Stadtgeografie

Städte, Neue Stadt, Zürich, Raumplanung

Städte, Neue Stadt, Zürich, Raumplanung


Anja Wenger
Diese Lernkarten befassen sich mit den Grundlagen der Stadtgeografie und richten sich an Fortgeschrittene. Sie beleuchten die Rolle des Menschen im städtischen Raum, Probleme wie Zersiedelung und Verdichtung, sowie spezifische Beispiele wie den Prime Tower und Brasília. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute in der Stadtplanung, da sie praktische Anwendungen und theoretische Konzepte der Stadtentwicklung vertiefen.
Karten
65
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Geographie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
26.05.2015 / 06.04.2018

Cartes-fiches

Urban Gardening Definition

Kleinräumige gärtnerische Nutzung in städtischen Flächen in Siedlungsgebieten oder im direkten Umfeld von Siedlungsgebieten

...ungefähr Wikipedia

Motivation Urban Gardening

  • Selbstversorgung
  • Lust etwas selber in die Hand zu nehmen
  • gesunde Ernährung, Öklolgie
  • Sehnen nach Autonomie
  • gegenstück zu schnell und anonym (Ausgleich zum Stadtleben)
  • soziale Aspekte - einander treffe

Wo Urban Gardening?

Zürich, Basel am meisten

Umsetzung Urban Gardening

  • Kurse
  • Terassen, Balköne
  • Schulen, Kigas
  • Hinterhöfe
  • Brach liegende Wiesen

Naturlandschaft

  • Gebiete ohne Einfluss des Menschen etnwickelt
  • vom Menschen kaum betreten
  • nicht bewirtschaftet
  • selten
  • ehsten im Alpenraum

vergletscherte Gebiete, Felsregionen, Moore Schuttkegel

naturnahe Landschaft

  • Gebiete, vom Menschen kaum oder nur marginal bewirtschaftet
  • Landschaft vom Menschen wenig Beeinflusst
  • naturlandschaftliche Elemente reichlich vorhanden (Wald, natürliche Bachläufe)

Kulturlandschaft

 

  • durch Menschen geschaffen worden
  • vom Mensch bewusst oder unbewusste Teil unseres Lebensraumes
  • zahlreiche Spuren des Menschen
    • gesellschaftlich
    • wirschaftlich
    • kulturell
  • wichtigstes Archiv menschlicher Tätigkeit

Hinweise von Grössen und Form von Besitzparzellen

  • unregelmässige: individuelle und sopntane Besiedelung
    • Bauer entscheidet wo bauernhof, Land aufteilen, nutzen
  • regelmässig: geplante Gründungsvorgang, jeder Bauer gleich grosses Stück
    • =Planfluren
  • Besitzstreuung/Parzellengrösse
    • hängen mit Wirtschaftsweise zusammen
    • Einödfluren: jeder Bauer ein einziges Stück Land, auf dem Hof
    • Gemengefluren: jeder Bauer mehrere kleine Parzellen

traditionalle Aggrarlandschaft

  • landwirschaftliche Nutflächen, Wälder in unregelmässigen Parzellen
  • natürliche Relief kaum verändert (Mulden, Böschungen, Graben)
  • vielfältig, viele landwirschaftliche Elemente (Äcker, Wiesen, Weiden, Hecken)
  • Auch Lebensrauf für versch. Pflanzen und Tiere
  • traditionelle Siedlungen
    • Einzelhöfe
    • Weiler und Dörfer
    • unregelmässig
    • mehr, weniger dicht

ländliche Siedlungen

  • Einrichtungen Konzentriert
  • wohnen, arbeiten, sich versorgen, sich bilden, sich erholen, in Gemeinschaft leben
  • traditionelle Bauerndörfer, isolieret Einfamilienhaussiedlungen, Ferienhaussiedlungen, Industriesiedlugen ausserhalb Stadt
  • unterscheiden an Merkmalen (Lage, Grösse, Grundrissform, Bebauungsdichte, Funktion, Sozialstrucktur

