Soziologie 2
Soziologie 2
Soziologie 2
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Lernkarten
Bedeutung Wesen & Eigenschaften des Wissens
Daten
sinnvoll kombinierte Folge von Zeichen = wirkungs- & bedeutungslos
Informationen
systematisch relevabte Daten = bedutet etwas
Wissen
Informationen in Verbindung mit persönlichen Erfahrungen = dient der Problemlösung
Restriktionen
Bedeutung Wesen & Eigenschaften des Wissens
Zahlen = Sprache, Zahlen etc.
Information= ist systemrelativ
Wissen = gemeinsame Praxis
Herausforderung
Bedeutung Wesen & Eigenschaften des Wissens
Daten = hypride (komplexe Formen)
Information = Informationsaustausch
Wissen = Wissentransfer
Sozialer Wandel
Defintion
Veränderung von sozialen Strukturen.
Die sozialen Strukturen beschreiben eine (relativ) stabile Regelmässigkeit des sozialen Lebens, Bsp. soziale Schichtungen.
Das soziale Leben ist geordnet, sozialer Wandel bedeutet die zumeist schwierige Veränderung solcher Ordnungen
Sozialer Wandel
Dimensionen
Tempo
Messung: chronologischen Zeiteinheiten; Lebensyklus Bsp. Zivilisation
Tiefgang
Je mehr Teilbereiche betroffen sind, desto stärker die Ausrichtung
Richtung
linear
exponential
Richtung nicht immer gleich, kann durch negative oder positive Indikatoren wechseln
Steuerbarkeit
Grundsätzlich nicht steuerbar, nur in Teilbereichen.
Sozialer Wandel
Theoretische Ansatzpunkte
Struktufunktionalismus
- keine Konflikte, immer Ordnung (immer harmonisch)
Sozialer Wandel
Theoretische Ansatzpunkte
Konflitktheorie
immer Konflikt, braucht es für die Ordnung
Wissengesellschaft
Defintion / Merkmale
CH Bildung wichtigste Ressource, da wor sonst keine Rohstoffe haben. Expertensysteme sind vorangig.
- immer mehr Innovationen für welche man Experten braucht
- hoher Stellenwert der Bildung (wenn man sich nicht bildet bleibt man nicht nur stehen, sondern fällt zurück)
- zunehmende Bedeutung wissensbasierte Tätigkeiten & Wirtschaftsbereiche (immer mehr Experten für komplexe Themen wie Versicherungen)
Wissensmanagement
Defintion
Beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklunh, dem Transfer, der Speicherung sowie Nutzung von Wissen.
Wisssensmanagement
Voraussetzungen
relevantes Wissen muss:
- kontinuierlich revidiert werden
- permanent aos verbesserungsfähig angesehen werden
- nicht als Wahrheit, sondern Ressource angesehen werden
- untrennbar mit Nichtweissen gekoppelt (man weiss nicht, was man nicht weiss)
Zwei Wissensarten
explizites Wissen
- bewusst
- formulierbar & reproduzierbar
- wird im Studium erlernt
V= kleineres Fehlerrisiko
N= weniger Flexibilität
Zwei Wissenarten
implizites Wissen
- unbewusst
- verborgenes nicht artikulierbares Wissen
- durch Lebenserfahrungen
- insebsondere bei Sozialkompetenzen (Bsp. wie man sich in einer Gesellschaft verhält)
V= weniger überprüfbar
N= flexibel
Wissenmanagement
Ziele
(Wissenswürfel)
Umfeld schaffen, indem sich Wissen gedeihen und vermehren kann.
1. implizites = explixites Wissen
2. individuelles = kolletives Wissen
3. externes = internes Wissen
es gibt weitere Komninationsmöglichkeiten
Wissenmanagement
Wissenspirale
Durch soziale Interaktion wird implizites und explizites Wissen zwischen beteiligten Personen ausgetautscht und somit auch erweitert.
Wissenmanagement
Wissenspirale
Sozialisation
implizit = implizit
Durch Beobachtung und Nachahmug von Werte, Erfahrungen und Vorstellungen.
Selina beobachtet Ivy, wie gut sie mit einem aufgeregten Kunden umgeht.
Wissenmanagement
Wissenspirale
Externalisierung
implizit = explizit
implzites Wissen wird in
- darstellbares, kommunizierbares & elektronisch speicherbares
Wissen umgewandelt (emplizit)
Selina weiss versuch ihre Vorgehensweise bei aufgeregten Kunden auf Papier zu bringen.
Wissenmanagement
Wissensspirale
Kombination
explizit = explizit
Das explizite Wissen kann nun weitergegeben und so auch ergänzt bzw. vermehrt werden. Beispiel durch Schulungen.
Selina gibt anhand ihrer Dokumentation ihr Wissen an einer Schulung weiter. Mia nimmt aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen dieses Wissen auf.
