Stex 2
Staatsexamen
Staatsexamen
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Cartes-fiches
Trigonozephalus
Vorzeitiger Verschluss der Sutura frontalis
Schmorl-Knötchen
Verlegung bzw. Herniation von knorpeligen Bandscheibenmaterial in die Deck- oder Bodenplatte des Wirbelkörpers --> bei Morbus Scheuermann
Eisenmenger-Reaktion
bei Ventrikelseptumdefekt o.ä. --> irreversibel erhöhter Lungengefäßwiderstand --> Druck im rechten Ventrikel > Druck im linken Ventrikel --> Shuntumkehr mit Zyanose
Fallot-Tetralogie
Pulmonalstenose, rechtsventrikuläre Hypertrophie, Ventrikelseptumdefekt, rechtsverlagerte und über dem VSD reitende Aorta
Ebstein-Anomalie
zyanotisches Vitium; Vergrößerter Klappenapparat der Trikuspidalklappe der ins Lumen den rechten Ventrikels hineinragt und zu einer Verkleinerung des Volumens führt. Meist zusätzlich Vorhofseptumdefekt.
Ortolani-Zeichen
Schnappzeichen bei Beugung der Oberschenkel Richtung Wirbelsäule und Außenrotation im Hüftgelenk des Neugeborenen da das subluxierte Hüftgelenk in die Pfanne gleitet --> Zeichen für Hyftdysplasie wird jedoch nicht mehr wirklich gemacht
Lauenstein-Aufnahme
Röntgen des Hyftgelenks in maximaler Außenrotation
Gage-Zeichen
Aufhellung der lateralen Epiphyse im Röntgen der Hüfte bei M. Perthes als prognostisch ungünstiges Zeichen anzusehen
Pethes-Krankheitsstadien nach Waldenström
I Initialstadium: Zunahme des Gelenkspalts und des Gelenkergusses; II Kondensationsstadium: Dichtezunahme der Epiphyse (Verdichtung des Knochenkerns); III Fragmentationsstadium: Subchondrale Aufhellung mit scholligem Zerfall der Epiphyse; IV Reparationsstadium: Wiederaufbau des Hüftkopfes durch Reossifikation; V Endstadium: Restitution ad integrum oder Fixierung einer Deformierung
Drehmann-Zeichen
Pat. in Rückenlage, Bein wird passiv in der Hüfte um 90° gebeugt. Gelingt dies nur durch Außenrotation und Abduktion im Hüftgelenk ( Unterschenkel zeigen bei gebeugten Knien nach innen) ist das Zeichen positiv -->bei Epiphyseolysis capitis femoris
Coxa saltans
Schnappen des Tractus iliotibialis über den Trochenter major, v.a. junge Frauen betroffen, Beschwerden v.a. beim Gehen, dann fühlbares Schnappen, im Verlauf evtl. schmerzhafte Bursitis trochanterica
Rett-Syndrom
neurodegenerative Erkrankung, die nach dem ersten Lebensjahr zum Stillstand bzw. Rückgang bereits erworbener Fähigkeiten führt. Typisch ist stereotypische Wasch- & Wringbewegungen der Hände und Mikrozephalie. Fast immer sind Mädchen betroffen
autosomal-dominanter Erbgang
Risiko mutiertes Gen zu vererben beträgt 50%
Stevens-Johnson-Syndrom
Maximalvariante (>30% KOF) =Toxische epidermale Nekrolyse; seltene, immunologische Intoleranzreaktion (z.B. auf Sulfonamide, Phenobarbital oder NSAR) mit Hautablösung und hoher Letalität; immer Schleimhäute mitbetroffen
Nikolski-Phänomen
Obere Epidermis-Schichten lassen sich gegenüber den unteren verschieben --> Erkrankungen der Pemphigus-Gruppe, Stevens-Johnson-Syndron, Verbrühungen
Pseudo-Nikolski-Phänomen (Nikolski II)
Bestehende Blasen lassen sich seitlich verschieben, unspezifisch für bullöse Dermatosen
Tzanck-Test
akantolythische Riesenzellen (Tzanck-Zellen) in der Mai-Grünwald-Färbung; bei Pemphigus vulgaris, HSV-1, Varizella, CMV
Auspitz-Phänomen
Phänomen des blutigen Taus --> Psoriasis vulgaris
Wickham-Streifung
durchscheinende weißliche Streifung, v.a. an Schleimhäuten oder nach Betupfen mit Wasser oder Öl --> Lichen ruber planus oder mucosae
Ichthyosen
Erkrankungen mit Störung der Keratindifferenzierung und vermehrter Schuppenbildung
Rhinophym
Knollennase ;-)
Melkerson-Rosenthal-Syndrom
Trias: Cheilitis granulomatosa (Ober- & oder Unterlippenschwellung), Lingua plicata (Faltenzunge), periphere Fazialislähmung (rezidivierend, meist einseitig)
Keloid
hypertrophierte Narbe, Prophylaktisch postoperative Strahlentherapie innerhalb 24h nach OP
Morbus Bowen
Carcinoma in situ der Haut
Dislocatio ad axim
Fraktur: Achsabknickung
Dislocatio ad latus
Fraktur: Seitverschiebung der Knochenfragmente
Dislocatio ad peripheriam
