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Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über verschiedene Arten von Putz und Mörtel, insbesondere für den Einsatz in der Landwirtschaft. Sie decken Themen wie Zementmörtel, Gipsmörtel, Silikatputz und spezielle Anwendungen wie Kunstharzbeläge und Gussasphalt ab. Die Karteikarten sind ideal für Bauhandwerker und Landwirte, die fundierte Kenntnisse über Materialien und deren Eigenschaften benötigen, um robuste und langlebige Oberflächen zu schaffen.
Karten
70
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Landwirtschaft
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
17.04.2016 / 10.07.2018

Lernkarten

Anwendungsbereiche Silikatputz

Deckputze innen und aussen

°Anwendungsbereich Kunstharzputz

- Deckputze innen und aussen (bei Aussenputzen dampfdiffusion beachten)

°Eigenschaften Kunstharzputz

- wetter- und frostbeständig

- gut haftend

- Farbton beliebig

- elastisch

- auch auf relativ glatten Ubtergründen gut zu verarbeiten

- giftklassefrei

- lösemittelfrei

- spezielle Putzoberfläche möglich

Eigenschaften Silikonharzputz

- wasserabweisend

- sehr dauerhauft

- dampfdiffusionsoffen

- beliebige Struktur

- Farbton eingeschränkt

Nenne drei Spezialputze

- Wärmedämmputz

- Akustik-Spritzputz

- feuerfeste Putze

Anwendung und sonstiges Wärmedämmputz

- Gesteinskörner Polystyrol oder expandierter Vermiculit

- innere und äussere Grundputze statt Dämmplatten

- geringe mechanische Widerstandsfähigkeit

- Wärmedämmung strak von der Schichtstärke abhängig

Anwendung und sonstiges Akustik-Spritzputz

- meist auf Stahl- oder Betonkonstruktionen im Decken- oder Oberwandbereich

- durch spezielle Gesteinskörnung Oberfläche vergrössern

- poröse Oberfläche wirk schallabsorbierend

Anwendung und sonstiges feuerfeste Spritzputze

- im baulichen Brandschutz auf tragende Konstruktionsteile

- feuerfeste Gesteinskörnung z.B. Vermiculit

°Augaben von Überzugsmörteln

- ergeben glatte, abriebfeste und /oder wasserdichte Beläge

- dienen als Bodenbelag in Räumen, Hallen, Vorplätzen mit grosser mechanischer Beanspruchung

- sind Unterlagen für andere Bodenbeläge

- wirken als Wärmespeicher bei Bodenkeizung

Nenne Überzugsmörtel

- Zementüberzug

- Hartbetonbelag

- Steinholz- und Hartsteinholzbelag

- Gussasphalt

- Kunstharzbelag

-Anhydritmörtel

Nenne Putzmörtel

- Zementmörtel

- verlängerter Mörtel

- Weisskalkmörtel

- Gipsmörtel

- Silikatputz

- Silikonharzputz

- Kunstharzputz

Eigenschaften Zementüberzug

- mechanisch widerstansfähig

- wetter- und frostbeständig

- feuchtigkeitsunempfindlich

Anwendungsbereich Zementüberzug

Bodenbelag in Kellerräumen, Garagen, Vorplätzen, Unterlagsböden

Bestandteile Hartbetonbelag

- Zement und Magnesit

- Sand, Quarz, Granitsplitter

- Wasser

- ev. Zusatzstoffe

Eigenschaften Hartbetonbelag

- mechanisch widerstandsfähig

- druckfest

- hart

- dicht

- glatt

- verschleissfest

- wetter- und frostbeständig

- feuchtigkeitsunepfindlich

- sehr lange Lebensdauer

- beständig gegen Laugen, Benzin, nicht saure Öle

Anwendungsbereich Hartbetonbelag

- fugenloser Industriebodenbelag in:

- Lager- und Fabrikationshallen

- Garagen

- Tankstellen

- Brückenbelag

Bestandteile Steinholz- und Hartsteinholzbelag

- Zement oder Magnesit

- Sand, Holzmehl, Holzfasern

- Wasser

- ev. Zusatzstoffe

Eigenschaften Steinholz- und Hartsteinholzbelag

- mechansich widerstandsfähig

- feuchtigkeitsunempfindlich

- fusswarm

- gleitsicher

- feuerhemmend

- schalldämmend

- glatte Oberfläche

- beständig gegen Öl, Fett, Benzin

- nicht beständig gegen Säuren und Laugen

- in verschiedenen Farben erhältlich

- 15-25mm stark

Anwendungsbereich Steinholz- und Hartsteinholzbelag

Bodenbelag in:

- Lager- und Fabrikationshallen

- Maschinenfabriken

- Werkstätten

- Werkräumen in Schulen

 

°Anwendungsbereich Kaltbitumenbelag

Bodenbelag in:

- Speditionshallen

- Lagerhallen

- Montagehallen

- Mehrzweckhallen

- Autoeinstellhallen

- als Platten im Wohbereich

Bestandteile Gussasphalt

Asphalt-, Zement-, Kunststoffschlämme

Eigenschaften Gussasphalt

- fugenlos

- stand- und abriebfest

- staubfrei

- gleitsicher

- erhöhte Benzin- und Ölbeständigkeit

- nicht wasserdicht

- 35-80mm stark

Anwendungsbereich Gussasphalt

- Lagerhallen

- Fabrikationshallen

- Umschalgplätze

- Verladerampen

- Bushaltestellen

- Parkhallen

Bestandteile Kunstharzbelag

- Zement und Epoxidharz oder Polyurethanharz

- Feinsand

- ev. Zusätze

- lösemittelfrei

Eigenschaften Kunstharzbelag

- mechanisch sehr widerstandsfähig

- feuchtigkeitsunempfindlich

- dampfdiffundierend

- rutschsicher

- weitgehend beständig gegen handelsübliche Säuren, Öl, Fett, Benzin

- verschiedenen Oberflächen möglich

- teuer

- 3-8mm stark

Anwendungsbereich Kunstharzbelag

- Lager- Speditionshallen

- Labor

- chemische Industrie

- Spitäler

- Ausstellungsräume

- Schulen

- Büros

- Verkaufsläden

- Museen

- in Räumen der Nahrungsmittelindustrie

°Eigenschaften Kaltbitumenbelag

- mechanisch widerstandsfähig

- feuchtigkeitsunempfindlich

- fusswarm

- gleitsicher

- schalldämmend

- dunkelbraun bis schwarz

- glatte Oberfläche

- nicht geeignet in ständig feuchten Räumen

- nicht beständig gegen Öle, Fette, Lösungsmittel

Bestandteile Anhydritmörtel

- Anhydrit (Gips)

- Sand

- Wasser

- Zusatzmittel (Fliesmittel)

Eigenschaften Anhydritmörtel

- flüssig (selbstnivellierend) oder konventionell (plastisch)

- hohe Druck- und Biegezugfestigkeit

- geringe Stärken

- keine Schwindrisse

- Auf- und Rückschüsselungsfrei

- in dauernden Feuchtebereichen ungeeignet

Anwendungsbereich Anhydritmörtel

- schwimmender Unterlagsboden

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