Sportwissenschaft, Fitness, Grundlagen der Anatomie
Terminologie der Grundlagen Anatomie
Terminologie der Grundlagen Anatomie
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Flashcards
plantar
fusssohlenwärts
kaudal
steisswärts
inferior
weiter unten
dorsal
auf der Rückseite
posterior
hinten
sinister
links
lateral
zur Seite hin
distal
vom Körperzentrum entfernt
externus
aussen
palmar
hohlhandwärts (Handfläche)
Abduktion
Abspreizung
Anteversion
nach vorne führen
Extension
Streckung
Pronation
Einwärtsdrehung
Elevation
über die Waagrechte heben
Adduktion
Heranführung
Retroversion
zurückführen
Flexion
beugen
Supination
Auswärtsdrehung
Kinetische Kette - Funktionseinheiten
Knochen - Sehne - Muskel - Sehne - Knochen
Agonist
Beuger
Synergist
Unterstützer der Agonisten (Beuger)
Antagonist
Strecker
Sehnen (Tendines)
Straffes Bindegewebe, parallele Kollagenfasern.Der Übergang Muskel-Sehne wird besonders beansprucht. In der Sehne liegen die Sehnenspindeln zur Überwachung der Spannung.
Knochen
Interzellulärsubstanzund Knochenzellen (Osteozyten). AussenSubstantiacompacta (Lamellenstruktur) innen Spongosia(schwammartig). ÄussersteSchicht: Periost → nervenreiche bindegewebigeHülle
Knorpel
Stützgewebe mit sehr hoher Druckelastizität (stark wasserhaltig). Hyaline Gelenkknorpel (Knorpelüberzüge an Gelenkenden) und Faserknorpeln (Menisci, Disci).
Welche Synarthrosen (unechten Gelenke) gibt es?
- Synostosen (knochenhaft, bspw. Hüftbein des Beckens
- Synchondrosen (knorpelhaft, bspw. Zwischenwirbelscheiben)
- Syndesmosen (bandhaft, bspw. zwischen den Wirbelbogen)
Erkläre das Enkapsis-Prinzip
Das Enkapsisprinzip bedeutet, dass sich der Muskel aus immer kleiner werdenden Einheiten zusammensetzt:
Eine Membran umhüllt den gesamten Muskel. Jeder Muskel setzt sich aus gebündelten, einzelnen Fasern zusammen, die ebenfalls von einem bindegewebsähnlichen Mantel umschlossen werden. Im Bündel ist jede einzelne Muskelfaser wiederum von einer Zellwand umgeben. In jeder Faser sind Hunderte kleinster Muskelfibrillen. Die Muskelfibrillen bestehen aus den sogenannten Sarkomeren. In den Sarkomeren sind die für den „Antrieb“ der Muskeln erforderlichen Proteine Myosin und Aktin enthalten, die in ineinander verschränkter Form vorliegen.
vier Möglichkeiten zur Resynthesevon ATP:
1. (ATP-Reserve) und Kreatinphosphat-Speicher KrP+ ADP + H+ Kr+ (ATP)
2. anaerobe Glykolyse Glukose + Pi + ADP Pyruvat+ ATP
3. aerober Glukoseabbau Glukose + Pi + ADP + O2 CO2+ H20 + ATP
4. Beta-Oxidation freie Fettsäure + Pi + ADP + O2 CO2+ H20 + ATP
Energiebereitstellung ca.6-8sek
Phosphatspeicher ATP(ca. 2 sec) und KP (ca. 4-6 sec) (anaerob-alaktazid)
Energiebereitstellung 8s-2min
Glykolyse (anaerob-laktazid) dominiert; aerober Glukoseabbau gewinnt an Bedeutung
Energiebereitstellung 2 - 10 min
Aerobe Glukoseverbrennung dominiert, der anaerobelaktazideAbbau tritt in den Hintergrund
Energiebereitstellung 10- 45/60min
Aerobe Prozesse (v.a. aus Glukose) dominieren (aerobalaktazid)
Energiebereitstellung >45/60min
Anteil der Fettverbrennung tritt in den Vordergrund (aerob-alaktazid)