Mathe


Nadja Rieke
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einstieg in die Statistik für Grundschüler. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Häufigkeiten, Merkmale, Verteilungen und Kontingenztafeln, wobei der Fokus auf der Analyse von Daten und deren Darstellung liegt. Die Karteikarten sind ideal für Schüler, die die Grundlagen der Statistik verstehen und anwenden möchten, um Daten zu interpretieren und zu vergleichen.
Flashcards
202
Students
3
Language
German
Category
Maths
Created / Updated
25.03.2014 / 09.01.2020

Lernkarten

Arten von Verhältniszahlen

relative Häufigkeiten

Gliederungszahlen

Beziehungszahlen

Einfache Indexzahlen

relative Häufigkeiten (Verhältniszahl)

Verknüpfen Teilgesamtheit mit Grundgesamtheit

Gliederungszahlen

Strukturierung einer Grundgesamtheit durch Anteilsbildung eines Merkmals

dimensionslos

Gliederungszahl p wird meist als Prozentwert ausgewiesen

Beziehungszahlen

St6ellen durch Quotientenbildung eine Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Merkmalen her (Verknüfung muss Sinn ergeben)

Welche Beziehungszahl wird oft verwendet?

Quotient aus zwei Maßzahlen, die sich auf dasselbe Merkmal, aber auf Werte aus unterschiedlichen Beobachtungsperioden beziehen.

Einfache Indexzahlen

Verhältnisszahlen, die die Werte für ein Merkmal für zwei Zeitpunkte verknüpfen

- "einfach" beziehen sich nur auf ein einziges Merkmal

Indikatoren

Geeignete Maß- und Verhältniszahlen um komplexe Entwicklungen möglichst repräsentativ abzubilden

- Vergleiche zwischen Regionen zu ermöglichen

Beispiele für Indikatoren

Gesundheit: Lebenserwartung Neugeborener

Wohlstand: BIP pro Kopf

Bildung: Abiturientenquote eines Jahrgangs

Umwelt: Energieproduktivität

Öffentliche Sicherheit: Polizeidichte

Innovationskraft: Anzahl der Patente pro Einwohner

Wo findet man Informationen über Indikatoren?

Statisches Bundesamt

Wurostat

Indexzahlen

Aggregieren mehrere Indikatoren zu einer einzigen Maßzahl

-> aggregierte Maß- und Verhältniszahlen können unterschiedlich gewichtet sein

Zusammengesetzte Indexzahlen oder Indikatoren

+ Beispiel

aus mehreren Indikatoren gebildete Aggregate

- Aktienindizes: DAX, Dow Jones Index, amtl. Verbraucgerpreisindex

Verbraucherpreisindex

Gewichteter Mittelwert

- erfasst auf eine Basisperiode bezogene Preise für die Güter eines repräsentativen Warenkorbs

Gewichte (bezügl. Verbraucherpreisindex)

Ausgabenanteile der Güte im Warenkorb in einer Referenzperiode

Inflationsrate (bezügl. Verbraucherpreisindex)

prozentuale Veränderung des Preises für den Warenkor gegenüber dem Vorjahr

Verwendung zusammengesetzter Indexzahlen

OECD

Europäische Komission

Messung von Wohlfahrt

Vorteile zusammengesetzter Indexzahlen

Ermöglicht eindimensionale Betrachtung multidimensionaler Phänomene

Gestatten direkten Ländervergleich

Nachteil zusammengesetzter Indexzahlen

begrenzte Aussagekraft

eingehende Einzelindikatoren werden im Zeitverlauf nicht selten geändert

Ranglisten für Indikatoren

Abhängig davon, wie die Gewichte der einzelnen Indikatoren spezifisiert werden.

Wovon ängt die Aufbereitung und das Zusammenhangsmaß von Daten ab?

von der Merkmalsskalierung

Wie stellen sich die Ausprägungen von gruppierten stetigen Merkmalen dar?

Die Ausprägungen entsprechen den Klassen

Wie kann bei einer bivariaten Urliste die enthaltene Information aggegiert werden?

Durch die Angabe von Häufigkeiten für das Auftreten von Merkmalskombinationen. (Klassenbesetzungshäufigkeiten)

Was versteht man unter einer absoltuen bzw. relativen Häufigkeitsverteilung?

es wird zunächst die absolute/reative Häufigkeit für die Merkmalskombinationen errechnet.

Die k x m Häufigkeiten definieren dann die absolute/reltive Häufigkeitsverteilung

Wie können relative bzw. absolute Häufigkeitsverteilungen wiedergegeben werden?

Kontigenztafel, Kontingenztabelle, Kreuztabelle

Was ist die empirische Verteilung, wodurch wird sie bestimmt?

Die gemeinsame empirische Verteilung, wird durchz die Kontingenztafel definiert.

Was bestimmt die Dimension einer Kontingenztafel?

Wird durch die Anzahl k und m der Ausprägungen für X unf Y bestimmt.

Wo bfinden sich in der Kontingenztafel die Ausprägungen von X und Y?

Die Ausprägungen von X werden in einer Vorspalte angegeben, die von Y in einer Kopfzeile

Wo findt man die absoluten/ relative Randhäufigkeiten von X?

In einer zusätzlichen Spalte der Kontingenztafel werden die für absolute/ relativen Häufigkeiten der k Zeilensummen ausgewiesen.

Wodurch ist die Randverteilung von X definiert?

durch die absolute und relative Randhäufigkeit.

Was stellen die relativen/absoluten Häufigkeiten bin der Kontingenztafel dar, wenn Y nicht berücksichtigt wird?

Die Summe der Häufigkeiten derjenigen Merkmalskombinationen bei denen X die Ausprägung ai und Y eine beliebige der m Ausprägungen (b1...bm) hat.

Durch welche Variablen werden die absolute und relative Häufigkeit von X beschrieben?

h-i-Punkt und f-i-Punkt

Wo findet man die zusätzliche absolute oder relative Randhäufigkeit von Y?

in der zusätzlichen Zeile der Kontingenztafel, sie enthält die m Spaltensummen

Wodurch wird die Randverteilung von Y definiert?

Durch die relative und absolute Randhäufigkeit von Y.

Durch welche Variablen werden absolute und relative Randhäufigkeiten von Y beschrieben?

h-Punkt-j

f- Punkt-j

Welchen Wert besitzt die Summe der Randverteilung bei absoluter Häufigkeit?

den Wert n

Welchen Wert besitzt die Summe der Randverteilung der relativen Häufigkeiten?

Den Wert 1

Wa lässt sich aus den gemeinsamen Häufigkeiten zweier Merkmale X und Y bestimmen?

Die Randhäufigkeiten beider Merkmale

Kann man durch die gemeinsamen Randverteilungen auf die gemeinsamen Häufigkeiten zurückschließen?

nein

Was ist ein Spezialfall der Kontingenztabelle?

Die Vierfeldtafel

Wann werden Vierfeldtafeln verwendet?

Untersuchungen über den Zusammenhang von zwei Merkmalen, die nur 2 Ausprägungen aufweisen

binäre oder dichotome Merkmale

Merkmale mit nur 2 Ausprägungen

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