Technische Dokumentation

Fragen zum TD Buch

Fragen zum TD Buch


Y. B.
Flashcards
350
Students
0
Language
German
Level
Other
Created / Updated
22.09.2026 / 22.09.2026

Flashcards

Welche Mindestwerte gelten für Sicherheitsbeleuchtung von Rettungswegen?

Beleuchtungsstärke etwa 1 lx, Gleichmässigkeit max. 40:1, Ra >40, Nennbetriebsdauer 1 h; 50 % innert 5 s und 100 % innert 60 s.

Welche Werte gelten für Antipanikbeleuchtung?

Mindestens etwa 0,5 lx, Gleichmässigkeit 40:1, Ra >40, 1 h; 50 % innert 5 s und 100 % innert 60 s.

Welche Werte gelten für Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung?

Mindestens 10 % der Normalbeleuchtung und mindestens 15 lx, Gleichmässigkeit 10:1, Ra >40; solange Gefahr besteht und 100 % innert 0,5 s.

Wie hoch sollen Sicherheitsleuchten installiert werden?

Mindestens 2 m über Boden und nicht höher als 20° über der horizontalen Blickhöhe.

Wie wird die maximale Erkennungsdistanz von Sicherheitszeichen bestimmt?

Maximalabstand d = Seitenhöhe p in cm × Faktor s. s=65 nachleuchtend, 100 beleuchtet, 200 hinterleuchtet.

Auf welcher Ebene wird die Sicherheitsbeleuchtungsstärke gemessen und welche Mindestbreite gilt für Fluchtwege?

Messebene bis etwa 2 cm über Boden. Fluchtwege werden mit mindestens 1,2 m Breite angegeben.

Wie müssen Sicherheitsbeleuchtungsinstallationen bezeichnet werden?

Leuchten/Installationen sind eindeutig zu kennzeichnen, inklusive Verteiler- und Stromkreisnummer.

Welche Eigenschaften gelten für das ASU-24-V-Gruppenbatteriesystem?

PLC erlaubt Kombination verschiedener Betriebsarten ohne separate Datenleitung; bis 6 Stromkreise, max. 20 Leuchten pro 24-V-Stromkreis; Leuchten werden überwacht und automatisch geprüft.

Welche Stromquellen eignen sich für Sicherheitsbeleuchtungsanlagen?

Akkumulatorenbatterien als Einzel-, Gruppen- oder Zentralanlagen sowie Stromerzeugungsaggregate; eine zusätzliche normale Einspeisung allein genügt nicht.

Welche Standortanforderungen gelten für Batterie-/Sicherheitsstromanlagen?

Standort: Raum mindestens EI30; gegenüber SGK EI60 getrennt oder 80 cm Abstand in einem RF1-Kasten. Geeignete Orte sind z.B. Sanitärverteilräume und T+T-Zentralen.

Wo dürfen Batterie- und Sicherheitsstromanlagen nicht aufgestellt werden?

Nicht in Fluchtwegen, Putzräumen, Lüftungszentralen oder Heizräumen.

Welche periodischen Kontrollen gibt es?

Zweimal jährlich während vorgeschriebener Zeit; bei Leuchten mit Statusanzeige einmal jährlich; Stromerzeugungsaggregate monatlich auf Betriebsbereitschaft. Kontrollbuch führen.

Wo sind Sicherheitszeichen und Sicherheitsleuchten besonders anzuordnen?

Zeichen bei Kreuzungen, Richtungsänderungen und Fluchttüren. Beleuchtung bei Stufen/Treppen, Abzweigungen, Erste-Hilfe- und Brandbekämpfungseinrichtungen sowie Ausgangstüren.

Was ist eine Einzelbatterieanlage EB?

Leuchte/Einrichtung mit eigener wartungsfreier gasdichter Batterie sowie Lade- und Kontrolleinrichtung; versorgt z.B. Sicherheitszeichen oder andere Sicherheitseinrichtungen.

Was ist ein Gruppenbatteriesystem LPS?

LPS = Low Power System: Batterieanlage mit begrenzter Ausgangsleistung. Bis 500 W bei 3 h bzw. 1500 W bei 1 h Nennbetriebsdauer; Lebensdauer >10 Jahre.

Was ist ein Zentralbatteriesystem CPS?

Batterieanlage ohne die LPS-Leistungsbegrenzung mit Lade-/Kontrolleinrichtung zur Versorgung notwendiger Sicherheitseinrichtungen; Lebensdauer >10 Jahre.

Welche Umschalt- bzw. Bereitschaftszeiten gelten für SI, SA und SO?

SI: Versorgung spätestens 15 s; SA: spätestens 0,5 s; SO: ohne Unterbrechung, mit Energiespeicher für Übergang/Schnellhochlauf.

Was bedeuten FE, E und EI im Brandschutzkontext?

FE/PH = Isolationserhalt eines Einzelkabels. E/P = Funktionserhalt des Kabels zusammen mit Befestigungssystem. EI = Raumabschluss und Wärmedämmung; hat nichts mit elektrischem Funktionserhalt zu tun.

Was passiert bei Stromausfall mit einem DALI-Kreis im ONLITE-Beispiel?

Der betroffene DALI-Kreis wird kurzgeschlossen; dadurch fahren die DALI-Sicherheitsleuchten unverzüglich auf den konfigurierten Notwert.

