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Staatsexamen

Staatsexamen

Katja Dannenberg
Lernen

Katja Dannenberg
Diese Lernkarten decken medizinische Themen auf Universitätsniveau ab, mit einem Fokus auf Syndrome, Frakturen, Therapien und anatomische Strukturen wie das Bein und den Arm. Sie enthalten detaillierte Informationen zu neurologischen Erkrankungen, Tumoren, Nervenläsionen und diagnostischen Verfahren wie dem Tensilon-Test. Medizinstudierende und Ärzte profitieren von diesem umfassenden Überblick, um ihr Verständnis von Krankheitsbildern und Behandlungsmethoden zu vertiefen.
Karten
410
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.08.2014 / 19.03.2021

Lernkarten

Physiologischer Neutral-Null-Bewegungsumfang Kniegelenk

Ex-Flex: 5-10/ 0/ 120-150

Physiologischer Neutral-Null-Bewegungsumfang Hüftgelenk

Außenrotation/Innenrotation: 50/ 0/ 40 Ex/Flex: 20/ 0/ 140 Ad/Ab: 30/ 0/ 50

Physiologischer Neutral-Null-Bewegungsumfang Ellbogengelenk

Ex/Flex: 10/ 0/ 130-150 Pro/Sup: 90/ 0/ 90

Physiologischer Neutral-Null-Bewegungsumfang Schultergelenk

Ad/Ab: 40/ 0/ 180 Ex/Flex: 60/ 0/ 170

Mikulicz-Linie

Tragelinie der unteren Extremität zwischen Femurkopf und Malleolengabe. Anhand dieser Linie kann eine Abweichung der Kniemitte beurteilt werden

Untersuchungen Kreuzband

Schubladen, Lachmann, Pivot-Shift

Untersuchungen Meniskus

Steinmann I, Steinmann II, Böhler, Payr, Apley-Grinding

Steinmann I

Knie dorsal gebeugt fixieren, Knöchel umfassen und Kniegelenk rotieren: Schmerzen bei Außenrotation --> Schädigung Innenmeniskus; Schmerzen bei Innenrotation --> Schädigung des Außenmeniskus

Steinmann II

Lateraler Kniegelenkspalt von dorsal palpieren; Knie nun passiv beugen und strecken: bei Meniskusschädigung Wanderung des Schmerzes bei Beugung nach hinten und bei Streckung nach vorne

Payr-Zeichen (Orthopädie)

Pat. im Schneidersitz --> Druck von oben auf Kniegelenke; bei Schmerzen Hinweis auf Innenmeniskusschädigung

Payr-Zeichen (Angiologie)

Druck auf die mediale Fußsohle bewirkt einen Fußsohlenschmerz → Hinweis auf eine tiefe Beinvenenthrombose;

Apley-Grinding-Zeichen

Pat. in Bauchlage, Knie 90° angewinkelt. Untersucher fixiert den Oberschenkel (drauf knien) und dreht am Knöchel mit beiden Händen den Unterschenkel während Kompression nach unten auf das Kniegelenk ausgeübt wird: mediale Schmerzen bei Außenrotation --> Innenmeniskus; laterale Schmerzen bei Innenrotation --> Außenmeniskus

Zohlen-Zeichen

Patella mit einer Hand nach distal ziehel und auf das femoropatellare Gleitlager drücken. Bei Schmerzen während der Oberschenkelkontraktion: Zeichen für eine retropatellare Knorpelschädigung

Vierer-Zeichen

Mit dem Bein wird eine 4 geformt. Treten Schmerzen auf spricht das für eine Pathologie im Hüftgelenk (z.B. Coxitis, M. Perthes)

Thomas-Handgriff

Testung einer Hüftbeugekontraktur: Pat. in Rückenlage, Hüftgelenk der Gegenseite wird passiv maximal gebeugt, um eine mögl. Lendenlordose auszugleichen. Das ipsilaterale Bein beugt sich bei Beugekontraktur reflektorisch selbständig mit.

Sulcus-Zeichen

Zug am Handgelenk des betroffenen Arms unter Fixierung des Schultergürtels. Eine sich zwischen Humeruskopf und Akromion zeigende Delle = positives Sulcus-Zeichen --> Hinweis auf Hyperlaxizität des Kapsel-Band-Apparats.

