Technische Dokumentation
Fragen zum TD Buch
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Flashcards
Steckdose möglichst nahe am Parkplatz, nur ein Fahrzeug pro Steckdose; im Freien mindestens IP44. Anschlussgesuch und Installationsanzeige sind dem VNB einzureichen; TRE-Signal kann zur Notansteuerung dienen.
Faire Kostenaufteilung, erweiterbar, dynamischer Phasenausgleich, Teilung der verfügbaren Ladeleistung und praktisch unbegrenzt integrierbare Stromkreise.
Zur Cloud über dasselbe Stromkabel via PowerLAN/PLC oder bevorzugt über WLAN. Identifizierung z.B. mit RFID-Tag oder App/Bluetooth.
Isolationstest an allen Rückplatten vor Montage der Ladestationen; mit montierter Station kann der Überspannungsschutz den Test beeinflussen.
Bis zu 30 Ladestationen; etwa 2 A bzw. 1,4 kW pro Station, entsprechend ungefähr 14 kWh bzw. 75 km Reichweitengewinn pro Nacht.
Bis 22 kW pro Station, Typ-2-Buchse, integrierter LS 3×40 A Typ C, integrierter RCD Typ B und kWh-Zähler.
40 km × 365 Tage × 15 kWh/100 km × 20 Rp/kWh = 438 CHF pro Jahr.
Rund 20 kWh pro 100 km. Ladezeit [h] = gewünschte Ladung [kWh] / Ladeleistung [kW].
SIA 2060; u.a. Leistungsbedarf, Energiebedarf, Ausbaustufen, Anordnung und Systemwahl bei der Projektierung.
Art und Anzahl Fahrzeuge, Standort, Ladeleistung, Parkdauer, Ladeverhalten und Lastmanagement.
Er schaltet bzw. regelt grosse Verbraucher bei Solarüberschuss, um Eigenverbrauch zu maximieren und möglichst viel PV-Strom selbst zu nutzen.
Neben EV-Ladestation z.B. Wärmepumpe, Warmwasser, Speicherakku und Smart-Plugs; Kommunikation über LAN/Ethernet.
Der Solar Manager regelt eingebundene Verbraucher stufenlos von 0-100 % und optimiert den PV-Eigenverbrauch. Er ist herstellerunabhängig; Alternativen sind z.B. Solar-Log, Power-Dog, Smartfox und Solarwatt.
Erdkollektor, Grundwasser, Erdsonde und Luft. Je nach System sind Konzessionen bzw. Gewässerschutzbewilligungen unterschiedlich.
Verdampfer nimmt Umweltwärme auf, Verdichter erhöht Druck/Temperatur, Verflüssiger gibt Heizwärme ab, Expansionsventil senkt Druck. Beispiel: 2,5 kW elektrisch plus 7,5 kW Umweltwärme ergeben 10 kW Heizwärme.
COP = Heizleistung Q / elektrische Leistungsaufnahme P an einem definierten Betriebspunkt, z.B. A2/W35. Typischer Beispielwert: COP ≈ 4.
Verhältnis der über ein Jahr abgegebenen Heizwärme in kWh zur zugeführten kostenpflichtigen Energie in kWh.
Monovalent, bivalent-alternativ und bivalent-parallel. Bei bivalenten Systemen unterstützt oder ersetzt ein zweiter Wärmeerzeuger die Wärmepumpe abhängig vom Bivalenzpunkt.
Neubauten etwa 30-40 W/m²; Dienstleistungsbauten etwa 60-80 W/m², jeweils als Richtwerte ohne Warmwasser.
EFH: 60-70 % Warmwasserbedarf, grosse Wohnbauten 30-50 %. Neigung 15-60° Richtung Süden; EFH etwa 4-6 m², bei grossen Objekten ca. 1 m² pro Person.
Etwa 50-75 Liter Warmwasser pro Person und Tag. Solarthermie kann auch Heizungsunterstützung oder Schwimmbadheizung übernehmen.