Wissensmanagement
Wissensspirale
Internalisierung
explizit = implizt
explizites Wisssen wird durch regelmässige Anwendung (Learning by doing) wieder implizites Wissen.
Mia nutzt dieses explizites Wissen regelmässig und verinnerlicht es somit (implizites Wissen)
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Defintion
- Angelichung der sozialen Schichen
- Harmonisierung der Klassen
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Pluralisierung
- Vielfalt und Vervielfältigung der gesellschaftlichen Kräfte
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Individualisierung
Übergang des Individuums von der Fremd- zur Selbstbestimmung
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Demonstrativer Konsum
-Statuserreichung
- Erfüllung von gesellschaftlichen Zwängen
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Paradox of Plenty
- soziale Produktion von Knappheit
- wachsender Hunder trotz Sättigung
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Ursache
- boomende Nachkriegsjahre (1950-1960)
- wirtschaftliche Vollbeschäftigung
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Kollektiver Aufstieg
Ursache
Löhne von der Unter- & Oberschicht gleichen sich an = Bildung einer grossen Mittelschicht
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Kollektiver Aufstieg
Wirkung
- Angleichung Verbrauchsmuster (Bsp. alle können sich ein Auto leisten)
- Entdifferenzierung
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Differenzierungsdrang
Ursache
kulturelle Klassenlinen verschwinden und mangelnde Differenzierungsmöglichkeit
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Differenzierungsdrang
Wirkung
Oberschicht will sich differenzieren:
- steigender Konsumationsdruck
- Verzicht wird als Miserfolg gewertet
- Paradox of Plenty
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Generationenkonflikt
Ursache
Differenzierungsdrand der Oberschicht und Auswirkungen
Soziale Nivellierung & Gegentendenzen
Generationenkonflikt
Wirkung
Kritik der Kinder am Konsumverhalten der Eltern
Bildung und Arbeit
Funktionen des Bildungssystems
1.
1. Qualifizierungs- & Sozialisationsfunktion
Wissenserweb & Erziehung zum "mündigen Bürger"
Instrumente: Unterricht & Lehrpläne
Kritik: man wird stark vom Bildungssystem beeinflusst
Bildung und Arbeit
Funktionen des Bildungssystems
2.
2. Zertifizierungsfunktion
Erfassung von Bildungsinhalten & -zielen in standartisierten Lehrpläne und entsprechende Bewertung
Instrumente: Schulnoten & Abschlüsse
Kritik: nicht alles kann objektiv bewertet werden wie beispielsweise einen Aufsatz
Bildung und Arbeit
Funktionen des Bildungssystems
3.
3. Selektionsfunktion
Zusammenhang zwischen Zertifikaten & LEistung herstellen
Instrumente: Verzweigung im Bildungssystem sowie Zugangsvoraussetzungen für die jeweiligen nächste Bildungsstufe
Kritik: strikte Vorbedingungen, UNi nur mit Gymiabschluss
Bildung und Arbeit
Funktionen des Bildungssystems
4.
4. Platzierungsfunktion
Zusammenhang zwischen Zertifikaten und beruflicher Position herstellen.
Instrumente: fomaliserte Bildungsgänge und deren Anerkennung für bestimmte Berufstätigkeiten
Kritik: zuviele Bachelorabschlüsse Nachfrage nicht gross
Bildung und Arbeit
Wünschbare Effekte Bildungssytsem
- Schaffung sozialer Aufstiegschancen durch eigene Leistung
-Bereitstellung von geeigneten Arbeitskräften für die Wirtschaft
- Schaffung von Know-How im Hinblick auf Herausforderungen der Zukunft (Bsp. Klimawandel)
wissen weitervermitteln, das wir uns erschafft haben
Bildung und Arbeit
Meritokratische Triade
Idealvorstellung, dass zugeschrieben Merkmale wie soziale Herkunft und Geschlecht keinen Einfluss auf die Bildung, Beruf und Einkommen haben. Leistungsprinzip = Chancengleichheit
Bildung und Arbeit
Pfadmodell
Zusammenhang Bildung, Beruf und Einkommen.
verschiedene Faktoren, welche verschiedn stark einwirken. Wie beispielsweise Beruf Vater: hat er einen Universitätsabschluss fühlt sich Kind z.T. auch unter Druck einen solchen zu haben. Erwartungen. Die Bildung hängt somit auch ab, von wo man herkommt.
Mythos 1968
Merkmale
- konfliktreiches Spannungsfeld zwischen zwei Generationen
- Rebellion der Jugen
- Proestaktionen (friedliche wie auch gewaltätige)
- Emanzipation
Mythos 1968
Generationenkonflikt
ältere Generation durch:
Nationalsozialismus und oberflächlichem Materialismus gepärgt
junge Generation wollten sich davon abgrenzen und möchten:
Demokratisierung geellschaftlicher Verhältnisse
Mythos 1968
Bildung von Kollektive
- linsradikale Kleinparteien
- terroristische Organisationen wie RAF
- Emannzipationsgrupen