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Staatsexamen

Staatsexamen

Katja Dannenberg
Lernen

Katja Dannenberg
Diese Lernkarten decken medizinische Themen auf Universitätsniveau ab, mit einem Fokus auf Syndrome, Frakturen, Therapien und anatomische Strukturen wie das Bein und den Arm. Sie enthalten detaillierte Informationen zu neurologischen Erkrankungen, Tumoren, Nervenläsionen und diagnostischen Verfahren wie dem Tensilon-Test. Medizinstudierende und Ärzte profitieren von diesem umfassenden Überblick, um ihr Verständnis von Krankheitsbildern und Behandlungsmethoden zu vertiefen.
Karten
410
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.08.2014 / 19.03.2021

Lernkarten

Bankard- Läsion

Läsion des vorderen Labrum glenoidale (Knorpelige Erweiterung der Schultergelenkpfanne); erhöht das Rezidivrisiko für Schulterluxationen

Ellenbogen-Luxation

zweithäufigste Luxation nach dem Schuktergelenk; meist humero-ulnare Luxation;

Morbus Chassaignac

Radiusköpfchen-Subluxation (Kindermädchen-Ellbogen); Subluxation des Caput radii unter das Lig. anulare radii beim Kleinkind (1.-6. Lebensjahr)

Karpaltunnelsyndrom

chronische Kompression des N. medianus unter dem Retinaculum musculorum flexorum im Karpaltunnel. Frühzeichen sind nächtliche Schmerzen in Finger I, II und III; im Verlauf Daumenballenatrophie; Schwurhand ist kein Symptom (nur bei prox. Medianusschädigung!); Diagnostik: Messung der Nervenleitgeschwindigkeit mttels Elektroneurographie

Busch-Fraktur

knöcherner Ausriss einer Strecksehne am Fingerendlied bei dem mehr als 50% der Gelenkfläche betroffen ist

Madelung-Deformität

Autosomal dominant vererbte Störung des Knorpel-Knochen-Wachstums der distalen Radiusepiphyse; Schmerzen, hervorstehende distale Ulna, Bewegungseinschränkung im Handgelenk; Im Röntgen: Bajonettfehlstellung, Verkürzung des Radius, dorsale Subluxation der Ulna

Anatomische Begrenzung Kniekehle

Medial: M. semitendinosus & M. semimembranosus; Lateral: M. biceps femoris; Distal: Beide Köpfe des M. gastrocnemius

Lokalisation Baker-Zyste

Kniekehle, meist zwischen medialem Kopf des M. gastrocnemius und dem M. semimembranosus

Hoffa-Fettkörper

Fettgewebe zwischen unterem Patellarand, Lig. patellae und Tibiakopf

Chopard-Gelenk

besteht aus Kalkaneokuboidgelenk und Talonaviculargelenk

Lisfranc-Gelenk

Tarsometatarsalgelenke; (1. bis 3. Mittelfußknochen mit Os cuneiforme mediale, intermedium und laterale und 4. bis 5. Mittelfußknochen mit Os cuboideum. )Bei einer Lisfranc'schen Luxation nach großer Gewalteinwirkung luxiert der vordere Fußanteil entlang der Lisfranc-Gelenklinie

Osteochondrosis dissecans

aseptische Nekrose des Knochens unter einer Knorpelfläche durch mechanische Überbelastung meist zwischen 9. und 16. Lebensjahr; als Komplikation kann sich einKnorpel-Knochen-Fragment ins Gelenk ablösen (Gelenkmaus/ Arthrolith) und zu einer Gelenkblockade führen; Diagnostik mittels MRT

Diagnostik Schenkelhalsfehlstellungen

Rippstein-Röntgen-Aufnahme; Bestimmung des Collum-Centrum-Diaphysen-Winkels (CCD) und des Antetorsionwinkels; CCD: Hauptachse des Schenkelhalses und der Längsachse des Oberschenkelschafts gebildet: physiologisch 126°; Antetorsionswinkel: von der Hauptachse des Schenkelhalses und der beiden Oberschenkelkondylen des distalen Oberschenkels gebildet: physiologisch 12°

Coxa vara

CCD <120°; Beinverkürzung, Trendelenburgzeichen, Duchenne-Zeichen (Watschelgang) bei bds. Coxa vara

Coxa valga

CCD >140°; wenig klinische Beschwerden, evtl. Leistenschmerzen

Coxa antetorta

Antetorsionswinkel >20°; Innenrotiertes Gangbild (Fußspizen zeigen nach innen); bei ca. 15% der Kinder physiologisch im Wachstumsalter; bildet sich meist spontan zurück

Coxa retrotorta

Antetorsionswinkel <0°; Außenrotiertes Gangbild (Fußspitzen zeigen nach außen)

Morbus Calvé

Aseptische Knochennekrose im Kindesalter, Manifestationsort: Wirbelsäule, meist BWS

Morbus Scheuermann

Aseptische Knochennekrose, 11-13 Jahre, Lok: Deck- & Grundplatten der Wirbelkörper; Verstärkte Kyphosierung der BWS, Hyperlordose LWS, radiologisch Schmorl-Knötchen

Morbus Panner

Aseptische Knochennekrose, 6-10 Jahre, Lok: Capitulum humeri, Gute Prognose bei konservativer Therapie

