Fachbegriffe


S. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Systeme und Netzwerke in der Informatik, wobei der Fokus auf Protokollen, Sicherheitsmechanismen und Netzwerkkomponenten liegt. Sie decken Themen wie Unified Threat Management, Enterprise Resource Planning, und verschiedene Sicherheitsprotokolle wie ASLR und DEP ab. Diese Lernkarten sind ideal für IT-Experten und Netzwerkadministratoren, die ihr Wissen über Netzwerksicherheit, Datenübertragung und Systemverwaltung vertiefen möchten.
Karten
112
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
24.05.2016 / 30.03.2023

Lernkarten

Welche verschiedenen Adressierungen (Source und Destination) befinden sich auf den jeweiligen OSI Layern2, 3 und 4?

OSI-Layer
Adressierung (Source / Destination)
Layer 4
Port
Layer3
IP-Adresse
Layer 2
MAC-Adresse

WORM

Write once Read many

Einflussgrösse Backup

Authenzität

 CSIRT

Computer Security Incident Response Team

RSA

RSA ist ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren. RSA steht für Rivest, Shamir und Adleman, die dieses Verfahren zum ersten Mal öffentlich beschrieben. Es ist der erste Algorithmus, der sowohl zur Signierung als auch für die Verschlüsselung benutzt werden konnte und war einer der ersten großen Fortschritte in der Public-Key-Kryptographie. RSA ist in kommerziellen Protokollen weit verbreitet und gilt bei genügend langen Schlüsseln und unter Verwendung aktueller Implementierungen als sicher.

SNMP

Simple Network Management Protocol

 

ist einNetzwerkprotokoll, das von der IETF entwickelt wurde, um Netzwerkelemente (z. B. Router, Server, Switches, Drucker, Computer usw.) von einer zentralen Station aus überwachen und steuern zu können. Das Protokoll regelt dabei die Kommunikation zwischen den überwachten Geräten und der Überwachungsstation. SNMP beschreibt den Aufbau derDatenpakete, die gesendet werden können, und den Kommunikationsablauf. Es wurde dabei so ausgelegt, dass jedes netzwerkfähige Gerät mit in die Überwachung aufgenommen werden kann. Zu den Aufgaben desNetzwerkmanagements, die mit SNMP möglich sind, zählen:

  • Überwachung von Netzwerkkomponenten,
  • Fernsteuerung und Fernkonfiguration von Netzwerkkomponenten,
  • Fehlererkennung und Fehlerbenachrichtigung.

Durch seine Einfachheit, Modularität und Vielseitigkeit hat sich SNMP zum Standard entwickelt, der sowohl von den meisten Managementprogrammen als auch von Endgeräten unterstützt wird.

TCO

Total cost of ownership

Total Cost of Ownership (TCO, Gesamtbetriebskosten) ist ein Abrechnungsverfahren, das Verbrauchern und Unternehmen helfen soll, alle anfallenden Kosten vonInvestitionsgütern (wie beispielsweise Software und Hardware in der IT) abzuschätzen. Die Idee dabei ist, eine Abrechnung zu erhalten, die nicht nur die Anschaffungskostenenthält, sondern alle Aspekte der späteren Nutzung (Energiekosten, Reparatur und Wartung) der betreffenden Komponenten. Somit können bekannte Kostentreiber oder auch versteckte Kosten möglicherweise bereits im Vorfeld einer Investitionsentscheidung identifiziert werden. Wichtigste Grundlage für das weitere Verständnis der TCO ist die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Kosten.

DirectAccess

DirectAccess ist eine proprietäre VPN-ähnliche Lösung von Microsoft unter Windows Server 2008 R2 und 2012. Die Technik basiert komplett auf IPv6 und benutzt für den Zugriff auf IPv4-Server Überbrückungstechnologien, wobei unter Windows Server 2008 R2 für die IPv4-Überbrückung der Betrieb einer UAG-Firewall oder eines NAT64-Geräts nötig war. Bei einer Verbindung von extern werden die IPv6-Daten mittels eines IPsec-Tunnels übertragen. Im Gegensatz zu VPN benötigt DirectAccess kein benutzerseitiges initiieren einer Verbindung, sondern stellt bereits beim Start des Computers automatisch eine Verbindung zum Unternehmensnetzwerk her, falls sich ein Client außerhalb des Unternehmensnetzwerk befindet. Durch die automatische Verbindung der Clients zum Netzwerk ist ein Verwalten von externen Computern, sogenanntes „Manage-Out“, für Unternehmen möglich.

DECT

Digital enhanced cordless TeleCommunications

Mobilitätsdienst

auch GSM,UmTS,WLAN etc

BPCS

Business profiled communications services

strukturierte Zuordnung der Anwender zu geschäftsprozessorientierten Profilen

IKT

 

Informations- und Kommunikationstechnik

 

 

Konvergenz

Uebereinstimmung

WiMAX

Worldwide Interoperability for Microwave Access

WiMAX

Worldiwde Interoperability for Microwave Access

Mobilfunktecnologie

LTE

Long Term Evolution

Mobilfunktechnologie

HSUPA

High Speed Uplink Packet Access (HSUPA) ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS, das höhere Datenübertragungsraten im Uplink ermöglicht und dieRoundtrip-Zeiten (oft als Ping bezeichnet) verkürzt. Mit HSUPA konnten in Kategorie 6 bis zu 5,76 Mbit/s und in Kategorie 9 (Release 9) bis zu 23 Mbit/s erreicht werden. HSUPA ist Teil des Release 9 von UMTS

HSDPA

High Speed Downlink Packet Access (HSDPA, 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband) ist ein Datenübertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS, das vom 3rd Generation Partnership Project definiert wurde. Das Verfahren ermöglicht DSL-ähnliche Datenübertragungsraten im Mobilfunknetz.

