Standorte & Pflanzengemeinschaften I

System der Pflanzengesellschaften Mitteleuropas

System der Pflanzengesellschaften Mitteleuropas


Iris Wehrli
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Pflanzengesellschaften und ihre ökologischen Standortbedingungen, ideal für Universitätsstudenten. Sie behandeln Themen wie Grünland, Pioniergesellschaften, Wuchsformen und Vegetationsklassen, wobei spezifische Formationen wie Nadelwälder, Laubwälder und Zwergstrauchheiden detailliert beschrieben werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich mit der pflanzensoziologischen Systematik und den ökologischen Anforderungen verschiedener Pflanzengemeinschaften vertraut machen möchten.
Karten
93
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
08.02.2012 / 08.02.2012

Lernkarten

Nenne die Standortbedingungen für die

Zwergstrauchheiden

extrem saure oder flachgründige, nährstoffarme Böden oder ungünstige Böden in höheren Lagen oder wenig genutzte Weiden mit verarmten Böden

mit Störungen, ausser bei "Hochmoorbulten und Heidemoore"

Nenne die Standortbedingungen für die

Staudenflure und Gebüsche

Regelmässige aber nicht zu häufige Störungen (alle 1-5 Jahre) durch Schnitt, Beweidung, Bodenbearbeitung, Bau oder klimatische Einflüsse (Bsp. Steinschläge, Lawinen)

Klima: Tiefe Lagen bis alpine Stufe

Boden: rel. feucht und nährstoffreich

Nenne die Standortbedingungen für die

Röhrichte

Klima: Tiefe Lagen bis alpine Stufe

Boden: Ständig überflutet (o.5 - 1 m tief) oder nass mit hoher Nährstoffverfügbarkeit

Nenne die Standortbedingungen für das

Grünland magerer nasser Standorte

Klima: tiefe Lagen bis alpine Stufe

Boden: nass und nährstoffarm

In tiefen Lagen Bewirtschaftung notwendig, um die Bewaldung zu verhindern

Nenne die Standortbedingungen für das

Grünland magerer trockener Standorte

Klima: tiefe Lagen bis alpine Stufe

Boden: trocken und nährstoffarm, z.T. toxisch

an mässig trockenen Standorten ist Bewirtschaftung notwendig, um die Bewaldung zu verhindern

Nenne die Standortbedingungen für das

Grünland des Hochgebirges

Klima: subalpine bis alpine Stufe --> kurze Vegetationszeit

Boden: mässig bis gut entwickelt

Störungen: auf der subalpinen Stufe ist Bewirtschaftung notwendig, um die Entwicklung zu Heiden oder Wald zu verhindern

Nenne die Standortbedingungen für die

Schuttfluren und Felsspalten

Klima: tiefe Lagen bis alpine Stufe

extremes Mikroklima

Boden: Fehlend (roher Fels)

Zum Teil Störung durch Bodenbewegung (Schutt) oder durch Menschen (Mauern)

Nenne die Standortbedingungen für das

Grünland gestörter Standorte

Klima: tiefe Lagen bis montane Stufe

Boden: sehr unterschiedlich

Regelmässige Störungen (Schnitt, Beweidung)

Nenne die Standortbedingungen für die

Mehrjährigen Pioniergesellschaften

Klima: tiefe Lagen bis montane Stufe

Boden: sehr unterschiedlich

Relgemässige Störungen der Pflanzen und des Bodens (Ackerbau, Gruben)

Nenne die Standortbedingungen für die

Einjährigen Pioniergesellschaften

Klima: tiefe Lagen bis montane Stufe

Boden: sehr unterschiedlich

Regelmässige starke Störungen des Bodens (Umbruch, Überflutung, Tritt und Befahrung)

Nenne die Standortbedingungen für die

Einjährigen Pioniergesellschaften

Klima: tiefe Lagen bis montane Stufe

Boden: sehr unterschiedlich

Regelmässige starke Störungen des Bodens (Umbruch, Überflutung, Tritt und Befahrung)

Nenne die Reihenfolge der Höhenstufen (inkl, ungefähre Höhenangabe)

Collin (bis 400 m)

Submontan

Untermontan (bis 1000 m)

Obermontan

Hochmontan (bis 1600 m)

Subalpin (bis 2000 m)

Obersubalpin (bis 2400 m)

Nenne die Stufen des pflanzensoziologischen Systems inkl. Endungen

Formation (Deutsch)

Klasse (-etea)

Ordnung (-etalia)

Verband (-ion)

Assoziation (-etum)

Subassoziation (-typicum, -tosum)

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