Schäfer
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R. M.
R. M.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen regenerativer Energiequellen auf universitärem Niveau, mit Fokus auf Wasserkraft, Windenergie und Gezeitenkraft. Sie erklären die Nutzung von Energie, Wärme und Temperatur, sowie die Umwandlung und Regelung in verschiedenen Systemen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Elektrotechnik, die sich mit erneuerbaren Energien und deren technischen Aspekten vertraut machen möchten.
Karten
94
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
25.05.2016 / 19.08.2016
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Lernkarten
V.2.2.3 Peltonturbine
V.2.4 Einteilungskriterium bei Wasserkraftwerken
- Kombination: Durchfluss und Fallhöhe
- Fallhöhe -> Druck
- Niederdruck (meist Laufwasser)
- Hochdruck (meist mit Speichermögl.)
- Übergang fließend 20-50m
V.2.4.1 Niederdruckanlagen
V.2.4.3 Hochdruckanlagen
- betrachtlicher Stauraum
- kaum Liestungsminderung bei Schwankungen des Oberwasserspiegels
(Fallhöhenverhältnisse gleichen Schwankungen aus) - häufig Einsatz zur Spitzenlastdeckung
- aka Speicherkraftwerk
- Aufbau
- Speicher (zB Talsperre), Staumauer oder -damm
- Druckstollen
- Wasserschloss
- Druckrohrleitung
- Krafthaus mit Turbine und Generator
- Nutzfallhöhe einer Hochdruckanlage
- geodätische Fallhöhe ergibt sich aus: Stauhöhe und Gefälle bis Krafthaus
- Nutzfallhöhe berücksichtigt Reibungsverluste in der Rohrleitung
- Turbinentypen
- Pelton (bei Fallhöhe > 800m)
- Francis (bei Fallhöhe 50-800m)
- Sonderform eines Speicherkraftwerks
- Kraftwerk in Kavernenbauweise
V.2.5 Pumpspeicherwerke (Generator- und Pumpbetrieb)
- Motivation: großtech. direkte Speicherung nicht möglich, deswegen indirekte Speicherung potentieller Energie des Wassers
- Umwandlung elekt. Energie in potentielle Energie erfolg durch Pumpen des Wassers auf einem Tiefbecken in Hochbecken
- Aufbau
- vgl. Hochdruckanlage
- elekt. Maschine, die als Generator und Motor fungiert
- Turbine
- Pumpe
- Wasserdurchflussmenge: Q = Volumen [m3]/ Zeit [sek.]
- Leistung: P = Q*h*g*p*n
- Gesamtwirkungsgrad: 75-85%
- Turbinentypen:
- Francis
- (Pelton)
- Bsp. Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal
V.3 Wasserkraftanlagen zur Nutzung der Meeresenergie
viel Sonneneinstrahlung trifft auf Weltmeere
Auswirkung dieser Strahlung, die potentiell zur Energiegewinnung genutzt werden können, sind
- Meereswärme
- vertikale Temperaturunterschiede: Oberflächen- und Tiefenwasser
- insb. tropische und subtrop.
-> Ozeankraftwerk (wie konvent. Dampfkraftwerk)
Nutzung von Ammoniak & Wirkungsgrad 2-3%
- Meeresströmung
- horizontale Temperaturunterschiede: unterschiedl. Strahlungsintensität
- Problem:
- Nutzung kinetischen Energie mit geringer Energiedichte
- nicht vorhersehbare ökologusche und klimatische Auswirkungen
- Meereswellen
- atmoshpärische Bewerung, die wiederum auf dem Meer Wellengang verursacht
- durch Wind, Turbulenzen und Druckunterschiede
- am stärksten bei äquatorfern
- Gravitation Mond/ Erde und Zentrifugalkraft durch Drehung des Systems Mond/Erde um einen gemeinsamen Schwerpunkt, entstehen auf den Weltmeeren zwei Flutberge
- ab Tidenhub von 6m wird die Nutzung interessant
- ungleichmäßige Leistungsabgabe durch Tide (Ebbe/Flut)
Tidenzyklus 12h 24m - zusätzl. Prob. ungleichmäßiger Energiegewinnung: hohe Spring (Vollmond)- und Nipptiden (Halbmond)
- Korrosion: Salzwasser -> erheblicher Wartungsaufwand -> Wirtschaftlichkeit?
- Nutzung
- potentielle Energie mit Beckenanlagen
- kinetische Energie mit Strömungsanlagen
- Bsp. Rance 240MW
- 24 Rohrturbinen
- Vollaststunden 2.500h
- 24 Rohrturbinen
V.4.1 Alternativen
- Gezeitenströmungskraftwerk
- Bsp. Fall of Warness (Orkney Inseln)
- Osmosenkraftwerk
- nutzt Unterschied von Salzgehalt von Süß und Meereswasser
- Druckunterschied wird zur Energiegewinnung genutzt
- Bsp. Norwegen 10kW
VI.1.1 Pflanzenproduktion -> BiomasseKW
- Gesamtmasse der Stoffe organischer Herkunft (lebende und nicht)
- In Beziehung mit energetischer Nutzung
- zellulose-, stärke- und zuckerhaltige Pflanzen
- land- und forstwirtschaftliche Abfälle
- tierische Exkremente
- organische Bestandsteile des Haus- und Industriemülls
VI.1.2 Entstehung