Erkrankungen der Atemwege

Sandra Rothenbühler
Lernen

Sandra Rothenbühler
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über Erkrankungen der Atemwege, mit Fokus auf Anatomie, Physiologie und Pathologien bei Pferden, Hunden und Katzen. Sie decken Themen wie Atemvolumen, Lungenfunktion, Atemfrequenz und spezifische Atemwegserkrankungen ab. Ideal für Tiermedizinstudenten und Tierärzte, die ihr Verständnis der Atemphysiologie und -pathologie vertiefen möchten.
Karten
69
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
17.03.2014 / 31.08.2020

Lernkarten

welche Atmung (Brust/Bauch) verwendet der Hund öfters?

Brustatmung

welche Atmung (Brust/Bauch) verwendet das Pferd öfters?

Bauchatmung

welche Muskeln dienen als Atemhilfsmuskel bei körperlicher Anstrengung bei Inspiration und Exspiration?

m. pedoralis major el minor

m. scaleni

m. sternocleidomastoideus

m. serrati

= sie tragen zur Hebung der Rippen bei

Als Hilfsausatmer bezeichnet man:

Bauchmuskeln, sie drücken die Rippen nach unten und pressen das Zwerchfell in den Thoraxraum

Exspiration erfolgt in..

Ruhe (passiv)

Inspiration erfolgt durch

Bauchatmung (=Zwerchfellkontraktion) und durch Brustatmung (Vergrösserung des Thoraxquerschnittes durch Hebung der Rippen

Rippenfell

pleura parietalis

Lungenfell

pleura visceralis

die Trennung der Pleurablätter durch den kapillären Pleuraspalt gewährleistet..

dass die Lunge alle Thoraxbewegungen folgt und die Lungenoberfläche gegen die Thoraxinnenwand verschieblich ist

wie wird O2 der in den Alveolarkapillaren ist ins Blut gebracht?

Diffusion

wer sorgt für ideale Diffusionsverhältnisse zwischen Alveolen und Blut? (Austausch von O2 und CO2)

alvolo-kapilläre Barriere und die grosse Alvolaroberfläche

Atemzugsvolumen

das Volumen das pro einzelnem Atemzug inspiriert bzw exspiriert wird

inspiratorisches Reservevolumen

Volumen das nach Ende einer normalen Inspiration bei maximaler Anstregung noch inspiriert werden kann

exspiratorisches Reservevolumen

Volumen das am Ende einer normalen Exspiration bei maximaler Anstregung noch exspiriert werden kann

residualvolumen

Volumen das auch bei maximaler Anstregung nicht ausgeatmet werden kann und so immer in der Lunge verbleibt

Sinn: dass auch in der Phase tiefster Exspiration noch Gas in der Lunge vorhanden ist und damit auch zu diesem Zeitpunkt vom Lungenkapillarblut noch O2 aufgenommen und CO2 abgegeben werden kann

Inspirationskapazität

Summe von Ruhe-Atemzugsvolumen und inspiratorischen Reservevolumen. Beschreibt, ausgehend von der Atemmittellage das maximal mögliche Inspirationsvolumen

Funktionelle Residualkapazität FRC

Summe von residualvolumen und exspiratorischem Reservevolumen = wichtig für Lungendiagnostik,z.b. bei Emphysem ist das Residualvolumen vergrössert

Vitalkapazität VC

Summe von Ruhe-Atemzugvolumen, inspiratorischen und exspiratorischem Reservevolumen. Gibt maximales Atemzugvolumen an und ist ein wichtiger Parameter körperlicher Leistungsfähigkeit

Totalkapazität

Summe sämtlicher Lungenvolumina: Gesamtvolumen dass eine Lunge aufnehmen kann

Atemzugvolumen:

- Katze 3 kg

- Hund 8 kg

- Pferd 550 kg

Katze 40 ml

Hund 150 ml

Pferd 6000 ml

worauf weist ein vermindertes Atemzugsvolumen hin?

restriktive Lungenfunktionsstörung

Berechnung Atemminutenvolumen?

Atemzugsvolumen x Atemfrequenz

Anamnesevorgang

1 Auskultation in Ruhe

2 Adspektion

3 Palpation

4 Perkussion

Atemfrequenzen

Pferd

Hund

Katze

Pferd: 10 - 16/min

Hund: 15 - 30/min

Katze: 20 - 40/min

ATMUNGSAPPARAT

- physiologische Steigerung des Aap

Aufregung, hohe Aussentemperatur, Zunahme Körpergewicht, Magenüberfüllung, Trächtigkeit bei Kühen mit hoher Milchleistung

Trachypnoe

gesteigerte Atemfrequenz

Pathologische Steigerung der Atmung durch..

Trachypnoe, Stenosen der Atmungswegen, Verminderung Lungenelastizität, Lähmung der Atemmuskulatur, Anämie, Schmerzen, Aufregung

physiologische Senkung der Atmung

bei zunehmender Körpergrösse und zunehmendem Alter

pathologische Senkung der Atmung

Bradypnoe, Atemlähmung durch Pharmaka, Bewusstlosigkeit, Koma

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