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Staatsexamen

Staatsexamen


Katja Dannenberg
Diese Lernkarten decken medizinische Themen auf Universitätsniveau ab, mit einem Fokus auf Syndrome, Frakturen, Therapien und anatomische Strukturen wie das Bein und den Arm. Sie enthalten detaillierte Informationen zu neurologischen Erkrankungen, Tumoren, Nervenläsionen und diagnostischen Verfahren wie dem Tensilon-Test. Medizinstudierende und Ärzte profitieren von diesem umfassenden Überblick, um ihr Verständnis von Krankheitsbildern und Behandlungsmethoden zu vertiefen.
Cartes-fiches
410
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
07.08.2014 / 19.03.2021

Cartes-fiches

Trigonozephalus

Vorzeitiger Verschluss der Sutura frontalis

Schmorl-Knötchen

Verlegung bzw. Herniation von knorpeligen Bandscheibenmaterial in die Deck- oder Bodenplatte des Wirbelkörpers --> bei Morbus Scheuermann

Eisenmenger-Reaktion

bei Ventrikelseptumdefekt o.ä. --> irreversibel erhöhter Lungengefäßwiderstand --> Druck im rechten Ventrikel > Druck im linken Ventrikel --> Shuntumkehr mit Zyanose

Fallot-Tetralogie

Pulmonalstenose, rechtsventrikuläre Hypertrophie, Ventrikelseptumdefekt, rechtsverlagerte und über dem VSD reitende Aorta

Ebstein-Anomalie

zyanotisches Vitium; Vergrößerter Klappenapparat der Trikuspidalklappe der ins Lumen den rechten Ventrikels hineinragt und zu einer Verkleinerung des Volumens führt. Meist zusätzlich Vorhofseptumdefekt.

Ortolani-Zeichen

Schnappzeichen bei Beugung der Oberschenkel Richtung Wirbelsäule und Außenrotation im Hüftgelenk des Neugeborenen da das subluxierte Hüftgelenk in die Pfanne gleitet --> Zeichen für Hyftdysplasie wird jedoch nicht mehr wirklich gemacht

Lauenstein-Aufnahme

Röntgen des Hyftgelenks in maximaler Außenrotation

Gage-Zeichen

Aufhellung der lateralen Epiphyse im Röntgen der Hüfte bei M. Perthes als prognostisch ungünstiges Zeichen anzusehen

Pethes-Krankheitsstadien nach Waldenström

I Initialstadium: Zunahme des Gelenkspalts und des Gelenkergusses; II Kondensationsstadium: Dichtezunahme der Epiphyse (Verdichtung des Knochenkerns); III Fragmentationsstadium: Subchondrale Aufhellung mit scholligem Zerfall der Epiphyse; IV Reparationsstadium: Wiederaufbau des Hüftkopfes durch Reossifikation; V Endstadium: Restitution ad integrum oder Fixierung einer Deformierung

Drehmann-Zeichen

Pat. in Rückenlage, Bein wird passiv in der Hüfte um 90° gebeugt. Gelingt dies nur durch Außenrotation und Abduktion im Hüftgelenk ( Unterschenkel zeigen bei gebeugten Knien nach innen) ist das Zeichen positiv -->bei Epiphyseolysis capitis femoris

Coxa saltans

Schnappen des Tractus iliotibialis über den Trochenter major, v.a. junge Frauen betroffen, Beschwerden v.a. beim Gehen, dann fühlbares Schnappen, im Verlauf evtl. schmerzhafte Bursitis trochanterica

Rett-Syndrom

neurodegenerative Erkrankung, die nach dem ersten Lebensjahr zum Stillstand bzw. Rückgang bereits erworbener Fähigkeiten führt. Typisch ist stereotypische Wasch- & Wringbewegungen der Hände und Mikrozephalie. Fast immer sind Mädchen betroffen

autosomal-dominanter Erbgang

Risiko mutiertes Gen zu vererben beträgt 50%

Stevens-Johnson-Syndrom

Maximalvariante (>30% KOF) =Toxische epidermale Nekrolyse; seltene, immunologische Intoleranzreaktion (z.B. auf Sulfonamide, Phenobarbital oder NSAR) mit Hautablösung und hoher Letalität; immer Schleimhäute mitbetroffen

Nikolski-Phänomen

Obere Epidermis-Schichten lassen sich gegenüber den unteren verschieben --> Erkrankungen der Pemphigus-Gruppe, Stevens-Johnson-Syndron, Verbrühungen

Pseudo-Nikolski-Phänomen (Nikolski II)

Bestehende Blasen lassen sich seitlich verschieben, unspezifisch für bullöse Dermatosen

Tzanck-Test

akantolythische Riesenzellen (Tzanck-Zellen) in der Mai-Grünwald-Färbung; bei Pemphigus vulgaris, HSV-1, Varizella, CMV

Auspitz-Phänomen

Phänomen des blutigen Taus --> Psoriasis vulgaris

Wickham-Streifung

durchscheinende weißliche Streifung, v.a. an Schleimhäuten oder nach Betupfen mit Wasser oder Öl --> Lichen ruber planus oder mucosae

Ichthyosen

Erkrankungen mit Störung der Keratindifferenzierung und vermehrter Schuppenbildung

Rhinophym

Knollennase ;-)

Melkerson-Rosenthal-Syndrom

Trias: Cheilitis granulomatosa (Ober- & oder Unterlippenschwellung), Lingua plicata (Faltenzunge), periphere Fazialislähmung (rezidivierend, meist einseitig)

Keloid

hypertrophierte Narbe, Prophylaktisch postoperative Strahlentherapie innerhalb 24h nach OP

