Steuern Interkantonales_Steuerrecht

Lernkarten_Interkantonales_Steuerrecht_S40-43

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S. A.
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Créé / Mis à jour
04.10.2026 / 04.10.2026

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Was versteht man unter interkantonaler Doppelbesteuerung?

Wenn mehrere Gemeinwesen in derselben Steuerperiode dasselbe Steuerobjekt desselben Steuersubjekts besteuern wollen.

Welche direkten Steuern sind betroffen?

Einkommens- und Vermögenssteuern natürlicher Personen sowie Gewinn- und Kapitalsteuern juristischer Personen.

Welcher Artikel verbietet die interkantonale Doppelbesteuerung?

Art. 127 BV.

Wann liegt virtuelle Doppelbesteuerung vor?

Wenn ein Kanton auf sein Besteuerungsrecht verzichtet und ein anderer Kanton das Substrat trotzdem besteuern will.

Wann liegt unbeschränkte Steuerpflicht vor?

Bei Aufenthalt von mindestens 30 Tagen mit Erwerbstätigkeit oder 90 Tagen ohne Erwerbstätigkeit.

Was umfasst die unbeschränkte Steuerpflicht?

Das gesamte Einkommen (Welteinkommen) und Vermögen.

Wie nennt man das Steuerdomizil bei unbeschränkter Steuerpflicht?

Hauptsteuerdomizil.

Wann entsteht eine beschränkte Steuerpflicht?

Bei Liegenschaften, Geschäftsbetrieben oder Betriebsstätten in einem Kanton ohne dort unbeschränkt steuerpflichtig zu sein.

Wie nennt man das Steuerdomizil bei beschränkter Steuerpflicht?

Nebensteuerdomizil.

Welche Methode wird in der Schweiz zur Vermeidung von Doppelbesteuerung angewandt?

Die Befreiungsmethode.

Wie beginnt die Steuerteilung technisch?

Mit der Lokalisierung und Zuweisung des Vermögens.

Was erfolgt nach der Vermögenszuweisung?

Die Zuweisung der Passiven.

Wo werden Liegenschaften besteuert?

Am Belegenheitsort.

Wo werden Bankguthaben und Wertschriften besteuert?

Am Hauptsteuerdomizil.

Wie werden Schulden ausgeschieden?

Im Verhältnis der Aktiven auf die Gemeinwesen.

Sind Hypotheken objektmässig einer Liegenschaft zugeordnet?

Nein, grundsätzlich nicht.

Welche Aktiven sind lokalisierbar?

Liegenschaften, Maschinen, Mobilien und Warenvorräte.

Welche Aktiven sind nicht lokalisierbar?

Flüssige Mittel, Forderungen, Umlaufvermögen und immaterielle Werte.

Wohin werden nicht lokalisierbare Aktiven zugewiesen?

Dem Geschäftsdomizil.

Wo werden Mieterträge und Eigenmietwert besteuert?

Im Belegenheitskanton.

Wer trägt Aufwandüberschüsse von Liegenschaften?

Das Hauptsteuerdomizil.

Wo werden Zinsen und Dividenden besteuert?

Am Hauptsteuerdomizil.

Wo werden Gewinne aus selbstständiger Erwerbstätigkeit besteuert?

Am Geschäftsort.

Welcher Vorteil kann sich daraus ergeben?

Steueroptimierung durch Standortwahl der Einzelfirma.

Wo wird Lohn aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit besteuert?

Am Hauptsteuerdomizil.

Wer trägt die Berufsauslagen bei unselbstständiger Erwerbstätigkeit?

Das Hauptsteuerdomizil.

Nennen Sie Beispiele übriger Einkünfte.

Renten, Taggelder, Entschädigungen für Verzichte.

Wo werden übrige Einkünfte besteuert?

Am Hauptsteuerdomizil.

Wie werden Schuldzinsen verteilt?

Proportional zu den Aktiven.

Wer trägt verbleibende Zinsaufwandüberschüsse?

Der Hauptsteuerdomizilkanton.

Wie werden Sozialabzüge verteilt?

Proportional nach den Nettoeinkünften.

Wie erfolgt die Kapitalausscheidung juristischer Personen?

Analog zu Geschäftsbetrieben natürlicher Personen.

Werden Schulden ausgeschieden?

Nein, direkt erfolgt eine Kapitalausscheidung.

Wovon hängt die Gewinnausscheidung ab?

Von der Typologie der Unternehmung.

Welche Alternative besteht zur schematischen Ausscheidung?

Filialbuchhaltungen.

Nach welchen Faktoren wird der Gewinn verteilt?

Nach Erwerbsfaktoren.

Welche Erwerbsfaktoren zählen?

Anlagevermögen, kapitalisierte Miete und kapitalisierte Löhne.

Mit welchem Satz wird die Miete kapitalisiert?

6 %.

Mit welchem Satz werden Löhne kapitalisiert?

10 %.

Wie erfolgt die Gewinnausscheidung beim Handelsbetrieb?

Aufgrund des Umsatzes.

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