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istik

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V. A.
Diese Lernkarten behandeln statistische Methoden auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Clusterverfahren, Regressionen und Hypothesentests. Sie erklären Konzepte wie Mittelwert, Stichproben und Verteilungen, sowie Verfahren zur Analyse von Ähnlichkeiten und Distanzen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Geographie, die statistische Analysen durchführen und räumliche Daten interpretieren müssen.
Karten
71
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.05.2015 / 30.05.2015

Lernkarten

Rangkorrelation nach Spearman:

- Ho: Der Korrelationskoeffizient zwischen den Variablen ist in der Grundgesamtheit=0. 

Probleme  bei Korrelation

.

Zusammenhang, der zwar statistisch nachgewiesen werden kann, der aber nicht als Beziehung zwischen den korrelierenden Variablen interpretiert werden kann

Eine Variable X stellt nur dann eine direkte Ursache der Variable Y dar, wenn eine Veränderung von Y durch eine Veränderung von X hervorgerufen wird

Korrelation zwischen zwei Variablen, die sich ergibt, wenn der Einfluss weiterer Variablen auf diese beiden Variablen berücksichtigt wird (Bsp: Schuhgrösse, Körpergrösse und Gewicht)

ursächlicher Zusammenhang zwischen 2 Variablen

es gibt eine abhängige (Regressand) und eine unabhängige Variable (Regressor). Mit dem Regressor soll der Regressand geschätzt werden. 

Forschungsfrage, bei denen die eine Variable die andere beeinflusst und somit eine Abhängigkeit zwischen den beiden entsteht. 

Wie prüft man eine Annahme der Regression?

- R2: Anteil der erklärten Abweichungen vom Regressionsmodell. Wie gut passt das Regressionsmodell auf die STP-Werte(Realität)?

- Gibt es eine Beziehung und wenn ja, wieviel der Totalsteuung wird vom Regressionsmodell erklärt?

- F: Abweichung dessen, was ich erklären kann im Modell und dem was ich nicht erklären kann

Räumliche und serielle Autokorrelation

Räumlich: räumliche Abhängigkeit, die Daten sind nicht zufällig im Raum verteilt

Seriell: zeitliche Abhängigkeit, die Daten sind nicht zufällig auf der Zeitachse verteilt

Die Menge des Schneefalls ist abhängig von Temperatur, Höhe über Meer und Exposition

Beispiele für Distanz-Konzept: nominal und ratio

nom: verbindungen zwischen Tramstationen

rat: Fluglänge in km

Warum wird "spacial is special" gesagt?

- Phänomene sind häufig nicht zufällig im Raum verteilt

- MAUP (Massstabsabhängigkeit, Zonierungsabhängigkeit)

- Nachbarschaftsabhängigkeit

- Geographische Phänomene variieren kontinuirlich, zeigen extreme Irregularitäten und Clusters auf.

Analytische Raumtypen:

- Punktverteilung

- Oberfläche

- Zonen

Autokorrelation

Gründe für Autokorrelation

- grossmassstäbliche Veränderungen

- kleinmasssstäbige Veränderungen

- Räumliche Kovarianz: Wie stark ändert sich der Wert eines Gebiets, wenn sich benachbarte Werte ändern?

Morans I

Ähnlichkeits/Distanzmatrix: 

- bestätigt Vermutungen aus einzelnen Beobachtungen

- Führt zur Quantifizierung des Verständnis (Bsp: Modellierung)

- Methoden: Datenmodellierung (zB Regressionsanalyse)

Ähnlichkeits/Distanzmatrix: 

- generiert Fragen/Hypothesen aus Beobachtungen

- Führt zu konzeptionellem Verständnis der Phänomene (zB Mustererkennung)

- Methoden: Hypothesen generierend Verfahren (MDS etc)

Ähnlichkeits/Distanzmatrix: 

- mathematisch, iterative Prozesse, um latente (verborgene) Strukturen in grossen Datenmengen zu entdecken

- Ziel: Untersuchungsobjekte in Bezug auf ihre Ähnlichkeiten/Unterschiede in einem multidimensionalem Raum so anzuordnen, dass die relative LAge den Ähnlichkeiten/Unterschiede der Objekte entsprechen

- je ähnlicher die zu skalierenden Objekte, deso kleiner die Raumdistanz zu einander

Ähnlichkeits/Distanzmatrix: 

- erklärt Theorien/Prinzipien aus Beobachtungen

- Führt zu Testen des Verständnisses (zB statistisches Testverfahren)

- Methoden: Hypothesesntestende Verfahren (anova etc)

Unterschiede Faktoranalyse und MDS:

Faktor:

- multivariate Normalverteilung

- Input: Korrelationsmatrix

- mehr Dimensionen

- Latente Struktur mit Eigenschaftsbeurteilung bestimmt

MDS:

- Daten müssen nicht normalverteilt sein

- Input können irgendwelche Distanzen/Ähnlichkeiten sein

- Latente Struktur direkt mit Ähnlichkeitsbeurteilung bestimmt

Prinzip der Clusteranalyse

Clusterverfahren: 

- mit vorher festgelgter Clusteranzahl werden Daten so lange optimiert, bis sie innerhalb der Gruppen möglichst homogen sind und die Gruppen untereinander möglichst heterogen sind

Clusterverfahren:

- Distanzen innerhalb eines Clusters wesentlich geringer als distanzen zwischen den Clusters

- Anova gibt für jede Variable die Quadratsumme innerhalb der Cluster und diejenige zwischen den Clustern an.

Clusterverfahren:

- hierarchisch agglomerative Verfahren teilen Objekte ein, indem sie schrittweise eine hierarchische Verknüpfung von Obergruppen aus Untergruppen bilden

- die Verfahren beginnen mit allen Objekten in einer einzigen Gruppe und spalten jeweils unähnliches ab

Besipiel Ähnlichkeits und Distanzmasse

intervallskalliert (Euklidische, Kosinus etc)

ketegoriale Variablen ( Chi-Quadrat, Phi-Quadrat etc)

binäre Variablen ( euklidische, quadriert und euklidische etc)

Dendrogramm

Maximale Unähnlichkeit der Gruppenschwerpunkte

Optimierung der geringsten Varianzen zwischen Objekten in der Gruppe

Die grösste Distanz zwischen Punkten der einen und Punkte der anderen Gruppe wird berechnet

Der Mittelwert aller Abstände zwischen den Punkten der einen und Punkten der anderen Gruppe wird berechnet

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