Stadtgeografie

Städte, Neue Stadt, Zürich, Raumplanung

Städte, Neue Stadt, Zürich, Raumplanung


Anja Wenger
Diese Lernkarten befassen sich mit den Grundlagen der Stadtgeografie und richten sich an Fortgeschrittene. Sie beleuchten die Rolle des Menschen im städtischen Raum, Probleme wie Zersiedelung und Verdichtung, sowie spezifische Beispiele wie den Prime Tower und Brasília. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute in der Stadtplanung, da sie praktische Anwendungen und theoretische Konzepte der Stadtentwicklung vertiefen.
Karten
65
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
26.05.2015 / 06.04.2018

Cartes-fiches

Stadt aus wirschaftlicher und kultureller sicht

  • viele Leute die viel einkaufen --> Läden entstehen
  • Zentral, Verkehrsknotenpunkte
  • offen, mehr Raum, mehr Kontakte
  • Multikulti
  • ÖV
  • Freizeitmöglichkeiten; Sport, Kultur
  • Leben ist intensiv

+ tw. kein Auto nötig

Stadt aus ökologischen und sozialer Sicht

  • laut
  • eng, wenig Platz
  • Luft verschmutzt
  • stressig, hecktisch, zu schnell, keine Pause
  • teuer
  • Anonym
  • Drogen, Aussländer, Kriminalität, Gewalt
  • Betonlandschaft

A-Stadt

  • Bevölkerungsumschichtung in der Kernstadt
  • miittelständische Familien wandern ab
  • A-Stadt bleibt zurück; Arme, Alte, Auszubildende, Ausgegrenzte, Asylbewerber, Arbeitsolose

--> Reaktion: Wohnunmfeldverbesserungen

Getthoisierung

Anstieg an Isolierung einer zur Minderheit gehörenden Bevölkerungsgruppe

Probleme einer Grossstadt in Entwicklungsländer

  • überforderung des schnellen Bevölkerungswachsum
    • natürliches
    • Migration (Lagos; Kolonien)
    • extrem schlechte Strassen
      • keine Verbesserung möglich da IMMER verstopft
    • schneller Bau
    • überfüllte Schulen
    • unzureichende Gesundheitszentren
  • Wohnungsknappheit
    • Slumwachstum
    • fehlen von Baufinanzierungen
    • Kriminalität evtl...
  • Industrie will auch Land (druck?)
    • Verkahrsaufkommen --> Auf Strassen die auf wenige Leute ausgerichtet sind
  • zur Entlastung Kommunen in Peripherie
    • aber Wachstum schneller als Planung

Stadtentwicklungsphasen

  • Urbanisierung
  • Suburbanisierung
  • Desurbanisierung
  • Reurbanisierung

Urbanisierung

  • zunehmende Bevölkerungsverdichtung in städtischen Gebieten
  • Rückgang der Bevölkerungszahl in ländlichen Gebieten

Ursachen

  • Landwirschaft braucht weniger Arbeitskräfte (Mechanisierung und Rationalismus)
  • Industrie braucht immer mehr Arbeitskräfte (steigende Dienstleistungen
  • bessere Ausbildungsmöglichkeiten
  • vielfältigeres Unterhaltungsangebot

Suburbanisierung

  • Umkehr der Verstädterung
  • in einem Raum stagnieren Einwohner-, Beschäftigungszahlen
  • in einem Raum sinken Einw.-, Besch.zahlen

Ursachen

  • steigende Bodenpreise
  • verminderung der Wohnqualität
  • kein Freiraum

Desurbanisierung

  • Umkehrprozess Urbanisierung
  • Wohnbevölkerung-, Teile Geschäftswelt lassen sich in Vororten nieder
  • Raum vor- un um die Stadt wird verstädtert
  • Vergrösserung der Stadt flächen-, bevölkerungsmässig

Ursachen

  • Bedürfnis nach Ruhe
  • mehr Platz, Wohnvorstellung verwirklichen
  • billigere Bodenpreise

