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Staatsexamen

Staatsexamen

Katja Dannenberg
Lernen

Katja Dannenberg
Diese Lernkarten decken medizinische Themen auf Universitätsniveau ab, mit einem Fokus auf Syndrome, Frakturen, Therapien und anatomische Strukturen wie das Bein und den Arm. Sie enthalten detaillierte Informationen zu neurologischen Erkrankungen, Tumoren, Nervenläsionen und diagnostischen Verfahren wie dem Tensilon-Test. Medizinstudierende und Ärzte profitieren von diesem umfassenden Überblick, um ihr Verständnis von Krankheitsbildern und Behandlungsmethoden zu vertiefen.
Karten
410
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.08.2014 / 19.03.2021

Lernkarten

Myastenia Gravis

Autoantikörper gegen den postsynaptischen Acetylcholin-Rezeptor (ACh-R) oder rezeptorassoziierte Proteine der motorischen Endplatte; unnatürliche Ermüdbarkeit der Muskulatur; oft einhergehend mit Thymom: Sekundärfollikel und B-Lymphozyten sind in einigen Fällen nachweisbar; Serologie: Azetylcholinrezeptor-Antikörper (85% bei generalisierter MG udn 100% bei gleichzeitigem Thymom); Anti-spezifischer Muskelrezeptor Tyrosin-Kinase-Antikörper (MuSK) (positiv bei 40% der klassisch "seronegativen" MG); Anti-quergestreifte Muskel-Antikörper (positiv bei 30% der MG-Fälle, bei 80% der MG + Thymom-Fälle); Außerdem Anti-Titin oder Anti-Ryanodin-Antikörper; EMG: Bei repetitiver Stimulation eines peripheren Nervs zeigt sich eine Abnahme der Reizantwort der muskulären Aktionspotentialamplitude "Dekrement"; Therapie: Thymektomie, Primär immunsuppressiv nach Eskalationsschema bei generalisierter Myasthenie: Glukokortikoide & Azathioprin (=Basistherapie), Plasmapherese/Immunglobuline mit vorheriger i.v.-Gabe Acetylcholinesterase-Hemmer Pyridostigmin 1mg (Mestinon®) oder Neostigmin (0,25mg) bei Myasthener Krise; CAVE Cholinerge Krise (durch Pyridostigmin-Überdosierung): Atropin und Beatmung 

Lambert-Eaton-Syndrom

Antikörper gegen präsynaptische, spannungsabhängige Kalzium-Kanäle; rumpfnahe und beinbetonte Muskelschwäche, Probleme beim Treppensteigen; Reflexe können abgeschwächt sein, bei Anstrengung nimmt Muskelkraft zu, vegetative Symptome: Mundtrockenheit, Obstipation, orthostatische Dysregulation; EMG: nach initialem Dekrement eine Zunahme der Aktionspotentialamplituden bei repetitiver Reizung (sog. Fazilitierung); in 2/3 der Fälle als paraneoplastisches Syndrom eines kleinzelligen Bronchialkarzinoms

Gowers-Zeichen

Aufrichtung des Patienten durch Abstützen am Körper (Muskeldystrophie)

Stiff-Man-Syndrom

Antikörper gegen Glutamat-Decarboxylase in 60-90% der Fälle oder gegen Amphiphysin (in paraneoplastischen Fällen); (Die Glutamat-Decarboxylase ist verantwortlich für die neuronale Synthese von GABA) Generalisierte Tonuserhöhung der Skelettmuskulatur, Triggerung durch äußere und innere Stimuli, plötzlich auftretende schmerzhafte Spasmen; 

Meige Syndrom

segmentale Dystomie: Blepharospasmus in Kombination mit oromandibulärer Dystonie

Segawa-Krankheit

L-dopa-sensitive Dystonie: Mädchen im 1. Lebesjahrzehnt mit Gangstörungen, auch durch zunehmende Flexions- und Innenrotationsstellung der Füße, starke Symptomschwankungen im Tagesverlauf, Dystonie nimmt im Laufe des Lebens zu; gutes Ansprechen auf L-Dopa

Erb-Chacot-Krankheit

Spastische Spinalparalyse: nicht-entzündliche, neurodegenerative Erkrankung mit Untergang der Pyramidenbahn und des Gyrus praecentralis. Es kommt zu spastischen Paresen, Hohlfußbildung, Dysarthrie und kognitiven Störungen. Die Erkrankung wird meist autosomal dominant vererbt und kann nicht kurativ behandelt werden, weist aber in den meisten Fällen nur einen langsam progredienten Verlauf auf.