HSDPA wird in Deutschland unter anderem von den Netzbetreibern Vodafone, Telekom und O2 und in der Schweiz vonSwisscom, Sunrise und Salt angeboten. In Österreich betreiben die Netzbetreiber A1, T-Mobile und Drei HSDPA-Netze.

CTI

Computer Telephony Integration

 

XML

eXtensible Markup Language

Die Extensible Markup Language (engl. „erweiterbare Auszeichnungssprache“), abgekürzt XML, ist eineAuszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdateien. XML wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt, insbesondere über das Internet

Confidentialitiy

Vetraulichkeit bzw Identität: Schutz der Informationen vor unbefugter Preisgabe. Nur Personen und Systeme, die zur Verwendung, zum Zugang, zur Weitergabe usw von Informationen berechtigt sind, haben bzw bekommen einen Zugang zu den Informationen.

Integrity

Richtigkeit bzw Integrität: Schutz der Informationen vor unbefugter Veränderung. Leistungsstarke und robuste Verschlüsselungsfunktionen für alle Kommunikationsdiense und Informationsflüsse. Dateninegrität ist einer der komplexesten Sicherheitsanforderungen, denn sie betrifft Nutzdaten ebenso wie Konfigurationsdaten von Systemen und Komponenten.

Availability

Verfügbarkeit: Schutz der Informationen vor unbefugter Vorenthaltung. Im Fokus dieses Sicherheitsbereichs stehen Systemstabilität, interne und externe Redundanzen, Backup Funktionalitäten usw

ROI

Return on Invest

hard ROI:kann man Berechnung auf sozusagen Euro und Cent anstellen

soft ROI:gefühlte Nutzen den man durch den UC Einsatz bringt. welcher negative Aspekt der täglichen Arbeit wird durhc den UC Einsatz beseitigt - Release of Impact

SMART

Specific / Measureable / Achievable /Realistic / Time oriented

DEP

Data Executiion Prevention

Schutz vor Malware damit Schadcode nicht im RAM ausgeführt werden kann

ASLR

Address Space Layout Randomization

Schutz vor Ausführung von Malware und Schadcode im RAM durch 

sich immer ändernde Adressbereiche mittels aktiver Speicherverwürfelung

SEHOP

Structured Exception Handler Overwrite Protection

Schutz vor Ausführung von Malware Schadcode im RAM

HID

Human Interface Device

Human Interface Device (HID) (Zugriff auf Eingabegeräte in deutschen Windows 7-Versionen) ist eine Geräteklasse des USB-Standards für Computer, welche Geräte beschreibt, mit denen Benutzer direkt interagieren. Meist wird HID bei Geräten wie Tastatur, Maus, Joystick und Grafiktabletts verwendet.

Allerdings kann HID auch für weitere Zwecke, wie z. B. Relaiskarten, Steuerungen (Knöpfe und Schalter), Thermometer, Multimeter, Telefonie und viele weitere Einsatzzwecke verwendet werden. Dazu nutzt man einen für anwendungsspezifische Zwecke vorgesehenen Kommunikationskanal, der beliebige Daten von und zum USB-Endgerät durch leitet. Beschränkt wird die Nutzbarkeit unter anderem durch eine geringere Anzahl an Endpunkten und geringe Datenübertragungsrate. Einzelne Geräte lassen sich über die Serien-, Produkt- und Herstellernummer identifizierten.

ERP

Enterprise Ressource Planning

bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material, Informations- und Kommunikationstechnik, IT-Systeme im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Gewährleistet werden sollen ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe.

Eine Kernfunktion von ERP ist in produzierenden Unternehmen die Materialbedarfsplanung (siehe auch Material Requirement Planning, und Manufacturing Resources Planning), die sicherstellen muss, dass alle für die Herstellung der Erzeugnisse und Komponenten erforderlichen Materialien an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Diese Aufgabe ist heutzutage nur noch mit Hilfe von IT-Systemen auf Basis einer modernen Informations- und Kommunikationstechnik zu erledigen.

NDP

Neighbor Discovery Protocol (NDP) ist der Ersatz des Address Resolution Protocol (ARP) von IPv4 für IPv6. Es wird unter anderem dazu benutzt, IPv6-Adressen in Link-Layer-Adressen aufzulösen.

ROSI

Return on Securiyty Investment

UTM

Unified Threat Management

Unified Threat Management (UTM) ist ein Terminus von Charles Kolodgy von International Data Corporation (IDC) aus dem Jahr 2004. Bei Netzwerk-Sicherheitssystemen unterscheidet man zwischen Spezialized Security Appliances (SSA), die für eine spezielle Aufgabe ausgelegt sind, und Unified Threat Management Appliances (UTMA), die unterschiedliche Sicherheitsaufgaben auf einer Plattform vereinen. Ziel des UTM ist es, an einem zentralen Punkt Sicherheit für das gesamte Netzwerk zu erlangen.

Voraussetzung für die Bezeichnung „Unified Threat Management System“ ist eine Funktionskombination aus:

KDC

KeyDistribution Center 

 

1.User wird durch Authentication Service (AS) authentisiert
2.AS schickt dem User das Anfangsticket
3.User fordert Zugriff auf den Fileserver
4.Ticket GrantingService (TGS) erzeugt neues Ticket mit Sitzungsschlüsseln
5.User extrahiert einer der Sitzungsschlüssel und sendet dieses Ticket an den Fileserver

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