Technische Gebäudeausrüstung
FM 3 Sem HS-Albsig Prof. Brillinger, Prof Schwarz, Dipln Ing. Conday
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Lernkarten
41. Nennen Sie zwei technische Möglichkeiten, Ventilatoren in raumlufttechnischen Anlagen unterschiedlichen gewünschten Volumenströmen anzupassen.
- Drehzahlregelung
- Drosselmethode (Blende oder Drossel -> erzeugt Druckverlust)
42. Welche beiden prinzipiellen Möglichkeiten der Ventilatorenanordnung in raumlufttechnischen Anlagen kennen Sie, wenn sich Anforderungen an die RLT-Anlage deutlich ändern?
- Parallel oder in Reihe geschaltet
43. Erläutern Sie, wann bei raumlufttechnischen Anlagen eine Parallelschaltung von Ventilatoren und wann eine Reihenschaltung der Ventilatoren sinnvoll ist
- Parallel
o Luftbedarf steigt stark an (Anschluss weiterer Raum am System)
- Reihe
o Sehr hohe Reibungsdruckverluste bzw. der Druckbedarf steigt stark an (Einbau von Feinstfiltern)
44. Erläutern Sie, wie bei Gebäuden mit mehr als 10 Geschossen die Technikgeschosse für die Klimaanlagen untergebracht werden können (keine Hochdruck-Induktions-Klimaanlagen).
- Lüftungszentrale
o Im Untergeschoss
o Im Obergeschoss
o In einem Zwischengeschoss
o Im Untergeschiss und Obergeschoss
o Im Untergeschoss, Abluft im obersten Geschoss
46. Nennen Sie Beispiele von Räumen, in denen eine Verdrängungslüftung eingesetzt wird.
- Reinräume
- Operationsräume
- Elektroindustrie
47. Was versteht man unter einer laminaren Luftströmung?
- Turbulenzarme, gleichmäßige und parallele Luftströmung
48. Erläutern Sie die Funktionsweise einer Quelllüftung.
- Sonderform der Verdrängungslüftung
o Geringe Luftwechselzahl
§ Ausschließlich zur Raumkühlung
· Kalte Luft von unten nach oben -> Durch Wärmequellen erwärmt (Mensch Maschine) -> Auftriebskräfte nach oben
50. Was versteht man bei der Luftführung im Raum unter dem Coanda-Effekt?
- Der Einblasstrahl liegt nah an einer Begrenzungswand oder Decke, der Strahl legt sich durch den entstehenden Unterdruck an die Wand oder Decke an.
51. Nennen Sie Arten von Luftdurchlässen, durch die die Luft in den Raum eintritt.
- Deckenluftverteiler
- Düsenluftauslässe
- Drallauslässe
- Schlitzauslässe
- Klimaleuchten
- Lüftungsdecken
52. Erläutern Sie das Regelprinzip bei raumlufttechnischen Anlagen.
- Messen der Luftzustandsgrößen von RLT-Anlagen
o Vergleichen mut Führungsgrößen -> Angleichen
53. Nennen Sie die drei prinzipiellen Komponenten von Regelanlagen für RLT-Anlagen. (Fühler, Vergleicher, Stellglieder)
- Fühler (Sensoren)
- Vergleicher
- Stellglieder
54. Nennen Sie Beispiele von Stellgliedern, die zur Erreichung der gewünschten Luftzustandswerte bei RLT-Anlagen eingesetzt werden.
- Stellklappen
- Mischklappen
- Drosselklappen
- Absperrklappen
- Mischkästen
55. Nennen Sie Vor- und Nachteile von Einkanalklimaanlagen und von Zweikanalklimaanlagen.
- Einkanalklimaanlagen
o Pro
§ Geringer Platzbedarf
§ Geringe Leitungslänge
o Kontra
§ Nur für Räume mit gleichen Temperaturanforderungen
- Zweikanalklimaanlage
o Pro
§ Für Räume mit unterschiedlichen Temperaturanforderungen
o Kontra
§ Längere Leitungslänge
§ Mehr Platzbedarf
56. Erläutern Sie den Unterschied zwischen Klimaanlagen mit konstantem Volumenstrom und solchen mit variablem Volumenstrom.
- Konstanter Volumenstrom
o Konstanter Zuluftstrom
§ Anpassung an gewünschte Raumtemperatur, in Zentrale durch Lufterwärmer bzw. Luftkühler
- Variabler Volumenstrom
o Zuluftstrom variable, Temperatur Konstant
§ Änderung der Zuluftmenge mittels Volumenstromregler
57. Wodurch unterscheiden sich Luft-Wasser-Klimaanlagen von Nur-Luft-Klimaanlagen?
- Luft-Wasser-Klimaanlagen
- Zentrale nur Grundaufbereitung
- individuelle Anpassung vor/in den Räumen
- Energieträger
- Luft
- Wasser
- zwei Leitungsnetze
- Nur-Luft-Klimaanlage
- Anpassung in der Zentrale (Einkanal) oder im Raum (Zweikanal) möglich
- Energieträger
- Luft
- Ein Leitungsnetz
58. Erläutern Sie das Funktionsprinzip einer Hochdruck-Induktions-Klimaanlage.
- Hochdruck-Induktions-Klimaanlage
o Luft-Wasser-Klimaanlage
§ Individuelle Temperierung Zuluft
· Durch besondere Wärmetauscher für Sekundärluft
o Erfolgt im Raum am Induktionsgerät (Größere Bürogebäude, Hotels)
- Primärluft (Außenluft)
o Zentral aufbereitet
§ Mit hohem Druck und hoher Geschwindigkeit im Kanalnetz
· Durch feine Drüsen im Raum geblasen
o Sekundärluft angesaugt und erwärmt oder gekühlt
§ Fortluft über zentralen Fortluftventilator angesaugt und über das Dach ins freie geblasen