Spezielle Berufskentnisse


Anina Weidmann
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über Stoffwechselprozesse und deren Störungen, insbesondere im medizinischen Berufslehre-Kontext. Sie behandeln Themen wie Insulin, Diabetes, Schilddrüsenfunktionen und Hormontherapien, wobei die Wirkung von Insulinanaloga, die Unterschiede zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes sowie die Behandlung von Hypo- und Hyperthyreose im Fokus stehen. Die Karteikarten richten sich an Medizinstudenten und Fachkräfte, die ihr Wissen über Stoffwechselerkrankungen und deren Therapien vertiefen möchten.
Karten
50
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
24.03.2014 / 14.04.2018

Lernkarten

Mögliche folgen bei unbehandeltem oder falsch eingestelltem Diabetes

Netzhautentzündung/Erblindung

Gefässerkrankungen (schlecht heilende Wunden --> Füsse, Gefässverlust)

Herz ( Herzinfarkt, Herzinsuffizienz)

Nieren entzündungen

Typ-1-Diabetes

Insulin fehlt meist ganz (Untergang der Inselzellen)

Typ-2-Diabetes

Nachlassen der Insulin Produktion

Leber-,Muskel-,Fettzellen reagieren nicht mehr empfindlich genug auf Insulin

Hyperglykämisches Koma

Ursachen: Insulinmangel

Symptome: heftige Stoffwechselstörung --> Dehydratation des Gehirns oder evt. Kreislaufschock!

 

Humaninsuline Vorteile

gegenüber den alten tierischen Insuline; weniger Allergien und Unverträglichkeiten.

Insulinanaloga Vorteile gegenüber anderen Insulinarten

Wirkung setzt unmittelbar nach der Injektion ein. Betroffene können direkt danach mit einer Mahlzeit beginnen.

Unterzuckerung nach dem Essen kann vermindert werden dank der begrenzten Zeit von kurzwirksamen Präparaten.

Langwirksame Insulinanaloga führen weniger zu den gefährlichen nächtlichen Blutzuckerabstürzen, weil sie kontinuierlich freigesetzt werden und länger wirksam sind.

Nachteile von Insulinanaloga gegenüber den alten Insulinpräparaten

Teure Herstellung

Häfig Auftretende NW von Insulinanaloga: veränderung der Netzhaut

Insulin-Therapiemöglichkeiten

Konventionelle Methode

Intersivierte Therapie Basis-Bolus Prinzip

 

Konventionelle Methode

Anwendung: 1-2 x täglich ein langwirksames Insulin spritzen ( morgens 2/3, abends 1/3 der Tagesdosis, evt. zusätzlich vor dem Schlafen gehen.

Beim stabilen Diabetiker kann eine Injektion pro Tag genügen.

Nachteil: fordert genaues Essverhalten zeitlich und Inhaltlich! Deshalb wird meist das Basis Bolus Prinzip gewählt.

Basis Bolus Prinzip

 

Aufteilung zwischen einer basalen, langwirksamen Insulinmenge (Basis) und zu jeder Mahlzeit ein schnell wirksames Insulin. (Bolus)

Basisinjektionen werden i.d.R. 2-3 Mal täglich als Depotinsulin gespritzt: morgens, abends und kurz vor dem Schlafgehen. Die Wirkung kann bis zu 24 h anhalten. Es ist also bei einigen Diabetiker möglich, das Sie nur 1 x tgl spritzen müssen!

Nachteil; häufige Blutzuckermessungen: 3-4 x tgl, häufiges Injizieren

Vorteil: freies "Essverhalten" bessere Einstellung und flexibles Therapieschema.

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