Stex 2
Staatsexamen
Staatsexamen
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Cartes-fiches
Physiologischer Neutral-Null-Bewegungsumfang Kniegelenk
Ex-Flex: 5-10/ 0/ 120-150
Physiologischer Neutral-Null-Bewegungsumfang Hüftgelenk
Außenrotation/Innenrotation: 50/ 0/ 40 Ex/Flex: 20/ 0/ 140 Ad/Ab: 30/ 0/ 50
Physiologischer Neutral-Null-Bewegungsumfang Ellbogengelenk
Ex/Flex: 10/ 0/ 130-150 Pro/Sup: 90/ 0/ 90
Physiologischer Neutral-Null-Bewegungsumfang Schultergelenk
Ad/Ab: 40/ 0/ 180 Ex/Flex: 60/ 0/ 170
Mikulicz-Linie
Tragelinie der unteren Extremität zwischen Femurkopf und Malleolengabe. Anhand dieser Linie kann eine Abweichung der Kniemitte beurteilt werden
Untersuchungen Kreuzband
Schubladen, Lachmann, Pivot-Shift
Untersuchungen Meniskus
Steinmann I, Steinmann II, Böhler, Payr, Apley-Grinding
Steinmann I
Knie dorsal gebeugt fixieren, Knöchel umfassen und Kniegelenk rotieren: Schmerzen bei Außenrotation --> Schädigung Innenmeniskus; Schmerzen bei Innenrotation --> Schädigung des Außenmeniskus
Steinmann II
Lateraler Kniegelenkspalt von dorsal palpieren; Knie nun passiv beugen und strecken: bei Meniskusschädigung Wanderung des Schmerzes bei Beugung nach hinten und bei Streckung nach vorne
Payr-Zeichen (Orthopädie)
Pat. im Schneidersitz --> Druck von oben auf Kniegelenke; bei Schmerzen Hinweis auf Innenmeniskusschädigung
Payr-Zeichen (Angiologie)
Druck auf die mediale Fußsohle bewirkt einen Fußsohlenschmerz → Hinweis auf eine tiefe Beinvenenthrombose;
Apley-Grinding-Zeichen
Pat. in Bauchlage, Knie 90° angewinkelt. Untersucher fixiert den Oberschenkel (drauf knien) und dreht am Knöchel mit beiden Händen den Unterschenkel während Kompression nach unten auf das Kniegelenk ausgeübt wird: mediale Schmerzen bei Außenrotation --> Innenmeniskus; laterale Schmerzen bei Innenrotation --> Außenmeniskus
Zohlen-Zeichen
Patella mit einer Hand nach distal ziehel und auf das femoropatellare Gleitlager drücken. Bei Schmerzen während der Oberschenkelkontraktion: Zeichen für eine retropatellare Knorpelschädigung
Vierer-Zeichen
Mit dem Bein wird eine 4 geformt. Treten Schmerzen auf spricht das für eine Pathologie im Hüftgelenk (z.B. Coxitis, M. Perthes)
Thomas-Handgriff
Testung einer Hüftbeugekontraktur: Pat. in Rückenlage, Hüftgelenk der Gegenseite wird passiv maximal gebeugt, um eine mögl. Lendenlordose auszugleichen. Das ipsilaterale Bein beugt sich bei Beugekontraktur reflektorisch selbständig mit.
Sulcus-Zeichen
Zug am Handgelenk des betroffenen Arms unter Fixierung des Schultergürtels. Eine sich zwischen Humeruskopf und Akromion zeigende Delle = positives Sulcus-Zeichen --> Hinweis auf Hyperlaxizität des Kapsel-Band-Apparats.
