Technische Dokumentation

Fragen zum TD Buch

Fragen zum TD Buch


Y. B.
Karten
350
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
22.09.2026 / 22.09.2026

Lernkarten

Welche Funktion hat die Drossel in der KNX-Spannungsversorgung?

Sie entkoppelt die Gleichspannungsversorgung vom Telegrammsignal und ermöglicht die Überlagerung von Versorgung und Kommunikation auf der Busleitung.

Wie arbeitet der gezeigte KNX-Optokoppler?

LED überträgt ein Signal optisch auf einen Phototransistor und sorgt dadurch für galvanische Trennung, z.B. in Kopplern.

Welche Leitungen zeigt das Orion-Heizlüfter-Beispiel?

Versorgung TT 5×2,5 mm², Steuer-/Busleitung U72 5×4×0,8 sowie Regler mit Fühler.

Welche Sicherheitsanforderungen gelten für Kühlzellen ab 10 m³ und <0 °C?

Zentrale mit Akku 10 h, Pilztaster ca. 30 cm ab Boden, Alarm an ständig besetzte Stelle, beleuchteter Lichtschalter im Kühlraum, Abschaltmöglichkeit für Ventilator und ständige Notbeleuchtung.

Welche zwei Varianten zeigt zur Beamersteuerung mit iPad?

Günstig: Apple TV/WLAN und App mit HDMI zum Beamer. Profi: WLAN-Router, IP/KNX, HomeServer, KNX-Aktorik und Multimedia-Gateway.

Welches Finanzierungsbeispiel nennt für eine Kompensationsanlage?

Rechenbeispiel: 25 000 kvarh/Jahr × 0,045 CHF = 1125 CHF Blindstromkosten. Anlage ca. 6000 CHF; über 15 Jahre Blindstromkosten 16 875 CHF, daraus Sparpotenzial ca. 10 875 CHF.

Welche Aussage zeigt das PWM-Diagramm?

Bei PWM erhält die LED Impulse mit konstanter Spannung; die Helligkeit wird über das Ein/Aus-Tastverhältnis bestimmt, z.B. 100 %, 50 %, 10 %. Schaltfrequenz >400 Hz.

Welche Querschnitte zeigt das Beispiel-Erdungskonzept?

Erdungskonzept: Schutzpotenzialausgleichsleiter ab Anschlussgarnitur 16 mm²; Verbindung zum Fundamenterder 50 mm² Cu; LPS-Ableiter 8 mm Cu.

Wie lauten die 5 Sicherheitsregeln auf S.47?

1 Freischalten, 2 gegen Wiedereinschalten sichern, 3 Spannungsfreiheit prüfen, 4 erden und kurzschliessen, 5 benachbarte spannungsführende Teile abdecken.

Wie lauten die 5 neuen Regeln für sicheres Arbeiten?

Klare Aufträge, geeignetes Personal, sichere Arbeitsmittel, Schutzausrüstung tragen und nur geprüfte Anlagen in Betrieb nehmen.

Wie werden Schutzkleidungsstufen anhand des Kurzschlussstroms zugeordnet?

Stufe 0 bis etwa 1 kA; Stufe 1 über 1 bis 7 kA; Stufe 2 über 7 bis 15 kA; Stufe 3 über 15 bis 20 kA, jeweils mit zugehörigen Vorsicherungsbereichen.

Welche PSA nennt und was gilt bei sehr hohen Kurzschlussströmen?

Schutzhelm mit Visier, Hitze-/Isolierhandschuhe und Schutzkleidung. Bei Ik >20 kA bzw. Vorsicherung >315 A Anlage freischalten oder Massnahmen gemäss Risikoanalyse treffen.

Welche drei Ebenen zeigt die Gebäudeleittechnik-Pyramide?

Feldebene mit Sensoren/Aktoren; Automationsebene mit LON/KNX/SPS; Managementebene mit Software für Überwachung und Optimierung.

Welche klassischen Lampenschaltungen sind zu unterscheiden?

Quecksilberdampf-Hochdrucklampe, Halogenmetalldampflampe mit Zündgerät sowie Leuchtstofflampe mit KVG, Starter und Kompensations-/Störschutzkondensator.

