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Lernende 6 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 02.01.2013 / 08.01.2017
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Charakterisierung Risikosport

  • Intensität, eher kurzzeitig
  • Eigen- und z.T Fremgefährdung hoch
  • Objektive Gefahren
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Charakterisierung Extremsport

  • Ausdauer betonend: lange andauernde Aktivitäten
  • objektive Gefahren eher gering
  • oft Abenteuersport
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Erläuterung Concept of Flow

(Motivationspsychologie)

  • Verschmelzen von Handlung und Bewusstsein
  • Aufmerksamkeit ist zentriert
  • Selbstvergessenheit
  • Kontrolle von Umwelt und Handlung
  • eindeutige Handlungsanforderungen und Rückmeldungen
  • autotelisch - Handlung hat Wert in sich selber
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Erläuterung Sensation Seeking

(Risikoreiche Handlungen als Bedürfnis einzelner Menschen, Persönlichkeitspsychologie)

  • Bedürfnis nach abwechslungsreichen, neuen und komplexen Eindrücken
  • Bereitschaft physische und soziale Risiken in Kauf zu nehmen
  • Biolog. Ursachen, u.a. genetisch bedingt
  • Umwelteinflüsse auf SS-Motiv eher gering
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Vier unterschiedliche Subskalen von Sensation Seeking

  • Thrill and aAdventure Seeking > Abenteuerlust (Fallschirm)
  • Experience-Seeking > Suche nach intensiven Erfahrungen
  • Disinhibition > Enthemmung in sozialen Kontexten (Party)
  • Boredom-Susceptibility > Angst vor Langeweile
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Welche Aspekte sind bzgl. spopä Inszenierungsformen für Wagnis zu berücksichtigen?

  • Sicherheitsaspekte
  • indiv. BnO
  • Nachhaltige Fähigkeits- und Fertigkeitsvermittlung
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Zentrale Punkte für Wagniserziehung

  • Spannungserlebnisse auskosten - zukunftsbezogene Erfahrungsbildungsprozesse anleiten (erleben und reflektieren)
  • Erweiterung eigener Handlungsfähigkeit durch gewissenhafte Auslotung eigener Kompetenzen
  • erfolgreiche Bewältigung > Selbstwert stärkend
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Kann FLow-Zustand päd. inszeniert werden? Welche Faktoren sind wichtig?

  • Aktivitäten sind keine Erlebnisgaranten
  • Prinzip der Freiwilligkeit
  • angemessene Aufgabenschwierigkeit
  • Verbalisierung des Erlebten
  • Sport als Mittel zum Zweck
  • Erlebnis-Transfer zentral
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Was ist das "Selbstkonzept"?

  • Persönlichkeitskonstrukt mittlerer Stabilität
  • Gesamtheit der auf die eigene Person bezogenen Beurteilungen
  • Selbstkompetenz vs Selbstwahrnehmung
  • Selbsteinschätzungen oft mit Selbstevaluation
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Wie kann das Selbstkonzept strukturiert werden?

Hierarchisches Selbstkonzeptmodell nach Shavelson.

akad. SK, soz. SK, emot. SK, phys. SK

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Charakterisierung des Hierarchischen Selbstkonzepts

  • strukturiert
  • multidimensional
  • hierarchisch organisiert
  • Stabilität nimmt von unten nach oben zu
  • SK entwickelt sich, zunehmend differenzierter
  • Bewertungskomponente schwingt immer mit
  • Differenzierbarkeit innerhalb Subdimensionen
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Was ist die zentrale Grundlage für eine positive Selbstwahrnehmung?

Eigene Kompetenzen erfahren und erweitern

  • erkunden von Grenzen
  • unvertraute Körperlagen erfahren
  • koordinativ anspruchsvolle Aufgaben lösen
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Welches sind die drei didaktisch-methodischen Prinzipien für selbstkonzeptfördernden Sport

  • Kompetenzerfahrung + -entwicklung
  • Reflexion (Nachdenken über sportliche Handlungen)
  • Individualisierung (ind. BnO, Attributionstraining)
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Welche Prädikatenzuweisungen für das Selbstkonzept gibt es?

