Telekommunikation RIT 5 El.Projektleiter

Thema: Telematik RIT Kapitel 7 Netzbetreiber + Provider, für Elektro-Projektleiter RIT = "Richtlinien für die Installation von Telekommunikationsanlagen" Herausgeber: VSEI Zusammenarbeit: ESTI, Swisscom Fixnet AG

Thema: Telematik RIT Kapitel 7 Netzbetreiber + Provider, für Elektro-Projektleiter RIT = "Richtlinien für die Installation von Telekommunikationsanlagen" Herausgeber: VSEI Zusammenarbeit: ESTI, Swisscom Fixnet AG


Paul Bleibtreu
Diese Lernkarten vermitteln die technischen Grundlagen für die Installation von Telekommunikationsanlagen in Wohnhäusern, speziell für angehende Projektleiter in der Berufslehre. Im Fokus stehen Vorschriften zu Grobsicherungen, Erdungsleitungen, Netzabschlüssen sowie die korrekte Verlegung von Rohranlagen und Anschlussleitungen nach KNU-Richtlinien. Besonders wichtig sind die haftechnischen Aspekte für Installateure und die Einhaltung von Signalpegeln für störungsfreie Übertragungen. Ideal für Auszubildende und Fachkräfte, die sich mit der Planung und Umsetzung von Hausverteilanlagen vertraut machen müssen.
Karten
44
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Physik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
05.05.2016 / 29.04.2026

Cartes-fiches

1. Was versteht man unter einem passiven Netzabschluss?

passive Netzabschluss Kupfer:

Steck- oder Anschlussdose oder Verteiler.

Passiver Netzabschluss LWL:

Abschluss am Stecker vom optischen Verteiler (KEF).

2. Was versteht man unter einem aktiven Netzabschluss?

aktiver Abschluss Kupfer:

- ISDN-Abschlussgerät

- Modem

aktiver Abschluss LWL:

- Modem, optisch oder elektrisch

3. Was legt die Swisscom Fixnet AG fest?

Anschluss oberirdisch oder unterirdisch

Und Übergabepunkt Anschluss vom Schutzrohr bei der Parzellengrenze

4. Wo kann die Anschlussleitung bei der unterirdischen Einführung enden (NTS)?

- Hausanschlusskasten

- Zählerkasten mit Anschlusselementen in einem separaten Fach

- einem modularen Verteilsystem

5. Wie gross muss der Abstand zwischen der Haus- und der Anschlussleitung sowie zwischen der Haus- und Erdungsleitung sein bei der oberirdischen Hauseinführung?

zwischen Haus- und Anschlussleitung 1 cm

zwischen Haus- und Erdungsleitung 1 cm

zwischen Anschluss- u. Erdungsleitung 0 cm

6. An welchen Standorten kann die Grobsicherung montiert werden?

m Gebäudeinnern z.B.

- Treppenhaus

- Korridor

- Eingang

7. Kann die Grobsicherung auch an der Aussenfassade montiert werden?

Wenn es sich nicht vermeiden lässt ja, so ist der Platz so zu wählen, das die NTS vor Sonne und Regen geschützt bleibt.

8. Wo darf die Grobsicherung nicht montiert werden?

- in Schränken

- in nassen, feuchten oder feuergefährdeten Räumen

- in Räumen mit technischen Einrichtungen oder in Arbeitsräumen

- direkt auf brennbare Gebäudeteile

9. Wie kann eine Grobsicherung auf ein brennbares Gebäudeteil montiert werden?

Mit einer nichtbrennbaren und wärmeisolierenden Unterlage. der Abstand zu brennbaren Materialien muss durchwegs 50 cm betragen.

10. Welches ist die maximale Montagehöhe für eine Grobsicherung?

maximal 2,5 m Oberkante der Trennstelle ab dem Boden.

Ich freue mich wenn diese Lernkartei Dir weiterhilft.

(Die Texte in Klammern sind kein Bestandteil der Antwort, sie sind als Erklärung erwänt)

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Du bist super! Nicht jeder weiss die Mailadresse auswendig. [email protected] !! Bin aber vielleicht 1× pro Woche am Mail schreiben !!

;-)

11. Wie viele Schutzelemente sind pro Aderpaar bei der oberirdischen Einführung zu montieren?

Pro Aderpaar ist ein Schutzelement zu montieren.

12. Für weichen Strom müssen Überspannungsableiter bei der Grobsicherung bemessen sein?

Pro Ader ist ein Überspannungsableiter für einen Strom 10 kA zu montieren.