Welche Grundabmessungen zeigt das HV-Disposition-Beispiel?

Typische SGK-Abmessung: etwa 2600×2100×300 mm, Sockel 100 mm; Feldbreiten z.B. 600 mm und 1000 mm.

Welche Zugangs-/Bedienmasse sind auf S.48 notiert?

Not-/NHS-Bedienbereiche etwa 0,8-1,6 m; Bedienelemente etwa 0,2-2,0 m; zusätzlich Notiz zur Mess-/Bedienhöhe im Schrank.

Welche Ausstattungsmerkmale sind bei einer typischen Hauptverteilung vorgesehen?

Eine Transporteinheit pro Feld, Schrank IP54 mit 2-Kant bzw. Schwenkgriff, RAL 7035; Abgänge mit Zugentlastung, Reservefelder und Tarif-/TRE-Bereich.

Welche Leistungs-Faustwerte gibt es?

Wohnungsbau etwa 3 A pro Wohnung; Büro etwa 1 kW pro Arbeitsplatz bzw. SIA 380/4-Grenzwert 60 W/m², Zielwert 30 W/m²; Gewerbe bis 1000 m² etwa 50 W/m².

Welche Anschlussfeld-Breite gibt es?

Anschlussfeld etwa 0,6 m; ab 800-A-Leistungsschalter etwa 0,8 m.

Welche typische Endstromkreisstruktur zeigt das Prinzipschema?

Mehrere 30-mA-RCD-geschützte Stromkreise, z.B. C16 3LN für Rechaud/Backofen und C13 LN für Lichtstromkreise.

Wie ist die Wärmepumpe im Schema eingebunden?

Eigener Zähler-/Abgangsbereich mit DII 25 A; zusätzlich Sperrsteuerung über TRE/Steuerleitung.

Wie ist die Wandlermessung/Werkstatt im Schema dargestellt?

Werkstattzweig über 5×70 mm² und NH01 160 A; Wandlermessung mit kWh-Zähler, Klemmen plombiert sowie DII-10-A-Spannungskreis.

Wie ist der Hausanschluss geerdet und eingespeist?

Typisches HAK-Schema: NH01 200 A, Zuleitung 5×70 mm²; Schutz-/Erdverbindung 50 mm² Cu zum Fundamenterder.

Warum ist ein Smart Grid für zukünftige Stromnetze nötig?

Erneuerbare Erzeugung aus Sonne/Wind schwankt stark und ist schwer planbar; Produktion und Verbrauch müssen besser ausbalanciert und Netze stärker automatisiert werden.

Welche Rolle spielen steuerbare und volatile Erzeuger?

Steuerbare Erzeuger wie Biomasse/Erdgas können bei Bedarf produzieren; Solar/Wind sind wetterabhängig und volatil.

Wie können Grossverbraucher und Smart Homes das Netz unterstützen?

Grossverbraucher können Verbrauch an Stromangebot/Tarif anpassen. Smart Homes schalten Lasten wie Wärmepumpen bevorzugt bei viel erneuerbarer Erzeugung.

Welche Funktion hat ein Speicherkraftwerk im Smart Grid?

Bei Überschuss wird Wasser hochgepumpt; später kann die gespeicherte Energie zur Stromerzeugung genutzt werden.

Welche Hauptfunktionen hat ein Smart Meter?

Messung von Spannungsqualität, Ereignislogging, Lastprofile in Echtzeit, Phasenausfall, Spannungsungleichheit sowie Über-/Unterspannungen.

Welche Kommunikationswege gelten für Smart Meter?

Funk, NB-IoT, GSM/GPRS/3G, M-Bus über VNB-Netz, austauschbare Kommunikationsmodule sowie Power-Line.

Welchen Nutzen bieten Smart Meter für EVU und Verbraucher?

EVU: weniger Aufwand, Prozessoptimierung, Fehlererkennung, Plausibilitätsprüfung und neue Dienstleistungen. Verbraucher: Echtzeitdaten, Tarife, automatische Zählerstände/Rechnungen, Alarmfunktionen und Lastmanagement.

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