  • Reflexive: Beobachtung des eigenen Verhaltens
  • Direkte: Feedback anderer Personen
  • Indirekte: Verhaltensbeobachtung von SuS
  • Komparative: Sozialer Vergleich mit anderen
  • Ideationale: Nachdenken über zukünftiges Handeln
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Zentrale Befunde der Wagniserziehungs-Studie

bedeutsame Wirkung bei ängstlichen Kindern:

  • Zunahme sportbezogenen Fähigkeitsselbstkonzepts
  • Erhöhung Vertrauen in eigene Fähigkeiten
  • Reduktion Furcht vor Leistungsversagen
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Erziehung ZUM Sport

  • überdauernde Verhaltensänderungen zum Sport
  • Bewegung lernen, Sportarten kennen lernen

Erziehung zum Sport

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Erziehung DURCH Sport

  • überdauernde Verhaltensänderungen durch Sport
  • ethisches Handeln (Fairplay, pro-soz Lernen)
  • Gesundheitserziehung
  • Persönlichkeitsbildung (fordern, Grenzen kennen)

Sport = Mittel zum Zweck

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Anspruch Jugendarbeit in Sportvereinen

soz. Integrationsfähigkeit / Beziehungsfähigkeit

Allg. Förderung der persönlichen Entwicklung

in soz. Netz einfügen, dazugehören

gesunder Umgang mit Drogen + Alkohol

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Wirklichkeit Jugendarbeit in Sportvereinen

kein systematischer Einfluss Vereinszugehörigkeit auf Persönlichkeitsentwicklung

keine empirische Bestätigung für positive Wirkungen

Vereine werden Erwartungen nicht gerecht

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Female Athlete Triad

5% Ermüdungsbrüche

9% untergewichtig

22% Zyklusstörungen

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Sportpädagogik Definition nach Balz & Kuhlmann 2003

Wissenschaftsdisziplin, die sich mit Fragen, Problemen, Zusammenhängen von Sport und Erziehung befasst.

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Charakterisierung SpoPä nach Balz & Kuhlmann

Anwendungsorientiert - zw. wiss. und praktischem Handeln

Humanes Interesse an Entwicklungsförderung - ganzheitl. Betrachtung

wie Sport (in der Erziehung) sein SOLL - Erziehungsziele, normative Sätze begründen

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Perspektiven der SpoPä

Deskription - Beob. + Beschr. Erziehungs- und Bildungsaspekten im Sport

Reflexion - Zusammenhang Sport + Erziehung

Legitimation - Zus. Sport + Erz. auf seinen Wer prüfen

Orientierung - Beratung von Exponenten im Sport

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Def. Erziehung (Key 1900)

Wachsen lassen - leben helfen

Eingreifen/Führen von aussen (durch Lehrperson) im Unterricht scheint nicht möglich

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Def. Erziehung (Sigmund Freud)

Regiert werden - Provokation von Gegenreaktion

-> duch Hemmen, Verbieten kann Kind keine neuen Erfahrungen im Sport machen

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Def. Erziehung ( Giesecke 1985)

Erziehen - planmässiges Lehren

-> Erziehung durch oder im Sport nur teilweise möglich. (Ganze sportl. Handlung kann nicht geplant werden).

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Prozess der Erziehung nach Brezinka 1974

Prozess der zielgerichteten Beeinflussung zu einem als wertvoll bestimmten Verhalten

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Was charakterisiert den Prozess der Erziehung?

  • Einwirkung des Erziehers auf den Zögling (Erfahrung als Legitimation)
  • von Unmündigkeit zur Mündigkeit begleiten
  • Erz. nicht an Austausch zw. Personen gaebunden (zB Medien, Werbung etc.)
  • Erz. Handlungen = zielgerichtet
  • wozu soll erzogen werden > ethische Dimension, Wertigkeit des Erziehungsziels, Menschenbild zentral
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Charakterisierung Kindheit heute

  • pot. Verletzlichkeit > Fürsorge
  • Kinder haben Potential
  • Konsum
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Wie sieht die Erziehung heute aus? (Gesch. Exkurs)

  • 20 Jhd. Reformpädagogik > Kindzentrierung
  • Natur sich selbst helfen lassen, Natur unterstützen