Morbus Bowen

Carcinoma in situ der Haut

Dislocatio ad axim

Fraktur: Achsabknickung

Dislocatio ad latus

Fraktur: Seitverschiebung der Knochenfragmente

Dislocatio ad peripheriam

Fraktur: verdrehung um die Längsachse

Dislocatio ad longitudinem

Fraktur: Verschiebung in Längsrichtung

AO-Klassifikation

I. Körperregion: 1. Oberarm 2. Unterarm 3. Oberschenkel 4. Unterschenkel 5. Wirbelsäule 6. Becken 7. Hand 8. Fuß 9. Sonstiges (Schädel, Schulter, Patella) II. Position innerhalb der Körperregion: 1. Proximal 2. Knochenschaft 3. Distal III. Komplexität: A: Einfach B: Keilförmige Fraktur oder partielle Gelenkbeteiligung C: Komplexe Fraktur oder vollständige Gelenkbeteiligung

Klassifikation der Epiphysenverletzungen nach Aitken, bzw. Salter

Aitken 0/Salter I: Epiphysiolyse ohne Begleitfraktur; Aitken 1/Salter II: (Partielle) Epiphysiolyse mit begleitender Aussprengung eines metaphysären Fragments; Aitken 2/Salter III: Epiphysenfugenfraktur (partielle Epiphysiolyse mit Begleitfraktur); Aitken 3/Salter IV: Fraktur durch Epi- und Metaphyse (mit epi- metaphysärem Fragment); Aitken 4/Salter V: Axilae Stauchung der Epiphysenfuge --> Crush-Verletzung (schlechte Prognose)

Klassifikation der Schultereckgelenksverletzungen nach Tossy

Tossy I= Überdehnung/Zerrung der Ligg. acromioclaviculare und coracoclaviculare; Tossy II= Ruptur des Lig. arcomioclaviculare und Überdehnung des Lig. coracoclaviculare; Tossy III= Ruptur beider Ligg. mit resultierender Luxation im Schultereckgelenk (Lig. coracoclaviculare besteht aus Lig. trapezoideum und Lig. coroideum)

Klassifikation der Schultereckgelenksverletzungen nach Rockwood

Rockwood I-III = Tossy I-III; Rockwood IV=wie Tossy III, Klavicula nach dorsal disloziert; Rockwood V= wie Tossy III, zusätzlich Abrissverletzung des M. deltoideus sowie M. trapezius vom distalen Ende der Klavicula; Rockwood VI=wie Rockwood V, Klavicula ist unter das Os coracoideum oder das Acromion dislozier

Frakturen Unterarm

Colles-Fraktur = Extensionsfraktur Radius (Bajonettstellung: radiale Abknickung; Fourchettestellung: dorsale Abknickung); Smith-Fraktur = Flexionsfraktur Rdaius(Abknickung nach palmar); Galeazzi-Fraktur = Fraktur Radiusschaft + Luxation der Ulna aus dem distalen Radioulnargelenk + Riss der Membrana interossea; Monteggia-Fraktur = Fraktur der proximalen Ulna mit Radiuskopfluxation; Parierfraktur = isolierte Ulnafraktur

Frakturen Daumen

Winterstein-Fraktur = Basisnahe, extraartikuläre Schrägfraktur; Bennett-Luxationsfraktur = Basisnahe, intraartikuläre Schrägfraktur mit Subluxation im Daumensattelgelenk; Rolando-Fraktur = Basisnahe, intraartikuläre T- oder Y-Fraktur meist mit Dislokation im Daumensattelgelenk

Schenkelhalsfraktur Klassifikation nach Pauwels

mediale Schenkelhalsfraktur; bei der Pauwels-Klassifikation wird der Winkel zwischen Frakturlinie und Horizontalen berücksichtigt; Pauwels I = Winkel < 30°; Pauwels II = Winkel 30-50°; Pauwels III = Winkel >50°

Schenkelhalsfraktur Klassifikation nach Garden

orientiert sich an der Dislokation der Fragmente; Garden I = inkomplette eingestauchte Fraktur mit Valgusstellung ohne Dislokation; Garden II = Vollständige Fraktur ohne Dislokation; Garden III = Vollständige Fraktur mit teilweiser Dislokation (Frakturelemente haben medial noch Kontakt: Varusstellung); Garnen IV = Vollständige Fraktur mit kompletter Dislokation

Weber-Frakturen

Außenknöchelfrakturen; Weber A-Fraktur: Intakte Syndesmose & Fraktur des Außenknöchel unterhalb der Syndesmose; Weber B-Fraktur: Teilrupturierte Syndesmose & Fraktur des Außenknöchels auf Höhe der Syndesmose; Weber C-Fraktur: Rupturierte Syndesmose & zerissene Membrana interossea & Fraktur des Außenknöchels oberhalb der Syndesmose (mögliche Sonderform: Maisonneuve-Fraktur)

Maisonneuve-Fraktur

Hohe, subkapitale Weber-C-Fraktur (bzw. knöcherner Ausriss des Lig. collaterale fibulare), Zerreißung der Membrana interossea, Ruptur der Syndesmose, Innenknöchelfraktur oder Riss des Lig. deltoideum

Pilon-Tibiale-Fraktur

Fraktur der distalen Tibia-Gelenkfläche, häufig in Kombination mit Fibulafrakturen und erheblichem Weichteilschaden. Große Gefahr eines Kompartement-Syndroms und posttraumatischen Arthrosen

Volkmann-Dreieck

Abbruch der hinteren Tibiakante

Étudier