Stoffwechsel und Stoffwechselerkrankunkgen
Spezielle Berufskentnisse
Spezielle Berufskentnisse
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Lernkarten
Mögliche folgen bei unbehandeltem oder falsch eingestelltem Diabetes
Netzhautentzündung/Erblindung
Gefässerkrankungen (schlecht heilende Wunden --> Füsse, Gefässverlust)
Herz ( Herzinfarkt, Herzinsuffizienz)
Nieren entzündungen
Typ-1-Diabetes
Insulin fehlt meist ganz (Untergang der Inselzellen)
Typ-2-Diabetes
Nachlassen der Insulin Produktion
Leber-,Muskel-,Fettzellen reagieren nicht mehr empfindlich genug auf Insulin
Hyperglykämisches Koma
Ursachen: Insulinmangel
Symptome: heftige Stoffwechselstörung --> Dehydratation des Gehirns oder evt. Kreislaufschock!
Humaninsuline Vorteile
gegenüber den alten tierischen Insuline; weniger Allergien und Unverträglichkeiten.
Insulinanaloga Vorteile gegenüber anderen Insulinarten
Wirkung setzt unmittelbar nach der Injektion ein. Betroffene können direkt danach mit einer Mahlzeit beginnen.
Unterzuckerung nach dem Essen kann vermindert werden dank der begrenzten Zeit von kurzwirksamen Präparaten.
Langwirksame Insulinanaloga führen weniger zu den gefährlichen nächtlichen Blutzuckerabstürzen, weil sie kontinuierlich freigesetzt werden und länger wirksam sind.
Nachteile von Insulinanaloga gegenüber den alten Insulinpräparaten
Teure Herstellung
Häfig Auftretende NW von Insulinanaloga: veränderung der Netzhaut
Insulin-Therapiemöglichkeiten
Konventionelle Methode
Intersivierte Therapie Basis-Bolus Prinzip
Konventionelle Methode
Anwendung: 1-2 x täglich ein langwirksames Insulin spritzen ( morgens 2/3, abends 1/3 der Tagesdosis, evt. zusätzlich vor dem Schlafen gehen.
Beim stabilen Diabetiker kann eine Injektion pro Tag genügen.
Nachteil: fordert genaues Essverhalten zeitlich und Inhaltlich! Deshalb wird meist das Basis Bolus Prinzip gewählt.
Basis Bolus Prinzip
Aufteilung zwischen einer basalen, langwirksamen Insulinmenge (Basis) und zu jeder Mahlzeit ein schnell wirksames Insulin. (Bolus)
Basisinjektionen werden i.d.R. 2-3 Mal täglich als Depotinsulin gespritzt: morgens, abends und kurz vor dem Schlafgehen. Die Wirkung kann bis zu 24 h anhalten. Es ist also bei einigen Diabetiker möglich, das Sie nur 1 x tgl spritzen müssen!
Nachteil; häufige Blutzuckermessungen: 3-4 x tgl, häufiges Injizieren
Vorteil: freies "Essverhalten" bessere Einstellung und flexibles Therapieschema.