Teil3 C.

wiedeholungsfragen

wiedeholungsfragen


Jörg Orti
Diese Lernkarten behandeln die Versicherungen und Altersvorsorge für Handwerker und Unternehmer. Sie decken Themen wie die Rürup-Rente, Versicherungspflichten, verschiedene Versicherungsarten und deren Abdeckung von Risiken ab. Besonders nützlich sind sie für Handwerker und Selbstständige, die ihre Altersvorsorge planen und sich gegen betriebliche und private Risiken absichern möchten.
Flashcards
183
Students
8
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
28.01.2014 / 30.05.2024

Lernkarten

Was versteht man unter einem verbotenen Kartell im Sinne des Gesetzes ge-gen Wettbewerbsbeschränkungen? 262 - 263

Das sind zum Beispiel Vereinbarungen von miteinander im Wettbewerb ste-henden Unternehmen, die den Wettbewerb verhindern, einschränken oder verfälschen.

Die sämtlichen in einer Stadt ansässigen Handwerksmeister eines bestimmten Hand-werkszweiges verabreden, dass sie alle am Mittwoch ihr Geschäft geschlossen halten. Aufgabe: Ist das zulässig? 262 - 263

Nein, weil diese Verabredung unter anderem dazu dient, den Konkurrenz-kampf am Mittwoch auszuschalten.

Was ist nach den Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verboten? 263 - 264

Alle geschäftlichen Handlungen, die unlauter sind

Was versteht man unter einem Lockvogelangebot

Von einem Lockvogelangebot spricht man, wenn ein Unternehmen Produkte ohne Beschränkung zu vergleichsweise guten Preisen bewirbt, tatsächlich aber nur ein oder sehr wenige Exemplare hat.

b) Welche Voraussetzungen sind dabei zu beachten? a) Ist dies nach dem UWG verboten? Nach tagelangem Regen hat der über die Ufer tretende Fluss im Warenlager eines Kürschnerbetriebes durch Wasser, Sand und Geröll Schaden verursacht. Der Unternehmer möchte die betroffene Ware in einer Sonderveranstaltung bis zu 70 Prozent unter dem bisher verlangten Preis verkaufen. 264 - 265

Nein Der Grund für diese Sonderveranstaltung muss angegeben werden

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb - Preisangabenverordnung

Wie erfolgt die Preisauszeichnung im Allgemeinen?

Indem man die einzelnen Waren mit einem Preisschild (Preisbeschriftung) versieht beziehungsweise die handwerklichen Leistungen in einem Preisver-zeichnis, das im Schaufenster oder in einer Werkstatt sichtbar ausgehängt wird, zusammenfasst.

Für welche Betriebe gelten die Ladenschlussgesetze der Bundesländer? 266 - 267

Sie gelten für alle Verkaufsstellen, also für Läden, Verkaufsstände, Verkaufs-buden und Kioske.

In welcher Zeit dürfen Verkaufsstellen in den meisten Bundesländern an den Wochentagen (Montag bis Samstag) offen sein? 267

Von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr

In Betracht kommt ein Patent oder ein Gebrauchsmuster

Urheberrecht schützt das geistige Eigentum an Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst. Gewerbliche Schutzrechte schützen das gewerblich-geistige Eigentum und die damit zusammenhängenden Interessen

Für die Erfassung gewerblicher Schutzrechte ist das Patent- und Markenamt zuständig.

1 a) Innung 2 b) Handwerkskammer 1 c) Bundesinnungsverband 2 d) Kreishandwerkerschaft 1 e) Landesinnungsverband

Die oberste Spitzenorganisation des gesamten deutschen Handwerks nennt sich 32

Zentralverband des Deutschen Handwerks

Die Handwerksinnung ist

Welche Rechtsform hat die Handwerksinnung

Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts

Woher bekommt die Innung die finanziellen Mittel, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt? 35

Von den Innungsmitgliedern, die Beiträge an die Innung zahlen müssen

Die Kreishandwerkerschaft ist

Welche Rechtsform hat die Kreishandwerkerschaft?

Körperschaft öffentlichen Rechts

Welches ist die wichtigste Aufgabe der Kreishandwerkerschaft?

