Mathe


Nadja Rieke
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einstieg in die Statistik für Grundschüler. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Häufigkeiten, Merkmale, Verteilungen und Kontingenztafeln, wobei der Fokus auf der Analyse von Daten und deren Darstellung liegt. Die Karteikarten sind ideal für Schüler, die die Grundlagen der Statistik verstehen und anwenden möchten, um Daten zu interpretieren und zu vergleichen.
Karten
202
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Mathematik
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
25.03.2014 / 09.01.2020

Lernkarten

Gerade Anzahl der Stufen auf einer Likert-Skala

Neutrale Position wird ausgeschlossen

Ungerade Anzahl der Stufen einer Likert-Skala

Neutrale Position steht in der Mitte

Operationalisieung

- festlegen von Messanweisungen

Messbarkeit sichern

Verfahren spezifizieren mit dem sich ein Merkmal quantifizieren lässt.

Kriterien zur Qualitätsbewertung von Messverfahren

1. Objektivität: Intersubjektive Nachweisbarkeit

2. Reliabilität: Messgenauigkeit

3. Validität: Gültigkeit -> Ob gemessen wird, was gemessen werden soll

Klassifikationen von Datenerhebungen

- Art der Datenerhebung (Primär-, Sekundär-, Tertiärerhebung)

- nach dem zeitlichen Zusammenhang (Querschnitt- und Längsschnittdaten)

- Umfang der erhobenen Daten (Voll- oder Teilerhebung)

Klassifikation nach Art der Datenquelle

Primär-, Sekundär-, Tertiärerhebung

Primärerhebung

Daten werden eigens für das Untersuchungsziel gewonnen

-> Arzneimittelforschung/ Psychologie

Sekundärerhebung

Es wird auf Daten aus schon vorhandenen Quellen zurückgegriffen

- sekundär Daten

Tertiärerhebung

Statische Information wird aus vorhandenen Quellen geschöpft, (nicht in Form der Orginaldaten, sondern als Gruppierte, Mittelwerte oder ungruppierte Daten)

Klassifikation nach Art der Datengewinnung

Beobachtung, Befragung, Experiment

Befragung

- mündlich (persönl. oder fernmündlich)

- schriftlich

- Internetgestützt

Strukturierte mündliche Befragung

Verwendung von Fragebögen

-> teilweise oder vollständig geschlossenen Charakter

Unstrukturierte mündliche Befragung

ohne Fragen

- offener Charakter

selbst-administrierte computergestützte Befragung

Befragter nimmt Antworteingabe selbst vor

Software gesteuerte Interviewführung mit automatischer Ergebnisverarbeitung

CAPI und CATI

CAPI

computer assisted personal interviewing

softwaregesteurte Interviewführung mit automatischer Ergebnisverarbeitung

CATI

computer assisted telephone interviewing

- fernmündlich geführtes Interview, Interviewer sitzt vor dem Computer und gibt Antworten direkt ein.

Zielpersonen nehmen nicht wahr, dass sie teil einer Beobachtung sind.

Nicht-reaktives Erfassungsverfahren

Antworteingabe am Computer wird vom Interviewer vorgenommen

ibnterviewer-administriertes Interview

Beobachtung

kann sich auf unterschiedliche Objekte beziehen

In der Psychologie:

- erfolgt offen

- systematisch geplant und dokumentiert

- Erfolgt verdeckt (nicht-reaktiv)

Experiment

Empirische Überprüfung von Hypothesen über kausale Zusammenhänge zwischen Merkmalen

- Versuchsplan legt Untersuchungsanordnung fest.

Geplante Untersuchung

- Ausprägung eines Merkmals oder mehrerer Merkmale werden unter Laborbedingungen systematisch variiert und der Effekt auf ein anderen Merkmal studiert

+ Ausschalten von Störvariablen

Variable wird variiert

Unabhängige Variable

Veränderung einer Variable wird studiert

Abhängige Variable

Klassifikation nach zeitlichem Zusammenhang der Daten

Längs- und Querschnittsstudie

Querschnittsstudie

Querschnittsreihe

An verschiedenen Merkmalsträgern werden zu einem festen Zeitpunkt die Ausprägungen eines Merkmals erfasst

Längsschnittstudie

Zeitreihe

Ein Merkmal eines Merkmalsträgers wird im zeitverlauf beobachtet

Panel

Für dieselben Objekte werden wiederholte Merkmalsausprägungen ermittelt

Querschnitts + Längsschnittsstudie

Panelmortalität

vor allem bei Langzeitstudien können Teilnehmer ausscheiden und so die Erhebung bzw. das Ergebnis Verzerren.

Klassifikation nach Umfang der erhobenen Daten

Vollerhebung oder Teilerhebung/Stichprobenerhebung

Vollerhebung

Alle Elemente einer Grundgesamtheit bwerden einbezogen

teuer und aufwändig

Teilerhebung

nur Daten einer Teilmenge der grundgesamtheit werden verwendet

- ergibt zuverlässigere Ergebnisse, da mehr Zeit für jeden Merkmalsträger

Stichprobenerhebung

wird verwendet bei sehr großen Grundgesamtheiten

Undercoverage

Die Auswahpopulation enthält Elemente, die nicht zu der im Untersuchungsdesign definierten Grundgesamtheit gehren.

Bsp.: Personen sind in einer Stadt gemeldet, wohnen aber nicht mehr dort.

Overcoverage

Einige Elemente der definierten Grundgesamtheit werden bei der Stichprobenziehung nicht berücksichtigt

Bsp.: Personen wohnen in einer Stadt, sind aber nicht dort gemeldet.

Zufallsstichprobe

Jedes Element der Grundgesamtheit hat eine von Null verschiedene Wahrscheinlichkeit in die Stichprobe zu gelangen

-> Ermöglicht den Inferenzschluss

Inferenzschluss

Rückschluss von Eigenschaften einer Stichprobe auf Eigenschaften beiner Grundgesamtheit.

- durch Schätz- und Testverfahren

Stichprobenfehler

Nur Teilinformationen der Merkmalsträger der Stichprobe und nicht die volle Information der Grundgesamtheit liegt vor -> Es entsteht eine Unsicherheit

Auswahlbias

Verzerrte Stichprobe, nicht repräsentativ für die Grundgesamtheit + unvermeitlicher Stichprobenfehler

= ystematische Verzerrung -> Inferenzschluss kann zu gravierenden Fehlschlüssen führen.

Einfache Zufallsstichprobe

Umfang: n

Stichprobenauswahl ist nicht nur zufällig sondern jede Teilmenge der Grundgesamtheit bmit n Elementen besitzt dieselbe Auswahlwahrscheinlichkeit

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