehr individuenreich, wichtige Glieder der Nahrungsnetze im Plankton

-sessile Crustaceen (wie Seepocken, Entenmuscheln) > stark verkaltes Exoskelett

-wie alle Arthropoden sind Crustaceen segmentiert

 >erzeugt durch repititive Expression von Regulatorgenen in der Embryogenese; Expression der Hox- 

   Gene entlang der Körperachse kontrolliert segmentale Differenzierung)

 >eine Vermehrung der Hox Gene durch Duplikation und Mutation erleichtert die Evolution der

   Diversität komplexer Tiere!!! 

Deuterostomier

 

Echinodermen (Stachelhäuter) und Chordatiere/Chordata

auch Neumünder oder Zweitmünder genannt; 

Bilateria (zweiseitig symmetrisch aufgebaut); Tier, bei dem der Urmund zum After wird, während der Mund am anderen Ende des Urdarms neu entsteht

 

Bilateria

>Deuterostomier

>>Echinodermen (Stachelhäuter)

-haben ein Ambulakralsystem (ein Netzwerk von hydraulischen Kanälen, die in Füsschen enden)

-sind sekundär raiärsymmetrisch (fast radiär, oft 5strahlig)

-Larvenstadien: Bilateralsymmetrisch; Adulte: radiärsymmetrisch

-manche Arten: Filtrierer, andere räuberisch oder von Aas lebend

Bilateria

>Deuterostomier

>>Echinodermen (Stachelhäuter)

Artenbeispiele

>Seestern

-meist 5 Arme, deren Unterseite hat Reihen von Ambulakralfüsschen

-können Muscheln öffnen, dann ihren Magen in die Schalen ausstülpen

>Schlangensterne

-lange schlängelnde Arme zur Fortbewegung

-manche sind Filtrierer, andere Räuber oder von Aas lebend

>Seeigel

-keine Arme aber bewegliche Stacheln und 5 Reihen von Ambulakralfüsschen

-komplexer Kieferapparat dient dem Abrupfen von Algen und anderem Aufwuchs

>Crinoiden (Haarsterne und Seelilien)

-benützen ihre Arme zur Filtrierung von Plankton

-haben sich seit 500 mio Jahren kaum verändert

>Seegurken

-keine Stacheln, ein reduziertes Endoskelett; sind oral-aboral stark verlängert

-an Ambulakralsystem eindeutig als Echinoderm identifizierbar

Bilateria

>Deuterostomier

>>Chordatiere/Chordata

Gekennzeichnet durch 4 morphologische Merkmale, die alle in der Embryonalentwicklung durchlaufen (manchmal auch bei Adulten ausgeprägt)

>dorsales Neuralrohr: entsteht aus Ectodermplatte, die sich aufrollt, Nervensystem, von innen hohl; kann nur durch Notochord entstehen!

>Chorda dorsalis (Notochord): versteiftes, Knorpelartiges Rohr an Muskelansätzen

>Kiemendarm: ursprünglich: Firltriereinrichtung; evolutionäre Abwandlung u.A. für Gasaustausch (Pharynx = gas- und nährstoffdurchlässig Löcher)

>postanaler Schwanz: zur Fortbewegung

ausserdem verfügen sie als weiteres Vertebratenmerkmal über eine Wirbelsäule;

die Vertebraten bilden den Urstamm der Chordaten

Bilateria

>Deuterostomier

>>Chordatiere/Chordata

Beispiele

>Cephalochordaten (am Bsp. Lanzettfischchen)

-aktive Strudler, die Plankton durch den Kiemendarm filtrieren

-können sich durch Kontraktion von winkelförmigen Muskelpaketen fischähnlich bewegen

>Tunikaten

-meistens: Adulte: sessil, marin; als Larve: mobil

-Filtrierer, fangen Nahrung mit dem Kiemendarm

-in der mobilen Larvalform der Tunikaten sind alle Chordatenmerkmale vorhanden

 

Neotenie

(vorzeitige Geschlechtsreife bei Larven bsp. Axolottl) könnte zur Entstehung neuer Formen führen

>Evolution der Wirbeltiere (Vertebraten) aus frühen Chordaten ist nachgewiesen!

dorsal

 

"den Rücken betreffend"

ventral

"den Bauch betreffend"

Pharynx

Als Pharynx bezeichnet man den dorsal von Mund- und Nasenhöhle gelegenen gemeinsamen Atem- und Speiseweg, der sich von der Schädelbasis bis zu Ösophagus und Trachea erstreckt.

4 morphologische Kennzeichen der Chordaten

(wichtige Beispiele: Cephalochordaten(Acranier)undTunikaten(Urochordaten) 

èberstamm: Deuterostomier

-Chorda dorsalis ((Notochord) kommt embryonal vor, ist aber nur rudimentär bei den meisten Adulten )

-Neuralrohr (entsteht embryonal aus einer Ektodermplatte, die sich einsenkt und in ein Rohr aufrollt. )

-Kiemendarm (war ursprünglich eine Filtriereinrichtung; er wurde evolutionär abgewandelt u.a. für Gasaustausch )

-postanaler Schwanz (Känguruu muskulös)

 

 

dorsales Neuralrohr (Chordaten)

entsteht embryona aus einder Ektodermplatte die sich einsenkt und in ein Rohr aufrollt

Chorda dorsalis (Notochord) (Chordaten)

kommt embryonal vor, ist aber auch rudimentär bei den meisten Adulten vorhanden

Kiemendarm

ursprünglich eine Filtriereinrichtung, evolutionäre Abwandlung u.A. für Gasaustausch

Durch die Kiemenspalten ist es den „primitiven“ Chordaten möglich, ihre Nahrung zu filtrieren, indem sie Wasser durch die Mundöffnung einsaugen/strudeln. Kleinste Nahrungspartikel bleiben an den oft mit Wimpern gesäumten Kiemenspalten hängen und werden dann dem daran anschließenden, verdauenden Teil des Darms zugeführt.

Cephalochordaten

Beispiel Lanzettfischchen (Amphioxus); Sie ähneln zeitlebens einem idealisierten Chordaten.

Lanzettfischchen sind aktive Strudler, die Plankton durch den Kiemendarm filtrieren. Sie können sich fischähnlich bewegendurch Kontraktion von winkelförmigen Muskelpaketen. 

 

 

Tunikaten (Urchordaten)

die meistenTunikatensindsessilemarineTierealsAdulte, aber als Larven sind sie mobil.

Tunikaten sind Filtrier,die ihre  Nahrung mit dem Kiemendarm fangen.

Alle Chordatenmerkmale sind in der mobilen Larvalform der Tunikaten vorhanden. 

Lernen