Technische Dokumentation

Fragen zum TD Buch

Fragen zum TD Buch


Y. B.
Flashcards
350
Students
0
Language
German
Level
Other
Created / Updated
22.09.2026 / 22.09.2026

Flashcards

Welche Regelwerke und Prüfintervalle gelten für äussere Blitzschutzsysteme?

VKF-Weisungen, SNR 464022 Blitzschutzsysteme und SNR 464113 Fundamenterder. Prüfung in der Regel alle 10 Jahre durch registrierte Blitzschutzprüfperson; Eigentümer ist für Instandhaltung verantwortlich.

Welche Maschenweiten und Ableiterabstände gelten für LPS I-III?

Klasse I: 5×5 m und ca. 10 m; Klasse II: 10×10 m und ca. 10 m; Klasse III: 15×15 m und ca. 15 m, jeweils mit Toleranzhinweis.

Was ist der Unterschied zwischen Schutzziel A und B?

A schützt Bauten vor physikalischen Schäden und Personen vor Lebensgefährdung. B schützt zusätzlich innere Systeme vor LEMP/Ausfall. Die Brandschutzbehörde entscheidet.

Welche Dachaufbauten sind in ein Blitzschutzsystem einzubeziehen?

Dachaufbauten >0,5 m Höhe oder >2×2 m, Dachrinnen, Schneefänger, Entlüftungsrohre auch aus Kunststoff, Blechprofile usw.

Welche Leiter- und Montageangaben gibt es?

Fang-/Ableiter 6 mm Cu oder 8 mm feuerverzinkter Stahl; Abstand zu brennbaren Gebäudeteilen 1 cm bzw. 8 mm Cu. Messtrennstellen gut zugänglich, etwa 1,2 m ab Boden.

Welche Blitzschutzmethoden sind zu unterscheiden?

Blitzkugelverfahren und Schutzwinkelverfahren; Blitzkugelradien etwa Klasse I 20 m, II 30 m, III 45 m.

Welche Flachdach-Varianten und Messhinweise sind zu unterscheiden?

Flachdach-Variante 1: Fangleitungsnetz 10×10 m, Knoten mit Unterkonstruktion verbinden. Variante 2: angepasste Maschenweite. Für weit entfernte Erder eignet sich die 4-Leiter-Methode zur Erdungsmessung.

Welche Gründe sprechen für eine Blitzschutzanlage?

Schäden an Gebäuden und Personen minimieren sowie Anforderungen der Gebäudeversicherung.

Welche wichtige Änderung zur SNR 464022 ist auf S.20 notiert?

In der SNR 464022 entfällt laut Notiz die Blitzschutzklasse A.

Welche Bodenkanal- und Kabeltrassenangaben gibt es?

Bodenkanäle etwa 30-150 mm hoch und 190-350 mm breit; Koordination mit Bodenheizung wichtig. Kabelrinnen mit verschiedenen Höhen/Breiten; normaler Stützenabstand ca. 1,5 m bei 2,5 kN/m.

Welche weiteren Leitungsführungssysteme sind zu unterscheiden?

Leitungsführungs-, Brüstungs- und Sockelleistenkanäle aus Metall/Kunststoff sowie Kabelleitern, z.B. in Steigzonen. Auch Doppel- und Hohlbodensysteme werden erwähnt.

Welche Standardgrössen für Installationsrohre gibt es?

Normale Rohre: M16, 20, 25, 32, 40, 50, 63. KRS: 60, 80, 100, 120, 150 mm; Warnband mitverlegen.

Welche Mindestverlegetiefen im Erdreich gibt es?

Schwachstrom mind. 0,4 m; Niederspannung mind. 0,6 m; Hochspannung mind. 0,8 m.

Welche Strombereiche und Komponenten gelten für Stromschienensysteme?

Etwa 25-5000 A. Komponenten z.B. Einspeisung, Abgangskästen und Endkappen; geeignet von Beleuchtung bis Energieverteilung.

Welche Vorteile gelten für Stromschienensysteme?

Platzsparend, flexibel, hohe Kurzschlussfestigkeit, leichter als Kabel, Abgangskästen teils ohne Freischalten steckbar und geringere Brandlast.

Welche Längen- und Platzangaben gelten für Stromschienen?

Standardlängen 1, 2, 3 m sowie Wahllängen etwa 0,3-3 m. Steigzone mit Abgangskasten etwa 70×70 cm.

Wie funktioniert die Querschnittsbestimmung von Kabeln und Aderleitungen?

1 Sicherung/fest angeschlossenen Verbraucher bestimmen, 2 Leiterbelastbarkeit mit Korrekturfaktoren, 3 ungünstigste Verlegeart, Leiterisolation und Zahl belasteter Leiter berücksichtigen.

Welche Kabel und Leitungen fallen unter die Bauprodukteverordnung?

Unter die BauPVO fallen dauerhaft installierte Energie- und Kommunikationskabel/-leitungen. Ausnahme in dieser Übersicht: Kabel und Leitungen mit Funktionserhalt.