Definition Spastik

Eine Spastik zeigt sich in einem gesteigerten, geschwindigkeitsabhängigen Dehnungswiderstand der Skelettmuskulatur; 

Hounsfield-Einheiten

Einteilung der Graustufen in der CT-Diagnostik; Luft besitzt definitionsgemäß −1000 Hounsfield-Einheiten (= schwarz), Wasser 0 Hounsfield-Einheiten, Knochen können je nach Beschaffenheit ca. 1000-1500 HE (= weiß) erreichen

Intravenöse Kontrastmittelgabe

jodhaltige Substanzen; Arterielle Phase: Ca. 20 Sekunden nach intravenöser Injektion erreicht das Kontrastmittel die großen arteriellen Gefäße und macht diese strahlenundurchlässiger. Venöse Phase: Ca. 70 Sekunden nach Injektion erreicht das Kontrastmittel die venösen Gefäße des Körperkreislaufs

Wirbelgleiten nach Meyerding

Wirbelgleiten nach Meyerding

Anatomie Finger

Anatomie Finger

Lokalisation benigne Knochentumore

Lokalisation benigne Knochentumore

Lokalisation maligne Knochentumore

Lokalisation maligne Knochentumore

Lokalisation Knochentumore gesamter Körper

Gesamtlokalisation Knochentumore

Coxa retrotorta und antetorta

Coxa retrotorta und antetorta

Lokalisation Myome

a) intramurales Myom

b) Submuköses Myom

c) Subseröses Myom

d) Intrakavitäres Myom

e) Myoma in statu nascendi

f) Gestieltes subseröses Myom

Coxa norma

Coxa norma

Hüftkopfwinkel

Hüftkopfwinkel

Lasegue, Bragard

Lasegue, Bragard

Kernig-Zeichen

Die Prüfung des Kernig-Zeichens kann auf zwei Arten erfolgen. Bei Methode (A) erfolgt ein passives Anheben des gestreckten Beins im Hüftgelenk. Sobald Schmerzen auftreten, wird reflektorisch das Bein im Kniegelenk gebeugt. Alternativ (B) kann das Kernig-Zeichen geprüft werden, indem das Bein durch den Untersucher im Hüft- und Kniegelenk rechtwinklig gebeugt wird. Bei der anschließenden Streckung des Beins im Kniegelenk kommt es zur Wurzeldehnung bzw. meningealen Dehnung, was ggf. zu Schmerzen und einer Abwehrspannung gegen die Streckung führen kann.

Bandscheibe

Bandscheibe

Innervation Nerven Arm ventral

Nerven Arm ventral

Blutversorgung der Menisken

Blutversorgung der Menisken

Gefäßversorgung Meniskus

Gefäßversorgung Meniskus

Meniskusläsionen

Meniskusläsionen

Innervation Nerven Arm dorsal

Nerven Arm dorsal

Auge 

Auge

Verschaltung Hirnnerven

Verschaltung Hirnnerven

Lokalisation Hirntumore

Lokalisation Hirntumore

A. spinalis-anterior-Syndrom

A. spinalis-anterior-Syndrom

Brown-Séquard-Syndrom

Brown-Séquard-Syndrom

Syringomyelie

Syringomyelie

Tumorstadien Nierenzellkarzinom

T1: Tumor begrenzt auf Niere, Tumorgröße <7cm (T1a: <4cm; T1b 4-7cm)

T2: Tumor begrenzt auf Niere, Tumorgröße > 7cm (T2a 7-10cm; T2b >10cm)

T3: Perirenale- oder Gefäßinfiltration, jedoch innerhalb Gerota-Faszie und ohne ipsilateralen Nebennierenbefall

T4: Infiltration über Gerosa-Faszie hinaus oder ipsilateraler Nebennierenbefall

Fazialisparese

Fazialisparese

Tumoren der ableitenden Harnwege

Ta) Nicht-invasives papilläres Karzinom

Tcis) Carcinoma in situ

T1) Infiltration durch die Lamina propria bis ins subepitheliale Bindegewebe (Lamina submucosa)

T2) Infiltration der Harnblasenmuskulatur

T3) Tumorinfiltration ins perivesikale Fettgewebe

T4) Infiltration von Nachbarorganen

Nierenstau

gestaute Nieren

Dermatome

Dermatome

Anatomie Ohr

Anatomie Ohr

Art. Blutversorgung Großhirnrinde

Großhirnrinde arterielle Versorgung

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