techn. chemie


S. R.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Erdölverarbeitung und ihre Verfahren. Sie konzentrieren sich auf Prozesse wie Cracken, Reformieren und Hydroraffination, wobei Katalysatoren, Temperaturen und Drücke detailliert erklärt werden. Die Karteikarten eignen sich für Studierende der Technik, die sich mit den chemischen und physikalischen Grundlagen der Erdölraffination vertraut machen möchten.
Flashcards
25
Students
1
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
05.11.2014 / 05.11.2014

Flashcards

Char. katalytsches Cracken

Ziel

Einsatzgemische

Katalysatoren

Temperatur

Druck

Reaktor

Kat.regenerierung

Ziel:

-Schwere Erdölfraktionen zu kurzkettigen Olefinen u. aromatenreichen, hellen KWSTgemischen

 

Einsatzgemische:

-Mittelöl, Vakuumdestillat

 

Katalysatoren:

-synthetische Katalysatoren des Typs X, Y und ZSM-5 in der H-Form eingebettet in Mikrokugeln

 

Temperatur:

-480-540°C

 

Druck:

-0,2-0,25 MPa        besonderheit: kurze kontaktzeit 10s, Gegenwart von H2 Dampf nötig

 

Reaktor:

-Fließbettreaktor, FCC-Verfahren (Fluid-Catalytic-Cracking)

 

Kat.regenerierung:

-der Verkokte Kat.Staub wird durch Abbrennen des Kokses bei 600°C regeneriert

Reaktionen Kat. Cracken

j

Char. Hydrocracken und Unterschied zu Kat.Crack

Ziel

Einsatzgemische

Katalysatoren

Temperatur

Druck

Reaktor

Kat.regenerierung

Unterschied:

-Weniger Katverkokung durch Gegenwart von H2 und bei Einsatz hochsiedender Destillate

 

Ziel:

-Gewinn hochwertiger Kohlenwasserstoffe und niedrigsiedender Gasöle

 

Einsatzgemische:

-schwere Vakuumdestillate oder Destillationsrückstände

 

Katalysatoren:

-bifunkt. Katalysatorsysteme mit Ni, Co, Mo, W oder Pd auf aciden Y-Zeolithen

 

Temperatur:

-300-450°C

 

Druck:

-10-20 MPa, flexible und Autotherme Reakt.führung

 

Reaktor:

-Festbettreaktoren und Reakt. mit bewegl Katalysator

 

Kat.regenerierung:

-nach 3-6 Monaten durch Abbrennen von Koks mit Luft und Nachred.  mit H2 bei je 500°C

Hydrocrack Reaktionen

j

Char. thermische Konversionsverfahren

Ziel:

-KWSTfraktionen wie Gasöle, Vakuumdestillate oder Rückstandsöle werden unter Einfluss höherer Temp. in solche mit niedrigerer Durchschnittsmolmasse zu überführen

Unterschied:

-Tieftemperaturcracken: 400-550°C

-Mitteltemperaturpyrolyse: 750-950°C

-Hochtemperaturpyrolyse: >1200°C

Entsprechend der gew. Molekühlgrößen und Produkte (Benzin, Gasöl, kurzkettige Olefine ect..) werden Art und Dauer der Behandlung entschieden

Reaktionen bei Therischen Cracken

j

Char Visbreaking

Mildes und kurzzeitiges Cracken

Zur Herabsetzung des Siedepunktes und des Stockpunktes

<500°C; 0,8-5 MPa

Hochviskose Rückstände der Atmosphärendest. werden in flüßiger Phase ohne Koksbildung in Rohrröfen zu

-Benzin/Gas

-Mitteldestillat

-schwerem Heizöl

umgesetzt.

Nach Verlassen des Reaktors werden die Reaktionsprodukte schnell abgekühlt (gequencht mit gekühltem Gasöl) und destillativ in Crackgas, Crackbenzin, Crackgasöl und Crackrückstand getrrrennt

Char. Delayed Coking und Fluid Coking Prozess

Delayed Coking:

-Disk. Vollraumreakt.

Fluid Coking:

-Kont. Wirbelbett

 

Rückstände der Atmosphären- und der Vakuumdest. in gasförmige und flüssige Produkte sowie Petrolkoks gespalten

Temp > 500°C

Bei Einsatz von Vakuumrrückstand:

-Gas

-Benzin

-Mitteldestillate

-Schweres Heizöl

-Koks

 

Der in Kornform vorkommende Petrolkoks dient als Wärmerüberrtrager und Wirbelgut

Vergleich der Crackverfahren

j

Study