Wie werden Bauprodukte nach Brandverhalten eingeteilt?

Von A1 bis E mit zunehmender Brennbarkeit; Produkte, die E nicht erreichen, fallen in F und sind als Baustoffe nicht zugelassen.

Welche Kabelklasse gelten für hohes Sicherheitsniveau?

Halogenfreie Sicherheitskabel der Klasse Cca-s1,d1,a1; Beispielbezeichnung FE05C.

Welche Mindestklasse gelten für Fluchtwege?

Mindestens Dca-s2,d1,a2. Zusatzklassen beschreiben Rauch s, brennendes Abtropfen d und Azidität a.

Welche Kabelklasse gelten für mittleres Sicherheitsniveau?

Halogenfreie Sicherheitskabel Dca-s2,d2,a2; typische Bezeichnung FE0D, z.B. ausserhalb von Fluchtwegen.

Wann dürfen PVC-Kabel eingesetzt werden?

PVC-Kabel nur bei niedrigen Brandschutzanforderungen bzw. in BD1-Räumen. Im Brandfall entstehen viel Rauch sowie korrosive und giftige Gase.

Welche Regeln gelten für Kabel in Fluchtwegen?

Vertikal nur Leitungen für dort installierte Geräte/Installationen. Horizontal gesamte Brandlast max. 200 MJ pro Laufmeter. Kabel mit kritischem Verhalten „cr“ sind nicht zulässig.

Welche Regelwerke beeinflussen die Kabelwahl in der Schweiz?

Die BauPVO klassifiziert Kabel, regelt aber nicht deren Anwendung. Für die Anwendung in der Schweiz sind insbesondere VKF-Richtlinien, KBOB-Empfehlungen und NIN relevant.

Welche Normen gelten für Beleuchtungsplanung?

EN 12464 und SIA 387/4.

Was beschreibt UGR und welche Bewertung nennt?

UGR bewertet Blendung durch zu hohe Leuchtdichten. <13-16 hervorragend, >16-19 sehr gut, >19-22 gut, >28 schlecht.

Wovon hängt der Raumwirkungsgrad ab?

Vom Raumindex k sowie Reflexions-/Materialeigenschaften von Boden, Wänden und Decke; er geht in die Leuchtenzahlberechnung ein.

Wie hängt Beleuchtungsstärke mit Lichtstrom und Fläche zusammen?

Beleuchtungsstärke E wird in Lux angegeben; Lichtstrom Φ in Lumen. Für die Leuchtenanzahl werden Fläche, Soll-Lux, Lampenlichtstrom, Raum-/Leuchtenwirkungsgrad und Wartungsfaktor berücksichtigt.

Was bedeutet die Lampenbezeichnung „36W/840“?

36 W Lampenleistung; „8“ steht für Farbwiedergabeindex-Klasse, „40“ für Lichtfarbe neutralweiss um 4000 K.

Welche T5/T8-Grundidee sind zu unterscheiden?

T = Tube. Die Zahl beschreibt den Röhrendurchmesser in Achtelzoll. T5 und T8 unterscheiden sich damit u.a. im Durchmesser; dazu kommen unterschiedliche Längen, Leistungen und Lichtströme.

Welche Lampeneigenschaften vergleicht die Übersicht auf S.23?

Lichtstrom, Lichtausbeute lm/W, Leistung, Farbwiedergabeindex und Lebensdauer für verschiedene Lampentypen wie Glüh-, Halogen-, Leuchtstoff-, Hochdruck- und LED-Lampen.

Was ist der Unterschied zwischen OLED und LED?

OLED sind Flächenstrahler für diffuses/Ambientelicht; LED sind Punktlichtquellen.

Wie werden LED grundsätzlich betrieben?

Mit Konstantstrom in Serie oder Konstantspannung parallel, z.B. 24 V DC bzw. 350 mA DC; dafür sind geeignete Netzteile/Konverter nötig.

Welche LED-Dimmverfahren gibt es?

Geeigneter Konverter mit Phasenabschnitt, DALI/DMX, 0-10 V sowie häufig PWM.

Wie funktioniert PWM-Dimmung?

Die LED wird schnell ein-/ausgeschaltet; die Helligkeit ergibt sich aus dem Tastverhältnis des Rechtecksignals.

Was braucht man zusätzlich für RGB-LED?

Einen RGB-Controller; darin können auch Szenen gespeichert werden.

Welche DALI-Systemgrenzen gibt es?

Max. 64 Geräte pro Linie, 16 Gruppen, 16 Szenen, ca. 300 m Leitungslänge; Busspannung 16 V DC mit Bereich 9,5-22,5 V.

Wie kann DALI mit KNX kombiniert werden?

DALI kann als Subsystem von KNX verwendet werden; dazu dient ein KNX/DALI-Gateway.

Welche zwei LED-Röhren-Varianten sind zu unterscheiden?

Variante ohne Umverdrahten mit Starterersatz, aber KVG-Verlusten; Variante mit Umverdrahten. Andere Arten von Umverdrahtungen werden als in der Schweiz verboten bezeichnet.

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