Baastrup-Phänomen

Kontakt benachbarter Dornfortsätze der LWS: Hyperlordose

Heberden-Arthrose

distale Interphalangealgelenke; Heberden-Knoten dorsal der Fingerendgelenke

Bouchard-Arthrose

proximale Interphalangealgelenke

Rhizarthrose

Arthrose des Daumensattelgelenks

Kellgren-Lawrence-Score

Allgemeine Beurteilung des Arthrosegrades (Grad I-IV) anhand der Befunde im Röntgenbild: Subchondrale Sklerose, Gelenkspaltverschmälerung, Osteophytenbildung

Rachitis-Rosenkranz

Auftreibung der Knorpel-Knochen--Grenzen an den Rippen

Marfan-Zeichen

Auftreibung der Knorpel-Knochen--Grenzen an den Gelenken (Rachitis)

Kraniotabes

Erweichung des Hinterhauptes (Rachitis)

Harrison-Furche

Knochenweichheit bei Rachitis führt zur Einziehung der unteren Thoraxaperatur durch den Muskelzug am Zwerchfellansatz

Looser-Umbauzone

Bandförmige Aufhellungen des Knochens im Röntgen als Zeichen für nicht verkalktes Osteoid bei Rachitis/Osteomalazie

Säbelscheiden-Tibia

Tibia ist nach vorne gebogen (Kenvexität nach vorne) bei: Morbus Paget, konnatale Lues, Rachitis, Osteomalazie

Osteopetrose

Marmorknochenkrankheit; generalisierte Sklerosierung des Skeletts; Spontanfrakturen, Anämie durch Knochenmarkverdrängung mit Gefahr der septischen Infektion, Hepatosplenomegalie; Im Röntgen homogene, marmorierte Verdichtung der Knochenstrukturen

Morbus Jaffé-Lichtenstein

Fibröse Dysplasie, Störung der Knochenneubildung; häufigste Knochenfehlbildung im Kindesalter, Knochenschmerzen und-verformung, Therapie Bisphosphonate, kann anch der Pubertät spontan sistieren; Sonderform: McCune-Albright-Syndrom

McCune-Albright-Syndrom

Sonderform der Fibrösen Dysplasie, V.a. bei jungen Frauen. Zusätzlich zu den Knochenfehlbildungen noch hormonelle Störungen (Pubertas praecox, Pigmentstörungen,...)

Morbus Paget

langsam, progrediente, meist polyostotische Skeletterkrankung. Gesteigerter Knochenumbau von normalen Lamellenknochen zu minderwertigen Faserknochen. 40+, AP stark erhöht, Kalzium normal, Symptomatische Schmerztherapie (NSAR) und Bisphosphonate (Hemmung der gesteigerten Osteoklastenaktivität)

T-Score

Durch Densitometrie gemessene Standardabweichung vom Mittelwert der maximalen Knochendichte eines gesunden 30-Jährigen; Osteopenie: T-Score -1 bis >-2,5 Stadardabweichungen; Osteoporose: T-Score <-2,5 Standardabweichungen; von einer manifeste Osteoporose spricht man wenn zusätzlich noch eine Fraktur vorliegt

Cushing-Schwelle

Die Cushing-Schwelle bei einer Dauertherapie mit Glukokortikoiden beträgt 7,5 mg Prednisolonäquivalent/Tag!

Pott-Trias

Psoas-Abszess, Gibbus (Buckel) und Paresen bei spezifischer Spondylitis (tuberkulöse Spondolitis); die Pott-Trias ist heutzutage selten geworden durch frühzeitige Therapie

Brodie-Abszess

chronische hämatogene Osteomyelitis (Kindesalter); bei guter Abwehrlage kommt es zu abgekapselten Abszessen meist in der Meta-/Epiphysenregion langer Röhrenknochen (v.a. distaler Femur & Tibiakopf)

Sequester

abgekapselte Knochennekrosen

Enchochondrom

(Stammfern): zweithäufigster gutartiger Knochentumor, kleine Röhrenknochen v. Finger & Mittelhand, (Stammnah): selten und semimaligne; meist lange Röhrenknochen, Rippen, Becken;

Endochondromatose

Multiples, meist hereditäres Auftreten von Endochondromen, erhöhtes Entartungsrisiko, meist Wachstumsretardierung und Knochendeformitäten; ist eine Körperhälfte betroffen heisst es Morbus Ollier

Chondroblastom

Gutartiger Knorpeltumor meist in den Epiphysen langer Röhrenknochen

Synoviale Chondromatose

Enchondrale Knorpelneubildung als Metaplasie der Synovialis mit sekundärer Verkalkung und Verknöcherung, 70% im Kniegelenk, röntgendichte Gelenkkörper als Zeichen der Verkalkung

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