Stadtlandschaft

  • grösseres Gebiet
  • dichte Bebauung, dichte Strassennetze, städtische Gebäudetypen
  • in Zusammenhang mit Bevölkerungs-, Wirtschaftstrucktru
  • Funktionen der ländlichen Räume in Stadt
    • Wohn-, Lebensraum
    • Erhaltung/Schaffung des ökologischen Gleichgewichts
    • Standort für Gewerbe und Industriebetriebe
    • Verkehrs-, Versorgungs-,  Entsorgungsanlagen

moderne Aggrarlandschaft

  • Begradigungen der Fluss und Bachläufe
  • Ausbau von Flurwegen
  • Verschwinden von naturnahen Elementen (Hecke, einzelbäume)
  • plantagenartige Kulturen
  • hoher Grad an Mechanisierung
  • grosse Blockfluren mit geometrischen Partzellen (aus vielen kleinen Bockfluren zusammengeschlossen)
  • geometrisch angelegtes Wegnetz
  • einzelne Landwirtschaftsbetriebe in Fluren verlegt

Freizeit-, Tourismuslandschaft

  • Infrastruktur wie Hotellerie, Parahotellerie
  • touristische Spezialverkehrsmitte
  • vor allem im Alpenraum und an grösseren Seen
  • beanspruchen immer mehr von naturnaher oder Naturlandschaft
    • Klettern
    • Canyoning
    • Gleitschirmfliegen

Ursachen Landschaftswandel

  • Siedlungswachstum
    • Bevölerungswachstum
    • Mehr Platzanspruch p.P
  • Landwirtschaftliche Strukturwandel
    • Gesamtmeliorationen---> Erweiterung der landwirtsch. Nutzfläche
    • später Gesam. für Landschaftsbeschaffung
      • Eisenbahn, Nationalstrassen
      • Landschaftsschutz
      • Güterzusammenlegung
      • Erosionsschutz
      • Weganlagen
  • Infrastruckturausbau
    • Bau von Strassen, Geleisen, Energie-, Wasserversorgung
  • Gewässerkorrektionen
    • Kanalisierung und Begradigung von Flüssen
    • --> Zurückziehen der Moore, entstehen von Nutzfläche

Konflikte Raumplanung

  • Lebensstandart abhängig von
    • Dienstleisungen
    • Produkten
    • Gütern
  • --> braucht alles Platz
  • verschiedene Nutzungsansprüche
  • ergibt Konflikte, da der Platz begrenzt ist.

Aufgabe der Raumplanung

  • räumliche Probleme anpacken
  • Funktionen im Raum aufeinander abstimmen
  • Grundvorstellung für idealen Gesamtzusammenhang des Spielraumes kommender Generationen
  • aufzeichnen der Probleme, wie angehen
  • Koordinationsfunktionen
  • entscheiden über auftretendde Konflikte
  • ökologische Ausrichtung --> Verantwortung
  • trennen von Bau-, nicht Bauzonen

Zersiedelung

  • bauen von Häusern die nicht im Zusammenhang mit näherer Ortschaft stehen
  • ungeregeltes und unstruckturiertes Bebauen und Wachsen von Ortschaften in unbebauten Raum

Verdichtetes Bauen allgemein

  • mehr Wohnungen auf gleicher Oberfläche
  • Belegungsvorschriften für Wohnungen
  • kleinere Wohnungen
  • in die Höhe bauen

Verdichtetes Bauen mit Werkzeugen des Filmes

  • Potentiallupe : WO? verdichten
  • Dichtespritze : WIE? verdichten
  • Qualitätswage: Balance zwischen Verdichtung und Quali (auf ganzes Quartier gesehen)
  • Verdichtungsagenda : planen ???
  • Renditeschreiber oder schieber ???:
    • Nutzung der bestehenden Infrastruktur
    • bessere Nutzung des Grundstücks
  • Dichteschlüssel: mit Bauforgaben Lösung finden
  • Dichtezwinge: verdichten nach innen

Bauzone

  • Land geeignet für Überbauung;
    • bereits überbaut
    • in 15 Jahren überbaut werden.

Landwirtschaftszone

Fläche, auf der nur Landwirtschaft oder Gartenbau betrieben werden darf.

Funktionelle Trennung

 

-- bi ni sicher

Unterteilen eines Raumes in verschiedene Zonen mit verschiedenen Funktionen:

z-B Wohnen, Arbeiten, Freizeit

Zonenplan

  • für Gebiete von Gemeinden
  • bezeichnet Landwirtschafts-, Bau-, Schutzgebiete
  • klare Trenung Bau-, nicht Baugebiete

Baureglement

  • Festsetzung von Bau-, Nutzungsvorschriften grundeigentumverbändlich
  • Basis für Beurteilung, Bewilligung von Baugesuchen

Ausnützungsziffer

Verhältnis zwischen Grundstücksfläche und Bruttogeschossfläche.

--> Je höher desto flexibler

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