Wie können Sicherheitsleuchten im ONLITE-System betrieben werden?

Über potentialfreie Eingänge mitgeschaltet oder als Dauer- bzw. Bereitschaftsleuchten konfiguriert.

Welche Überwachungs- und Testfunktionen gibt es?

CPS-U-Unterverteiler kann Stromkreis- oder Einzelleuchtenüberwachung besitzen; Funktions- und Betriebsdauertests werden automatisch durchgeführt und dokumentiert.

Was bedeuten AC und DC im ONLITE-Beispiel?

AC = Normalbetrieb 230 V AC; DC = Notbetrieb 230 V DC. Liegt am Betriebsgerät Gleichspannung an, schaltet es unabhängig vom DALI-Befehl auf Notbetrieb.

Welche Leiter enthält das gezeigte TECTON-Lichtbandsystem?

11-Draht-System: 5 Leiter Netzversorgung (5×2,5 mm²), 4 Pole für zwei unabhängige Notlichtkreise (4×1,5 mm²) und 2 DALI-Steuerleitungen (2×1,5 mm²).

Welche TECTON-Anwendungen sind zu unterscheiden?

LED-Grundbeleuchtung, Notlicht, PIR für Bewegung/Tageslicht, MIREL für Schulen/Büros mit UGR<19 sowie Wide Beam und IP64-Varianten.

Welche Funktionen gelten für die EPURIA-Stehleuchte?

Direkt-/indirekte Abstrahlung, tageslichtabhängige Steuerung, Schwarmfunktion, Korridor- und Anwesenheitsfunktion.

Welche neuen Energieeffizienzklassen mit lm/W-Grenzen sind zu unterscheiden?

A ≥210, B ≥185, C ≥160, D ≥135, E ≥110, F ≥85, G <85 lm/W.

Welche Faustregeln gelten für den Anschlusswert von Energieverbrauchern?

Faustwerte: 1×230 V <3,6 kW; 1×400 V <6 kW; 3×400 V >6 kW. Für die Stromabschätzung werden kW-Faktoren verwendet.

Wovon hängen die zulässigen Oberschwingungsströme einer Kundenanlage ab?

Zulässige Oberschwingungsströme hängen von der Grösse des Anschluss-ÜSU und von der Harmonischen ab. Besonders relevant sind die 3., 5., 7., 11. und 13. Harmonische.

Wie lautet die Motor-Bemessungsstromformel?

I ≈ Pab / (√3 · U · η · cosφ). Für Planungswerte wird eine Reserve-/Verlustbetrachtung ergänzt.

Welche Eigenschaften hat der Drehstrom-Asynchronmotor?

Meistverwendet, wartungsarm, normierte Baugrössen und gute Verfügbarkeit; Rotor als Kurzschluss-/Käfigläufer.

Welche Anlaufverfahren gibt es?

Direktanlauf, Stern-Dreieck, Anlasswiderstand beim Schleifringläufer, Softstarter, Frequenzumrichter und KUSA.

Welche Motorschutzarten gibt es?

Ab ca. 500 W: Motorschutzrelais, Motorschutzschalter sowie Wicklungsschutz, z.B. Klixon oder Thermistorrelais/PT100.

Wie wird die Synchrondrehzahl berechnet?

n = f · 60 / Polpaarzahl. Beispiele: 3000, 1500, 1000, 750 min⁻¹; Asynchronmotoren laufen wegen Schlupf etwas darunter.

Wie funktioniert ein Synchrongenerator?

Im Rotor wird ein Magnetfeld erzeugt; dessen Drehung induziert Spannung im Stator. Bei gleicher Läufer- und Drehfelddrehzahl spricht man von Synchronmaschine.

Was ist vor Netzparallelschaltung eines Synchrongenerators zu beachten?

Gleicher Drehsinn/Phasenfolge, gleiche Frequenz, gleiche Spannung und gleiche Phasenlage. Mehr Erregerstrom erhöht im Netzparallelbetrieb primär den Blindstrom.

Welche Funktionen kann ein Softstarter erfüllen?

Begrenzter Einschaltstrom, sanfter und belasteter Anlauf sowie Ersatz für Stern-Dreieckanlauf; keine eigentliche Drehzahlregelung wie beim FU.

Wie arbeitet ein Softstarter prinzipiell?

Phasenanschnittsteuerung mit Thyristoren reduziert die wirksame Motorspannung beim Anlauf.

Welche Zusatzfunktionen bietet ein Frequenzumrichter gegenüber dem Softstarter?

Variable Beschleunigung, Drehzahlregelung, Betrieb eines Drehstrommotors am Einphasennetz, Teillast-Energieeinsparung und oft Entfall der Kompensation.

Wie ist ein Frequenzumrichter prinzipiell aufgebaut?

Kurzschlussschutz, Schütz, Netzfilter, Gleichrichter, Spannungszwischenkreis und Wechselrichter zum Motor; Ausgang wird per PWM erzeugt.

Welche Sicherheits- und Messhinweise gelten für FU?

Nach Ausschalten Entladungsspannung beachten. Korrekte Messung nur mit geeignetem True-RMS-Messgerät mit Tiefpassfilter, z.B. Fluke 87V.

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