Technische Dokumentation

Fragen zum TD Buch

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Y. B.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Electrotechnique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
22.09.2026 / 22.09.2026

Cartes-fiches

Welche Schallpegel gelten für Alarmierung?

Etwa 10 dB(A) über Grundschallpegel, mindestens 65 dB(A), maximal 118 dB(A). Bei Umgebung >85 dB(A) zusätzlich optisches Signal.

Welche Meldertypen gibt es?

Optische Rauchmelder, Wärmemelder, Multisensor, ältere Ionisationsmelder, Flammen- und Ex-Melder; Sonderlösungen: lineare Rauch-/Wärmemelder und Ansaugrauchmelder.

Wie gross darf eine Meldergruppe einer Brandmeldeanlage sein?

Kollektiv max. 20 Melder, adressierbar max. 32 Melder; Handmelder eigene Gruppe mit max. 10.

Welche Rauchmelder-Abstände/Flächen gibt es?

Bis 80 m² Raum: Überwachungsfläche 80 m² und a≈12 m. Über 80 m²: etwa 60 m² und a≈10 m bei max. 6 m Raumhöhe. Korridor bis 3 m Breite: a≈15 m.

Welche Wärmemelder-Abstände/Flächen gibt es?

Bis 30 m²: 30 m² und a≈8 m; über 30 m²: ca. 20 m² und a≈6 m bei max. 7,5 m Raumhöhe. Korridor bis 3 m Breite: a≈10 m.

Welche Grundregel gilt für den Abstand von Brandmeldern zu Wänden/Einrichtungen?

Mindestens etwa 0,5 m Abstand zu Wänden, Einrichtungen usw.

Was unterscheidet Teil- und Vollschutz bei einer BMA?

Teilschutz umfasst mindestens Fluchtwege und Räume mit erhöhtem Brandrisiko; Vollschutz erfasst grundsätzlich alle Bereiche mit wenigen Ausnahmen, z.B. bestimmte Nass-/Kühlräume oder sehr kleine Hohlräume.

Welche Ziele hat eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage?

Giftige Gase/Wärme abführen, Fluchtwege freihalten, Löschangriff der Feuerwehr erleichtern und Brandbeanspruchung der Baukonstruktion vermindern.

Aus welchen zwei Grundelementen besteht ein RWA-System?

Abluft und Zuluft, jeweils natürlich oder mechanisch; daraus ergeben sich mehrere Kombinationen.

Was bedeuten NRWA, MRWA und RDA?

NRWA = natürliche Rauch-/Wärmeabzugsanlage; MRWA = maschinelle RWA; RDA = Rauchschutzdruckanlage mit Überdruck.

Wie funktioniert eine Rauchschutzdruckanlage?

Sicherheitsbereiche wie Treppenräume werden mit kontrolliertem Überdruck beaufschlagt, damit kein Rauch aus angrenzenden Räumen eindringt.

Für welche Gebäude und Nutzungen sind RWA-Anlagen typischerweise erforderlich?

Wohn-, Büro-, Industrie-/Gewerbebauten, Krankenhäuser, Verkaufsräume mit grosser Personenbelegung, Hochregallager und Parkings; abhängig von Nutzung und Geometrie.

Welche Installationsanforderung gilt über Brandabschnitte hinaus?

Installationen, die über einen Brandabschnitt hinausführen, sind FE180 E30 auszuführen.

Welche Bedingungen gelten für Entrauchung mit Feuerwehrlüftern LRWA?

Feuerwehr innert max. 15 min vor Ort; unter Terrain liegende Brandabschnitte nur bis 1. UG, sofern Zuluft nicht auf gleicher Ebene direkt vom Freien möglich ist.

Wann ist eine Abnahmeprüfung erforderlich?

RWA mit Leistungsnachweis nach Installationsattest; auch bei Erweiterungen und wesentlichen Änderungen. Periodische Kontrollen richten sich nach Art der Anlage und geschütztem Bau.

Wo nennt typische Anwendungen einer Evakuations-/Beschallungsanlage?

Verkaufsräume, Arztpraxen, Restaurants, öffentliche Gebäude, Hotels, Museen, Militär, Flughafen usw.; bei EVAK etwa ein Lautsprecher pro 10 m² bei 2,5 m Höhe.

Welche Anforderungen gelten für eine Notfalldurchsage?

Ca. 10 dB über Umgebungspegel, Tonsignal/Gong 4-10 s, Pause 1-2 s, Durchsage und anschliessende Stille <30 s; Notfalldurchsage hat Priorität vor Musik.

Welche Prüf- und Wartungshinweise gelten für EVAK?

Wartungsvertrag obligatorisch; Lautsprecher jährlich prüfen, Raumänderungen berücksichtigen und Störungen dokumentieren.

Warum wird bei grösseren Audioanlagen 100-V-Technik verwendet?