Reurbanisierung

  • Wiederbelebung der Innenstadt
  • Wiederbesiedelung zentraler Stadtgebiete da gezielte Stadterneuerungsmassnahmen
  • lohnschwache Wohnbevölkerung durch besser verdienende ersetzt

Ursachen

  • Investitionen in Stadterneuerungen
  • weniger Verkehrskosten
  • durch Suburbanisierung bezahlbare Preise

Probleme Schweizer Städte

  • Durch Sub-, Desurbanisierung sind Wohnmöglickeiten heruntergekommen
    • Abwanderung in Agglomeration
  • Gewerbe und Industrieviertel befinden sich relativ Zentral, was nicht günstig ist

Teufelskreis der Stadtentwicklungsphasen

Sub-, Periurbanisierung

  1. Segregation (Trennung in Teilgruppen --> z.B ethische Gruppen, Jung-Alt)
    • wenige Steuern zahlen (Alte-, Studenten) --> zu wenig Geld --> Leistungsabbau, Steuererhöhung --> S/P
    • Gebäude stehen lehr --> von Leuten bewohnt die kein Geld --> keine Investition --> Zerfall --> Status --> S/P
  2. mehr Verkehr
    • --> Stau --> Umweltbelastung --> S/P
    • besserer ÖV --> Geld Steuererhöhung --> S/P

Gartenstadt

  • kleinere Stadteinheiten
  • getrennt durch Aggrarland, durch Eisenbahn verbunden
  • getrennt nach Funktion
  • Zentrum = Schule, Spitäler, Kaufhäuser
  • 2 Ring Industrie-, Arbeitszone

Gartenstadt als Reaktion

  • menschlich und überscahubar
  • geordnet
  • Vorteile von Stadt mit Vorteile des Land verbinden
  • Stadtteile unabhängig voneinander funktionstüchtig
  • genüdend Arbeitsplätze, Gesschäfte, Schulen und Freizeiteinrichtungen

Utopien Brasilia

  • Stadt in Form eines Flugzeuges;
    • Flügel Wohnen
    • Bauch Arbeiten
    • Cockbit Regierung
  • Architektur die andes ist
  • Arm und Reich wohnen miteinander (Superquadrats gehören Staat, der mischt)
  • viel Grün und Erholung
  • Persönliche Mobilität, Auto, nicht Eisenbahn

Umsetzung Brasilia

  • Zuerst provisorischer Präsidentenpalast
  • Beamte wollten nicht von Rio weg --> Drohungen
    • .--> Wettrennen um wenig leere Wohnungen
  • Heute
    • 15 Satelitenstädte rundherum

Probleme Brasilia

  • Wohnblöcke wurden privatisiert
  • fast keine Fusswege
  • hintergangengefühlte Arbeiter
  • wie viele andere Städte
  • hohe Kriminalität
  • keine Einheit --> Satelitenstädte irgendwie
  • hohe Segregation
  • nur entworfen, nicht geplant --> nur Plano Piloto, Satelitenstädte vergessen...
  • Verkehr kollabiert
  • Trinkwasserversorgung neben Müllikppe

Lösungsansätze

fördern:

  • Langsamverkehr (Öv)
  • Kleinunternehmen
  • alternative Arbeitsplätze

Brasilia und Gartenstadt

  • getrennte Quartiere
  • nur durch Autos erreichbar

Almere Land

  • Damm bauen - trocken legen - aufschütten
  • Da Bevölkerungswachstum und somit mehr Nahrungsbedarf
  • Furcht vor Überschwemmungen
  • Guter Boden

Almere Ideale

  • Verschiedene Stadtteile mit Eigencharakter
  • Gärten
  • Grosse Fläche für ÖV, Planen von extra- Busslinien
  • schrittweises Bauen um Bedürfnisse zu erkennen
  • Selbständig (unabhängig von Amsterdam)