Wahrnehmung der Interessen des Gesamthandwerks im Kreishandwerker-schaftsbezirk.

Die Handwerkskammer ist

Die Handwerkskammer hat die Rechtsform

einer Körperschaft öffentlichen Rechts

Sie haben als Selbstständiger Handwerker einen Beitragsbescheid der Handwerkskammer erhalten. Es ist für Sie von Interesse, zu wissen, wofür Sie diesen Pflichtbeitrag leisten, das heißt, welche Aufgaben die Handwerkskammer grundsätzlich und für die einzelnen Mitglieder erfüllt. Aufgabe: Stellen Sie bitte dar, welches die drei Hauptaufgaben dieser Ein-richtung sind! 36

Die Hauptaufgaben der Handwerkskammer sind: - Interessenvertretung des gesamten Handwerks; - Handwerksförderung (wirtschaftliche Förderung des Handwerks auf allen einschlä-gigen Gebieten); - Selbstverwaltung (Gesetzesvollzug und Erfüllung von Selbstverwaltungsaufgaben des Handwerks).

Beschreiben Sie bitte die wichtigsten Tätigkeitsbereiche der Handwerkskammer als Dienstleistungsunternehmen (Handwerksförderung) für ihre Mitglieder! 37

Der Bereich der Handwerksförderung durch Bildung und Beratung nimmt heute bei der Handwerkskammer den breitesten Raum ein. Sie erbringt damit wichtige Dienstleistun-gen für die Mitgliedbetriebe. Bedeutende Bereiche sind unter anderem

- Förderung der beruflichen Bildung durch allgemeine Nachwuchswerbung, - Überbetriebliche Unterweisungsmaßnahmen für Lehrlinge - Fortbildungslehrgänge - Meistervorbereitungskurse - Maßnehmen zur Förderung der Unternehmensführung - Fachvorträge usw. - berufliche Bildungszentren, Technologietransferstellen, Akademien des Handwerks, Informationsvermittlungsstellen, Betriebsbörsen, Ausbildungsplatzbörsen, gewerbefördernde Einrichtungen - allgemeine Beratung/Information der Handwerksbetriebe (Rechtsberatung, be-triebswirtschaftliche Beratung, EDV-Beratung, technische Beratung, Innovationsberatung, Umweltschutzberatung, Formgebungsberatung, Exportberatung, EU-Beratung, Ausbildungsberatung) - Förderung auf dem Gebiet der Finanzierung der Existenzgründung und Betriebs-übernahme; Gründeragenturen - Förderung der Formgebung (Formgestaltung) im Handwerk - Förderung des Handwerks durch Beteiligung an Messen und Ausstellungen - Beteiligung bzw. Unterhaltung wirtschaftsfördernder Einrichtungen, wie Messege-sellschaften, Buchstellen, Bürgschaftsbanken, Kreditgarantiegemeinschaften, Kapi-talbeteiligungsgesellschaften, Handwerkerhof- und Gewerbehofgesellschaften, Technologiezentren, - Förderung der Handwerksbetriebe bei der Nutzung des Internets - Förderung des Handwerks durch Mitgliedschaft bei wirtschaftsfördernden Einrich-tungen - Förderung durch Beteiligung an wissenschaftlichen Einrichtungen (z. B. Deutsches Handwerksinstitut e. V.) - Förderung des Images des gesamten Handwerks durch geeignete Werbemaßnah-men (Öffentlichkeitsarbeit für das Handwerk)

Auf welchen Gebieten wird die Handwerkskammer zur Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder hauptsächlich tätig

Welche von den nachstehend aufgeführten Aufgaben gehört nicht zu den ge-setzlichen Aufgaben der Handwerkskammer

Festsetzung von Preisen für handwerklich erzeugte Waren und für handwerk-liche Dienstleistungen.+

Zu den zentralen Aufgaben der Handwerkskammer gehören (zwei Antworten sind richtig!) 36 - 38

die Vertretung und Förderung der wirtschaftlichen Interessen des Gesamt-handwerks im Kammerbezirk

die regionale und überfachliche Handwerksförderung.+

Welches ist das oberste Organ der Handwerkskammer?