100-V-Technik erlaubt kombinierbare Lautsprecher, grosse Beschallungsflächen und kleinere Leitungsquerschnitte. Ab etwa 8 Lautsprechern ist 100-V-Technik sinnvoll.

Welche typischen Lautsprecherdichten gibt es?

Bei 2,5 m Raumhöhe: Büro etwa 1 LS/20 m², Restaurant 1/25 m², Verkauf 1/30 m².

Welche Sicherheitsstufen gelten für Sprachalarmanlagen?

I: geringe Sicherheit ohne A/B-Verkabelung. II: normale Sicherheit mit A/B, STI >0,45 bei Fehler im Weg/Verstärker. III: hohe Sicherheit, STI >0,45 auch bei Fehler im Gesamtsystem.

Welche Zeitquellen gelten für Uhrenanlagen?

GPS oder DCF-Langwellensender bei Frankfurt, Reichweite etwa 1500 km.

Wie können Nebenuhren verteilt/synchronisiert werden?

Klassisch über 24 V DC/U72 oder drahtlos per WTD 868 MHz mit etwa 100-200 m; Hauptuhr bzw. Zeitserver kann über Ethernet eingebunden sein.

Wozu dient ein Zeitserver im dargestellten Uhrensystem?

Zur Synchronisation von Betriebssystemen/Netzgeräten; Anbindung über Ethernet/Switch.

Aus welchen Grundkomponenten besteht eine Patientenrufanlage?

Zentrale, Sender, Telefone, Ruftaster und Quittiertaster.

Wie ist das Grundprinzip einer Patientenrufanlage?

Rufe werden über Taster/Sender ausgelöst, von der Zentrale verarbeitet und an geeignete Anzeige-/Telefonstellen weitergegeben; Quittiertaster bestätigen den Ruf.

Welche Installationshinweise gelten für Satellitenanlagen?

Freie Sicht ohne Hindernisse, korrekter Elevationswinkel, Einbindung in LPS und Koax von aussen direkt auf Potenzialausgleichsschiene.

Welche Frequenzen und Pegel gelten für SAT-ZF?

Zwischenfrequenz etwa 950-2150 MHz; SAT-Pegel etwa 28-75 dBµV.

Warum kann eine feststehende Antenne geostationäre Satelliten empfangen?

Satelliten bewegen sich etwa 36 000 km über dem Äquator mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit wie die Erdrotation und erscheinen dadurch ortsfest.

Welche Satellitenpositionen gibt es?

Astra 19,2° Ost und Eutelsat/Hotbird 13° Ost.

Welche Aufgabe hat der LNB?

Er empfängt/verstärkt das reflektierte Satellitensignal und setzt 10,7-12,75 GHz auf 950-2150 MHz Zwischenfrequenz um, damit Koaxialkabelverluste beherrschbar sind.

Welche LNB-/Verteilvarianten sind zu unterscheiden?

1-2 Teilnehmer: Twin-LNB; 4 Teilnehmer: Quad-LNB; bei mehr Teilnehmern Multischalter, typischerweise bis etwa 48 Teilnehmer.

Wie funktioniert Fiber-Sat im Grundprinzip?

Vom Fibre-Sat-LNB geht LWL zu einem Verteiler und sternförmig zu Anschlusseinheiten; dort wird wieder auf Koax umgesetzt.

Welche praktische Besonderheit nennt bei Fibre-Sat/LNB?

Der LNB benötigt eine Netzversorgung.

Welche Grundstruktur gelten für eine EFH-Kabel-TV-Verteilung?

Hausübergabepunkt/HÜP bzw. Signalübergabestelle, ggf. Verstärker und sternförmige Verteilung zu Zimmerdosen.

Welche Frequenz- und Pegelwerte gibt es?

Frequenz etwa 5-862 MHz; Planungspegel 63-73 dBµV, Betriebspegel 60-76 dBµV. 0 dBmV entspricht 60 dBµV.

Welche Vorteile gelten für DVB-C?

Grössere Programmvielfalt, HDTV, Digital Sound und Video-on-Demand; ausländische Sender können extra kosten.

Welche Verrohrungsregeln gibt es?

Rohr GEP-HÜP mindestens M32; ab HÜP sternförmig M25; ab Wohnungssternpunkt sternförmig zu jeder Dose; pro Zimmer eine Dose/Einlasskasten.

Welche Längen-/Seriengrenzen gibt es?

Max. 30 m pro Strang; max. 3 Dosen in Serie bei Erweiterung; max. 8 Verteiler/Abzweiger/Dosen in Serie.

Welche Dämpfungs-Faustwerte gibt es?

5 m MK96 etwa 1 dB; 10 m RG11 etwa 1 dB; Durchgangsdämpfung 3-Loch-Dose etwa 2 dB; Verteildämpfung ungefähr Ausgänge×2, z.B. VT02 = 4 dB.

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