13. Welchen Querschnitt hat die Erdungsleitung einer Grobsicherung?

mindestens 6 mm2 Kupfer

14. Wie muss der Erdungsleiter auf Holz oder in nassen Räumen geführt sein?

In einem entsprechenden Schutzrohr aus hart PVC oder Alu.

15. Für welchen Bereich gelten die Richtlinien der Kabelnetzunternehmer (KNU)?

Für alle Hausverteilanlagen.

16. Benötigt man für den Anschluss der hausinternen Verteilanlage an die Kabelnetze eine Bewilligung?

Ja, diese erhält man nur, wenn die Auflagen der Richtlinien eingehalten werden.

17. Welche drei Anlageplanungen unterscheidet der KNU?

Neuerstellung einer Hausverteilanlage (HVA)

Umbau / Renovation der HVA

Nachrüsten der HVA

18. Welche Massstäbe setzt die Planung der technischen Erschliessung?

Signalqualität

Interaktive Möglichkeiten

Transportkapazität

Zuverlässigkeit

Stromverbrauch

Ökonomische Erschliessung der Kommunikationssignalen

19. Weshalb hat Swisscable Richtlinien erlassen?

Damit die Signalqualität für die Übertragung der Programme und Daten, sowie der Rückweg gewährleistet ist.

20. Was soll mit der Einhaltung der Richtlinien erreicht werden?

Verträglichkeit und Kompatibilität der unterschiedlichen Netzkonzepten

21. Nach welcher Installationstechnik sollen die Rohranlagen in Neuanlagen erstellt werden?

Die Rohranlagen sind ab dem Hausanschluss sternförmig zu erstellen.

22. Wie sollen die Rohre verlegt werden

Auf dem kürzesten Weg.

23. Ist das Schlaufen der Rohre über andere Wohnungen gestattet?

Das Führen eines geschlauften Rohres durch mehrere Wohnungen ist verboten.

24. Nach welcher Installationstechnik sollen die Rohranlagen in Wohnungen erstellt werden?

Es ist eine sternförmige Rohranlage anzustreben.

25. Wie sind Kabelanschlusskasten der KNU und der Telefonie zu platzieren?

Die Kabelanschlusskasten der KNU und der Telefonie sind nahe zueinander zu setzen.

26. Wo sollen in Wohnungen Anschlussdosen installiert werden?

In der Regel in jedem Zimmer mindestens eine Anschlussdose.

27. Welche Installationsanpassungen müssen in der Regel bei Renovationen, Umbauten oder Nachrüstungen von CATV Anlagen gemacht werden?

Damit die Sollpegel im Vowärts- und Rückwärtsweg einen störungsfreien Betrieb ermöglichen, sind folgende Anpassungen nötig:

- Ersetzen alle Dosen durch Dreilochdosen

- Ersetzen ungeeigneter Kabel, Verteiler und Hausverstärker.

28. Welches Rohrkaliber sollte sternförmig in jede einzelne Wohnung verlegt werden?

Rohre vom Kaliber M25

33. Welche lmpedanz muss das Installationsmaterial generell haben?

Generell 75 Ohm

34.Welches ist der Grenzwert des Betriebspegels TV (PAL)?

60 – 74 dBmyV

35. Welches ist der Grenzwert des Planungspegels TV (PAL)?

63 – 71 dBmyV

36. Welcher Pegelunterschied darf an der Teilnehmerdose im Übertragungsbereich vorhanden sein?

Innerhalb 12 dB

37.Wie gross darf die maximale Dämpfung aller passiven Elemente pro Strang sein?

Maximal 22 dB pro Strang

38. Welches ist die minimale Entkopplung zwischen der Signalübergabestelle und der Teilnehmerdose?

Minimal 10 dB

39. Wie sind Stamm- und Steigleitungen abzuschliessen?

Alle Stamm- und Steigleitungen sind mit 75 Ohm ab zu schliessen.

40. Wann muss eine Installationsanzeige gemacht werden?

Neuinstallationen

Änderungen

Erweiterungen

41. Welche Unterlagen sind mit der Installationsanzeige einzureichen?

Stockwerk und Wohnungseinteilung

Adresse Liegenschaftsbesitzer

Adresse Liegenschaftsverwalter

Platzierung Teilnehmerdosen

Standort HÜP

Standort Verstärker

Kabeltyp, Kabellänge mit Dämpfungsangaben

Berechnungen

benötigte Eingangsspegel am HÜP

benötigter Verstärker

42. Für welche Frequenz sind die Berechnungen zu machen?

Für 860MHz

43. Wann darf mit der Installation begonnen werden?

Nach Erteilung der Installationsbewilligung

Étudier