Bevölkerungsentwicklung Almere

  • 1970: 52
  • 1995: 104 000
  • 2014: 196 000
  • Enorme Zuwanderung

Almere Aktuell

  • Probleme
    • Verkehrsproblematik --> zu wenig Parkplätze
    • Jugendliche gehen immer noch nach Amsterdam
  • Gut
    • Arbeitsplätze
    • Stadtteil für Stadteil gebaut --> erst 2009 letzter Stadtteil abgeschlossen

Vergleich Almere und Brasilia

Brasilia:

  • Als Haubtstadt gedacht,
  • funktioniert nicht wirklich,
  • wurde nur entworfen, nicht geplant

Almere:

  • Als Entlastungsstadt gedacht,
  • funktioniert einigermassen
  • entwicklung mit Zeit, nich alles auf einen Schlag

Zürich natürliche Standortfaktoren

  • Seekompfsiedlung
    • Warenumschlagplatz
  • Hügel rund herum (swsch. aus Eiszeit)
  • Lindenhof an erhöter lage (überblick, sehen von Feinden)

historische, strategische Gründe für Stadtgründung

  • Limmat fliesst durch Stadt
  • hohe Rechtsqualität
  • Funktionierender Zoll, Markt und Münzen
  • Herzoge besiedelten als Vororte

Kreis 1

  1. Lindenhof bewohnt
  2. 12 Jh Befestigung mit Graben
  3. 13 Jh erweiterung durch Neubefestigung
    • 2 Hälfte: Wohnhäuser an der neuen Hauptstrasse
    • Uferverbauung (Warenumschlag)
  4. 1500 Münsterhof von Werkbauten und Märkten genutzt
  5. 1831 fallen Befestigungen
  6. Schulen und Strassen entwickeln sich
  7. -1860 Bevölerkung*2

Touristische Nutzung Kreis 1

  • Bahnhofstrasse
  • Geschäfte
  • viele Restaurants
  • Hotels
  • Clubs
  • Ausstellungen und Museen

Verwaltung Kreis 1

  • Für Bevölkerung zuständiges Kreis Büro

Hans Caspar Escher-Wyss

  • Architektur
  • Spinnerei (nur eine Zeit lang)
  • Bau und Konstruktion von Maschinen, Loks,...
  • Giesserei
  •  

Bedeutung Escher-Wyss

  • grösster Exporteur nach 1WK
  • Arbeitsplatzsicherer

Prime Tower Facts

  • 125 m hoch
  • 36 Stockwerke
  • c.a 2000 Arbetisplätze
  • 250 Parkplätze...
  • Fläche 40 000 m2

Ziele Prime Tower

  • Integration in Stadt durch Spiegelung
  • keine Machtdemonstration
  • ''lässt einem in Ruhe''
  • öffentlich zugänglich

Tüken Prime Tower

  • Verzögerung der Lifte
  • erschwerte Orientierung
  • Parkplätze..?

Bauschwierigkeiten Prime Tower

  • Erwartung in Bezug auf Haltung der Bevölkerunng zu Hochhäusern
  • Fromung

Bauherr Prime Tower

Swiss Prime Site AG Olten

Kritik Prime Tower

  • Grossteil der Bevölkerung ausgeschlossen
    • Restaurant zu hohe Preise
  • Tote-Umgebung-Effekt am Sonntag
  • wird zum Statussymbol der Elite

Hochhaus Definition

allgemein

Ch

allgem: vielgeschossiges, vertikal orientierte Bauten

CH: Gebäude mit höchstem Fussboden über 22m oder Trafhöhe über 25m

Warum waren Hochhäuser beliebt?

  • steigende Land-, Baukosten
    • intensive Bodennutzung
  • Anwendung des Baugesetzes bisher
    • lanweilig
    • neue Akzente setzen

Ruf der Hochhäuser

  • Akzente
  • Prestige
  • Luxus
  • bringt nur der Elite was
  • Städtewachstum wird möglich

Study