Die Mitgliederversammlung (Vollversammlung).+

Sind in den wichtigsten Organen der Handwerkskammer auch die Gesellen oder andere Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung vertreten? 39

Ja, ein Drittel der Mitglieder der Vollversammlung, des Vorstandes und des Präsidiums sind Gesellen oder andere Arbeitnehmer mit einer abgeschlosse-nen Berufsausbildung.+

Welches sind die wichtigste Finanzierungsquelle der Handwerkskammer für die Durchführung ihrer Aufgaben? 39

Alle Inhaber eines Betriebs des Handwerks und des handwerksähnlichen Ge-werbes sind verpflichtet, an die Handwerkskammer Beiträge zu leisten+

Aus der Vorbereitung auf die Meisterprüfung wissen Sie, dass für eine erfolgreiche Exis-tenzgründung die Klärung verschiedener rechtlicher Fragen notwendig ist. Aufgabe: Nennen Sie die Bereiche, die für einen Handwerksbetrieb besonders einschlägig sind! 58 - 59

Für einen typischen Handwerksbetrieb sind folgende Gebiete einschlägig, in denen ver-schiedene rechtliche Fragen geklärt werden müssen: - Handwerksrecht; - Handelsrecht; - Steuerrecht; - Baurecht; - Unweltschutzrecht, Immissionsschutz; - Abfallrecht; - Arbeitsstättenverordnung.

Die Mehrheit der Handwerksbetriebe wird als Einzelunternehmen geführt. Aufgabe: Beschreiben Sie die Vor- und Nachteile dieser Rechtsform

Der Hauptvorteil eines Einzelunternehmens für den Betriebsinhaber liegt dabei in seiner Unabhängigkeit und in einem hohen Maß an Selbstständigkeit. Als wichtigste Nachteile trägt er andererseits das Risiko allein und haftet für alle finanziellen Verpflichtungen des Betriebes auch mit seinem Privatvermögen.

Wenn Sie ein Unternehmen gründen, haben Sie auch zahlreiche Anmeldungen und deren Formalitäten zu beachten.

Aufgabe: Nennen Sie dafür die wichtigsten Stellen!

Die wichtigsten Anmeldestellen für einen Handwerksbetrieb sind: - Gewerbeamt; - Handwerkskammer; - Finanzamt; - Berufsgenossenschaft; - Handelsregister (Amtsgericht); - Agentur für Arbeit; - Gewerbeaufsichtsamt; - Versicherungen; - Krankenkasse; - Anbieter für Post, Telefon, Fax, Internet und e-Mail; - Versorgungsunternehmen; - Bauamt.

Was sollte Ausgangspunkt der Existenzgründung sein?

Die Geschäftsidee+

Nennen Sie die wesentlichen Inhalte eines Businessplans!

Bei der Unternehmensgründung ist auch der Finanzierungsbedarf zu kalkulieren und zu klären. Aufgabe: Welche Finanzierungsarten beziehungsweise Kapitalgeber kommen dafür infrage? 62

Als Finanzierungsarten kommen Eigenkapital und Fremdkapital infrage. Fremdkapitalgeber können sein: - Hausbanken; - öffentliche Kapitalgeber, also Bund und Länder mit ihren Förderbanken; - Bürgschaftsbanken; - Kapitalbeteiligungsgesellschaften; - Agentur für Arbeit.

Wer öffentliche Fördermittel nutzen möchte, darf mit seinem Vorhaben noch nicht begonnen haben.

noch nicht    lückentext

Für Handwerk sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) gibt es für die Existenz-gründung besondere Finanzierungs- und Unterstützungsleistungen. Aufgabe: Nennen Sie die wichtigsten Anbieter

Die wichtigsten Anbieter der besonderen Finanzierungs- und Unterstützungsleistungen für Handwerk und KMU sind: - Kfw-Mittelstandsbank; - Förderbanken der Bundesländer; - Bürgschaftsbanken; - Beteiligungsgesellschaften.

Welches sind die Aufgaben der Bürgschaftsbanken

Sie übernehmen Ausfallbürgschaften für Kredite, die Handwerksbetrieben ge-währt werden.+

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