MQS Bau: Qualität und Dokumentation in der Bauphase. MQS Betrieb: Optimierung von Energieeffizienz und Komfort im Betrieb. ECO: Zusatzanforderungen u.a. zu Bausubstanz, Rückbaubarkeit, Tageslicht und Gesundheit/Elektrobiologie.
Richtwert Niederspannungserdung <20 Ω, Blitzschutzerdung <40 Ω. Grundlagen: SNR 464113 Fundamenterder und Richtlinien der Netzbetreiber.
Rundeisen Ø10 mm oder Bandstahl 3×25 mm hochkant; mindestens 5 cm Betonüberdeckung. Alle 5 m dauerhaft mit elektrisch leitender Bewehrung verbinden.
Bei isolierter Bodenplatte zusätzlich Ringerder: etwa 1 m vom Gebäude entfernt, mind. 0,7 m tief, mind. 80 % im Erdreich und ringförmig geschlossen; bei jeder Ableitung mit Fundamenterder verbinden.
Fehlen mehr als 20 % bzw. mehr als 20 m im Erdreich, muss mit anderen Erdern kompensiert werden; Länge von Stab- und Tiefenerdern zählt dabei doppelt.
Stab/Tiefenerder mind. 2,5 m; Abstand mind. 1,5× Elektrodenlänge und untereinander verbinden. Banderder max. 15 m ab Anschlusspunkt, horizontal mind. 0,7 m tief; Baumstruktur möglich.
SPA mindestens 6 mm² und maximal 16 mm²; bei Blitzschutz mind. 16 mm². PE: bis 16 mm² gleich L, bei 25/35 mm² =16 mm², darüber etwa 1/2 L.
Metallene Rohrsysteme von aussen, Liftfahrschienen, Lüftungskanäle, Kamine, Wintergarten, Kabeltragsysteme aus EMV-Gründen, Rohrleitungen gegen statische Aufladung und LPS.
Treppenhandlauf, metallene Schränke/Regale, Velounterstand, Brüstungskanäle wenn PE genügt, Metalldecke. Immer Hersteller- und Normvorgaben beachten.
Besonders in feuer- und explosionsgefährdeten sowie technisch empfindlichen Bereichen. Faustwerte: Klasse I etwa A×8 cm, II A×6 cm, III A×4 cm; genauer mit k·n·A/x.
Blitzstromableiter für hohe Blitzströme aus direktem Blitz-/Freileitungseintrag; nahe Einspeisung, damit Blitzstrom nicht in die Gebäudeinstallation eindringt.
Zweite Schutzstufe zur Begrenzung von Blitzüberspannungen aus Ferneinschlägen und Überspannungen aus Schalthandlungen.
Feinschutz nahe am zu schützenden Gerät, z.B. bei der Steckdose. Typ 1+2 ist als Kombiableiter erhältlich.
Direkter Blitzeinschlag (LEMP), indirekter Blitzeinschlag sowie Schalthandlungen/Kurzschlüsse (SEMP).
Mehrfache Stossströme schadlos ableiten, Schutzpegel unter Spannungsfestigkeit der Folgesysteme halten und Netzfolgestrom selbständig löschen bzw. begrenzen.
SPD auf kürzestem Weg mit Erde verbinden. Leiterquerschnitt höchstens 50 mm²; Verbindung möglichst nicht länger als 0,5 m.
SPD ist erforderlich, wenn Überspannungen Menschenleben, öffentliche Einrichtungen/Kulturgüter oder Betriebe mit erhöhtem Risiko gefährden können. Sonst ist eine Risikoanalyse nötig. In Wohnbauten kann darauf verzichtet werden, wenn der Anlagenwert kleiner als das 50-Fache des SPD-Werts am Einspeisepunkt ist.
Für energetische Koordination Produkte desselben Herstellers verwenden; Typwahl/Ort fachgerecht festlegen. Vor Zähler: leckstromfreier Ableiter und Rücksprache mit VNB. SPD auch für Schwachstrom/Telekom/TV empfohlen.
Fangeinrichtung, Ableitungen und Erdungsanlage. Zweck: Bauten, Anlagen sowie Personen und Tiere vor Blitzwirkungen schützen.