Technische Dokumentation
Fragen zum TD Buch
Fragen zum TD Buch
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Cartes-fiches
Abgeschirmte Motorleitung; Schirm beidseitig grossflächig mit PE verbinden. Überlastschutz übernimmt Softstarter/FU, Wicklungsschutz oft über PTC-Eingang.
Beispiele: Cat 5e/Class D 100 MHz, Cat 6/Class E 250 MHz, Cat 7/Class F 600 MHz, Cat 7A/Class FA 1000 MHz; Cat 7/7A für 10 Gbit/s.
Kategorie bezeichnet eine einzelne Komponente wie Kabel oder Stecker; Klasse bezeichnet das gesamte Übertragungssystem aus Kabel und Steckverbindern.
Permanentlink normalerweise 90 m ohne Patchkabel; Channel 90 m plus 2×5 m Patchkabel. Für Cat 8: 24 m plus 2×3 m.
Abschwächung der Signalleistung in dB; nimmt mit steigender Frequenz zu und begrenzt Strecke/Übertragungsrate.
Near End Crosstalk: unerwünschte Einkopplung eines Aderpaars in ein anderes am Leitungsanfang. Soll möglichst hoch sein; als Beispiel etwa 50 dB bei 100 MHz.
Systemreserve als Differenz zwischen NEXT und Dämpfung; soll möglichst gross sein.
Ausbreitungsgeschwindigkeit des Signals in Prozent der Lichtgeschwindigkeit, typ. ca. 80 %. Falscher NVP-Wert führt zu falschen Längenmessungen.
Primärverkabelung zum Gebäudeverteiler, Sekundärverkabelung zu Etagenverteilern und Tertiärverkabelung zu den Anschlüssen/Arbeitsplätzen.
Ruhespannung etwa 48 V DC; Rufstrom etwa 70 V AC bei 25 Hz und 5-15 mA; Sprachband 300-3400 Hz.
Rack-Grundmasse: 1 HE = 44,45 mm; 19 Zoll = 48,26 cm. Patchpanel und Switch haben häufig 1 HE mit 24 Ports; etwa ein Drittel Reserve ist sinnvoll.
S/FTP, SF/UTP, F/UTP und U/FTP; sie unterscheiden sich in Gesamt- und Paarschirmung durch Geflecht/Folie.
BEP/Gebäudeeinführungspunkt, FD/Etagenverteiler, OTO optische Telekom-Steckdose, LWL-Patchkabel, ONT optischer Netzabschluss und Endgerät.
Er wandelt optische Lichtsignale in elektrische Signale um.
VDSL kann Senden und Empfangen über eine Faser übertragen. Ethernet verwendet typischerweise getrennte Fasern für Senden und Empfangen.
Multimode führt mehrere Lichtmoden und ist für kürzere Strecken; Singlemode führt eine Mode und ermöglicht sehr grosse Distanzen/Datenraten.
Multimode OM4: 10 Gbit/s bis etwa 550 m. Singlemode OS: 100 Gbit/s bis etwa 40 km.
Typisch MM 850/1300 nm und SM 1310/1550/1625 nm; die Dämpfung ist je nach Wellenlänge unterschiedlich und wird in dB/km angegeben.
Heute besonders LC und SC; in älteren Installationen auch ST und E-2000.
Voice over IP: Sprache wird über Computernetzwerke auf Basis des Internetprotokolls übertragen. Bei All-IP nutzen TV, Daten und Telefonie dieselbe IP-Infrastruktur.
Router/Provider stellt die Telefoniefunktion bereit; analoge Telefone können über entsprechende Routerports/Adapter eingebunden werden. Typisch für Privatkunden und kleine KMU.
Über ein VoIP-Gateway; die bestehende Telefonanlage/Endgeräte bleiben, ausgehende Gespräche laufen über das Internet.
Rufnummernübernahme, hohe Flexibilität, keine feste Begrenzung der Gesprächskanäle, tiefe Gesprächsgebühren und Fax-Integration.
Wählscheibentelefon mit Impulswahl, Telealarm und Alarmübertragung über klassischen Analoganschluss.
Telefonanlage wird beim Provider gehostet. Standorte verbinden sich via Internet; Endgeräte registrieren sich an der virtuellen PBX.
Sie ist nicht wie eine klassische Telefonnummer fest an einen physischen Anschluss gebunden; sie kann an verschiedenen Internetanschlüssen genutzt werden.
Etwa 100 kbit/s pro Gespräch.
Wird ein GG45-Stecker eingesteckt, werden die RJ45-Pins 3,4,5,6 gegen Erde gelegt bzw. die Kontaktumschaltung aktiviert.
Stromversorgung über Ethernetkabel für Geräte wie IP-Telefon, IP-Kamera und WLAN-Accesspoint; nur der PoE-Switch braucht separate 230-V-Versorgung.
PoE 802.3af: 15,4 W Port / 12,95 W nutzbar; PoE+ 802.3at: 25,4/21,9 W; PoE++ 802.3bt: etwa 70-100 W.
Bis 100Base-T können freie Adernpaare 4/5 und 7/8 speisen. Ab Gigabit werden alle Adern für Daten genutzt, daher wird die Spannung den Datensignalen überlagert/phantomgespeist.
1880-1900 MHz; Basisstation ca. 250 mW, Mobilteil ca. 10 mW; bis etwa 50 m im Gebäude und 300 m im Freien; GAP für Herstellerkompatibilität.
WLAN nutzt je nach Standard 2,4 GHz, 5 GHz oder 60 GHz. Standards 802.11a/b/g/n/ac/ad bieten unterschiedliche Datenraten.
SSID als Netzwerkname, MAC-Adressfilter, WEP als ältere Verschlüsselung und WPA als sichere Verschlüsselung.
GSM/GPRS/EDGE, UMTS/HSDPA, LTE/4G und 5G; mit steigenden Datenraten und unterschiedlichen Frequenzbereichen.
Das Smartphone nutzt automatisch WLAN für Gespräche, wenn dieses die bessere Verbindung bietet.
VKF-Brandschutzrichtlinien und SES-Richtlinien. Ziel: Personen-, Tier- und Sachenschutz. Prinzip: Erfassen - Auswerten - Alarmieren.
Bei jedem Ausgang, beim Treppenhaus und Feuerlöschposten; etwa 1,5 m über Boden, ggf. tiefer für Rollstuhlzugänglichkeit.
Indikator etwa 1,7 m ab Boden und aus 5 m erkennbar. Hohldecken/Hohlböden müssen in der Darstellung eindeutig zugeordnet sein.
Max. 128 Brand- oder Handfeuermelder pro Linie; andere Geräte auf derselben Linie bis max. 256 Geräte.