Baastrup-Phänomen
Kontakt benachbarter Dornfortsätze der LWS: Hyperlordose
Heberden-Arthrose
distale Interphalangealgelenke; Heberden-Knoten dorsal der Fingerendgelenke
Bouchard-Arthrose
proximale Interphalangealgelenke
Rhizarthrose
Arthrose des Daumensattelgelenks
Kellgren-Lawrence-Score
Allgemeine Beurteilung des Arthrosegrades (Grad I-IV) anhand der Befunde im Röntgenbild: Subchondrale Sklerose, Gelenkspaltverschmälerung, Osteophytenbildung
Rachitis-Rosenkranz
Auftreibung der Knorpel-Knochen--Grenzen an den Rippen
Marfan-Zeichen
Auftreibung der Knorpel-Knochen--Grenzen an den Gelenken (Rachitis)
Kraniotabes
Erweichung des Hinterhauptes (Rachitis)
Harrison-Furche
Knochenweichheit bei Rachitis führt zur Einziehung der unteren Thoraxaperatur durch den Muskelzug am Zwerchfellansatz
Looser-Umbauzone
Bandförmige Aufhellungen des Knochens im Röntgen als Zeichen für nicht verkalktes Osteoid bei Rachitis/Osteomalazie
Säbelscheiden-Tibia
Tibia ist nach vorne gebogen (Kenvexität nach vorne) bei: Morbus Paget, konnatale Lues, Rachitis, Osteomalazie
Osteopetrose
Marmorknochenkrankheit; generalisierte Sklerosierung des Skeletts; Spontanfrakturen, Anämie durch Knochenmarkverdrängung mit Gefahr der septischen Infektion, Hepatosplenomegalie; Im Röntgen homogene, marmorierte Verdichtung der Knochenstrukturen
Morbus Jaffé-Lichtenstein
Fibröse Dysplasie, Störung der Knochenneubildung; häufigste Knochenfehlbildung im Kindesalter, Knochenschmerzen und-verformung, Therapie Bisphosphonate, kann anch der Pubertät spontan sistieren; Sonderform: McCune-Albright-Syndrom
McCune-Albright-Syndrom
Sonderform der Fibrösen Dysplasie, V.a. bei jungen Frauen. Zusätzlich zu den Knochenfehlbildungen noch hormonelle Störungen (Pubertas praecox, Pigmentstörungen,...)
Morbus Paget
langsam, progrediente, meist polyostotische Skeletterkrankung. Gesteigerter Knochenumbau von normalen Lamellenknochen zu minderwertigen Faserknochen. 40+, AP stark erhöht, Kalzium normal, Symptomatische Schmerztherapie (NSAR) und Bisphosphonate (Hemmung der gesteigerten Osteoklastenaktivität)
T-Score
Durch Densitometrie gemessene Standardabweichung vom Mittelwert der maximalen Knochendichte eines gesunden 30-Jährigen; Osteopenie: T-Score -1 bis >-2,5 Stadardabweichungen; Osteoporose: T-Score <-2,5 Standardabweichungen; von einer manifeste Osteoporose spricht man wenn zusätzlich noch eine Fraktur vorliegt
Cushing-Schwelle
Die Cushing-Schwelle bei einer Dauertherapie mit Glukokortikoiden beträgt 7,5 mg Prednisolonäquivalent/Tag!
Pott-Trias
Psoas-Abszess, Gibbus (Buckel) und Paresen bei spezifischer Spondylitis (tuberkulöse Spondolitis); die Pott-Trias ist heutzutage selten geworden durch frühzeitige Therapie
Brodie-Abszess
chronische hämatogene Osteomyelitis (Kindesalter); bei guter Abwehrlage kommt es zu abgekapselten Abszessen meist in der Meta-/Epiphysenregion langer Röhrenknochen (v.a. distaler Femur & Tibiakopf)
Sequester
abgekapselte Knochennekrosen
Enchochondrom
(Stammfern): zweithäufigster gutartiger Knochentumor, kleine Röhrenknochen v. Finger & Mittelhand, (Stammnah): selten und semimaligne; meist lange Röhrenknochen, Rippen, Becken;
Endochondromatose
Multiples, meist hereditäres Auftreten von Endochondromen, erhöhtes Entartungsrisiko, meist Wachstumsretardierung und Knochendeformitäten; ist eine Körperhälfte betroffen heisst es Morbus Ollier
Chondroblastom
Gutartiger Knorpeltumor meist in den Epiphysen langer Röhrenknochen
Synoviale Chondromatose
Enchondrale Knorpelneubildung als Metaplasie der Synovialis mit sekundärer Verkalkung und Verknöcherung, 70% im Kniegelenk, röntgendichte Gelenkkörper als Zeichen der Verkalkung