Morbus Kienböck

Aseptische Knochennekrose, 20-30 Jahre, Lok: Os lunatum

Morbus Perthes-Legg-Calvé

Aseptische Knochennekrose, 4-8 Jahre; Lok: Femurkopf

Morbus Ahlbäck

Aseptische Knochennekrose; 60-70 Jahre; Lok: mediale Femurkondyle; meist ältere weibliche Patienten

Morbus Blount

Aseptische Knochennekrose; 1-3 (infantil)/ 4-10 (juvenil); Lok: mediale Tibiakopfmetaphyse; Genu varum, häufiger bei schwarzer Hautfarbe

Morbus Osgood-Schlatter

Aseptische Knochennekrose; 9-13 Jahre, Lok: Tuberositas tibiae (extraartikulär); Männer:Frauen 10:1; häufig Sportler, gute Prognose bei konservativer Therapie

Morbus Sinding- Larsen- Johansson

Aseptische Knochennekrose; 10-14 Jahre, Lok: distaler Patellapol

Morbus Sever-Haglund

Aseptische Knochennekrose; 5-12 Jahre; Lok: Apophysis calcanei/ Fersenbeinapophyse

Morbus Köhler I

Aseptische Knochennekrose; 2-12 Jahre; Os naviculare pedis

Morbus Köhler II

Aseptische Knochennekrose; 10-18 Jahre; Lok: Mittelfußköpfchen (oft II, auch III-V); Mädchen>Jungs, häufig mit Spreizfuß einhergehend

OSG-Distorsion

Supinationstrauma am häufigsten: Lig. fibulotalare anterius > Lig. fibulocalcaneare > Lig. fibulotalare posterius; Innenbandruptur (Lig. deltoideum) seltener als Supinationstrauma und meist mot Außenknöchelfraktur einhergehend; Therapie: Innenbandruptur meist operativ, Außenbandruptur nur operativ wenn alle 3 Bänder beteiligt sind

Flake Fracture

Knorpelschädigung oder osteochondrale Abscherfraktur bei Patellaluxation; Fettaugen bei Hämarthros im Gelenkpunktat nach Patellaluxation sprechen dafür.

Unhappy Triad

Ruptur vorderes Kreuzband, mediales Seitenband (Innenband) und medialer Meniskus

Vorderer Schubladentest

Diagnostik vordere Kreuzbandruptur: Der Patient liegt auf dem Rücken. Bei 90° Beugung im Kniegelenk mit fixiertem Fuß wird der Unterschenkel gegenüber dem Oberschenkel nach vorne gezogen. Ein harter Anschlag spricht für ein intaktes Kreuzband.

Vorderer Lachmanntest

Diagnostik vordere Kreuzbandruptur: Zur Untersuchung liegt der Patient bei 20° gebeugtem Kniegelenk auf dem Rücken. Indem der Unterschenkel passiv gegenüber dem Oberschenkel nach vorne bewegt wird, lässt sich die Verschieblichkeit der Tibia gegenüber dem Femur prüfen. Ein harter Anschlag spricht für ein intaktes Kreuzband.

Pivot-Shift Test

Der Patient liegt auf dem Rücken. Aus dem gestreckten Kniegelenk heraus wird unter Valgusstress und Innenrotation das Kniegelenk gebeugt. Ist das vordere Kreuzband gerissen rutscht das Tibiaplateau bei ca. 30° ruckartig nach hinten. Der Test ist bei frisch rupturiertem Kreuzband sehr schmerzhaft, kann aber vor Operation in Narkose durchgeführt werden.

Ruptur der Seitenbänder Knie

Diagnostik: Varusstress (Innenband) & Valgusstress (Außenband): Aufklappbarkeit des Kniegelenks in Streckung und in 20-30° Beugestellung: Aufklappbarkeit in Grade eingeteilt: Grad I: <5mm (leichte Instabilität); Grad II: 5-10mm (mittlere Instabilität); Grad III: >10mm (hohe Instabilität → Begleitverletzungen wahrscheinlich)

Talus verticalis

Angeborener Plattfuß, Seltene, Komplexe Fehlbildung des Fußes mit Steilstellung des Talus und Luxation des Talokalkaneonavikulargelenks; Im Röntgen: gemeinsame Achse von Talus und Tibia;

Pes planotransversus

Spreizfuß, häufigste schmerzhafte Fußdeformität; Verlust der Querwölbung des Vorfußes --> unphysiologische Belastung Metatarsalköpfchen II-IV --> schmerzhafte Schwielen (Metatarsalgie); Fehlstellung des1. und 5. Strahls: Hallux valgus und Digitus vintus varus;

Morton Metatarsalgie

Morton Neuralgie: Plötzliche, stechende Schmerzen auf der Plantarseite des Fußes im Versorgungsbereich der Nervi digitales plantares communes (Äste des Nervus tibialis) als Komplikation bei Spreizfuß

Klumpfuss

Kombination mehrerer fixierter Fehlstellungen: Rückfuss: Equinus (Spitzfuss) und Varus (Supinationsstellung des Kalkaneus); Vorfuss: Adductus (Sichelfuss) und Supinatus; Excavatus (Hohlfuß); Pathogenese: Dominanz des M. tibialis posterior (Klumpfussmuskel) udn Schwäche der Peroneusgruppe sowie Achillessehenenverkürzung; Röntgen: Kalkaneus und Talus stehen parallel; Therapie: manuelle Redressionsbehandlung bereits ab dem Tag der Geburt

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