Fraktur: verdrehung um die Längsachse
Dislocatio ad longitudinem
Fraktur: Verschiebung in Längsrichtung
AO-Klassifikation
I. Körperregion: 1. Oberarm 2. Unterarm 3. Oberschenkel 4. Unterschenkel 5. Wirbelsäule 6. Becken 7. Hand 8. Fuß 9. Sonstiges (Schädel, Schulter, Patella) II. Position innerhalb der Körperregion: 1. Proximal 2. Knochenschaft 3. Distal III. Komplexität: A: Einfach B: Keilförmige Fraktur oder partielle Gelenkbeteiligung C: Komplexe Fraktur oder vollständige Gelenkbeteiligung
Klassifikation der Epiphysenverletzungen nach Aitken, bzw. Salter
Aitken 0/Salter I: Epiphysiolyse ohne Begleitfraktur; Aitken 1/Salter II: (Partielle) Epiphysiolyse mit begleitender Aussprengung eines metaphysären Fragments; Aitken 2/Salter III: Epiphysenfugenfraktur (partielle Epiphysiolyse mit Begleitfraktur); Aitken 3/Salter IV: Fraktur durch Epi- und Metaphyse (mit epi- metaphysärem Fragment); Aitken 4/Salter V: Axilae Stauchung der Epiphysenfuge --> Crush-Verletzung (schlechte Prognose)
Klassifikation der Schultereckgelenksverletzungen nach Tossy
Tossy I= Überdehnung/Zerrung der Ligg. acromioclaviculare und coracoclaviculare; Tossy II= Ruptur des Lig. arcomioclaviculare und Überdehnung des Lig. coracoclaviculare; Tossy III= Ruptur beider Ligg. mit resultierender Luxation im Schultereckgelenk (Lig. coracoclaviculare besteht aus Lig. trapezoideum und Lig. coroideum)
Klassifikation der Schultereckgelenksverletzungen nach Rockwood
Rockwood I-III = Tossy I-III; Rockwood IV=wie Tossy III, Klavicula nach dorsal disloziert; Rockwood V= wie Tossy III, zusätzlich Abrissverletzung des M. deltoideus sowie M. trapezius vom distalen Ende der Klavicula; Rockwood VI=wie Rockwood V, Klavicula ist unter das Os coracoideum oder das Acromion dislozier
Frakturen Unterarm
Colles-Fraktur = Extensionsfraktur Radius (Bajonettstellung: radiale Abknickung; Fourchettestellung: dorsale Abknickung); Smith-Fraktur = Flexionsfraktur Rdaius(Abknickung nach palmar); Galeazzi-Fraktur = Fraktur Radiusschaft + Luxation der Ulna aus dem distalen Radioulnargelenk + Riss der Membrana interossea; Monteggia-Fraktur = Fraktur der proximalen Ulna mit Radiuskopfluxation; Parierfraktur = isolierte Ulnafraktur
Frakturen Daumen
Winterstein-Fraktur = Basisnahe, extraartikuläre Schrägfraktur; Bennett-Luxationsfraktur = Basisnahe, intraartikuläre Schrägfraktur mit Subluxation im Daumensattelgelenk; Rolando-Fraktur = Basisnahe, intraartikuläre T- oder Y-Fraktur meist mit Dislokation im Daumensattelgelenk
Schenkelhalsfraktur Klassifikation nach Pauwels
mediale Schenkelhalsfraktur; bei der Pauwels-Klassifikation wird der Winkel zwischen Frakturlinie und Horizontalen berücksichtigt; Pauwels I = Winkel < 30°; Pauwels II = Winkel 30-50°; Pauwels III = Winkel >50°
Schenkelhalsfraktur Klassifikation nach Garden
orientiert sich an der Dislokation der Fragmente; Garden I = inkomplette eingestauchte Fraktur mit Valgusstellung ohne Dislokation; Garden II = Vollständige Fraktur ohne Dislokation; Garden III = Vollständige Fraktur mit teilweiser Dislokation (Frakturelemente haben medial noch Kontakt: Varusstellung); Garnen IV = Vollständige Fraktur mit kompletter Dislokation
Weber-Frakturen
Außenknöchelfrakturen; Weber A-Fraktur: Intakte Syndesmose & Fraktur des Außenknöchel unterhalb der Syndesmose; Weber B-Fraktur: Teilrupturierte Syndesmose & Fraktur des Außenknöchels auf Höhe der Syndesmose; Weber C-Fraktur: Rupturierte Syndesmose & zerissene Membrana interossea & Fraktur des Außenknöchels oberhalb der Syndesmose (mögliche Sonderform: Maisonneuve-Fraktur)
Maisonneuve-Fraktur
Hohe, subkapitale Weber-C-Fraktur (bzw. knöcherner Ausriss des Lig. collaterale fibulare), Zerreißung der Membrana interossea, Ruptur der Syndesmose, Innenknöchelfraktur oder Riss des Lig. deltoideum
Pilon-Tibiale-Fraktur
Fraktur der distalen Tibia-Gelenkfläche, häufig in Kombination mit Fibulafrakturen und erheblichem Weichteilschaden. Große Gefahr eines Kompartement-Syndroms und posttraumatischen Arthrosen
Volkmann-Dreieck
Abbruch der hinteren Tibiakante